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Mercedes EQC SUV

Bin ich deiner Meinung. Echt schade dass aus meiner Sicht Mercedes hier den traurigen 911er Tränensäcken nachzeichnet…
Wobei ich auch innen einen Kompromiss anregen würde, zumindest für Klima und Radio hätte ich gern 2 Dreh-drückräder, bitte bitte

Nun, Daimler meint es mit der EQ Untermarke ja scheinbar ernst. Sie werden sich also schon ein Fahrzeug rausgesucht haben das einen Marktanteil hat den sie elektrisch sowohl bedienen können wie auch wollen.
Das Ding ist die erste reine E-Eigenentwicklung und entsprechend wird man nicht gleich in volle Massenproduktion gehen wollen, da ist es praktisch ein Fahrzeug am Start zu haben bei den man recht gut weiß wie viele Zehntausende der Markt annimmt und daß man die produziert bekommt. Was dabei herauskommt wenn man auf Dritte angewiesen ist sieht man ja bei den Kurzschichten im Brüsseler Audiwerk. :wink:

Wird der EQC eigentlich inzwischen an Normalsterbliche ausgeliefert? Mein Nachbar interessiert sich dafür.

Der EQC ist keine reine E-Eigenentwicklung. Das Fahrzeug ist im wesentlichen ein GLC und basiert damit noch auf einem ICE Design.

Ich persönlich finde die Design Änderungen im Vergleich zum GLC nicht sehr gelungen und sogar unnütz. Könnte mir sogar gut vorstellen, dass das Schiff mit einer Panamericana Front oder einem Diamant Grill im Klientel eine höhere Nachfrage erhält.

Hat der EQC nicht sogar nen Getriebetunnel hinten in der Mitte?

Nein, an Normalsterbliche immer noch nicht. Es wird bisher nur in geringen Dosen seit Juni die limitierte Variante „Edition 1886“ an ausgewählte „VIP-Kunden“ und ein paar Werksangehörige ausgeliefert. Erst im Oktober startet dann die normale Serienversion und erst ab dann bekommen die Händler auch Testfahrzeuge. Dafür, dass man sich letztes Jahr im Herbst so beeilt hat, den EQC noch vor dem Audi E-tron vorzustellen, ist das eine ziemlich schwache Vorstellung. Dein Nachbar kann also wohl noch eine Weile warten.

Man munkelt, es könnte (wer hät’s gedacht) auch mit einem Mangel an Akkus zu tun haben - Mercedes baut die Akkus in Sachsen ja auch nur zusammen, die Zellen werden zugekauft. Den kompletten Antriebsstrang (Motor, Übersetzungsgetriebe und Leistungselektronik) kauft man ja sowieso schon bei ZF zu. Ich persönlich finde, dass ein „Premium-Hersteller“ schon den Anspruch haben sollte, den E-Motor/Antriebsstrang selbst herzustellen, sonst bekommen sie abgesehen davon auch bald ein Auslastungsproblem in ihren Motorenwerken.

Vom Design her sagt mir der EQC leider immer noch nicht zu und ich bleibe bei der Heckansicht bei meiner Meinung „fette Badewanne“, die Front wirkt hingegen seltsam undefiniert…das finde ich schade, weil mir früher das Mercedes-Design gut gefallen hat. Und den Versuch von guten cW-Werten lasse ich auch nicht als Ausrede gelten…die Teslas sehen vorne zwar auch aerodynamisch aber nicht so rundgelutscht aus. Und diese Fake-Auspuffblenden bekommt man hinten auch nur weg, wenn man das teure AMG-Designpaket mitbestellt, was gleichzeitig an große Räder gekoppelt ist, die die Reichweite schrumpfen lassen.
In dem letzten Link sieht man übrigens auch gut, dass zur Unterbringung des Akkus einfach die Karosserie um dessen Höhe nach oben gehoben und er unten dran geklatscht wurde…weil das aber nicht gereicht hat, ragt er nach unten aus dem Unterboden heraus und man versucht das mit solchen schrägen Kunststoffflächen, wie unten am Heck und an der Seite zu sehen, zu kaschieren.

Sorry, das klingt vielleicht alles sehr negativ, aber auf mich macht das Auto in solchen Details den Eindruck einer schnell zusammengezimmerten Notlösung um auch irgendwas anbieten zu können. Echte Begeisterung und Einsatz für die E-Mobilität sieht in meinen Augen anders aus und ich hätte da von Mercedes mehr erwartet.

