Model 3 Doppellader?

Ist es auch, aber so ist.
Aber dein Vergleich hinkt. Mit Rechtslenker Autos lässt sich recht viel Geld verdienen, mit 22kW gar nicht (aus US Sicht)

Andere nehmen dafür ne andere Farbe. Jedem das seine. Prinzipiell wärs trotzdem schön es als Option zu kaufen. Das es bis auf wenige Ausnahmen überhaupt gebraucht wird, ist halt so

Ich hatte im Model S einen Doppellader mit 22 kW und vermisse ihn oft beim Model 3. Sicherlich ist ein Hauptgrund, dass ich Laternenparker bin und an öffentlichen Ladesäulen und auch beim Arbeitgeber nur 3h laden darf. Das heißt ich müsste zwischendurch einmal umparken, um das Auto voll zu laden oder eine Strafe riskieren.

Weiterhin habe ich oft die Situation, dass ich mich mal zum Abendessen oder auf einen Termin verabrede und ihn dann möglichst an einer Ladesäule anstecke (die meisten Ladesäulen haben tatsächlich 32A verfügbar). Beim Model S war ich nach dem Termin fast immer voll und konnte entspannt ohne SuC nach Hause fahren und musste mir Zuhause auch keine neue Ladesäule suchen, sondern konnte am nächsten Tag entspannt zur Arbeit fahren.
Das ist nun alles anders, mich nervt das oft, dass es nur ein 11kW Lader ist.

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danke sehr! vor allem für den Einblick über den eigenen Tellerrand raus… für mich sehr wertvoll.

https://forums.tesla.com/discussion/182160/m3-onboard-charger-upgrade-11kw-software-or-hardware-upgrade/p1?new=1

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Brauchen tut man 22kw nicht… aber es ist einfach Nice to Have.

Ich wäre für einen Vernünftigen Preis durchaus bereit aufzurüsten.

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Weil ich unlängst darüber gestolpert bin:

Hier gibt es einen recht günstigen, externen DC Lader mit bis zu 30kW:

DC Mode 4 Travel Charger by AutoEnterprise

Kostenpunkt soll wohl so ab 5000 EUR starten (die ganzen RFID, OCPP, EC-Terminal Features kann man ja weglassen).

Wer also wirklich an einem 22kW AC Ladepunkt unbedingt seinen Tesla mit 22kW Laden will, kann sich einen EV-Simulator (Typ2 Fahrzeugbuchse mit 4 Widerständen, einer Diode und einem Schalter - https://evsim.gonium.net/ ) bauen, mit dem dieser DC Lader dann als „Typ 2 Fahrzeug“ von der Ladesäule versorgt wird, und das Fahrzeug via DC direkt lädt.

Und die Mehrkosten um den Onboardlader von 16A Komponenten auf 32A Komponenten zu ertüchtigen sind sicherlich ein mehr als doppelt so hoher Preis - es müssen teurere, leistungsfähigere Komponenten, die auch mehr Bauraum einnehmen, verbaut werden.

Ich gehe aber davon aus, das externe DC Lader in den kommenden 5 Jahren dann auch stark im Preis sinken werden. Möglicherweise so stark, dass es Fahrzeuge geben wird, die nur noch mit 2,7kW Onboard Lader kommen, und bei der Wallbox daheim via DC laden - das reduziert den Fahrzeugpreis um 1000-2000 EUR, und diese Kosten können dannn als Aufpreispflichtiges Zubehör in einer externen DC Wallbox verlangt werden…

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wäre ich ein Autohersteller würde ich sogar in den nächsten gar keinen Onboard Lader verbauen:
AC-Ladesäulen werden gegen günstige DC-Lader getauscht
Für die Not-Ladung kann man 2,3kW-3,7kW DC-Mobile-Lader für um die 1000 Euro verkaufen (JB2 und ähnliche kosten ja auch schon so viel…)

So spart man Kosten und Gewicht im Fahrzeug und blockiert nicht stundenlang die AC-Ladesäulen.

Wie kommst du auf diesen Phantasiewert?

BOM Kosten eines dreiphasigen, 16A Laders mit ordentlicher PFC Eingangsseite sind schon mal ein paar 100 EUR, und die Opportunity Kosten (geringerer Aufwand das einzubauen, reduktion des Bauraums, Reduktion diverser Fahrzeugseitigen Maßnahmen…

Ein 11 kW Schaltnetzteil auf dem freien Markt kostet so 1500 - 3000 EUR - und das sind hässliche, rechteckige Boxen mir (günstiger) Luftkühlung.

Ich denke, dass der o.g. Wert nicht so weit daneben liegt, was die Integration eines AC Onboard-Laders in einem BEV kostet.

Auch der Aufpreis von 11kW auf 22kW liegt in ähnlichen Größenordnungen - aber da sind all die notwendigen Begleitmaßnahmen im Fahrzeug ja bereits vorhanden, und es sind „nur“ die stärkeren Komponenten - oder 6 Strings statt 3, wo dann immer 2 parallel geschaltet werden - zu verbauen…

Das ist richtig. Und „…ein paar…“ bedeutet hier in der Regel 3 bis 4 - also 300-400 EUR. Das ist weit weg von 1000 bis 2000. Die „opportunity“ Kosten sind max. 2-stellig.

Der Unterschied zwischen 2,7 kW oder11kW ist dann noch mal deutlich geringer da sich nur der Leistungsteil unterscheidet. Also in Summe eher 200 EUR statt der genannten >1000. Aber Hey, Faktor 5 hin oder her. Was kostet die Welt?

In der Sache bin ich aber bei dir. Das AC-Ladegerät fliegt über kurz oder lang aus dem Fzg. und wird durch externes DC-Laden ersetzt. Das ist besser und billiger.

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Ein 2,7 / 3,2 kW Lader ist einphasig; ein 11kW / 22kW Lader hat drei (ggf sechs) unabhängige Stränge, daher würde ich vereinfachend einen ähnlichen Faktor an Kosten ansetzen (300-400 EUR für einen „guten“ 16A / 3,7 kW PFC AC-Lader, * 3 ~= 900-1200 EUR).

Wobei: Hat nicht Munroe&Associates deren Cost-Analyse vom BMW i3 in die public domain entlassen, da könnte man nachsehen, was sie als BOM Kosten für den Onboard-Lader ansetzen…

Wie dem auch sei - ich bin gespannt, ob diese Ukrainische Firma mit einer Antwort zur konkreten Anfrage nach einem mobilen 22kW / 43kW AC → DC Lader ohne Firlefanz (RFID, EC, OCPP) zurückkommt, und ob sie diese Leistungsklasse heute (manuelle kleinstserie mit COTS Teilen) schon zum Preis von 5000 EUR darstellen können…

  • Ich bin an einer AC Lademöglichkeit mit 22kW für das Model 3/Y, oder Model S/X mit CCS Upgrade für 5000 EUR interessiert

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Moving target, oder was?

Die paar hundert Euro gelten für 3phasig 11 kW. Nein, nicht wenn man 2 Stück im Einzelhandel kauft sondern wenn x00.000 vom OEM bezogen werden.

Und damit ist das Thema für mich ausführlich genug gewürdigt worden.

so richtig „mobil“ ist der Lader dann aber mit 30kg auch nicht :wink:
und die 30kW Version will 63A Anschluss haben…

Ich gehe davon aus, dass das PSU programmierbar ist, und man die 30kW variante auf 22kW Eingangsleistung (21kW Ladeleistung) drosseln kann, oder auch auf 32A / 16A…

Wie gesagt, ich schau mal, ob die Firma reagiert.

AutoEnterpreis hat auch Ukraine mit eigenen Chargen versehen, sollen also Erfahrung haben:)
Und zu der Drosselung, klar geht die Drosselung, nur schleppt du zu viel Gewicht mit sich rum, was nicht genutzt wird…
So wie ich von der Seite und Bed.Anleitung verstanden habe hat man Keistungsmudule die man auch rasbehmen kann. Ich befürchte mit 5000 fängt man beim leeren Gehäuse an… :confused:

Das foto zeigt pro modul 450v 75-100a - zumindest wäre das meine interpretation der gleichrichtertypenbezeichnung; ich gehe davon aus, dass man max 2 module für einen 50-60kW lader in das gehäuse montieren kann…

Ich hoffe dass sie mit details rausrücken in den kommenden tagen :slight_smile:

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Hallo Zusammen,

gibt es schon eine Möglichkeit das M3 auf 22 kw AC umzurüsten?

In AT zahlt man nach Zeit, daher wäre es wirklich sinnvoll die Leistung der Infrastruktur voll auszunutzen.

Da ich Zuhause nicht laden kann, die Infrastruktur größtenteils auf 22 kw setzt, fühle ich mich schon im Nachteil mit dem Tesla gegenüber einer Zoe.

Nein, nicht von Tesla.
Und sogar wenn, den Aufpreis muss man sich zuerst wieder Reinhold durch den Zeittarif, in ca. 20 Jahren fängst du dann an zu sparen :wink:

So lange würde es sicherlich nicht dauern, bei 150 AC Ladung wären es ca. 1.500 Euro Mehrkosten.

Ich sehe auch nicht ein, für etwas zu bezahlen, was ich nicht nutzen kann.

Hoffentlich kommt das Maß- und Eichgesetz bei uns bald analog zu Deutschland. Warum soll ich mit einem Auto das doppelte bezahlen also mit einem anderen für die gleiche Leistung. An der Tankstelle bezahlt man ja auch nach Liter gemäß Preisaushang und nicht nach der Zeit die ich an der Zapfsäule verbringe.

So wird das in der breiten Maße nichts mit der Elektromobilität. Das laden ist auch viel zu kompliziert mit den tausend Ladekartenanbietern. Es ist völlig klar, dass die Anbieter nicht für jede Säule einen Kreditkatenterminal verbauen wollen, aber dann sollten sie sich auf eine Ladekarte, oder besser auf ein Plug&Charge System einigen und gemäß eines Preisaushangs nach geladener Leistung verrechnen. Von mir aus soll nach einer gewissen Zeit eine Blockiergebühr erhoben werden.

Aber solange das nicht der Fall ist, suche ich nach einer Möglichkeit mit 22 kw zu laden.

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Du kannst einen externen 20kW DC Lader kaufen, der hat Typ2 oder CEE als Eingang und CCS als Ausgang… Kostentechnisch eher 5000 aufwärts :confused:

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