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Maischberger - DAS THEMA

Grade läuft Maischberger zum Thema Klimakrise.

Plötzlich spricht Dr. Stefan Wolf vom Ende des Verbrenners (was ist denn jetzt los ???) Und natürlich vor allem von der Brennstoffzelle und dass die Regierung jetzt endlich mal Ladestationen bauen muss. Das Wasserstoffauto steht bei ihm und Altmaier offensichtlich ganz oben auf der Agenda (zumindest tun sie so).

Wie wäre es, wenn man sein Ladenetz selber baut? Es soll einen Hersteller geben, der das alles selber finanziert (und sich jahrelang angehört dass er eh bald pleite ist…).

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Auch die Fahrzeuge dieses Herstellers nutzen die öffentliche und zum Teil auch private Ladeinfrastruktur.
Für den Erfolg der Elektromobilität brauchen wir deutlich mehr Ladesäulen in den Städten, da trägt im Moment fast kein Autohersteller zu bei.

Das mag schon sein. Und wer finanziert die öffentlichen und zum Teil auch private Ladeinfrastruktur? Die Hersteller? Oder der Steuerzahler? Ich erinnere mich dunkel daran, dass ich Steuern zahlen muss. Obwohl ich Tesla-Fahrer bin.

Fakt ist, dass unsere Hersteller immer nur nach Förderungen rufen. Wer will denn mit dem Verkauf von Elektroautos Geld verdienen? DIe Hersteller oder der einzelne Steuerzahler?

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Der vorher gehende Film „Ökozid“ war auch nicht schlecht- darauf baut Maischberger ja heute auf. Ist schon eine seltsam Perspektive, wenn (wie im Film) Deutschland im Jahre 2034 von Klimawandel betroffenen Staaten auf Schadensersatz verklagt werden kann…

Aber mal weg vom Ladesäulenthema. Ich finde es interessant, wie massiv sich der Wind gerade dreht. Wenn der designierte Gesamtmetallchef öffentlich im deutschen Fernsehen vom Ende der Verbrennertechnologie spricht ist das schon bemerkenswert. Ob jetzt Brennstoffzelle oder BEV - die Richtung scheint klar zu sein.

Der Steuerzahler finanziert z.B. all die Ladesäulen in den Städten. Wir als Tesla-Fahrer profitieren davon genauso wie die Fahrer anderer Elektroautos. Ich sehe das als notwendige Förderung an, anders wird Elektromobilität langfristig nicht Verbrenner verdrängen. Auch die Hersteller müssen mehr Ladesäulen errichten, vor allem die, die noch gar nichts machen. Hersteller alleine wird aber nicht reichen. Bei den Lademöglichkeiten muss einiges passieren.

Aber gerade gesehen, dass du auch einen anderen Fokus setzen wolltest. Das sehe ich auch so, Elektromobilität hat richtige gute Fortschritte gemacht. Allmählich kapieren immer mehr, dass das Ende der Verbrennertechnologie naht.

Ja Du hast Recht. Die Lademöglichkeiten sind der eigentliche Schlüssel. Auch und gerade in Mehrfamilienhäusern, Parkgaragen, an jeder Strassenlaterne usw. Mit Haus- und Garage ist es einfach. Im 60 Parteien-Haus muss man schon sehr flexibel/leidensfähig sein um sich für ein E-Auto zu entscheiden.

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Darüber kann man geteilter Meinung sein… ich lade zu Hause und am Suoercharger. „Fremd geladen“ habe ich bisher nie.
Die Lade-Infrastruktur auf den Steuerzahler abzuwälzen ist eine Subvention durch die Hintertür. Über Jahre wurden Milliarden Gewinne gemacht und jetzt der ruf nach Steuergeldern - ekelhaft

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Dazu möchte ich mal einen anderen Ansatz in den Raum werfen:
Musste der Steuerzahler die Tankstelleninfrastruktur für die Verbrenner finanzieren? Ich denke Nein.

Statt immer höhere Subventionen nach dem Gießkannenprinzip zur Förderung der Elektromobilität und der, dazu notwendigen Infrastruktur, zu verteilen. Sollte man vielleicht mal darüber nachdenken durch steuerliche Maßnahmen den Kauf eines Verbrenners, insbesondere den dieser riesigen und übermotorisierten Kisten unattraktiv zu machen.

Ähnlich wie die Zusatzsteuer in Frankreich für schwere Autos von der BEV ausgenommen sind.

Die zusätzlich dadurch generierten Steuereinnahmen können dann gerne für den Ausbau von Ladeinfrastruktur hergenommen werden.

Ich sehe es so: Solange sich quasi jeder ein 2,5 Tonnen SUV mit 5 Litern Hubraum kaufen kann, so lange gibt es eine Nachfrage und so lange werden die Dinger auch produziert.

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Absolut! Da bin ich Deiner Meinung. Aber leider ist das Usus in unserem Land. Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert. Und die Politik spielt das Spiel brav mit.

Siehe: Banken / Kraftwerksbetreiber / Autobauer…

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Genau, da ist es der Tankstellenbetreiber, da es offenbar recht einfach ist, damit ein Geschäftsmodell zu entwickeln. Bei Elektroladesäulen ist das leider trotz Förderung noch nicht der Fall.

Deswegen bauen einige Autohersteller selbst Ladeinfrastruktur. EnBW sieht da wohl auch ein Geschäft. Das alles ist aber noch viel zu wenig. Manche Hersteller wie z.B. Renault leisten keinen relevanten Beitrag.

Ohne staatliche Förderung würde es viel zu lange dauern, bis sich Elektromobilität durchsetzt. Man sieht es ja auch an dem Unterschied z.B. zwischen Deutschland und USA. Mit Subventionen setzt sich Elektromobilität bei uns allmählich durch, ohne Subventionen in den USA stagniert es.

Sollten Christian Lindner und seine FDP mal lesen…

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Aber ich sehe gerade bei den Tankstellen-Betreibern oder besser -Pächtern eine große Chance mit der Elektro-Ladeinfrastruktur. Das E-Auto laden dauert in der Regel länger als mit Benzin oder Diesel und somit gibt es einen größeren Bedarf sich irgendwo aufzuhalten, Kaffee zu trinken oder einzukaufen.
Am Sprit verdient einen Tankstelle doch so gut wie nichts, der Shop macht die Kohle. Warum also nicht die bestehenden Tanksäulen rausreißen und gegen Ladesäulen ersetzen?

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Ich hoffe, du meinst damit nicht diese von einigen Herstellern gegründete Abzockerfirma.

zum Glück wenigstens ein Energieversorger, der sich diesem Thema verpflichtet fühlt.
Und dann bieten sie auch noch Energie zum halben Preis wie o.g. „Firma“ an.

Ginge noch schneller, wenn die Subventionen für die „OldEconomy“ entsprechend reduziert würde. Ich weiß, ist nicht gewollt, denn sonst müssten die Hersteller ja zig Milliarden Gewinne
in den Umbau stecken, anstatt sie den Eigentümern zukommen zu lassen.

Dort stagniert es aus eben diesem Grund. Der noch amtierende Despot hat dort einfach
die Fördermittel an die Ölmafia umgeleitet.
Jetzt wird halt Fracking anstatt „Green Energy“ gefördert.

Aber es lässt sich nur verzögern, nicht aufhalten.
Was z.B. gerade bei der Marke mit dem Stern abgeht, könnte man auch mit
„ein Konzern zerlegt sich selbst“ oder „planlos, ziellos, hoffnungslos“ betiteln.

Gruß

Das ist doch die übliche Polemik, die man seit über 5 Jahren liest:
Tesla ist nächsten Monat pleite und die deutschen Automobilherstellern haben nächstes Jahr den KODAK-Moment.

Die mit dem Stern setzen auch auf Elektromobilität und wollen 2039 CO2-neutral sein, also 1 Jahr vor Volvo, 11 Jahre vor Volkswagen und 11 Jahre vor EU/deutschem Ziel.

Exakt das gleiche habe ich mich auch schon gefragt. Bei uns in der Umgebung gibt es exakt eine Ladestation an einer Tankstelle (https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Oranienbaum-Woerlitz/Q1-Tankstelle-Dessauer-Strasse-47/42799/) . Dabei könnte genau sowas dem Tankstellenbetreiber gut tun!
Aber ich denke mal, die sind in ihren Verträgen recht gut gefesselt und ARAL wird das nicht als Zugewinn sehen.

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Wasserstoff für PKW ist absolut unsinnig, wenn einem mal der immense technischen Aufwand klar geworden ist, unter anderem z.B. in Bezug auf die Tankstellen und das Tanken.

Aber dass es in Realität noch viel größerer Unsinn ist überhaupt das Thema Wasserstoff in PKW ernsthaft in Erwägung zu ziehen, wird klar wenn sich mal das hier anhört:

Wenn man sich die Argumente mal verdeutlicht, macht es absolut keinen Sinn überhaupt noch Wasserstoff und PKW miteinander in Verbindung zu bringen.

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Bis jetzt versucht die Politik das noch mit Freiwilligkeit, ansonsten sind gesetzliche Vorgaben wahrscheinlich:

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Da hast du sicher recht und das wird wohl eher nicht der 1:1 Wechsel werden, aber Anfangs als Ergänzung (wie z.B. Shell) und später bei Bedarf komplett würde ich das als Tankstellenbetreiber schon ins Auge fassen.
Die Öl-Konzerne benötigen schließlich auch Perspektiven wenn ihnen der Sprit nicht mehr abgekauft wird und ich könnte mir den Strom-Sektor da gut als das Ersatzgeschäft vorstellen.

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Perfekt! Hab ich zu spät gesehen, also geht ja schon in die Richtung :+1: