Mit dem Model3 zum Nordkap und zurück - Ein Reisebericht

Moin liebe Community,

ich möchte Euch gern meinen Reisebericht zukommen lassen von meinem Roadtrip zum Nordkap mit Whiterose, meinem Model3 SR+. :norway::zap::red_car:

Es hat die über 7000 km in 14 Etappen ohne Probleme überstanden. Es war nicht immer einfach, besonders in den entlegenen Ecken - aber insgesamt lief die Reise sehr entspannt. Gestrandet bin ich nie :slight_smile:

Viel Spaß beim Lesen, ich freue mich über Fragen und Feedback.

Edit: Teil 2 ist auch schon zu lesen - alle Etappen in der Einzelbeschreibung mit den Unterkünften, Route, Höhenprofil und nicht zuletzt Fotos und anderen Medien.

Viele Grüße
Friedrich

Teil 1: Unter Strom bis ans Ende der Welt - und zurück - wiesoeigentlich.de
Teil 2: Unter Strom bis ans Ende der Welt - und zurück: Die Etappen - wiesoeigentlich.de

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Super Bericht. Echt klasse. Bist du da ganz alleine gefahren?

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Super Bericht. Vielen Dank dafür.

Den ersten Teil habe ich quasi inhaliert und freue mich jetzt auf den Rest.

Da kommt wirklich Fernweh auf und es schwindet die Angst mit dem SR+ nicht mobil genug zu sein.

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habe mal im adac planer rechnen lassen - hamburg nordkap.
2718 km über schweden mit 54 euro maut.
bis lulea easy SuC für meinen LR. danach wird es für die berechnete strecke unlustig - null tesla charger. rüber über kirona nach norwegen würde gehen, aber vom letzten SuC bis nordkap wären es dann nochmal 443 km. mal sehen wie es nächsten sommer so da oben aussieht …

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Super Bericht. Echt klasse. Bist du da ganz alleine gefahren?

Jep, ganz allein. Unsicher gefühlt habe ich mich auf den Straßen nie - dank der exzellenten LTE-Abdeckung selbst in den entlegensten Ecken ist man nie ganz verloren.

Nur einmal, als ich mutterseelenallein am Torghatten rumgekraxelt bin, und ich sehr rutschig auf sehr kantigen Steinen unterwegs war, wurde mich mal etwas mulmig :slight_smile:

habe mal im adac planer rechnen lassen - hamburg nordkap.
2718 km über schweden mit 54 euro maut.
bis lulea easy SuC für meinen LR. danach wird es für die berechnete strecke unlustig - null tesla charger. rüber über kirona nach norwegen würde gehen, aber vom letzten SuC bis nordkap wären es dann nochmal 443 km. mal sehen wie es nächsten sommer so da oben aussieht …

Laut Tesla SuC Karte sollen die neuen Stationen im Norden ja noch 2020 fertig werden. Wenn es die Stationen in Alta und Olderfjord gibt, ist es über Norwegen ein Spaziergang bis zum Nordkap entlang der SuC-Kette.

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dann bin ich auch dabei :innocent:

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Super Bericht. Vielen Dank dafür.
Den ersten Teil habe ich quasi inhaliert und freue mich jetzt auf den Rest.
Da kommt wirklich Fernweh auf und es schwindet die Angst mit dem SR+ nicht mobil genug zu sein.

Wenn man die Randgebiete des Supercharger-Netzwerks erkundet, muss man sich ein bißchen vorbereiten. Einfach losfahren würde ich niemandem empfehlen. Mit den richtigen (Backup-)Ladekarten, z.B. Plugsurfing für Fortum und noch einem Chip von Grønn Kontakt bist Du Stand heute gut aufgestellt. Wenn Du Dir noch eine norwegische SIM-Karte holst, erst recht :smiley:

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Klasse geschrieben der Bericht und sehr detailliert :blush: Wir haben uns heute auch gerade über einen Norwegen Roadtrip mit dem MY übernächstes Jahr unterhalten - dann direkt von Kiel mit Color Line nach Oslo.

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Moin! Sehr schön. Mit dem Bully hab ich die Tour schon mal gemacht (ca. 3 Monate und über Finnland und Schweden zurück). Mit dem M3 mach ich das bestimmt auch!

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Super Bericht! Danke dafür. Ich fühlte mich sofort an meinen Nordkapp-Trip im Januar 2018 zurückversetzt (Model X). Wunderbar!

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Eine Frage: warum bist Du mit Winterreifen gefahren? Hattest Du im Sommer noch so Angst vor Schnee?

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Herzlichen Dank, sehr interessanter 1. Teil

Eine Frage: warum bist Du mit Winterreifen gefahren? Hattest Du im Sommer noch so Angst vor Schnee?

Im Vorhinein hatte ich gelesen, dass es im September in höheren Lagen bzw. im hohen Norden manchmal schon schneien kann und ja, ich wollte kein Risiko eingehen. Hinterher ist man immer schlauer, ich hatte gutes Wetter.

Aber in den Hochebenen waren es immerhin nur bis zu 2 Grad Celsius und im Aurlandfjell lag noch Schnee, wenn auch nicht auf der Straße. Winterreifen sind ja nicht nur bei Schnee die bessere Wahl, sondern auch schon bei niedrigen Temperaturen über Null - insofern bin ich nicht allzu unglücklich darüber, es getan zu haben. Der Mehrverbrauch hat mich nie ernsthaft in Schwierigkeiten gebracht, die Reichtweite vom SR+ ist mehr als ausreichend :slight_smile:

Herzlichen Dank, sehr interessanter 1. Teil

CC @Drgehirn

Der zweite Teil ist auch schon online, siehe initialer Post. Danke für Euer Interesse!

Das mit den niedrigen Temperaturen ist ein Gerücht, wenn auch eines, das quasi in ein Gesetz gegossen ist, hierzulande. Wenn die Straße trocken ist, sind Sommerreifen auch bei Minusgraden noch die bessere Wahl, haben niedrigeren Bremsweg, bessere Haftung etc. Dafür kommst Du mit dem Winterreifen besser durch Sand…
Zwar ist die Mischung weicher (damit wird die auch bei Plusgraden griffiger), aber das Profil macht das alles wieder kaputt.

Aber klar, dass Du kein Risiko eingehen willst, verstehe ich.
Ich war im Januar in Trondheim (übrigens mit nem iPace) und da war es wärmer als in Berlin (+7°), seitdem hat Norwegen bei mir wettertechnisch den Ruf, überbewertet zu sein :slight_smile:

Und auf jeden Fall eine coole Tour und ein toller Bericht… denke gerade ernsthaft darüber nach, das nächstes Jahr mal nachzumachen…

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Trocken war es auf meiner Tour abgesehen von den Lofoten eigentlich nie: Norwegen hat in meiner Erfahrung oft alle Wetter gleichzeitig :smiley: oder sehr häufige Wechsel. An zwei Tagen (Tag11 und Tag 13) in Norwegen war es die meiste Zeit sogar richtig unangenehm und es schüttete streckenweise wie aus Eimern. Aber an den anderen Tagen hielt das schlechte Wetter nie lang an.

Vielleicht sollte ich noch ergänzen, was ich anders machen würde: Ich würde nicht erst im September fahren, sondern im Juli oder August. Da ist das Wetter definitiv besser, weniger Regen wäre schön gewesen. Die Fähren wären häufiger gefahren. Und: Ich konnte z.B. nicht auf den Svartisen-Gletscher wie geplant, weil im September keine Boote mehr fuhren. Auf der anderen Seite war so wenig Tourismusbetrieb, am Nordkap z.B. waren gerade mal fünf Autos und ein paar Motorradfahrer - am Stegastein war ich komplett allein (im Starkregen allerdings). Also wer nicht so auf Touri-Rummel steht, dem kann ich September als Reisemonat empfehlen :slight_smile:

Wer allerdings Polarlichter sehen möchte, sollte noch später fahren oder wirklich im Winter - dafür muss man dann aber auch nicht bis ans Nordkap.

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Klasse Reise, super Bericht! Vielen Dank.
Für uns SR+ler genau richtig. Was haben wir uns von den LR RWD anhören müssen, dass wir nur ein Stadtfahrzeug hätten. :grinning_face_with_smiling_eyes:

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es sind auch schon leute mit 28iger akkus (ionic und co) zum nordkap gefahren. das sagt aber nix darüber aus was entspannter ist - 28iger akku, 50 iger akku, 75iger akku. ich werde mit LR jedenfalls nix anderes als supercharger und handy apps mir für norwegen extra besorgen. wo der SR auf öffentliche angewiesen ist fahre ich noch gemütlich weiter :stuck_out_tongue_winking_eye:

Unserer Erfahrung nach ist Ende Mai/Anfang Juni die beste Reisezeit für Norwegen. Leider sind wir aber auf die Sommerferien angewiesen (noch mindestens 10 Jahre)…

Sehr schöner Bericht, bei dem ich wieder Nordweh bekomme. Eigentlich wollten wir im nächsten Jahr nach Schottland, aber ich muss noch mal mit meiner Frau sprechen. :wink:

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