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Mit Tesla von Deutschland bis nach Belgrad, Serbien

Bin am Planen einer Impfreise nach Serbien (Belgrad) und bin mir unsicher, wie die Ladeinfrastruktur im Zielland und den Durchreise-Ländern ist.

Habe hier im Forum einen etwas älteren Thread gefunden, und würde das gerne mal aktualisieren.

Ich besitze ein 2019er Tesla Model 3 Long Range.

Meine Fragen dazu:

  • Schaffe ich es, rein mit Tesla-Superchargern von Deutschland bis nach Belgrad?
  • Fall nein, wo kann ich sonst in Ungarn (bzw. Slowenien und Kroatien) und Serbien laden?
  • Welche (Meta-)Ladekarten sollte ich mir zulegen?
  • Ggf. noch andere Tipps?

Nach https://abetterrouteplanner.com/ kein Problem und sogar mit nur Tesla-Chargern zu erreichen.

Sehe da gar keine Probleme.

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Kommt jetzt sicherlich auf deine Route an, aber abetterrouteplaner.com zeigt mir folgende SuperCharger Ladepunkte an:

  • Prag, Brünn, Györ (kurz hinter Bratislava), kurz vor Budapest, Szegedin und dann schließlich Belgrad.
    In Belgrad findest Du auch einen SuperCharger.
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Zumindest die Südroute also über Slowenien/Kroatien sollte kein Problem sein… also jetzt ladetechnisch gesehen.

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Danke an Euch alle hier. Bin jedes mal wieder begeistert wie schnell, kompetent und empathisch Ihr alle mir hier bei jeder Frage helft! :+1:

Ich werde wohl auf jeden Fall die Südroute nehmen müssen, weil Ungarn wohl gerade eher keine bzw. sehr strenge Durchreise-Regeln hat:

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Dann mal alles Gute für die Reise!
Und bitte, schreibe uns deine Erfahrungen während der Reise mit dem Auto.
Danke!

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Impfreise nach Serbien:
Ich gebe off-topic folgendes zu bedenken:

  • zur Zeit bekommen Ausländer ohne Wohnsitz dort vor allem den chinesischen Impfstoff, bei dem offen ist, ob er jemals in der EU zugelassen wird
  • Serbien ist kein EU-Land, also keine Eintragung in den EU-Impfpass
  • Niemand hat gesagt, dass die 2.Dosis auch kostenlos sei - theoretisch können die Serben verlangen, was sie wollen - den chin. Impfstoff bekommt man sonst wahrscheinlich nur in China…

Ansonsten suche ich auch ständig nach Möglichkeiten, asap geimpft zu werden. Aber ohne EU- Impfpass ist das leider nur die halbe Miete.
Es gibt demnächst sogar Möglichkeiten, in Moskau im Transit Sputnik zu bekommen…

Ich plane gerade nach Zadar zwecks Wellness zu fahren - kostenl. ELEN- Ladestationen, SuC und Ionity per EnelX - mit einem mehrtägigen Stopp auf der Rückfahrt aus berufl. Gründen in Zagreb.

PS: Für die Durchreise durch Ö, SLO, HR reicht ein 48St. alter Antigentest, SRB benötigt meines Wissens einen PCR.

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Dankeschön! Ich habe einen Bekannten aus Deutschland, der hat AstraZeneca in Serbien bekommen.

Aktuell scheitere ich daran, dass das Anmeldeformular zwingend eine 06x-Mobilnummer aus Serbien benötigt, und ich niemanden kenne, der/die so eine hat.

Mal schauen, ob sich noch ein Licht irgendwo auftut.

Belgard… alles klar.

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Korrigiert, danke.

Wenn du Infos findest, kannst gleich hier ergänzen:

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Ich liebäugle ehrlichgesagt mit einer ähnlichen Reise. Hätte nicht gedacht, dass es hier Gleichgesinnte gibt :smiley:
Sag dann Bescheid, wie es gelaufen ist, gerade auch mit dem Laden.
Bin am Überlegen, das Mitte Mai und Anfang Juni über die 2 Brückentage zu machen.

Der neue Tesla will mal auf Langstrecke getestet werden und die Impfung muss auch dringend her. Man kann ja das Mittel wählen dort, Sinopharm sollte man halt wegen mangelnder EU-Anerkennung vermeiden.

So ne serbische SIM dürfte sich doch einfach übers Internet beschaffen lassen.

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Du meldest Dich auf der Website wohl an, und bekommst dann 24 Stunden vor Beginn eine Benachrichtigung.

Dann musst Du einen PCR-Test machen (der wohl selbst 24 Stunden dauert, es sei denn Du findest ein Testzentrum mit PCR-Express-Tests). Ich halte das zeitlich quasi nicht für machbar. Da musst quasi schon losfahren, bevor Du das Ergebnis hast.

Ebenso wirst Du das vermutlich nicht so richtig timen können; ich habe von einem gehört, der schon 8 Tage auf eine Benachrichtigung wartet.

Ggf. haben die in Serbien inzwischen massiv Ansturm.

Ich habe ich jetzt mal noch zusätzlich auf NUR Impftermin registriert für Sputnik V in Moskau.

Ich hatte mich immer gefragt, wie aktuell die neuen Mutanten wie P1 nach Deutschland kommen. Jetzt weiß ich es.
Verantwortung für die Nächsten und die Gesellschaft sieht für mich anders aus.

