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Medizinischer Notfall / wie würde das MY reagieren?

Hallo allerseits
Ich überlege mir den Kauf eines Model Y
Nun hat meine Frau leider eine kleine medizinische Baustelle.
Konkret hat sie so ca. alle 8-10 Jahre einmal einen epileptischen Anfall.
Die Anfälle kommen aus dem Nichts und man ist sofort fahrunfähig und wäre niemals in der Lage einen Autopiloten noch aktivieren zu können.
Wie würde ein Model Y in voller Fahrt (ohne dass der Autopilot gedrückt wäre) reagieren?
Danke und Grüsse aus der Schweiz
Roger

Vermutlich wie jedes andere Auto auch.

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Es baut nen Unfall und wirft vor dem Aufprall den Notbremsassitenten an.

Um dich etwas zu trösten: In einem Jahr könnte ich mir vorstellen, dass Autopilot/FSD für City Streets in Europa gut funktioniert, sodass man vor Fahrtantritt den Assistenten aktiviert und nur noch beobachtet und notfalls eingreift.

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Denkbar wäre es aber, so gut wie alles mit Autopiloten zu fahren. Ich schätze, das würde zu 75 % im Alltag möglich sein.
Der Autopilot würde dann im Notfall das Fahrzeug und die Fahrerin sicher zum Stillstand bringen.
Die nicht AP-fähigen 25 % des Alltags (reine Schätzung) wären das Restrisiko, das aber ja jetzt mit konventionellen Autos bei 100 % liegt.

madmax

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Ich denke die 75% im Durschnitt sind viel zu hoch gegriffen. Es ist einfach davon abhängig wo man wohnt. In der Stadt kann man event. die 75% erreichen aber am Land bist du nicht mal bei der Hälfte.

Aber der Ansatz ist gut und ich würde zumindest alle Strecken wo höhere Geschwindigkeiten erlaubt sind, mit AP fahren. Dort müsste es fast überall klappen.
Das Risiko vollständig zu entfernen wird nicht gelingen aber zumindest kann man es damit in gewissem Maße minimieren.

Allgemein der Notfall-Spurhalte- und Notbremsassistent, die ja immer aktiv sind, bieten da schon ein wenig „Schutz“. Ein E-Auto ist da aber durch seine Rekuperation generell wohl sicherer als ein Verbrenner.

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Hoffentlich wird beim Anfall das Gaspedal nicht durchgedrückt, dann ist nämlich gleich Feierabend.

Ich wollt als Abschlusssatz eig. noch anfügen: Wenn der Fuß aber am Gas bleibt, wird der Tesla zu einer Rakete… Hatte ähnliche Gedanken…

Bitte nicht falsch verstehen aber mich wundert das deine Frau noch fahren darf. Ein Verwandter von mit das änliche Probleme. Er ist von jetzt auf gleich seinen Job als Pilot losgeworden und durfte auch den Führerschein abgeben.

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Wenn das ein paar mal passiert und dokumentiert ist (die Anfälle), dann ist in Deutschland der Lappen weg.
Hat der Arzt meiner Mutter auch gesagt.

Also ich habe mal in der Neurologie gearbeitet und es ist so: hatte man ein Anfall (erstmaliges Ereignis), erteilt der Arzt dir zunächst ein limitiertes (meist 3 Monate) Fahrverbot, krampft man öfters, dann jj Das ist im Grunde nicht anderes er hat dich aufgeklärt und du hast es unterschrieben. Passiert etwas, und war bekannt das du nicht durftest. Dann hast du ein Problem und du darfst ihn für immer und ewig abgeben. Sonst dein Lappen aber hast du weiterhin und könntest auch fahren. Dein ärztliches Fahrverbot weiß weder Polizei noch Flensburg oder sonst was. Da er ja schrieb alle 8-10 Jahre mal ein Anfall, dann hat sie den Lappen noch und darf fahren.

Zum Thema zurück, Anfall während der Fahrt… kommt drauf an wie man krampft, generalisiert oder fokal. Generalisiert krampfen da Strecken meist alle die Extremitäten lang, es könnte durchaus sein das man da das Gaspedal tritt. Hab es aber noch nie gehört oder erlebt das es unter dem Auto fahren so kam. Ich sehe es sehr als gering an das es so kommt das man das Gaspedal tritt. Ich denke eher durch das Zucken vom Anfall kommt man vom Gas und in dem Moment mit der Rekuperation (sofern eingestellt ist) kommst du schneller zum stehen als bei nen Verbrenner.

Leider passiert es dann auch mal im ungünstigsten Moment. Gegenüber meines Supermarktes ist noch eine improvisierte Gedenkstätte für die vier Todesopfer:

Das Model Y wäre vermutlich schneller gewesen als der Macan, das wäre vermutlich der wesentliche Unterschied…

Bitte unbedingt ärztlich abklären, ob die Fahrtauglichkeit noch gegeben ist, das Auto hilft leider nicht weiter, die Assistenten wie Hindernisabhängige Beschleu igung oder Notbremsassistent hätten in der Situation wahrscheinlich nicht geholfen.

Gruß Mathie

In Berlin ist es leider nicht gut ausgegangen…

Ist aber auch der einzige Fall von dem ich selbst je gehört habe.

Auch wenn’s nur alle 8-10 Jahre passiert, in dem Moment möchte ich diesem Fahrzeug nicht entgegen kommen oder in der Nähe sein.