Model 3 LR - Allgemeine Fragen

Hallo zusammen,
nun war meine Probefahrt mit dem M3 LR vor kurzem und ich habe mich auf die Suche nach für mich relevanten Fragen gemacht, da mich das Auto überzeugt hat. Leider konnte ich nicht alle Fragen zu meiner Zufriedenheit beantworten, deswegen bitte ich um eure Hilfe.

Mich interessiert das aktuelle Refresh Model 3 LR, bei einer primären Benutzung für die Arbeit, einkaufen etc. was man im Alltag nun mal so macht(in der Woche im Alltag ca. 75km) und sobald das Wetter wieder umschlägt bin ich meist so 2-3x die Woche an der Ostsee (Hin und zurück für eine tour wären ca. 300km) mit dortiger Übernachtung, mit eingeschränkter Lademöglichkeit nun sind folgende Fragen offen:

1)Wie verhält sich das m3 wenn es z.B. bis zu 5 Tage nicht am Strom angeschlossen hat (Ausgangslage wäre 85% Leistung). Da ich auch mal auf einem Campingplatz fahre und dort leider ein „Ladeverbot“ für E-Autos herrscht kann ich es dort ggf. bis zu 5 Tage nicht laden.(Ich weiß das es albern ist, da man aber meist viel Herzblut in seinen Platz gesteckt hat, will man sich das dann nicht verscherzen)

2)Wie Zufrieden/ Robust ist eurer Meinung nach, dass „Kunstleder“. Stand jetzt fahre ich mit einem PKW mit Alcantara umher und das ist soweit recht robust. Da ich selbst öfter mal Kitesurfen fahre sollte das dunkle „Kunstleder“ auch mal einen Rucksack oder „klamme“ Klamotten abkönnen. Hat hier jemand vllt. sogar Langzeit Erfahrungen (ggf. mit dem ersten m3)

3)Wie sind eure Langzeit Erfahrungen mit dem m3? Ich habe hier den Thread gefunden, da waren die meisten Erfahrungen aber im Bereich 1-2 Jahre.
Da ich meist die PKW bis zu ca. 8 Jahre+ fahre interessiere ich mich gerade für „Langzeit“ Probleme oder Wartungsintervalle. Gemäß Tesla scheint es hier ja kaum „Wartung“ geben aber wie sieht das mit Antrieb, Aufhängung etc aus? Mir ist bekannt das es 8 Jahrelang eine Garantie gibt, jedoch schließt die ja gewisse Teile aus?

  1. Wie verhält es sich mit dem Allgemeinen Laden? In meinem fall ist es so, dass ich das m3 an einer stationären Ladestation 22Kw bei mir auf dem Gelände kostenfrei laden könnte. Ich hatte gelesen das DC laden auf Dauer nicht der bringer sein soll und viele AC empfehlen. Die Ladestation wäre entsprechend AC - gibt es hier noch eine bessere möglichkeit?

  2. Stand des m3 - leider verfüge ich über keine Garage/Carport, sondern nur über einen abgesperrten Stellplatz. Hat hier jemand Erfahrungen wie es sich dort mit dem m3 verhält? Leidet die BAtterie deutlich mehr wenn es in keiner beheizten Umgebung steht`, gerade im Bezug auf Punkt 3 - Langlebigkeit.

6)Rost - man liest ja leider häufiger das, dass m3 diverse Problemstellen mit Rost hat (nach bummelig 3 jahren scheint hier ja der Tonus zu sein). Ist das tatsächlich so oder wurde hier schon nachgebessert?

  1. Ich interessiere mich zwar für das LR, dass jedoch ausschließlich wegen des größeren Akkus. Die Innenausstattung oder Mehrleistung ist für mich da sehr irrelevant.
    Was ist eure generelle Meinung im vergleich zum SR+. Im Bezug auf die ggf. 5 Tage Standzeit mache ich mir da sorgen, dass ich dann mit dem kleineren Akku nicht mehr wegkomme. Außerdem habe ich gelesen das der Akku aus China wohl weniger gut laden soll und auch mit tieferen Temperaturen nicht so gut klar kommt. (wobei in Hamburg und Umgebung meist ja nicht kälter als 0 Grad ist)

Ich hoffe Ihr könnt mir hier meinen Zweifel nehmen bzw. eure Erfahrungen teilen. Gerade im Bereich SR+ oder LR bin ich seit kurzem am Überlegen, da die Summe von 10.000 Euro doch verlockend ist.

