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Model 3 als Dienstwagen

Hallo liebe Teslarianer :smiley:

womöglich gehöre ich auch bald zu Euch, da ich mir ein M3 als Dienstwagen bestellen darf.
Für die sehr attraktive 0,25 % Versteuerung muss ich beim BLP jedoch unbedingt unter 60.000 Euro bleiben.

Um die 60.000 Euro Bruttolistenpreis für die 0,25% Dienstwagenbesteuerung einzuhalten gibt es folgende Möglichkeiten:

Model 3 Performance = 54.990 Euro + 3.570 Euro (Herstelleranteil Umweltbonus) + 1.050 Euro (Lackierung) = 59.610 Euro

Diese Variante ist leider ohne „Enhanced Autopilot“, da dieser mit 3.800 Euro die 60.000 Euro sprengen würde. Theoretisch kann man den „Enhanced Autopilot“ auch später nachordern, so dass er nicht in den BLP fällt. Die Frage ist dann nur, ob das bei einer betrieblichen Steuerprüfung nicht doch irgendwie auffallen könnte.

Model 3 Long Range = 49.990 Euro + 3.570 Euro (Herstelleranteil Umweltbonus) + 1.050 Euro (Lackierung) + 3.800 Euro (Enhanced Autopilot) = 58.410 Euro

Winterreifen werden nach meiner Recherche nicht in den BLP miteinberechnet. Diese können also in jedem Fall mitgeordert werden. So habe ich es zumindest gelesen.

Das Model 3 Performance hat auf jeden Fall einen großen Reiz. Es wäre nur etwas seltsam, so ein modernes Auto ohne die ganzen Assistenzsysteme zu fahren.

Wie würdet Ihr entscheiden? M3 Performance ohne E-AP oder M3 Long Range mit E-AP?

Du hast alles richtig wieder gegeben. Es gilt der BLP zum Zeitpunkt der Zulassung. Betriebsprüfung später spielt keine Rollle. Du kannst dir später auch vergoldete Felgen holen. Für den BLP spielt das keine Rolle. Mein StB hat dies geprüft. Referral nicht vergessen, haben viele hier in ihrem Profil. LG

Als Antwort auf deine Frage:
Ich würde an deiner Stelle mit dem long range anfangen. Wird für dich als Einsteiger schon ordentlich knallen. Als Dienstwagen wirst du ihn nach Zeit X auch wechseln und solltest du bis dahin mehr Leistung brauchen, kannst du immer noch höher gehen.
Ich finde den EAP wirklich hilfreich. Es ist einfach deutlich flüssiger, wenn man nur blinkt und das Auto wechselt. Ohne EAP wirst du durch das Lenken deine Assistenten deaktivieren und musst es wieder Anschalten. Beides kombiniert mit Ton. Mich würde es nerven. Ebenso wie es nervt, wenn EAP trotz meinem Befehl den Spurwechsel nicht ausführt. Wird hoffentlich in wenigen Wochen besser mit V11. Jedoch liegt hier auch viel bei der UNECE begraben und Tesla könnte es schon.

Gegenfragen:
Zählen Überführungskosten nicht zum Autopreis?
Außerdem könntest du auch Performance wählen und die Option später privat nachkaufen / selber direkt Zuzahlung leisten oder liege ich da falsch?

Überführungskosten zählen nicht lt meinem StB

Ich würde mich fragen, welche Vorteile der Performance gegenüber dem LR als Dienstwagen hat. Die Reichweite ist minimal geringer, die bessere Beschleunigung ist m.E. im Alltagsbetrieb irrelevant. Das gilt auch für den Track-Modus und die Höchstgeschwindigkeit. Für den privaten Spaß mag das P wichtig sein, aber als Dienstwagen würde sich mir der Mehrwert nicht erschließen.

1 Like

Optik und Mehrleistung vs. Komfort und Reichweite

Wenn es ein Dienstwagen ist, wirst du viel Autobahn fahren. Da macht der EAP auf jeden Fall Sinn. Das ist aber immer individuell, ich persönlich fahre nur privat ca. 10.000km im Jahr, für mich ist der EAP viel zu teuer für die 2mal im Jahr.

