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Meine einfache Ladekostenberechnung nach 7'500 km

Hallo zusammen

Zwischenzeitlich hat mein MS 7’500 km auf dem Tacho. Ich habe deshalb mal geschaut, wieviel ich so an Strom bei meiner Ladestation bezahlt habe.

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ACHTUNG:

Der Vergleich ist absolut unpräzise. Einerseits habe ich einige Male extern geladen, andererseits ist mein MS gerade noch sozusagen voll geladen und da ich mein MS im September gekauft habe, war der Verbrauch während den kalten Tagen höher als nun in den kommenden Monaten, usw… aber dennoch ist es für mich mal ein ungefährer Wert, unter dem ich mir etwas vorstellen kann.

Da dies vielleicht auch für andere spannend ist, poste ich meine Berechnungen.

Bald kommt dann noch die PV-Anlage, welche die Kosten nochmals deutlich reduziert.

Ich finde das ganz ok… :slight_smile:

Gruss

Danielos

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Wenn Du alleine die Stromkosten im Verbrauch rechnest, ist das ok. Doch Du musst auch damit rechnen, dass Dein Fz auch im Stand verbraucht, so um die 1% pro Tag, wenn er steht. Das ist bei einem Verbrenner nicht so. Dazu noch vorheizen im Winter. Du musst also eigentlich die Energie, welche in den Akku geladen wurde, mit der Anzahl gefahrenen km vergleichen. Das kommt dann etwas teurer als gerechnet.

Und das mit der PVA kannst Du knicken, denn Du müsstest ja die Investition in die PVA mitrechnen. Zudem bekommen wir ja etwas für’s einspeisen (z.B. 0.058 CHF/kWh), was Du entsprechend abziehen musst, wenn Du die Energie selber verbrauchst (also in das Fz speist). Positiv ist natürlich, dass Du über die PVA wirklich sauber fährst und die Energie nicht vom Ausland bezogen werden muss (Fossile Energie).

Gruss aus dem ZH-Weinland

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Ich denke, so wie ich das verstanden habe, hat er genau das gemacht…
Ein Verbrauch von 26kWh/100 km käme (vor allem in der Schweiz) eher nicht zustande.

Zu deinem Kommentar bezüglich PV: Ich sehe das etwas differenzierter. Die PV ist keine Anschaffung, die mit einem E-Fahrzeug gegengerechnet werden sollte. Das ist einerseits eine Frage der grundsätzlichen Ideologie (also nicht prinzipiell einer grundsätzlichen Kosten-Nutzen-Rechnung unterworfen) und andererseits eine Investition, die sich langfristig in jedem Fall rechnet. Mit einem E-Fahrzeug früher als ohne.
Eine reliable Kostenaufstellung kann allerdings - da gebe ich dir Recht - nur langfristig erfolgen, kurzfristig schaut es so aus, als wäre das E-Auto gratis, was es subjektiv abhängig von der Betrachtungsweise auch ist, wenn man die PV auch ohne E-Auto angeschafft hätte.

Wie korrekt geschrieben wurde, habe ich die gesamten Stromkosten durch die Anzahl Kilometer geteilt. Ergo sind auch die „Standverbrauchskosten“ drin.

Naja, die Berechnungen des PV Installateurs zeigen klar auf, dass unser Strom nochmals deutlich günstiger wird, als der Bisherige vom Stromlieferanten. Das ist eine Netto-Berechnung, also nach Abzug von marginalen Gutschriften durch Rückspeisung, Steuern, Subventionen, etc.

Ich bin auch der Ansicht, dass eine PV Anlage eine ideologische Sache ist. Sie macht ökologisch auf alle Fälle Sinn. Da bei uns im Ort seit diesem Jahr aber zusätzlich Subventionen bezahlt werden, macht‘s sogar ökonomisch Sinn. Aktuell ist jeder doof, der keine auf‘s Dach tut. Klar, nächstes Jahr könnten die Subventionen noch höher ausfallen, oder die PV Kosten fallen… aber auch das Umgekehrte könnte der Fall sein. Ich freue mich jedenfalls auf meine Anlage. Als Techniknerd natürlich auch noch aus „Techniktrieb“ raus. Aber das muss ich in einem Tesla-Forum wohl nicht begründen, da wohl einige Nerds wie ich hier vertreten sind, die an Technik Freude haben. :wink:

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Aber woher hast Du denn den Energieverbrauch ? Aus dem Display wäre falsch. Du müsstest das messen, was reingeht. Ich lese dies z.B. aus meiner Wallbox mit vorgeschalteten Energiezähler (Überschussladen aus der PVA). So gerechnet sieht die Bilanz dann anders aus.

