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Model 3 Bezahlung

Bei so viel schlechten Gefühlen am besten gar nicht kaufen. Nimm einen VW. Die gehen nie pleite.

So ein Quatsch-Kommentar.
Euer Vertrauen und Zuversicht in Ehren.

Trotzdem verstehe ich es nicht wie man Vorauskasse einfach so 70.000€ rauslatzen kann in der Hoffnung, dass alles gut geht.

Jemand schreibt „er vertraue dem GmbH-Recht“
Ich hatte mal eine deutsche GmbH mit Amerikanischer Mutter als Kunde. Nach der Insolvenz war von heute auf jetzt niemand mehr erreichbar.

Geschäftsführer der deutschen GmbH sind lt. Bundesanzeiger alles irgendwelche Anwälte in den USA.

Sorry, dass ich ein schlechtes Gefühl habe…
Vielleicht bin ich pessimist, vielleicht übervorsichtig - aber damit bin ich eigentlich bisher immer ganz gut gefahren.

Ich habe richtig Bauchschmerzen den Betrag zu überweisen auf Basis einer E-Mail mit einem Liefertermin.

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Wenn wir vor einigen Jahren so gedacht hätten, dann würdest Du heute kein Model 3 kaufen können.
Auch ich hätte es mir nicht leisten können, das Model S nicht ausgeliefert zu bekommen. Aber solche Gedanken hatte ich nicht mal ansatzweise.
Als Österreicher würde ich „böse“ sagen, das ist typisch deutsch.
Sorry…
LGH

Es schadet nicht das Zeitfenster zwischen Bezahlung und Auslieferung möglichst kurz zu halten; egal wie gering das Risiko ist.

Ich sehe auch nicht, was dagegen spricht, dass Tesla erst die Papiere ausliefert und man dann bezahlt. Anzahlung hat man ja schon geleistet. Ob man das wirklich durchsetzen kann, bin ich aber auch skeptisch. Als Privatperson evtl schwieriger, vielleicht eher zum Quartalsende.

Die Wahrscheinlichkeit, dass du als Privatmensch bei 60000-70000 in der Privatinsolvenz landest ist wesentlich höher, als dass ein mit über 50 Mrd US-$ bewertetes Unternehmen Pleite geht. (Wenn ich hier mal komplett außer acht lasse, dass Vertrag und Zahlung mit einer in Deutschland eingetragenen GmbH zustande kommt. Aber vermutlich gibt es einen Beherrschungsvertrag.) Und ich verstehe immer noch nicht, warum ihr auf dieses winzige Zeitfenster pocht. Wichtiger sind doch die hoffentlich vielen Jahre danach. An einem Tesla wirst du nicht selbst rumschrauben wie an einem Käfer. Wenn da was kaputt geht und Tesla dann Pleite ist gibt es keine Ersatzteile. Also musst du eine Kerze in der Kirche anzünden, dass der Laden noch 20 Jahre oder länger existiert. Und wenn du eh schon darauf vertraust, was sind dann ein paar Tage bei der Anzahlung? Wie man mit einer solchen negativen Grundeinstellung ein Produkt dieses Unternehmen kaufen kann, erschließt sich mir nicht.

Im grunde genommen habt ihr schon alle Recht.
Ich bin heute über meinen Schatten gesprungen und habe den Betrag letztendlich angewiesen.

Trotzdem wären konstruktive Antworten hilfreicher gewesen als auf einen Vertrauensvorschuss zu pochen den ich als Käufer auch nicht bekomme. Und ich bin ja derjenige dem die etwas verkaufen möchten? Da sollte man als Firma auch etwas darauf eingehen können.

Soviel ich weiß, haftet in D der Besitzer einer GmbH mit 50.000 Euro. Etwas wenig für all die M3, die gerade bezahlt werden. :laughing:

Natürlich ist das Risiko einer Insolvenz sehr gering, aber gerade in der Phase zwischen Bezahlung und Auslieferung wäre es halt am ärgerlichsten. Wenn in 20 Jahren ein Hersteller pleite geht, wäre das minimaler Restwertverlust. Selbst wenn es kurz nach Auslieferung passieren würde, hätte man nur ein Ersatzteilproblem, aber immer noch ein Auto.
Wenn man mit wenig Aufwand Risiken minimieren kann und das Risiko für einen persönlich relevant ist, halte ich das schon für sinnvoll die Chance zu nutzen. So lange man sein Geld noch in der Hand hält, ist man in der besseren Position.

Das ist nicht richtig. Er haftet mit dem Grundkapital, das auch höher sein kann. 50000 ist das Minimum für die Gründung einer GmbH.

Die Tesla Germany hat ein Grundkapital von 25.000 €, was auch das normale Minimum ist (geht notfalls auch temporär mit 12500 €).
Aber eher theoretisches Thema, Tesla würde niemals einfach so die deutsche GmbH insolvent gehen lassen.

Das sage ich auch als Deutscher :wink:

Es ist ein geben und nehmen. Und wenn eine Seite dauernd sperrt, dann macht es irgendwann auch die andere Seite und dann sind beide nicht mehr glücklich. Das ist meine Meinung.

Mir geht es um so ein Beispiel:

morgenpost.de/berlin/articl … Autos.html

Die hatten aber bestimmt noch nicht die Papiere. Sobald du von Tesla die Papiere per Express hast bekommst du auch bei Insolvenz das Auto.

Der Autohändler ist in die Insolvenz. Nicht der Autohersteller.

Das passiert bei Tesla nicht, weil der Hersteller auch gleichzeitig der Verkäufer/Händler ist.

Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen!
Wenn ich im Internet einen USB Stick auf Vorkasse bezahle und er kommt nicht an… ok, Pech gehabt.
Aber 60-70.000 Euro auf Vorkasse zu überweisen ist schon eine andere Hausnummer.
Vertrauensvorschuss hin oder her, wenn sie Pleite gehen ist das Geld futsch.
Ihr glaubt doch nicht dass man das Geld dann (jedenfalls in annähernd voller Höhe) wieder zurück kriegt.

Und jetzt bitte nicht falsch verstehen, ich halte es nicht für wahrscheinlich dass sie Pleite gehen, aber für ganz und gar unmöglich halte ich es ebenfalls nicht.
Wenn es soweit ist werde ich auch überweisen, keine Frage, aber eine Bezahlung bei Auslieferung wäre mir halt eben deutlich lieber gewesen…

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Irgendwie ist das doch eine ‚ich hätt da gerne mal ein Problem‘ Diskussion.

Über was sich da manche Gedanken machen.
Jeden Tag, den man morgens aus dem Haus geht, könnte man von einem Dachziegel erschlagen oder am Fußgänger Weg überfahren werden.
Trotzdem geht ihr aus dem Haus, oder?
:laughing: :laughing:

Hast Du schon mal einen Neuwagen gekauft, zu dir zum Zulassen jemand die Papiere geschickt hat und Du hast erst bei Übergabe bezahlt?
Never ever

Ist für mich so ein Fall von „Na, wenn ihr meint… Mir egal, ich bekomme mein Auto am Donnerstag.“ :wink:

Pleite gehen ist eh fast unmöglich. Wenn dann werden sie Chapter 11 anmelden und da der Betrieb ganz normal weiter. Ich habe mal für ein Unternehmen gearbeitet, dessen amerikanische Mutter unter Chapter 11 stand. Hat mir keine schlaflosen Nächte bereitet. Gehalt war immer pünktlich, die Kunden hatten auch keinen Grund zur Klage.

Also auf meiner Rechnung steht Tesla Motors Switzerland GmbH und nicht Tesla Fremont oder so. Und wie es im Kürzel GmbH enthalten ist, beschränkt sich die Haftung auf das Stammkapital, welches in der Schweiz 20’000 CHF beträgt.
Ich gehe nicht von einem Konkurs aus. Im schlimmsten Fall steht aber nicht Tesla USA als Schuldner da, sondern eine im nu liquidierte und schwach kapitalisierte nationale GmbH.
Etwas Vorsicht statt blindes Vertrauen ist da schon angebracht. Eine Rechnung ohne Lieferdatum, Lieferort und VIN werde ich nicht bezahlen.

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