Zu 1: Ich verbrauche mit eingeschaltetem Sentry-Mode 10-12% am Tag mit dem LR. Das ginge also, mit dem SR+ wird das eng. Zumindest werden Sentry und Vorheizen wohl nicht mehr gehen, da das ab 20% deaktiviert wird.

Zu 4: AC-Laden ist auf Dauer besser für den Akku. Auf Langstrecken an den Superchargern laden ist aber natürlich sehr viel schneller. Wenn Du sowieso kostenlos laden kannst, würde ich das so viel wie möglich nutzen. Allerdings lädt das Model 3 „nur“ mit 11kw, was meistens aber auch ausreichend sein sollte.

Zu 5: Mein M3 steht in einer Tiefgarage, beheizt ist die aber auch nicht und sind die meisten wohl nicht. Perfekt ist das sicher nicht, aber der Akku funktioniert auch in Norwegen, Kanada u.ä., da sollten deutsche Wintertemperaturen kein Problem sein.

Zu 7: Wegkommen würdest Du schon, ab 20% spart das M3 ja Energie. Wenn das nur ab und zu ist und Du auf den Komfort des Vorheizens verzichten kannst, kannst Du das schon machen. Ist im Endeffekt Deine Entscheidung ob es Dir den Preisunterschied wert ist.
Den China-LFP-Akku gab es nur im letzten Quartal soweit ich weiß. Wenn Du jetzt bestellst, bekommst Du wieder den gleichen Akku wie im LR, nur eben kleiner.

Zu den Langzeiterfahrungen müssen andere etwas schreiben, ich habe meinen erst seit 1,5 Monaten. Aber viel mehr als 2 Jahre Erfahrung kann niemand in Deutschland haben :wink:

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Noch zu 1): Ohne Sentry Mode liegt der Verbrauch pro Tag bei mir bei ca 0.5%.

zu 3) wirst du bzgl. Model 3 sehr wenig Erfahrungen bekommen da die ersten in Deutschland Anfang 2019 ausgeliefert wurden :wink:

zu 4) bisher gibt es keinerlei Hinweise darauf dass Tesla beim Model 3 wie früher bei S und X nach hohen DC Lademengen die Ladeleistung verringert. Ausserdem wurde das mit einem der letzten Updates Großteils wieder aufgehoben.

zu 5) mein Model 3 steht sein Anfang (Ende Februar 2019) an im Freien. Bisher keine Erscheinungen. Degradation hält sich im Vergleichsbereich. Ob die neuen Batterien da anders reagieren, darauf gibt es garantiert noch keine Langzeiterfahrungen, da es die erst ein paar Wochen gibt.

zur Standzeit. Mach Sentry (Wächter Modus) aus, lass die App in Ruhe. Dann ist der Standverbrauch zwischen 0,5 und 1% am Tag. Es gibt einen Thread im Forum wo jemand sein Auto mehrere Wochen stehen lassen musste und das dokumentiert hat. Je länger man das Auto in Ruhe lässt, umso weniger Verbrauch. Was du nicht machen solltest ist da Auto 4x am Tag aufmachen. Da wacht jedesmal alles auf weil das Auto denkt du willst los. Heizung geht an etc.

Wenn du den Wächtermodus nicht nutzt ist der Verlust vernachlässigbar; wenn doch sind’s die bereits genannten ca. 10% Verlust pro Tag.

Habe mein Model 3 fast ein Jahr jetzt, ca. 16000km. Bislang keinerlei Abnutzungsercheinungen. Viele sagen, man schwitze stark im Sommer, ich selbst fand die Sitze in jeder Jahreszeit extrem angenehm. Machte mir da auch selten einen Kopf wie ich es behandle, also eben auch Taschen, Rucksack usw. darauf. Keinerlei Spuren.

Generell ist langsameres Laden (z.B. 7, 11kW zu Hause auf der Arbeit) das Beste für den Akku. Tatsächliche Ausfälle oder extrem starke Alterung des Model 3 Akkus bei häufiger Supercharger-Nutzung scheinen bislang aber kaum vorhanden. Wenn du also dein Model 3 bei 11kW auf der Arbeit laden kannst (das Model 3 kann maximal 11kW) ist das optimal.

