Model 3 auf Langstrecke?

Ich stand als langjähriger A6 Fahrer mit 30.000km/a vor der gleichen Frage.

Habe mir dann 4 Wochen lang ein Model S ausgeliehen um mir eine Meinung bilden zu können.
In den 4 Wochen bewusst alles mit dem Auto erledigt, gerade auch Langstrecken und am Wocheneden Städtetouren mit meiner Liebsten eingebaut.
Was war man noch aufgeregt am ersten Supercharger :slight_smile:
Letztendlich hat sich das alles als völlig Problemlos herausgestellt, die Ladepausen sind da und kann man nicht wegdiskutieren, aber weniger störend als vermutet. Leider ist das Essenangebot rund um die SuC nicht das was wir sonst gewohnt sind zu uns zu nehmen, also ist das auf Langstrecken der einzige Nachteil.

Aber den viel größeren Vorteil sehe ich inzwischen da drin, dass mein Auto morgens immer voll (bzw. Akkuschonend 80%) ist und ich nicht mehr die nervigen Fahrten zu Tanke haben muss.
Noch nerviger waren die AddBlue-Tankvorgänge wo der Rüssel gerade so in den Stutzen passte aber luftdicht abschloss so das man nur tröpfchenweise nachfüllen konnte…

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ich kaufe 3x ein h um kWh zu erhalten

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nicht zu vergessen, dass du zB im Vergleich zu einem 330e xdrive sowohl die besseren Fahrleistungen als auch das größere Ladevolumen hast. Bei gleichem Preis.

Dazu kommt die Ersparnis für deine Firma hinsichtlich Spritkosten und Wartung…

Ich bin regelmäßig wieder überrascht, wie schnell das M3 läd. Vorhin erst habe ich auf der Autobahn noch was zu trinken gebraucht. Also am SuC angehalten, angesteckt, zur Tanke rüber (100m), rein, Getränk geholt und wieder zum Auto. 10 Minuten nach dem Anstöpseln hab ich wieder abgehängt und in der Zeit ca. 100 echte Kilometer (also bezogen auf meinen Verbrauch) Reichweite gewonnen…

Andererseits bleibt halt einfach die Zwangspause. Hätte ich nicht ohnehin eine Cola und einen Boxenstopp gebraucht, hätte ich entweder nicht geladen oder wäre halt 10 min rumgestanden…

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Ich bin sehr überrascht für eure hilfreichen Tipps und Anregungen!

KLASSE!

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Ich habe mal den Titel angepasst, damit er besser zum Inhalt passt.

(Vorher: “Tesla als Langstrecke“)

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Ich frag mich immer wann der Außendienstler denn noch arbeiten will wenn er jeden Tag 1000 KM runterreißen muss…

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1000km am Tag ist vielleicht übertrieben, aber im Schnitt 300-400km am Tag habe ich auch schon geschafft. Da verbringt man gut die Hälfte seiner Arbeitszeit im Auto.

Ja, schon klar. Aber wenn man der „ich Kauf erst ein E-Auto wenn das 1300 km schafft und ich es in 3 Minuten laden kann - Fraktion“ zuhört, könnte man glauben halb Deutschland fährt 200.000 km im Jahr :laughing:

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Ich mag Langstrecke im Model 3 extrem gerne. Macht deutlich mehr Spass als in meinem alten Audi. Ich bin deutlich entspannter am Ende der Fahrt. Klar, braucht hier und da mal nen paar Minuten laenger - aber bei 200kW laed man mit 1.200km/h da sind in 5 Minuten die naechsten 100km drin…
(aber um es deutlich zu sagen: wenn ich jeden Tag 1.000km Autobahn bei 200km/h schrubben muesste, dann waere der Tesla nicht das Auto dafuer)

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Ganz Deutschland… :crazy_face:

Dann würde ich mir erstmal einen anderen Job suchen als ein anderes Auto.

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Die Strecke in Deutschland will ich mal anschauen :slight_smile:
Aber bitte nicht hin und her zwischen 2 Ausfahren wie das mal Björn gemacht hat :laughing:

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Genau mein Punkt: in der Praxis verliere ich mehr Zeit durch Staus, Baustellen, Geschwindigkeitsbegrenzungen etc. denn durch Laden.

