M3P 2021/2022 - Panasonic Akku - Reduktion der Kapazität, Leistung und Reku?

Danke für die Aufklärung. Das mit der Reku meinte ich generell, nicht jetzt darauf bezogen. Mir kommt es vor, als würde er seit paar Wochen einfach weniger Leistung haben. Früher hatte ich auch bei 100% definitiv keine Punkte rechts gesehen. Vielleicht muss ich mir mal das ganze Equipment anschaffen, damit meine Aussagen auch belastbar sind. Aber der Aufwand schreckt mich ab.

Welcher Aufwand? Kabel, Bluetooth Dongle, App und maximal 5 Minuten umstecken, fertig.

Klingt unkompliziert, hatte das anders gelesen mit einem Raspberry PI etc. Kannst du mir einen Link geben, wo ich das genau nachlesen kann, was/wie/wo?

Danke!

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Das was du meinst ist z.B. Teslalogger. Der nimmt es halt auf. Zum prüfen während der Fahrt reicht https://www.scanmytesla.com/

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Hallo zusammen,

ich habe ja auch einen Tauschakku bekommen und habe seitdem auch sehr oft nur noch eine merkbar schwächere Rekuperation und auch dieses grüne Reku-Symbol rechts oft angezeigt.
Die max. Leistung ist seitdem auch regelmäßig durch die Punkte oben beschränkt - hatte ich vorher fast nie.

Das Laden am SuC ist deutlich langsamer geworden und wenn ich zu Hause das Ladelimit z.B. auf 80% setze, hört er immer(!) deutlich vorher (z.B. bei 74% heute) auf. Das testweise Laden bis 100% hat ewig gedauert und er hat da auch nur mit 1kW gezogen.

Reichweite ist auch wesentlich geringer als vorher.

Habe mir daher also mal den OBD MX+ zugelegt und den Akku eben ausgelesen.

Mein M3P (12/21) hatte beim Akkutausch ca 41.000km runter. Zu über 90% nur am AC zuhause geladen - und fast immer nur bis 70-80% SoC.

Der Tausch-Akku (Panasonic Refurbished, Teile-Nr 1137377-01-W) ist in einem deutlich schlechteren Zustand, als meiner hätte sein können, oder? Evtl kann mir hier jemand beim Auslesen der Screenshots helfen.

Ich meine herauslesen zu könen, dass

  • der Akku bereits 14% an Kapazität verloren hat („Nominal Full Pack“ bei 71,1 und „Full Pack When New“ bei 82,1)
  • Der Akku fast nur DC geladen wurde (16.112 kWh)
  • Der Akku insgesamt sehr viel Laufleistung hat (16112 kWh DC + 6353 kWh AC = 22465 kWh) Bei im Schnitt 18 KWh auf 100km müssten das dann ja ca 124.000 km sein?!
  • Der Akku bereits 389 Ladezyklen hinter sich hat

Das entspricht doch nicht einem Auto mit 41.000 km auf der Uhr, oder?

Vielleicht kann mir hier jemand sagen ob ich da jetzt Käse interpretiert habe, oder ob mich Tesla veräppeln möchte. :sweat_smile: :thinking:

Viele Grüße :smiley:





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Was zeigt er denn noch an km bei 100% an?

Ich hab zwar keinen Austausch Akku aber innerhalb von ca. 3 Wochen 29km an Reichweite verloren.

Heute versucht den Akku zu Kalibrieren, eher ohne Erfolg wie es bisher aussieht.

Tessie zeigt mir eine degradation von 7,9% bei 13,613km an. Was ich doch als ziemlich viel empfinde.

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Hallo @CchrisS90

Da du nun SMT nutzen kannst, schau doch mal wie viel Rekuperation es wirklich ist. Bei 60%/20°C (weniger SOC oder mehr Temperatur geht auch) und bei 130km/h vom Pedal gehen, sollte bei BAT Power -75kW stehen.