Und ja, auch bei mir ist es der ideologische und „grüne“ Ansatz, saubere Energie zu erzeugen und verbrauchen (10kW Wechselrichter). Und wenn Du das Fz am Tag bei Sonne laden kannst, dann passt es. Wenn Du am Abend laden möchtest, dann benötigst Du eine Batterie. Doch 8-10kWh Batterien reichen nun für unsere Akkus bei weitem nicht und kosten eine Menge. Ich habe mir darum eine Steuerung für Boiler und Wallbox gebaut, um die Energie aus der Sonne optimal zu nutzen. Geladen wird wenn möglich am Weekend, da das Fz tagsüber nicht zu Hause ist. Aber vergiss es im Winter, da reicht die Energie vom Dach nicht mal für Boiler und Heizung.

Übrigens Steuerersparnis im 1.Jahr durch Investition und Subventionen sind nicht so schlecht. Hat bei meiner 30k Anlage rund 9k ausgemacht (Baujahr 2020). In CH fallen die Subventionen jedoch jährlich und die Einspeisevergütung wird auch weniger.

Ich habe ihn wie du aus einem Energiezähler, der den Energieverbrauch der Wallbox misst.

Das wird bei mir dann auch so ausschauen, wobei es durchaus Tage gibt, an denen das Fahrzeug zu Hause steht. Aktuell ist es so, dass unser Anbieter die Rückspeisung gutschreibt und man diese dann 1:1 zu einem späteren Zeitpunkt beziehen kann. Die Rede war zumindest von einem Quartalsübertrag, ich weiss aber nicht, ob das Guthaben dann sogar noch länger übertragen werden kann. Er spielt aber somit faktisch Batterie für uns. :wink: Keine Ahnung, ob das immer so bleibt, aber für uns natürlich aktuell eine perfekte Situation.

@danielos:
find ich nett, daß Ihr in CH einen Niedertarif fürs Laden vekommen könnt! der zudem die hälfte des Strompreises bei uns wäre.
Hier in D gab es früher mal Nachtstrom, aber mein Stromanbieter kennt so etwas nicht, wir zahlen so ca. 30ct/kWh.
Mich persönlich interessiert das herzlich wenig, denn ich hab über die letzten Jahre selbst eine Solaranlage mit speicher aufgebaut und komme so um die 80% Eigenstrom als Inselanlage.
mit dem Überschuß lade ich mein neu erstandenes MS seit April und leg pro woche 300-400km autark zurück.
Mein speicher ist 3x die Leistung in Wp, also 15600Wp 45kWh Batterien. da das System von mir selbst erstellt ist hab ich ca. 1/3 der Summe ausgegeben die am Markt sonst zu berappen wäre.
Ich messe und berechne den Strom aber nicht weiter, bin zu faul dazu, freue mich stattdessen an jeder Fahrt, die von meinem Dach kommt.
Gib Strom! :laughing:

Spannend! So eine Batterie wäre bei uns extrem teuer…

Haha, das verstehe ich sehr gut! Mich hat’s nach dieser Zeit einfach mal interessiert, wie der Verbrauch nun in etwa ausschaut. Wie geschrieben im Bewusstsein, nicht exakt rechnen zu können. Aber das war auch nicht mein Anspruch. :slight_smile:

Ist PVanlage gratis oder so, wenn es die Kosten reduziert.

Nein, die ist natürlich nicht gratis… aber mit der Total-Cost-Berechnung kostet mich der selbst produzierte Strom über die Laufzeit von 25 Jahren dann weniger, als ich aktuell bei meinem Stromlieferanten bezahle. Folglich habe ich dann tiefere Kosten als heute - alles dank der PV-Anlage.

ich hab 202Ah LiFePo4 Zellen aus China gekauft, so mit Zoll etc 70USD /Stück, schätze 6k€ 48V System wie auf Schiffen, da gibst Günstige Inverter 5kW/549 USD über die letzten Jahre zusammengebaut als Inselanlage,
bin von 5000kWh/a am Zähler auf 500~ kWh Verbrauch derzeit. trotz der großen Speicherkapazität sind die zwischen 11-12Uhr voll, dann kommt der Tesla dran. zZt. mit 3,6 kW
Später, in ein paar Wochen erweiter ich die inverter auf 3Phasen, dann geht auch mehr. die 15,6kWp liefern bis ~8kw Realleistung bei Sonne. bei bedecktem Wetter lade ich so 8-9kWh ins Auto.
Speicher und Inverter haben so 7k€ gekostet. von Solarteuren(sehr Teuren!) aufgebaut kosten 5kWh an die 10k€, Energie selbst generieren darf sich nicht für Private lohnen :crazy_face:

@danielos:
Ich finde deine einfache Aufstellung doch ganz schön, man will sich ja schonmal ein bißchen Überblick verschaffen.

Stimmt absolut. 40 kWh hätten bei meiner Anlage etwa 24.000 Euro gekostet, inkl. WR und Steuerung. Wenn man gerne bastelt, ist das ein schönes Hobby. Mir ist lieber, das System kommt fix und fertig und ich weiß wen ich anrufen muss, wenn ein Fehler oder eine Funktionsstörung auftritt.
Der große Speicher ist eigentlich nur rentabel wenn man ihn für das Laden des Autos am Abend benötigt. Ich habe, da dies bei mir kein Kriterium war, bevor ich die Entscheidung über die Akkugröße getroffen habe wegen des Förderzeitraums von 3 Minuten pro Jahr ein halbes Jahr Aufzeichnungen geführt über produzierten und verbrauchten Strom und damit Modellrechnungen mit verschiedenen Akkukapazitäten durchgeführt. Dabei hat sich ergeben, dass in den relevanten Monaten November bis Februar zwischen 30, 20 und 10 kWh eine vollständige Autarkie nur an 5-10 zusätzlichen Tagen gegeben wäre. Es hat sich für mich und meinen Verwendungszweck also einfach nicht ausgezahlt, mehr als 10 kWh Speicher anzuschaffen…

Das tut es wohl nie… abgesehen vom „coolen Autarkie-Feeling“ machts ökologisch und ökonomisch keinen Sinn. Ausser vermutlich, man verwendet Second Life Akkus, wie das eben erwähnt wurde.

es gibt Modellrechnungen, es kommen auch wie genau in dieser Woche 3-4 trübe Tage, hier in McPom hintereinander vor, mein Tagesverbrauch (24h) liegt bei 12kWh, die ich damit überbrücken kann, ohne aufs Netz zurückzugreifen. im Januar hatte ich 62kWh Sonneneinstrahlung in 2 Tagen, was für eine Woche ohne Netzbezug ausgereicht hat.
meine Anlage hat insgesamt, also Module, Inverter,Controller, Kabel, Zoll und Akku 21k€ gekostet und amortisiert sich in etwa 16 Jahren. Auto laden verkürzt die Zeit, ebenso das weitere künstliche Steigern des Strompreises durch CO2 abgabe.
Die Anlage läuft mit Puffer deutlich stabiler, das Netz an meinem Ort hat durch Bursts alle 2-3 Jahre meine Hardware zerschossen, was ich dann noch kompliziert zur Amortisation hinzurechnen müßte.
2015 hat mir ein kluger Mensch vorgerechnet(solarsehrteurer) meine Annlage, wie ich sie plane sei extrem unwirtschaftlich, 58k€ solle sie kosten. die Erstattung für den Strom wäre da 11,3ct gewesen.
Daher hab ich die Angelegenheit selbst in die Hand genommen, telefonieren nach China kann ich auch, EORI geben lassen, ergebnis: 1/3 des veranschlagten Preises!
Aber jetzt fühl ich mich ganz toll! was getan zu haben, ok, meine Zeit… :sweat_smile:

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