Solange der Ladezustand der Batterie nicht zu tief oder zu hoch ist, sollte alles OK sein, auch wenn das Auto bei tiefen Temperaturen steht. Einen leeren Akku bei niedrigen Temperaturen abzustellen sollte man aber vermeiden. „Nachteil“ ist halt, dass, wenn die Batterie komplett auskühlt, anfangs etwas weniger Leistung zur Verfügung steht, bis sie sich beim Fahren erwärmt (sofern man nicht vorheizt).

Ich hatte mich damals für den LR entschieden; es ist schon einfach etwas praktischer weil man sich noch weniger Gedanken um’s Laden macht.
Die Standzeit, wie gesagt, ist ohne Wächtermodus irrelevant. Das mit den China LFP Akkus scheint aktuell tatsächlich so zu sein; ich würde aber vermuten, dass hier bald durch ein Softwareupdate nachgebessert wird.

Gruß aus Wien,
Holger

Weil ich das auch schon in anderen Threads gesehen habe - mit mehr als 11kW lädt ein M3 nicht, auch wenn die Station 22kW AC kann. Meiner stehe ebenso immer draußen (allerdings vor meinem Haus), es ist ein M3P Refresh und wenn es kalt ist wird definitiv der Akku immer wieder gewärmt. Da ich täglich damit fahre kann ich Dir nicht sagen was nach ein paar Tagen Stillstand wäre, aber natürlich kostet das den Akku Energie - eine „Belastung“ für den Akku ist es aber ganz sicher nicht, dafür sind die entnommene Energiemenge und die dazu benötige Leistung einfach zu nieder. Meiner verliert jetzt, wenn es um die 0 Grad hat, ca 1% pro Tag. 300km mit einem LR wirst Du auch im ärgsten Winter schaffen, vor allem wenn es „Langstrecke“ ist - was wirklich kostet ist nämlich das initiale Aufwärmen von Innenraum und Akku, also wenn man wirklich Kurzstrecken fährt ist der Verbrauch deutlich höher. Ich fahre mit meinem bei diesen Temperaturen mit ca 220Wh/km ((österreichisches) Limit plus 5km/h) auf der Langstrecke (hauptsächlich Autobahn).

Wenn Du Zeit hast und Dein Auto lange stehen kann, ohne dass Du es benötigst, dann reicht sogar eine 230V-Steckdose. Da Du schreibst dass Du auf der Arbeit eine AC-Lademöglichkeit hast: perfekt!

Die 8 Jahre beziehen sich auf den Akku, auf den Rest hast Du 4 Jahre (denke das ist gleich wie in AT), aber am Fahrwerk wird man sicherlich nicht immer Garantie bekommen, weil das einfach Verschleißteile sind. Wenn man ständig auf schlechten Straßen fährt können die Gummis der div. Lenker auch schon nach 20tkm defekt sein. Da wird Dir niemand das auf Garantie tauschen, zumindest hab ich noch nie davon gehört dass es jemand gemacht hätte. Das Fahrwerk scheint aber nicht anfällig für frühe Verschleißerscheinungen zu sein, zumindest ist es kein prominentes Thema.

Ein SR+ könnte für Dich natürlich auch genug sein. 300km hin/retour ohne Zwischenladung und evt. vor Ort auch noch ein wenig herumfahren könnte halt schon eng werden wenn es kalt ist, im Sommer sollte das kein Thema sein. Wenn Dir einmal Laden auf dem Weg hin oder retour egal ist dann ist der SR+ sicherlich eine sehr sehr gute Wahl. LR macht dann nur Sinn wenn Du viel fährst (20-30tkm pro Jahr) oder auf der Langstrecke die ca. 5-10min pro 200km Extrazeit nicht haben willst.

Ich hab meinen LR erst ein halbes Jahr, kann alsi zu den Langfristthemen nicht viel sagen, allerdings zu 1.
Da machen viele ein großes Thema drum, aber meiner Erfahrung nach ist der Standverbrauch nur relevant, wenn man den Sentry Mode an hat oder irgendwelche Datenlogger (oder -Apps) verwendet, die regelmäßig das Auto aufwecken.
Wenn man den Wagen in Ruhe lässt, verbraucht der auch bei moderat tiefen Temperaturen (> -10°, weniger wirst Du an der Ostsee ja selten haben) deutlich unter 1% pro Tag.

Irgendwo stehen diese 1% Standverbrauch pro Tag als Richtwert aber meine Erfahrung ist da sehr anders. Gerade erst wieder: Auto stand bei Temperaturen zwischen +2° und -7° 5 Tage rum, 1% Verbrauch.

