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Mein Erfahrungsbericht nach über 3 Jahren Model S

Mein Erfahrungsbericht nach über 3 Jahren Model S70 / 81.000 km

Das Auto ist immer noch extrem toll zu fahren und die Batterie hat erst 10km Maximum-Reichweite verloren (geringe Supercharger Nutzung).

ABER die Erfahrungen mit dem Unternehmen sind mehr als Zweifelhaft:

  1. Bei einem Unfall ging der Beifahrer Airbag auf, obwohl der Sitz leer war. Antwort des Tesla Service: Auto wurde getestet und alle Funktionen sind richtig (ein paar Monate später kam dann eine Rückrufaktion bzgl. fehlerhafter Beifahrer Airbag Steuerung)
  2. Die Ladeleistung an den Superchargern ist seit ca. einem Jahr um mind. 30% niedriger. Aussage Tesla Service: Batterie getestet und alles in Ordnung, meine Aussage stimmt nicht (offensichtlich bilde ich mir ein, dass mein Auto nurmehr mit max. 70-80kW/h lädt, früher waren das immer 117kW/h)
  3. Autopilot Fehler: Beim Vorbeifahren an einem Auto auf der Autobahn lenkte das Auto plötzlich ohne Grund in das daneben fahrende Fahrzeug. Einen Unfall konnte ich durch schnelles Eingreifen ganz knapp verhindern. Aussage Tesla Service (hatte denen auch das Video der Dashcam geschickt): Alles in Ordnung!
  4. Bisher kaputt: Beide Spiegel klappten nicht mehr ein, Türgriff Fahrerseite, Motor von Fensterwaschanlage, Ablagedeckel mehrmals verklemmt (der Diagnosestecker dahinter verzwickte sich jedes Mal)

Ich wolle mir eigentlich heuer noch einen neuen Tesla kaufen und lasse das nunmehr bleiben da ich mit dieser Unternehmenskultur des Abstreitens nicht zurechtkomme. Ich warte auf die Erfahrungsberichte der Auto e-tron Fahrer und entscheide dann in ca. 2 Jahren.

  1. hat sich ja scheinbar erledigt
  2. ist definitiv ärgerlich
  3. ist halt ein Beta-Feature was ständig weiterentwickelt wird; nicht umsonst muß man immer die Hand am Lenkrad haben; es ist halt so:
  • klassischer Autohersteller: alles funktioniert recht gut, aber für Neuerungen muß man sich ein neues Auto kaufen
  • Tesla: Man bekommt jeden Monat ein Update, das Auto entwickelt sich ständig weiter, dafür hat man aber immer mal wieder hier und da einen Bug drin
    Mit gefällt Teslas Ansatz besser, wer damit aber überhaupt nicht klarkommt, der muß dann halt zu einem klassischen downgraden
  1. wow, nach 81.000km ist das ja noch recht übersichtlich! Da hatte ich bei meinen bisherigen von BMW und Mercedes mehr kaputt gehabt

ja, mit dem laden am suc ist das wirklich ärgerlich… leider gibt es, neben der schonung des accus (= von tesla runtergesetzter ladekurve) noch zig weitere faktoren, die da reinspielen. neben temp accu, restliche reichweite bei eintreffen am suc, etc. etc. auch zustand der suc, wie die gewartet sind, ob da genügend kühlmittel drin ist… dann gibts welche, die laden immer langsamer als andere (standorte).

was den ‚autopiloten‘ betrifft: sorry, aber das ding ist falsch bezeichnet. bestenfalls ein assistent. und so muss man den auch sehen. der fahrer muss jederzeit herr der lage sein.

klar kannst du jetzt auf audi etc etc warten. aber ich bezweifele, dass audi dir in 2 jahren ein ladenetz wie tesla überhaupt anbieten kann. (o. k. - keine problematik ob schnell laden oder weniger schnell. audi sagt dir dann auch ‚liegt an der ladesäule…‘ und dann sind die raus.)

im moment gibts für unter 80.000 tolle autos. da würde ich gar nicht mehr warten…

alles nachvollziehbar, Alternative gibt’s realistisch doch keine wenn du auch Langstrecke brauchst.
Bin schwer gezeichnet von den VW-Betrügereien zu Tesla gewechselt,der Betrugskonzern ist doch um nix besser, schlimmer noch dass dort eindeutig betrogen wurde ohne jegliche Bereitschaft die Käufer zu entschädigen bzw die Fahrzeuge sauber zu bekommen um die Umwelt nicht noch weiter zu verpesten - da empfinde ich die mühsamen Problemfelder bei Tesla als das geringere Übel…

Du solltest 4. nicht nur auf die genannten Defekte beziehen sondern auch auf das von Dir genannte „hier und da einen Bug“.

Schade, dass diese neuen Bugs nicht „immer mal wieder“ auch behoben, sondern meist „immer mal wieder“ durch neue Bugs ergänzt/erweitert werden.