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Mängel bei Übergabe

Hey hey liebe TFF`ler,
jetzt bin ich schon einige Tage hier und mir stellt sich ! ACHTUNG ! eine evtl. dumme Frage …

Wenn ich mir doch ein Fabrik-Neues Fahrzeug bestelle, warum wird dieses dann mit Mängeln ausgeliefert ?! Einfach für mich zum Verständnis…
Das Fahrzeug an sich, muss durch mindestens 7 Kontrollpunkte im Werk ( Motor, Elektrik, Fahrwerk, Lack, Multimedia, Sicherheitseinrichtungen, Endkontrolle) auf all diesen Punkten werden dann Blinde eingesetzt ?

Versteht mich nicht falsch oder ähnliches … aber dann kommt das Fahrzeug per Schiff nach Deutschland in eine Werkstatt !! und wird dort aufbereitet !!! … wie oft muss ich dann noch lesen … (Lack Fehler, Schmutz an Sitzen, Hängende Türen, Türgriffe zu tief, Frunk & Trunk schief, Lose Teile, Teile ohne Funktion usw. )

Das soll hier keine Abrechnung mit Tesla sein, ich bekomme meinen erst noch :smiley: … aber ich Verstehe den Sinn und die Arbeit der Menschen in den ganzen Zwischenschritten nicht … oder denke ich zu „deutsch“ ? Wenn er doch wie bei mir in Düsseldorf ankommt, dann schaut sich ein geschulter Mitarbeiter das Fahrzeug an, schreibt für sich die Mängel auf, gibt diese an die Werkstatt weiter und alles was ASAP behoben werden kann , wird dann erledigt.

Bei Tesla fühlt es sich so an, als Sei der Kunde der Endkontrolleur und erst auf Zuruf wird das Fahrzeug fertig gestellt/Oder soll es besonders Witzig sein und als EasterEgg gelten … Fehler am eigenen Fahrzeug zu finden ?!

Bitte zerfleischt mich nicht !! Es ist einfach eine Frage, die ich mir als baldiger Besitzer stelle…

Danke
Ben

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Weißt Du, wie es bei ausgelieferter Software zum Kunden aussieht?

Tesla hat das Prinzip bei der Hardware, bei jedem Stück. =)

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Nein, kein Plan ?! :slight_smile:

Düsseldorf ist speziell: Die Halle ist mittig per Vorhang geteilt, auf der einen Seite stehen rd. 60 abholbereite Autos, hinterm Vorhang stehen genausoviele, die für die Kunden vorbereitet werden (hab bei unserer Abholung ein bißchen spioniert :wink: ). Nach Aussage von unserem zuständigen Mitarbeiter laufen jetzt alle Wägen nach Anlieferung durch ein Checkprogramm, und dann wird gewerkt. Und wenn Deiner dann fertig ist, kommt die Abhol-Nachricht.
Warum sie das nicht schon im Herstellerwerk erledigen, weiß ich nicht. Möglicherweise ist der Produktionsdruck so hoch, dass es einfacher ist, es so zu machen. Gründe wird’s jedenfalls geben…

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Und da meist der Release Candidate dann direkt raus geht, ist das halt rein Reifegrad „gold“.

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Hallo, ich kann deine Frage voll verstehen und nachvollziehen. Es ist als Kunde zum „Mäusemelken“, und es macht einem die Freude über das neue Auto ein klein wenig zunichte.

Ich habe vor 3 Wochen mein Model3 abgeholt und habe endlos Mängel.

  • Trunk/Frunk schief zu Stoßstange
  • Türspalte und Zierleisten (auch wenn sie black sind) passen nicht
  • Handschuhfach verzogen (auf einer Seite liegt es an, auf der anderen auch, in der Mitte steht es 5mm ab)
  • seit 2 Wochen geht die Heizung nicht mehr ( ich fahre bei 0-2Grad nur mit Sitzheizung)
  • Hinterer Kleiderhaken hängt und fährt nicht selbstständig aus
  • Lenkrad steht bei Geradeausfahrt leicht schief, vermutlich Spur verstellt
  • beim Fahren klappert irgendwas im Innenraum, nicht lokalisierbar
  • Sitzverstellung geht auf der Fahrerseite manchmal nicht (Defekt im Schalter)
  • Die seitliche Kamera auf Fahrerseite ist ausgefallen, die zweite Kamera zeigt den Farbton rot als orange.

… und die Liste wird alle paar Tage länger. Man freut sich schon gar nicht mehr richtig, sondern fragt sich, was als nächstes nicht mehr geht.

Ich habe ein M3 LR AWD aus Freemont (VIN 824021). Wenn du den auch kriegst, dann viel Spaß. Wenn du den SR+ aus China bekommst, hast du gewonnen, die Verarbeitungsqualität ist um Welten besser.