Ja, hat er bzw. einen Kardantunnel. Da steckt zwar keine Antriebswelle mehr drin, aber der Tunnel ist hinten trotzdem voll ausgebildet und ganz schön groß, siehe Bild. Auch da sieht man, dass das Auto eigentlich nur ein umgebauter GLC ist. Das bessere Auto ist für mich im Vergleich da doch der E-tron…der wurde konsequenter umgesetzt, sei es beim dreiphasigen Laden, dem größeren Akku, der höheren DC-Ladeleistung, einem immerhin kleinen Frunk, einer besseren Integration des Akkus und E-Motoren ohne Hilfsrohrrahmen vorne. Mercedes hat leider seit der ebenfalls nur umgebauten und hochgelegten elektrischen B-Klasse anscheinend kaum dazugelernt - für Tesla sind das gute Nachrichten, für die Entwicklung der E-Mobilität bzw. den Fortbestand der dt. Hersteller eher nicht.

Das waren die Bilder, die ich damals im Werk gemacht habe.

Da sieht man auch ein wenig, warum man den Tunnel brauchte - oder aber, da eh auf der GLC Linie und mit Gleichteilen - man den vorhandenen Raum einfach genutzt hat, weil er eh da ist.

Wen stört denn der Tunnel auf der Rückbank? Das erinnert mich an die leere Mittelkonsole im MS die es heute auch nicht mehr gibt oder die Form den CCS Stecker . Viel wichtiger ist doch Höhe der Sitze zum Boden ,Lüfter Steuerung hinten…

Mir gefällt der EQC von vorne überhaupt nicht und die Einstiegsleiste auch nicht. Das Heck ist wirklich gelungen.

Wichtig ist doch dass mehr E Autos auf den Markt kommen denn wenn weiter nur Tesla Autos verkauft wird es so oder so nichts.

Gestern den ersten EQC in freier Wildbahn gesehen…
Über Geschmack lässt sich streiten, trotzem hat mich das Fahrzeug neugierig gemacht. Preis auf Tesla Niveau. Dann die Enttäuschung beim Laden und der Reichweite!
Mercedes hat einen abgespeckten Routenplaner auf der Web-Seite, da schafft der EQC meine Hausstrecke Essen/Mainz (236km) nicht ohne Ladestopp? Und dann die unterirdischen Ladezeiten an Wallbox oder öffentlichen AC Ladern?
Das kann mein Oldie, mit mehr als 200000km, auf der Uhr noch deutlich besser.
Damit bringt die deutsche Premium Marke ein Fahrzeug, auf dem technischen Stand von 2013, im Jahr 2019/20 heraus.
Schade! Setzen - „Sechs“!

Soweit ich das bei ein paar Videos verstanden haben waren die zwei Hauptgründe die Crash Sicherheit, da das ganze ja auf dem GLC basiert und man (vermute ich) die Kräfte irgendwie ähnlich leiten muss.
Und zum anderen dient es auch zur Vibration und Geräuschreduzierung da das ganze somit wohl doppelt (?) gelagert ist.

Hi,

MICH!!

Wir transportieren recht oft sperrige, aber flache Gegenstände stehend zwischen den Rückenlehnen der Vordersitze und den Rücksitzbank, auf den wunderschön flachen Boden stehend. Und unsere gelegentlichen Rücksitzpassagiere, können dann, wenn sie auf den mittleren Sitz Platz nehmen, dann auch ihre Füße frei hinstellen.

Die damalige A/B-Klasse hatte doch den „Sandwichboden“, der schon von Design her für die Aufnahme der Batteriepack vorgesehen war, nicht wahr??? Ich weiß schon, das am Ende die Fahrzeuge LEICHT höhergelegt worden waren, aber bei weiten nicht so als hier.

Was mich aber an vielen Fahrzeugen (nicht nur dieses) stört ist das diese tollen Ingenieure es nicht fertig bringen die Karrosserie FERTIG zu designen, ohne das im Nachhinein (besonders wie hier am hinteren Radlauf zu sehen):

häßliche kleine Kunststoffanbauten anbringen zu müssen.

Beim Anblick der AMG-Felgen wird mir krank - nicht nur weil diese Dinger wohl den Verbrauch nicht wirklich verbessern - aber ist ein festangestellter Felgenpfleger im Preis inbegriffen :unamused: :question:

Immerhin ist es ein BEV, da bleiben die Felgen mangels Bremsstaub lange Zeit blitzeblank :smiley:

Die Felgen sind doch weitgehend schwarz, da wird dann auch der Dreck kaschiert :frowning:

Ich nehme öfters mal Leute hinten (im Model 3) mit und es haben schon einige von sich aus gesagt wie toll das ist, dass hier in der Mitte ja gar kein störender Mitteltunnel ist und man ordentlich Platz für die Füsse hat.