Hast du die Möglichkeit den EAP nach dem Leasing noch zu kaufen? Dann wird dieser nämlich auch nicht in die 1%, bzw. in dem Fall in die 0,25% Regelung aufgenommen. Wird vermutlich nicht machbar sein das man während der Laufzeit den Betrag zusätzlich ausgibt.

Das M3 soll als Dienstwagen gekauft und nicht geleast werden. Will mein Chef so…warum auch immer?! Aktuell fahre ich zu 90% in München herum. Autobahn eher selten. Hier wäre vor allem das automatische Einparken interessant.

Ich habe vor genau der gleichen Entscheidung gestanden. Zu dem Zeitpunkt (September 2020) gab es aber nur FSD und noch nicht EAP und der Performance war teurer, passte keinesfalls in die 60.000.

Ich habe mich dann für LR + AHK + rot entschieden, was perfekt passte. Damals war es unmöglich, einen LR mit FSD für < 60.000 zu bekommen.

Die Entscheidung wurde mir durch das TFF-Forum leicht gemacht. Mach Dir einfach mal die Mühe, diesen Thread zu lesen: https://tff-forum.de/t/herbeirufen-ploetzlich-moeglich-eap-free-fuer-2-wochen/

Ich habe auch gerade die Testversion freigeschaltet, und stelle fest, meine Entscheidung war richtig. Nein, ich (meine Firma) wird auch jetzt nicht 3.800 € oder gar 7.500 € zusätzlich ausgeben, weil es einfach keinen Sinn macht:

  • Autoparken funktioniert in meiner Garage nicht (Platz durch Wand begrenzt - das kann er nicht).
  • Autobahnen wechseln klappt bis zur Beschleunigungsspur - da ist er bei viel Verkehr zu lahm.
  • Mit den durch die Gesetzgebung erzwungenen ständigen Eingriffen macht „Navigate on Autopilot“ einfach keinen Sinn. Das nervt sogar schon beim normalen Autopiloten. Außerdem nervt die schlechte Schildererkennung, taugt nur für Leute, die ihren Führerschein abgeben wollen.
  • Herbeirufen zu beschränkt und brauche ich nicht.
  • Ampelerkennung ist im EAP nicht drin und funktioniert auch nicht gut.
2 Like

Danke für die vielen Hinweise und Meinungen. Das hilft schon etwas weiter.
Hat sich mit dem MJ2021 grundsätzlich das Fahrwerk verbessert? Oder ist das Performance-Fahrwerk grundsätzlich dem LR-Fahrwerk vorzuziehen? Habe da bisher widersprüchliche Aussagen erhalten.

Zweite Frage: Wie sehr wirken sich die Reichweitenunterschiede zwischen LR (18 Zoll) und P (20 Zoll) im Alltag wirklich aus?

Das Fahrwerk des P wäre mir viel zu straff. Ich habe 18“ und bin sehr zufrieden mit dem Komfort.
Musst Du natürlich selbst wissen, was Du brauchst: Soll der Wagen eher komfortabel abgestimmt (aber nicht unsportlich!) oder für den „Ring“ geeignet sein?

Nimm den Performance.

Die Reichweite wird viel mehr durch Faktoren wie Temperatur und Fahrweise beeinflusst.
EAP brauchst Du nicht, es reicht der SerienAP. Schau dazu mal hier: Umfrage: wer hat EAP nachträglich gekauft nach der zweiwöchigen Probezeit?

Das Fahrwerk des P soll etwas härter sein. Ich fand es okay. Es gibt einige, die behaupten, dass das Fahrwerk verbessert wurde. Dagegen spricht, dass der Ersatzteilkatalog offenbar keine Änderung aufzeigt, was gegen eine Veränderung spricht. Es gibt da auch nen Fred zu.

Das P hat die besseren Bremsen.
Und mehr Fahrspass sowieso :star_struck: