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Mit falschen Reifen nicht durch den TÜV gekommen

Hallo zusammen,
ich habe 265 vorne und 275er hinten als Winterreifen in 20“.

Gestern war ich beim TÜV und er ließ mich durchfallen, da er in seinen Unterlagen 255er vorne erwartet. Hinten

Ich habe diese Reifen lautet Tesla USA Shop bestellt:

https://shop.tesla.com/product/model-x-20_-slipstream-wheel-and-winter-tire-package

Kann mir jemand irgendwas schicken oder erklären, was ich dem TÜV Menschen vorlegen oder sagen kann, damit ich nicht die Sommerreifen aufziehen muss, diese dann vorzeigen und dann wieder Winterreifen erneut aufziehen muss.

Beste Grüße aus dem Harz!

Peter

Warum hast du denn die Räder/Reifen nicht nach den deutschen Unterlagen bestellt?
Original ist 255 vorne / 275 hinten. Die von dir genannte Kombi hab ich bisher noch nirgends gesehen.
Edit: 265 vorne und hinten hab ich auch schonmal gesehen.

Hab nicht bedacht, dass es bei Tesla bei den Reifen überhaupt unterschiede gibt.

Ich habe keine Information auf der deutschen Webseite gefunden, daher hab ich im Ursprungsland geschaut.

Was macht das für einen Unterschied ob es ein 255 oder 265 auf einer Achse ist ?!

Grüße

In der Zulassung steht der 265er Vorne nur bei der 22er Felge
eingetragen. In der Anleitung werden bei Anhängerbetrieb unter
Reifendrücke usw. auch andere Kombinationen aufgelistet.
Wie bei Eifel.stromer beschrieben, kenne ich auch jemand der 265/265 auf
Winterreifen fährt, allerdings musste er noch nicht zum TüV.

Der Unterschied ist: das eine ist erlaubt - das andere nicht :wink:
Den technischen Unterschied kann ich dir leider nicht herleiten, bin nicht vom Fach.

Du hast Die Reifen ja irgendwo gekauft. Kannst Du nicht mal beim Verkäufer nachfragen, ob Du die Kombination eintragen lassen kannst? Reifenhändler wissen doch meistens was geht oder nicht geht.

Gruß Mathie

Zur Einzelabnahme wird ein Gutachten nötig alles kompliziert… Tesla SeC freundlich Fragen und vielleicht ist ein Tausch möglich? Wurden die direkte aus USA oder über deutsches SeC geliefert?

Habe 4x 265/45 Winterreifen, die sind laut Händler für das Auto gedacht, daher habe ich sie so dort bestellt.

Moin. Ich wollte zuerst Wi- Gummis auf die originalen 20“ aufziehen lassen, das bedeutet aber für die Hinterachse - ebenfalls wie die Originalbereifung - 275-er. Unverschämt teuer. Darum hab ich mir 4 Alus auch in 20“ (Alutec) aber keine Mischbereifung, 4x 255-er, können getauscht werden.
Da hab ich bisschen in der ABE der Felgen geschaut, 265-er vorne waren in keiner Kombi dabei…

Die Kombi 265 VA/275 HA ist in Deutschland/Europa nicht zulässig auf dieser Felge. Du musst vorne auf 255 wechseln, dann klappt’s mit der HU. Die Nichtzulässigkeit bezieht sich nicht nur auf die Prüfung, sondern selbstverständlich auf das Bewegen im Straßenverkehr. Alternativ kannst du dir einen Felgensatz suchen, der diese Kombi laut ABE zulässt, sofern es das gibt - mir ist es nicht bekannt.

Wie wäre es mit einem, dem Inhalt besser gerecht werdenden, Titel?

Mit falschen Reifen nicht durch den TÜV gekommen
oder
TÜV durchgefallen - wegen falscher Reifen

?

2 Like

versuch es mal mit Gutachten oder ABE von anderen Felgen.

Die ALUTEC DRIVE haben im Gutachten zb das hier stehen :

Da stehen bei Nr. 3 glaube ich deine Reifengrößen.

Äh, der TÜV ist idR nicht total doof. Die sehen schon, dass die ABE nicht zu den Felgen passt.

Ich habe mal das Servicecenter per App angeschrieben, ob es da Dokumente gibt.

Merkwürdig finde ich auch, dass die Alutec Felgen diese amerikanische Kombination fahren dürfen.

Ansonsten lass ich die Gummis tauschen und gut ist.

Danke an alle für die Unterstützung!

Für Bones hab ich auch noch den Titel angepasst, da ich mich nicht entscheiden konnte, habe ich beide seiner Vorschläge genommen :wink:

3 Like

ich mein ja auch nicht dass er mit DEM Gutachten eine Abnahme versuchen soll :wink: aber der ein oder andere TÜVler lässt mit sich reden, ein Vergleichsgutachten zu machen. Kost aber definitiv mehr als die Reifen zu tauschen :wink:

1 Like

Wenn man nach dem Alutec Gutachten geht, setzt es bei mir voraus,
das bei Tesla das kalibrieren im Servicemenue eine Neuberechnung
von Reifenumfang > Drehzahl = GPS anstößt.
Eine Reifenbreite von z.B. 265/40 auf 265/45 sorgt für eine Tachoabweichung
von ca. 4 km/h weniger.
Ich glaube aber nicht, das der deutsche TÜV wirklich „größere“ Puschen zuläßt.

Verstehe ich nicht, soweit ich das mitbekommen habe, nutzt Tesla GPS zur Ermittlung der Geschwindigkeit. Dementsprechend ist das (im Gegensatz zu dem herkömmlichen Ansatz, die Geschwindigkeit aus der Räderumdrehung zu ermitteln) unabhängig von dem Radumfang.

also in dem Gutachten wird mit keinem Pieps was von Tachoangleichung erwähnt. Gibt es soweit ich weiß bei Tesla auch nicht. Das wird durch das korrekte Einstellen der gewählten Felgengröße gemacht. Der rest läuft soweit ich weiß über GPS Abgleich.

Mit den bereits zugelassenen Reifendimensionen variiert der Abrollumfang bereits um 6 cm alleine zwischen Vorder- und Hinterachse bei Mischbereifung in 20". Und diese 6 cm wären ja schon das Aquivalent von 2 km/h