Also: Um Punkt 1 brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen.
Eher schon darum, dass Du bei 300km hin- und zurück im Winter halt vorher gut laden oder einen Zwischenstopp planen oder nur moderat schnell fahren solltest, mit 150 auf der Autobahn schaffst Du die Strecke im Winter nicht, mit 90 auf der Landstraße locker… Wobei der „Refresh“ LR mit der Wärmepumpe da halt im Winter durchaus noch etwas besser aussieht als mein „alter“.

Vielen Dank für das ganze Feedback.

Also prinzipiell verbraucht also der Wächter Modus im Verhältnis viel „Strom“?

Ich werde mir das mal alles durch den Kopf gehen lassen und dann nochmal Abwegen oh LR oder SR+. Die Zwischenstopps stören mich tatsächlich wenig und gemäß der Ladekarte gibt es ja mehr als genug Spots.

Wie zufrieden seit ihr sonst mit dem Fahrzeug ?
Ich selbst fahre sonst A6 oder vergleichbares und war ansich bis jetzt immer zufrieden, nur die Probefahrt des m3 hat mich überzeugt das es vllt doch ein Wechsel sein muss …

Wenn Du schon ne Probefahrt gemacht hast, kennst Du ja das rumpelige Fahrwerk schon, das ist so ziemlich der einzige Kritikpunkt, den ich an der Konstruktion habe. Außer vielleicht noch den großen Wendekreis, aber den bist Du als Audi-Fahrer ja gewohnt, wenn man von Mercedes oder BMW kommt und nur Hecktriebler gefahren ist, dann ist das schon ne Umstellung. Aber schlimmer als beim A6 ist es auch nicht.

Fertigungsqualität… naja, rechne mit Problemen bei Türeinstellungen etc. und beim Lack, muss man hartnäckig bleiben, dann macht Tesla das auch irgendwann auf Garantie.

Abgesehen davon ist das Auto super, in Summe das beste Auto, das ich bisher hatte, und ich bin schon ziemlich viel gefahren. Bei den Funktionen muss man teilweise noch ein bisschen Abstriche machen (Autopilot kommt bisher nicht an die Assis von Audi ran, die Navi kann keine Zwischenziele, hat dafür aber eine ganz gut funktionierende Sprachsteuerung und halt eine sehr gute Kartendarstellung) aber dafür sieht man halt, dass sich das durch Updates entwickelt, das kennt man von anderen Autos so ja nicht, der Tesla wird tatsächlich mit der Zeit besser.

Lärm ist so ein Ding, wo sich die Geister scheiden… ich bin viel Cabrios gefahren und hatte lange einen Yountimer, ich finde das Model 3 auch auf der Autobahn locker leise genug, an Deinen A6 kommt es aber nicht ran.

Innenraumqualität finde ich tatsächlich gut. Also… wenn man keine Fertigungsproblemchen hat, die Tesla erst noch fixen muss, aber ich bin mit den Sitzen zufrieden, finde sie auch auf Dauer komfortabel und nicht zu unsportlich, die Mischung passt für mich.

Hinten sitzen ist schwierig, wenn vorne jemand den Sitz ganz nach unten fährt, auch wenn der Sitzabstand an sich recht gut ist. Also halte das Auto nicht für einen vollwertigen Viersitzer für vier große Personen. Mit kleineren Personen vorne (die den Sitz etwas hochstellen können) oder Kindern hinten geht das aber gut.

Das Fahrgefühl insgesamt will ich halt nie wieder missen, ich hab zwar keine M3P sondern nur den LR, aber trotzdem ist die Leistung halt schon geil. Das Störendste ist, dass meiner Beifahrerin die Beschleunigung zu ruppig ist und ich deshalb nur alleine aus dem „Lässig“-Modus raus komme :smiley:

Hier mal die positiven Rückmeldungen. Zufriedener M3 (refresh) Besitzer? Willkommen im Club - #26 by Kielhb Im Forum werden sonst fast nur Probleme besprochen.

Beim Thema Rost gibt es unterschiedliche Meinungen, insgesamt ist die Vorsorge da wohl nicht auf dem europäischen Niveau. Wenn du da auf jeden Fall Ruhe haben willst, machst du halt einmal zu Beginn eine Versiegelung für 800-1500€ oder so. Ob das wirklich Not tut kann dir aber noch keiner sicher sagen.

ich würde mal sagen die Bandbreite ist sehr groß.

Mein LR aus Ende Februar 2019 musste weder Türen noch Hauben (vorne oder hinten) eingestellt bekommen.