Nicht immer von sich auf andere schließen :wink:

Zumindest ist er laut Tests effizienter als der Audi und der Jaguar

Für die recht kleine Batterie eine recht ordentliche Reichweite im Vergleich. :wink:

Ich finde das auch toll aber das ist doch kein Kaufargument

Doch, weil es erstens praktisch ist und mir zweitens die Mercedes Lösung zeigt, dass sie es nicht ernst meint mit den BEV. Gute (vor allem im Gesamtkonzept) und saugeile BEV bekommt man immer noch nur von Tesla.

Das Tesla Grinsen ist mir auch nach 5 Monaten immer noch nicht aus dem Gesicht gewichen.

Heute ergab sich zufällig für mich die Möglichkeit für eine kurze Sicht- und Sitzprobe des Mercedes EQC. Erster Eindruck von aussen, sieht aus wie ein fetter Stadtpanzerwagen, ist aber nicht so. Von der zugestellten Fläche kaum grösser als ein Model 3. Es ist mühsig und unnötig über die Designsprache von Mercedes zu philosophieren. Mercedes hat offensichtlich der Mut verlassen die Studie von 2016 auf die Räder zu stellen. Schade finde ich, hätte dem Innenraum richtig gut getan. Und damit bin ich schon bei meiner Sitzprobe. Hier das Sondermodell 1886, oder so ähnlich. Den Einstieg fand ich schon ein wenig beengt, drinnen auf dem bequemen Alcantara Sitz platz genommen kam durch die wuchtige Mittelkonsole sofort ein einengendes Gefühl. Die Tür geschlossen fand ich schon unangenehm eng. Innen dunkel, wie im Bärenar…, ein winziges Glasdach bringt auch nicht viel Licht. Unzählige Materialien in verschiedensten Formen und Farben, vom billgen grauen Plastikzeugs bis hin zu Alcantara findet sich alles, wenn auch hochwertig verarbeitet. Das alles muss man mögen. Mir ist´s viel zu viel zu viel. Dann mal kurz eingeschaltet das Gerät, was für eine Kirmes, man wird zugeballert mit bunten, grellen Farben. Schalter, Knöppe, Regler und die Lüftungsdüsen, ein völlig überfrachtetes Lenkrad sind sehr gewöhnungsbedürftig. Die Platzverhältnisse für den Fahrer erlaube ich mir als nicht wesentlich grösser als im Hyundai Kona zu beschreiben. Ich hatte ja einige Monate einen Kona. In der zweiten Reihe, klar, ist weitaus mehr Platz, auch der Kofferraum ist ein solcher, jedoch für kleingewachsene, oder zierlichere Menschen kann es schwer werden Koffer da hinein zu buxieren, hohe Ladekante.
Nochmal zur fetten Mittelkonsole welche ja vom Benziner herkommt, da ist nur Platz für wenig Krimskram. Völlig sinnlos den Platz verschwendet. Und dann gibt es ja auch noch einen Maschinenraum. Haube altmodisch an einem Hebel im Fussraum geöffnet. Eine riesige Plastikverkleidung und kein Platz für Kleinkram. Auch hier der Verbrenner als Vorlage. Ich bin ernüchtert, Platz und Möglichkeiten verschwendet. Eine Probefahrt werde ich vielleicht mal machen. Weil testen will ich vor allem die Assistenzsysteme. Da ist für mich das Model 3, fürchte ich, noch weit weg.

Ich war froh wieder in meinem sehr aufgeräumten, luftigen und hellen Tesla einzusteigen. Ich hätte es noch vor wenigen Monaten für unmöglich gehalten mich in einem amerikanischem Auto wohl zu fühlen. Es ist so, mir fehlt im Model 3 nichts.

Doch, haben sie gemacht, da dieses Auto in vielen Ländern verkauft wird und mit vielen, unterschiedlichen Vorschriften für die Zulassung. U.a. wie weit ein Reifen abgedeckt werden muss. Da ist es genau besser, für die paar Länder, in denen man es so machen muss, einfach das Platikteil da dranne zu bauen als die ganze Karosse breiter zu machen.

Also Du sagst, dass jemand dieses Auto nicht kauft WEGEN der Konsole auf der Rückbank? Das kann ich mir zwar schwer vorstellen weil die aktuellen Autos damit ja sehr erfolgreich verkauft werden. Ich würde mal behaupten, wenn dieses Auto mit 100kWh Akku und 200kW Lader verfügbar wäre zum gleichen Preis würde sich keiner an der Konsole aufhalten :slight_smile: Das sehe ich als größtes Problem…

Mir auch nicht bis gestern Abend als ein roter greller Blitz in mein Gesicht schoss :slight_smile: :laughing: :laughing: