Mag der Marder das Model S?

Ich lebe mitten in der freien Natur, Marder gibt es, aber die mögen den Tesla genauso wenig wie die vorherigen Autos.
LGH

Aus der Praxis für die Praxis: ja mag er, auch der Tesla hat Manschetten an der Antriebsachse. Die gibt’s aber leider nicht als Ersatzteil, deshalb tauscht Tesla die komplette Antriebseinheit, Kostenpunkt 2.500 €. Zur Entspannung der Lage trägt bei, dass meine Versicherung den Schaden übernommen hat, SB bleibt natürlich …

Hast du zufällig ein Foto was der Marder verbissen hat?

Mein Model S stand (mit täglich am Haus rumrennenden Marder) das erste halbe Jahr vor dem Haus auf der Straße bevor ich mich in unsere enge Garage traute und er hat zum Glück in der Zeit nicht zugeschlagen.

Frank

FlHabe leider spontan kein Foto greifbar …
Kam zum Glück seit Anfang 2014 bisher auch nur 1x vor, obwohl meine beiden Model S immer draußen stehen …

Moin,

ich lasse diesen Thread mal wieder aufleben und mich würde interessieren, welche Erfahrungen es zum Thema „Marderverbiss“ seit 2015 bei den TESLA Fahrern gegeben hat.
Hintergrund: Wir wohnen mitten in der „Pampa“ und es sind definitiv Marder da. Bei unseren momentanen Verbrennern haben wir extra ein Marderabwehr-System installieren lassen müssen. Nicht dass uns Tier- und Knochenreste im Motorraum gestört hätten, auch nicht das fleissige Reviermarkieren des Marders. Ätzend wird so etwas ja meist immer nur dann, wenn das Auto im Revier eines anderen Marders geparkt wird.
Und demnächst kommt unser Model S und ich frage mich halt, ob der Marder auch dieses Fahrzeug mag.

Gruß, Roland

ist nichts bekannt…
Ein Tesla ist von unten völlig glatt und überall abgedichtet. Es gibt keinen „Motorraum“ der Wärme und Zugang gewährt. Ich fürchte wenn ihr auf EV umstellt müssen die Tierchen wieder in den Wald ziehen. Nichtmal eine Antenne gibts dann noch…

Unseres wird immer wieder gerne markiert. Hat auch schon Kratzer auf dem Lack gegeben. Und natürlich überall die Spuren… was bisher bestens hilft, ist ein verschwitztes T-Shirt auf die Motorhaube legen. Das hällt die Fiecher sehr gut auf Distanz. Zu mindest so lange das Shirt noch einigermasse mievt :wink:. Dann einfach wieder ein neues verschwitztes T-Shirt und man hat wieder rund 2 bis 3 Wochen Ruhe.

All die anderen Hilfsmittelchen helfen nur sehr bescheiden. Diesen Tipp mit dem Shirt hat ein Marder-Forscher gegeben. Menschlicher Geruch hält sie dauerhaft auf Distanz.

Ich hatte bei meinem vorherigen Auto auch Probleme mit Marderbissen.
Damals habe ich eine Hochspannung und Ultraschall Abwehr einbauen lassen.
Jetzt steht das Model S an der selben Stelle und seit 3 Jahren keine Probleme.
Manchmal sind Fußspuren auf der Windschutzscheibe, Dach oder Motorhaube. Kann aber auch eine Katze sein.

Unsere Verbrenner werden regelmäßig vom Marder besucht/bewohnt.
Die E-Autos werden nur auf Höhe der Antenne vollgeschissen. Auch die Hybridfahrzeuge!
Die ZOEs haben zwar angeknapperte Antennen, aber unter der Motorhaube sind keine Marderspuren. Hat also wenig mit komplett verschlossenem Unterboden zu tun.
Tesla hat nur Pfotenabdrücke dann und wann.

Frank

Moin,

danke für Eure Infos die ja sehr unterschiedlich ausfallen. In unseren (noch) beiden Verbrennern haben wir auch ein Abwehrsystem einbauen müssen das mit Strom und Ultraschall arbeitet. Seit dem ist Ruhe und der Marder ist zum Nachbarn umgezogen.
Wir werden einfach mal abwarten.

Gruß, Roland

Ein Marder mag meines Wissens hauptsächlich die Kabel der diversen Leitungen eines Fahrzeugs.
Gibt es offen zugängliche Kabel dieser Art bei einem Tesla? Ich kenne bisher keine. Evtl. im Radkasten die Bremsleitungen, aber wurden soclhe bei einem Verbrenner schon mal angeknabbert oder abgebissen?

Das ist nicht ganz richtig, hinter den Rädern sind die Radkästen schon offen, logisch dort kommt ja die Antriebswelle und diverses anderes ‚Gestänge‘ zu den Rädern. Ich nehme an, dass dort auch ein Marder reinkommen würde, kann es aber nicht bestätigen, da ich noch nie Marderprobleme hatte. Vielleicht liegt es auch daran, dass wir zwei Katzen haben, die nachts meistens draußen sind und die Marder abhalten…

Das kann im Einzelfall durchaus so sein. Aber wir haben trotz zahlreicher Katzen in der Umgebung regelmäßig Besuch von einem Marder. - Bisher zum Glück ohne Probleme am Fahrzeug.

Mein Nachbar arbeitet in einer Toyota Werkstatt und hat vor kurzem erzählt dass sie noch nie einen Hybrid mit Marderschaden gehabt hätten. Als ob die Tierchen die Hochspannung riechen könnten.

Ob das nun repräsentativ ist sei dahingestellt. Es gibt mir aber ein gutes Gefühl :slight_smile:

Hier hatten wir das Thema bereits und ich habe hier auch mehrmals ausführlich berichtet:

LGH

Danke für den Hinweis.
Das Gerät das Healey erwähnt hat, hatte ich auch schon in Betrieb (allerdings ist unseres schwarz). Es funktionierte tatsächlich ganz ausgezeichnet. Leider ging bei uns das Netzteil kaputt und in bin noch ncht dazu gekommen Ersatz zu beschaffen.

Ich betreibe es mit Batterien, die halten mehrere Monate.
An der Einstellung muss man ein wenig „spielen“, ich verwende den Blitz und ich glaube 3 bis 4 bei der Frequenz. Das hängt vom Gehör der Tiere ab. Alte Marder sind manchmal etwas schwerhörig (Milben im Ohr). Aber es funktioniert seit Jahren zuverlässig.
LGH

Bei mir klettert der Marder ausschließlich auf der neben dem Tesla geparkten elektrischen B-Klasse rum (damit auch netterweise direkt vor der Überwachungskamera). Das von Healey beschriebene Gerät ist zur Marderabwehr aber vermutlich günstiger als die B-Klasse :wink:

Vor allem gibt es das Marderabwehrgerät noch (neu) zu kaufen im Gegensatz zur elektrischen B-Klasse. :unamused:

Massig Marder hier und alle möglichen und uinmöglichen Gegenmaßnahmen bei den Nachbarn - beim tt rutschen sie immer die Scheibe runter und machen es sich auf dem Stoffdach gemütlich. Das war’s aber - keine Schäden im Motorraum in rund 10 Jahren.
Beim MS in einem Jahr auch nix. Zuletzt mal draufgek… aber sonst nix