Mich hats erwischt - Unfall

Mich hat es heute Morgen voll erwischt. Mein M3 stand geparkt auf dem Hof. Ein anderer Verkehrsteilnehmer muss wohl Gas und Bremse vertauscht haben und ist Vollgas in mein schönes Auto.

Der Kostenvoranschlag wird erstellt. Ich rechne mit 15.000€ - 20.000€… Schadenssumme



Sieht aber nicht nach Vollgas aus. Die Tür schließt doch auch noch richtig und die Spaltmaße passen. Teuer wird es trotzdem.

Unfall ist das eher nicht, sondern ein Parkschaden. Du warst ja nicht im Fahrzeug und zum Glück gibt es Versicherungen.

Der Unfallgegner stand und wollte die Bremse treten und dann die Parkbremse einlegen. Er stand ca. 3 Meter von dem Tesla entfernt. Das andere Fahrzeug war auch ein Elektrofahrzeug - Skoda ENYAQ… Vollgas bei 3 Meter Entfernung, das macht ca. 25-30 km/h Aufprallgeschwindigkeit.

Naja, Die Heckklappe sitzt schief. Sieht man nicht auf den Fotos. Die kommt auf der linken Seite richtig hoch. Zudem wurde das Rad getroffen, was richtig teuer wird.

Einmal drüber poliert, dann ist das wieder ok.
Ist ja nur ein Auto und es wurde niemand verletzt.

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Bitte unbedingt mal die Schadenssumme nennen die der Gutachter ermitteln wird.

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Kostenvoranschlag Tesla Body-Shop: 12.329,44€

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Also, das glaube ich nicht - selbst wenn er voll durchgedrückt hat, waren es bei nur 3 Meter „Anlauf“ bis zum Einschlag niemals 30 km/h. von null auf 30 km/h fährt der auch bei Vollstom nicht weg, umgerechnet auf m/Sekunde würde er mit 30km/h 8,33 Meter in einer Sekunde zurücklegen wenn er ab dem ersten Zentimeter schon 30km/h auf der Achse hätte. Ich glaube eher, dass er gefühlt irgendwas zwischen 0,5 und 1 Sekunde gebraucht hat und dann so zwischen 10 und maximal 20 km/h drauf hatte, wobei ich eher in Richtung 10 gehen würde, weil er ja noch beschleunigen musste. Der Schaden auf den Fotos schaut auch eher nach 10 als 30 km/h aus.

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Klingt realistisch. Reiche den Kostenvoranschlag der gegnerischen Versicherung ein. Nehme an, du hast die Daten des Gegners?

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Wie ein SC-Mitarbeiter nachdem man sich bei der Übergabe beschwert hat.

So wird das also repariert :wink:

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War vorher sicher auch nicht besser :joy::rofl:

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Ja logisch. Wird morgen erledigt. Ein Gutachten werde ich ebenfalls erstellen lassen.

Ich bin eher gespannt, was Tesla dazu sagt. Es handelt sich um ein Leasingfahrzeug.

Reparaturkosten + Wertminderung werden 50% des Restwertes des Fahrzeugs überschreiten, denke ich.

Mal schauen, ob die sagen es wird repariert oder verkauft.

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Hab sowas aehnliches, jemand mit AHK ins Auto gerollt…

Schaden laut Gutachter 6500 Euro.

Würde sagen, dass passt bei dir…


Und nimm unbedingt einen Anwalt,… obwohl die Sache bei mir klar ist, sind jetzt schon 5,5 Wochen verstrichen, in denen die Versicherung den Schaden einfach nicht freigibt… trotz Anwalt

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Versicherungen lassen sich da gerne sehr lange Zeit. Kenne Fälle wo es fast ein Jahr gedauert hat. Man könnte sagen, die spielen auf Zeit. Mit nem Anwalt für Verkehrsrecht gehts definitiv schneller.

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Ich find das unmöglich… unverschuldet in einen Unfall verwickelt und dann um dein Geld kämpfen. Ich werd jetzt auch wohl in Vorleistung gehen müssen, damit das Auto endlich wieder beulenfrei wird.

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Kleiner Anhaltspunkt: mein Schaden belief sich auf 24.500€ brutto, Wertminderung lag bei etwas über 3000€. 50% ist auch nicht relevant, sondern 70%. Stell dich drauf ein, dass dein Wagen einfach repariert wird, und das dass Ewigkeiten dauernd wird. Mein Unfall war im August, dieses Jahr sehe ich den Wagen nicht mehr wieder.

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Vielleicht hilft es ja, dass das Verursacher Fahrzeug bei der gleichen Versicherung versichert ist, wie meins. Ich bin gespannt. Der BodyShop hat mir zugesichert, wenn es mit der Freigabe der Leasing und der Versicherung schnell verläuft, das Auto bis mitte Dezember fertig werden könnte.

Ganz wichtig: Den Versicherungsfall von der Werkstatt/Bodyshop/Tesla (wer auch immer den Reparaturauftrag bekommt) abwickeln lassen und das NICHT selber machen um dann zu reparieren.

Wenn die Versicherung sieht, dass das Kosten für eine tatsächliche Reparatur sind, dann stellen die sich wesentlich weniger pingelig an (weil sie genau wissen, dass sie am Ende zahlen müssen), als wenn sie denken, Du würdest evtl. billiger reparieren wollen und Dir eine Wertminderung auszahlen lassen wollen (das denken sie automatisch, wenn Du das nicht über die Werkstatt abwickelst).

Ich habe den Fehler mal gemacht und hatte danach 1 1/2 Jahre lang Ärger mit der Gegnerischen Versicherung, was die Abgezogen haben ging bis tief in den Betrugsbereich hinein (der Richter hat am Ende bei der Urteilsverkündung angeraten, Anzeige zu erstatten, habe ich aber nicht gemacht, hatte genug von dem Scheiß). Ach ja… ich habe zu 96% gewonnen…

Die haben es nur drauf ankommen lassen, mit allen Mitteln zu verzögern und die Prozesskosten in die Höhe zu treiben (waren am Ende dreimal so hoch wie die Schadensumme), das scheint eine Strategie zu sein, Leute abzuschrecken.
Das Irre dabei: eigentlich müssen die spätestens am ersten Verhandlungstermin (gab 4) mitbekommen müssen, dass ich eine Rechtsschutzversicherung hatte und mir das entsprechend egal war, trotzdem haben sie es voll durchgezogen, dass sie am Ende die ganzen Kosten gefressen haben, war ihnen egal.
Dabei wollte ich gar keine Wertminderung oder irgendwas, ich habe das brav alles reparieren lassen, mir war nur der beste Ablauf vorher nicht klar.

In anderen Fällen mit Abwicklung über die Werkstatt hatte ich nie irgendwelchen Ärger.

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Jo, kann ich mir vorstellen. Trautig eigentlich.

Ich habe es so vor: Das Auto bleibt nun bei der Werkstatt stehen, bis ich einen Anruf bekomme, dass ich das Auto wieder abholen kann. Ich habe noch einen Zweitwagen, mit dem ich mir helfen kann.

Um das Gutachten und die Freigabe der Leasing kümmere ich mich noch selbst.

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