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Morgens 400-500km Anfahrt, dann Besprechung dann heim, habe ich öfter. Es gibt nicht nur 9 to 5 Jobs. Täglich wäre das (für mich) nicht durchzustehen (und trotz Tesla extrem ätzend :grinning:).

Bei großen Unternehmen haben die Besucherparkplätze aber immer öfter Ladesäulen, das ist super.

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Ohne Dein Szenario in Abrede stellen zu wollen, aber wenn dann heim bedeutet, dass Du auf der Rückfahrt abermals 400-500km, also insgesamt 800-1000km in den Asphalt brennst, um an einer Besprechung teilzunehmen, so hört sich das für mich persönlich bedauernswert, ökonomisch fragwürdig und ganz allgemein nicht repräsentativ an.

s.

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Leider aber in einigen Unternehmen gelebte Realität.

Das Management ist ganz gerne mal zu geizig, eine Übernachtung zu bezahlen (“zu teuer”) und der Mitarbeiter darf das dann ausbaden, indem er früh hin und abends wieder heim darf.

Und Videocall geht auch nicht, weil der Kunde will einen ja unbedingt vor Ort haben.

Arbeitszeitrechtlich hoch problematisch, aber wo kein Kläger, da leider oft auch kein Richter.

Selbst schon oft genug erlebt.

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Ist aber halt so. Es gibt nunmal Jobs, die überregional ausgeführt werden - ich kenne genügend Gebietsleiter, die ein Verkaufsgebiet mit Mitarbeiter von der dänischen Grenze bis runter nach Nürnberg haben - inkl. allem was östlich von Hamburg liegt zur Grenze Polen/Tschechien. Dass man da alles im 15km entfernten Büro erledigen kann, wenn man große neue Kunden aquiriert oder Kundenpflege betreibt, ist eine hübsche Vorstellung, aber weit entfernt von jeglicher Realität. Ich kenne auch 2, 3 Leute, die im Jahr >120.000km abschruppen quer durch Deutschland beruflich. Das ist halt nunmal Außendienst/Vertrieb.

Wobei ich der Meinung bin, dass ökonomisch für einen Vielfahrer ein E-Auto sehr viel Sinn macht - dadurch, dass es recht verschleißfrei ist von der Technik und keine km-begrenzten Wartungsintervalle hat.

Nicht nur arbeitsrechtlich, sondern auch versicherungstechnisch mit der Berufkrankenkasse bei nem WegeUnfall nach einem langen Tag…

Ja, solange nichts passiert, kräht da kein Hahn danach, aber lass den Mitarbeiter mal auf dem Heimweg am Steuer einschlafen. Dann ist die Hölle los.

Aber in manchen Firmen muss erst wirklich was gründlich in die Hose gehen, bevor man überhaupt auf die Idee kommt, dass es eventuell gut sein könnte, sich an geltendes Recht zu halten.

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Ich wage zu behaupten dass die Hotelnacht keinen interessiert - die Kosten sind neben einem Arbeitstag und 1.000km Reise ziemlich egal. In meinem Fall ist es so dass ich kleine Kinder habe und froh bin nur einen Tag kaputt zumachen. Würde man mich zu kurzen Tagen und damit Übernachtungen zwingen, würde ich kündigen.

Verhandlungen über sechs- und siebenstellige Summen per Videocall sind kaum machbar. Meiner Meinung nach ist die Hälfte das Produkt, die Hälfte das Vertrauen und die Chemie zwischen den handelnden Personen.

Ohne leider. Bei solchen Stellen gibt eher der Arbeitnehmer vor wie er sich seinen Arbeitsalltag vorstellt als dass es der Arbeitgeber vorgeben kann. Sonst ist der Mitarbeiter weg.
Und das ist gut so. Sonst würde ich keinen Tesla fahren sondern müsste weiter einen Firmenwagen A6 oder E-Klasse fahren.

Etwas Eigenverantwortung sollte man den Leuten schon zugestehen. Ich habe immer einen kleinen Trolley dabei um, wenn es zu lange geht, doch in ein Hotel gehen zu können.

Aber das wird hier sehr OffTopic. Um noch OnTopic zu bleiben: Hotels mit Destination Charger suche ich mir meistens per Navi aus :grinning:

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