die ev clinic kann keinen lfp Akku reparieren. du kannst allgemein den lfp Akku nicht reparieren.
ev clinic „bohrt“ ja die Zellen aus und setzt neue ein, das geht bei den Lfp nicht mehr.
die sind soweit ich weiß auch nicht die großen fans von den Lfp Akkus, weil diese Angaben mit „halt 1mio km“ Laborwerte sind, die sich auf der Straße eher nicht bewahrheiten.
Naja, es sind eben keine Rundzellen mehr, sondern prismatische Zellen (zumindest bei den LFPs von CATL). Das man einen LFP-Akku nicht reparieren kann halte ich aber für ein Gerücht - es geht vermutlich nur nicht mit der Methode die EV Clinic bei älteren Model S/X gerne anwendet.
Sinnvoller ist wohl in den meisten Fällen (sofern ein Defekt vorliegt), ein ganzes Modul zu tauschen - die einzelnen Module eines LFP-Akkus sieht man bspw. hier im Video.
Sehe ich anders. Ev Clinic lebt gut mit und von den alten Akkus bei denen konstruktive Fehler zu Elektronikschäden führten. Wasserschäden sind eine ganz andere Welt als Degradation durch Zellenalterung.
Die LFPs sind fast 10 Jahre später auf den Markt gekommen, und die alten Standardprobleme treten hier nicht auf.insgesamt hört man kaum von Problemen mit LFP, und die seltenen Fälle regelt Tesla auf Garantie oder für vergleichsweise wenig Geld durch Austausch. An „verschlissene“ LFPs kann ich mich überhaupt nicht erinnern, das hat wohl noch keiner geschafft.
Die EV Clinic ist da außen vor. Wenn die Skepsis zu den Akkus äußern, spricht da vor allem der Geschäftsmann, nicht der Fachmann.
Sehr schwierig finde ich die Begeisterung, mit der die Aussagen zu permanentem Schnellladen absorbiert werden - regelmäßiges kröftiges Aufheizen wird hier als Heilmittel verkauft, dabei geht es auch hier wieder um das Spezialthema Wassereinbruch, nicht um allgemeine Zellenhaltbarkeit.
LFPs altern halt auch kalendarisch, … die Kilometerleistung der Akkus schafft man doch als Normalfahrer niemals im normalen Betrieb, es spielt also für normale Menschen überhaupt keine Rolle hinsichtlich der Langlebigkeit, ob LFP oder NMC… Degradieren tun sie beide, die ersten Erkenntnisse hier im Forum hinsichtlich LFP sind da eher enttäuschend im Vergleich zu der Erwartung.
Die echte Degradation kennt man erst in ein paar Jahren. Ich habe keinen BYD, sondern einen CatL-Akku, da gibt es bisher vom BMS bisher nach aktueller Erkenntnis gar keine echten Messwerte, sondern das BMS rechnet die Degradation einfach kalendarisch aus. Die Werte von gleich alten Autos sind nämlich auf den Kilometer gleich. Und ich wette, bei BYD ist es genau so.
um das Thema mal wieder aufzuwärmen. Da steht ja was von 10k Kosten. Ist der alte Akku dann schon mit verrechnet? Weil der ist nur in Teilen kaputt und manches davon kann man ja weiter verwenden.
Was genau meinst Du? Die oben verlinkte Rechnung ist ja ein Garantiefall, daher 0€ Kosten, weswegen Tesla hier selbstverständlich auch keine Vergütung für den alten Akku gibt. Alter raus, Neuer rein.
Anders sehe es aus, wenn Du auf eigene Kosten den Akku tauschen lässt.
was mich gerade so bisschen beschäftigt… die Batterie und die Degradation. Wie wir mittlerweile wissen halten die Batterien viel länger als angenommen bzgl der Degradation. Tesla gibt ja zb 8 Jahre und 192000 km beim M3LR. Die Batterien halten trotzdem viel viel länger, Jeff Dahn sagt ja: Outlast the Car. Also überlebt das Auto. Keine Ahnung was da als Lebenszeit angenommen wird. Nur irgendwann wird die Batterie wegen kalendarischer Alterung bei 80% sein. Also ist die Batterie „fritte“ aber das Auto noch gut.
Was denkt ihr wie sich der Markt entwickeln wird? Retrofit Batterien? Batteriemarkt?
Das die Batterie als Heimspeicher weiter gebraucht wird weiss ich.
Aber wie sieht es dann mit den Preisen für eine Ersatzbatterie aus. Aktuell stehen ja 12000 € im Raum. Ich denke die wird mit den Neupreisen der Batterie auch sinken. Oder?
Und falls es so ein Thema schon gibt, bitte meins dahin verschieben, eine schnelle Suche hat keine Ergebnisse gebracht.
Es wird wohl am ehesten bei den kleinen Batterien mit weniger als 40kWh der Fall sein.
Ab 60kWh wird eine um 30% gealterte Batterie eher weiterverwendet, da sie mit den immer noch nutzbaren 40 kWh weiterhin alltagstauglich ist.
Ein eUP oder eGolf Fahrer und auch auch die BMW i3 Besitzer haben von dieser Energiemenge immer geträumt.
Es hängt vom Allgemeinzustand des Autos ab. Bei 2-300000km Fahrleistung und 12-15 Jahren sind auch andere Komponenten arg strapaziert.
das hab ich auch grade so gedacht. Wenn mein M3LR mal bei 80% sein sollte habe ich dann bei 20 kwh (Verbraucht mit Radträger) immer noch 375 km Reichweite. 10 - 80 wären es dann 210 km.
Ich stelle mir das eher so vor, dass man bei einem Model 3 LR mit 400.000 km nach 15 Jahren für 7- 8.000 € einen Akku mit 100 kWh einbauen lässt.
Außer Fahrwerksteilen und Bremsscheiben, scheint an den Autos ja nichts kaputt zu gehen, da könnte man durchaus noch mal was investieren, anstatt wie bei anderen Herstellern die Autos nach 10-12 Jahren zu entsorgen.
Zumindest habe ich das eigentliche Konzept von Tesla so verstanden und die Autos sind auch so gebaut.