Zur Info, in Deutschland gibt es ab Mitte April neben den bisherigen drei Stoffen noch Johnston, also den aus Amerika. Also nicht mehr lang und es wird mit den Impfungen in Deutschland immer besser. Wie sauber es durchläuft hab ich am Wochenende mit eigenen Augen im Impfzentrum gesehen.

In Serbien verschenken sie den Impfstoff an Ausländer, damit er im Kühlschrank nicht schlecht wird, während man bei uns als Gruppe 4 noch locker n halbes Jahr wartet und davor noch die Privilegien kommen. Und bei einer direkten Fahrt mit dem Auto halte ich das Risiko, mich mit einer Mutation anzustecken, für geringer als am Samstagvormittag im Supermarkt. Irgendwo muss man die Kirche auch mal im Dorf lassen. Da holt man sich lieber was aus dem Ausland, was einen selbst und seine Mitmenschen schützt. Zudem ist nach der Rückkehr zumindest derzeit ohnehin eine 5-tägige Quarantäne und dann ein negativer Test notwendig.

Es geht hier eigentlich aber auch eher um Lademöglichkeiten auf der Strecke :wink: die sind ja ohnehin kontaktlos :slight_smile:

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Deine Kritik an meinem Plan kann ich nachvollziehen. Ich persönlich empfinde mein eigenes Vorgehen selbst auch streckenweise als asozial.

Ich versuche es vor mir selbst so zu rechtfertigen:

Laut Impfrechner im „Tatsächliche Impfgeschwindigkeit“-Modus dauert es für mich zwischen September 2021 und Februar 2022 für die erste Impfung. Da die Verwaltung und Regierung seit 13+ Monaten konsistent arbeitet, also konsistent schlecht und inkompetent, und ich nichts von „magischem Denken“ halte, gehe ich davon aus, dass nicht plötzlich ein Wunder geschieht, und ich geimpft werde. Zumal das Festhalten an der starren Impfreihenfolge das größte Problem aus meiner Sicht ist. Da hilft auch mehr Impfstoff nichts. Deshalb versuche ich mein hohes Sicherheitsbedürfnis durch eine Impfung im Ausland zu erfüllen. Ich isoliere mich und meine Familie jetzt seit 13+ Monaten so konsequent wie ich es nur machen kann (inklusive Home-Office und Kinder nicht in Schule) und möchte durch die Impfung erreichen, noch mehr Sicherheit zu bekommen.

Als größtes Risiko sehe ich auf jeden Fall auch die Reise/Flug an.

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Das ist so nicht ganz richtig!
Es kann da nicht jeder hin.
Das gilt nur für „wichtige“ Leute, weder für Touristen, noch für normal im Ausland lebende russische Staatsbürger.
Da muss man schon Geschäftsmann mit einem Dauervisum, Teilnehmer einer Delegation oder vergleichbares sein.

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Es gibt ein österr. Reisebüro, welches die Moskauimpfreise demnächst anbieten wird.

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Bist du denn gesundheitlich irgendwie Vorbelastet oder vielleicht etwas ähnliches in dieser Art? So wie ich das lese kommen für mich zwei Ursachen für deine Denkweise zum Risiko in Frage:

a) hypochondrisch veranlagt (und das meine ich absolut nicht böse und möchte dir damit auch nicht zu Nahe treten, aber es besteht eben die Möglichkeit)

b) zu viel Nachrichten gesehen/gelesen und sich dadurch verrückt machen lassen.
Letzteres kenne ich sehr gut aus meinem Bekanntenkreis. Da mündete es in schlaflosen Nächten und absoluter Kontaktsperre zu fast allen Personen. Voll informiert, alle News regelrecht aufgesogen und man kannte auch kein anderes Thema mehr.

Wie gesagt, ich möchte dir da nicht zu Nahe treten und kann deine Denkweise auch nachvollziehen. Mir ist jedoch das Maß an Risiko, welches du beschreibst, etwas zu hoch angesetzt. Ich bin keineswegs ein Corona-Leugner oder Verharmloser, aber wenn man sich an Hygienemaßnahmen / Abstände / wenige Kontakte hält, dann kann man der Sache gut entgehen und sieht sich nicht gezwungen durch halb Europa zu kurven um eine Impfung (die hier evtl nicht mal „anerkannt“ wird) zu bekommen. Vielleicht trägt auch ein wenig dein Profilbild und dein Benutzername zu meinem Eindruck bei.

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Punkt a) trifft sicher ein Stück weit zu. Mein Nachname ist übrigens wirklich „Keim“, das ist kein Pseudonym :slight_smile:.

Ich bezweifle sehr, dass wir der Sache „gut entgehen“ können. Ich gehe fest von einer impliziten, unausgesprochenen „Durchseuchungsstrategie“ durch Arbeitsverweigerung seitens der Verwaltungen/Regierungen aus. Ich finde keine Anzeichen, dass es nicht so sei. Hanlon’s Razor trifft hier aus meiner Sicht sehr gut zu.

Rezo spricht mir da sehr aus der Seele:

Vermutlich habe ich nicht mal so sehr Angst vor dem Tod, als eher vor Long-Covid, mit dem ich dann Jahrzehnte lang umgehen müsste.

Ich glaube sogar, das ist meine Hauptmotivation, warum ich mich möglichst schnell impfen lassen möchte.

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