Lack war nach Aussage meines Aufbereiters (der die Keramik gemacht hat) gut und ohne Einschlüsse.

Zum AP scheiden sich die Geister massiv. Ich persönlich finde den AP gut, lediglich den ACC Tempomaten finde ich etwas „grob gefühllos“. Aber ich fahre ca. 80% der Zeit mit AP.

Ich persönlich hab mit dem Fahrwerk wenig Probleme, fahre aber auch bewusst 18". Und dass „Amis“ tendentiell keine besonders feinfühligen Fahrwerke bauen ist glaube ich nichts neues.

Das Model 3 ist verhältnismässig leise, aber nicht vergleichbar mit einem hochklassigen deutschen Auto. Wir hatten vorher ein VW Caddy, für mich ist JEDES Auto leise :slight_smile: und mein 4er Gran Coupe (BJ2016) war ehrlich gesagt auch nicht wirklich leiser. Einzig die Windgeräusche ab 150+ empfinde ich als laut. Da der AP aber nur bis 150 km/h funktioniert bin ich da so gut wie nie unterwegs.

Platz hinten … keine Ahnung. Fahre zu 95% alleine.

Ich persönlich habe keine Sekunde bereut und würde das Model 3 immer wieder kaufen, mit FSD und Boost :slight_smile:

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Hallo,
ich überlege, von meinem SR+ (5/2020) auf ein LR zu wechseln. Ich bin aber noch nicht so recht fündig geworden bzw. habe hier im Forum etwas den Überblick verloren, ob der LR aus China oder USA kommt und ob dort auch der LFP-Akku bzw. welcher Akku verbaut ist.
Vielleicht kann mir jemand eine kurze Info geben.
Danke!

USA, kein LFP… LFP passt in der Größe gar nicht ins Model 3 :wink:

Naja, das Fahrwerk ist eigentlich genau das Gegenteil von dem, was Amis normalerweise bauen. Das typische Ami-Fahrwerk ist super weich und auf Komfort ausgelegt, dabei aber super schaukelig und Du fliegst ab 100 Sachen aus der Kurve (ich übertreibe natürlich, aber das ist die Tendenz).

Das Model-3-Fahrwerk ist einfach nur relativ hart und unkomfortabel, ohne dabei besonders gut oder schlecht zu liegen. Man kommt ganz gut um Kurven, solange man nicht zu brutal reinbeschleunigt (dann bäumt es sich komisch auf, weil die niederfrequente Dämpfung zu gering ist), aber insgesamt ist das Fahrverhalten auf kurvigen Strecken ziemlich gut und sicher. Bei hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn wird das Fahrverhalten dann aber unsicher. Das ist vermutlich wieder die niederfrequente Dämpfung und dann vielleicht noch zu viel Auftrieb am Heck (wenn es das ist, dann sollte der Spoiler vom M3P helfen, in 4 Wochen weiß ich mehr, andere wissen es vermutlich jetzt schon…).

Aber Komfort hat das Fahrwerk halt gar nicht zu bieten. Die Stuckerei auf Querfugen und Kopfsteinpflaster finde ich schon belastend, das geht auch mit genauso guter oder sogar besserer Straßenlage deutlich komfortabler, da ist einfach die Dämpferabstimmung schlecht oder die Dämpfer sind zu billig.
Beim M3P verstehe ich das noch, da will man vielleicht die Straße „spüren“ - es kaufen ja auch Leute BMW „Sportfahrwerke“, die kein bisschen besser sind als Serienfahrwerke (nicht M-Fahrwerke, die liegen ja tatsächlich besser), sich aber härter anfühlen. Aber beim normalen LR mit 18"-Felgen müsste das nicht sein.

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Doch, im China M3 SR+ sind doch Akkus mit LFP-Zellen verbaut.

Ja, aber das SR+ hat doch auch einen kleineren Akku :wink: Die Aussage war: Die Kapazität eines LR lässt sich im M3 nicht mit LFP erreichen, und das stimmt.

(Der MiUS SR+ füllt den Platz nicht aus, da wurden einfach Module im Vergleich zum LR entfernt. Das MiC SR+ nutzt wiederum den vollen Platz, aufgrund der geringeren Energiedichte von LFP)

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Vielen Dank nochmal für die Infos.

Ich denke , stand jetzt geht die Entscheidung eher Richtung m3 lr

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OK, danke für die Erläuterung.