VG aus Wien, ein verzweifelter M3 Besitzer

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Und genau wegen sowas sitze ich hier auf meinem Sofa und amüsiere mich köstlich. Unten in der Garage steht der der S 205, den wir beinahe wegen eines Model 3 verkauft hätten. Gut, das wir es nicht getan haben…

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02/2019 abgeholt. 75.000 km gefahren. Keine Mängel. Ach ja. Abholung in Salzburg war auch Top!

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Schau mal dass du zu einem Tesla T kommst.
Wenn es denn auch möglich ist.

Ich habe den Wagen im September abgeholt, wenn mich kein Fachmann begleitet hätte, hätte ich nichts bemängelt. So hatte ich eine Liste gehabt, wovon einige Punkte schon dort gelöst waren und welche später bei drei SeC Terminen.
Jetzt ist alles super.
Wobei -wie gesagt- ich hätte nichts gemerkt und alles war “nice to have”.

(Und nach Abholung und mehreren Kilometern ist auch bei mir die linke Kamera ausgefallen, welche schon auch repariert wurde, wie auch rechts der Seitenspiegel der in der Tiefgarage nicht immer von sich selbst ein/ausgeklappt hat)

Also bis auf den Trunk und den Frunk war alles gut. Das haben die aber auch eingestellt. Tür Spaltmaße auch ok. …
Die Spur ist auch ok …

Gratuliere, dass du deinen krassen Verbrenner nicht verkauft hast! Nur warum bist du hier im TFF noch fleissig am lesen? Um dich am Leid der Teslafahrer zu ergötzen? :stuck_out_tongue: Das ist schon ganz schön fies von dir, hab doch mal Mitleid mit uns armen Tesla-Lemmingen. :wink:

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Das war auch mein letzter Verbrenner. Der Stand im ersten Jahr mehrere Wochen in der Werkstatt. Nach Italien in den Urlaub durfte ich mit einer A-Klasse auf Winterreifen fahren.

Schlechten Service und kaputte Neuwagen können die auch. Nur das es meist mehr ist als ein paar Kratzer und ein schiefer Kofferraumdeckel sind.

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Von den Kontrollpunkten ist mir dieses Video eingefallen:

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Ich weiß nicht ob es in Fremont überhaupt sowas wie eine Qualitätskontrolle gibt oder nicht. Aber nehmen wir mal an es gibt sie, dann ist es abhängig von der Kontrolle ob ein Mangel als Mangel oder eher doch als „völlig okay“ eingestuft wird. Es bringen 5 Qualitätskontrollen nichts wenn die dennoch (fast) alles durchlassen. Und Amerikaner können nicht nur Autos nicht ordentlich bauen…

Bei jedem anderen Hersteller übernimmt im Regelfall das Autohaus die Endkontrolle. Bei Tesla macht das eben der Kunde zb mit einer Liste in der Hand und regelt Unstimmigkeiten selber. Da gibt es eigentlich nur die optische Aufbereitung um Klebefolien und Schmutz zu entfernen. Sonst wohl eher nichts.

Wenn man dann im SeC steht (oder schon bei der Auslieferung gewisse Dinge aufzeigt) dann wird gern etwas abgewiegelt. „Das akzeptiert Tesla nicht als Mangel.“ „Die Lacknase ist innen, also nicht sichtbar. Völlig im Rahmen.“ „Das Spaltmaß muss ich nachmessen. Kommt mir auch viel vor aber ich weiß nicht ob das noch im Rahmen liegt.“
Bisher musste man einen gewissen Druck ausüben und hart bleiben, aber glücklicherweise liefert Tesla aktuell das beste Argument einen „Tesla Standard“ nicht zu akzeptieren inzwischen selber. Direkt aus China mit den MIC (Made in China) Modellen. Da stimmt alles. Spaltmaße, Lack, keine sonstigen Kleinigkeiten. Insofern KANN Tesla ja ordentlich bauen und setzt die Latte für den „Tesla Standard“ ein ganzes Stück nach oben.

Wenn man im SeC oder bei der Auslieferung dann abgewimmelt wird bringt man den Mitarbeiter damit recht schnell in eine Ecke aus der er sich allein nur schwer rausmanövrieren kann.

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Für mindere Qualität gibt es keine Gründe :face_with_monocle:

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Eben! Und so lange lese ich hier weiter. Es zeichnet sich ja ab, dass Tesla das in den Griff kriegt.

Seitlich ist es normal, dass rot als orange rüberkommt.

Die Kameras waren nur für den Autopiloten gedacht und erst nachträglich für den Kunden zur Verfügung gestellt.
Dem Autopiloten sind natürliche Farben egal :smiley:

Es gibt Ampeln in Europa, die sind waagrecht aufgehängt. Ist ihm das auch egal?
Bild

Danke für die Info, das beruhigt mich. Aber wenn die linke Kamera trotzdem ein Bild liefern würde, wäre das fein.