Leistungskurve könntest du mit jedem Android Gerät auch direkt zeichnen.

Auch hier…lass am besten harte Zahlen sprechen. Angesteckt bei mindestens 50°C? Bei welchem SOC fallen die 250kW, 200kW und 100kW?

Ja, das sehe ich auch so.

  • Nominal Full Pack ist wirklich niedrig.
  • DC Anteil ist wirklich sehr hoch.
  • Nimmt man den Tesla hinterlegten Standardverbrauch, hat er der Akku schon über 140tkm runter. Das ist natürlich die worst case Kalkulation.
  • Der Zyklencount ist auch sehr hoch.
  • Die Cell Imbalance ist auch viel zu hoch.

Der Akku passt definitiv nicht zu deiner Laufleistung, ist deutlich stärker beansprucht und genutzt worden und er scheint mit der hohen Cell Imbalance auch nicht mehr richtig in Ordnung zu sein.

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wie reagiert denn Tesla wenn man die auf sowas anspricht? Ich beobachte meinen Akku schon die ganze Zeit und behalte die Werte im Auge. Sollte bei mir die Meldung aufkommen und ich benötige einen neuen Akku, werde ich bei Abgabe des Fahrzeugs die Mitarbeiter darauf hinweisen in welchem Zustand der Akku bei mir ist und ich erwarte einen gleichwertigen oder besseren Akku. So steht es doch auch bei Tesla in den Garantiebedingungen oder? Zumindest dachte ich das gelesen zu haben.

Vor allem ist das doch offensichtlich nachweisbar. Wenn der Akku schon so viele Ladezyklen hat, hat er auch dementsprechend die KM Laufleistung. Jeder Gutachter wird einem das doch bestätigen können, sprich vor Gericht hätten die doch damit keine Chance.

Wenn die Werte nur geringfügig abweichen (mein Auto hat 30TKM gelaufen und der Tauschakku 50TKM), das würde ich noch verschmerzen aber 40TKM und 140TKM? Das würde ich SOFORT reklamieren

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Aktuell stehe ich mit Tesla in Kontakt, weil ich nach unter 15tkm bei 15% Kapazitätsverlust angekommen bin.

Bei meiner ersten Meldung diesbezüglich, kam nur eine Standardformulierung,
„dass Elektroautos im Winter weniger Reichweite haben…“

Bei nun 15% und eh einem anstehenden Termin wegen wackelnder Lenksäule, habe ich das Thema noch mal aufgegriffen. Erst telefonisch, wo es Thesen gab wie:

  • Der Wagen zeigt kein WLTP an, deshalb solle ich die Reichweiten-Anzeige ignorieren.
  • Sofern der Akku getauscht würde, schauen wir uns die Flotten Degradation an und matchen einen Akku, der einem Fahrzeug mit ihrer Laufleistung entspricht.

Schriftlich habe ich nachgelegt und entsprechende Auswertungen meines Akkus (auch Erwähnung SMT ausgelesen) nachgereicht. Nächster Step ist nun, dass Tesla Zeitpunkt Ladebeginng, Ladeende und Laufleistung zum Zeitpunkt des Ladevorgangs haben möchte. Idealerweise von mehreren Sessions. Wahrscheinlich können sie dadurch über die API eine Abfrage der aktuellen Rated Range durchführen.

Sehe ich auch so und schreibt Tesla auch in seinen Garantiebedingungen. https://www.tesla.com/sites/default/files/downloads/tesla-new-vehicle-limited-warranty-de-de.pdf

Bei Garantieansprüchen in Bezug auf die Batteriekapazität wird die Austauschbatterie in einem Zustand sein, der dem Alter und der Kilometerleistung des Fahrzeugs entspricht und ausreicht, um die minimale Batteriekapazität für die verbleibende Garantielaufzeit der ursprünglichen Batterie zu erreichen oder zu überschreiten

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Uiuiui, heißes Pflaster auf dem du da unterwegs bist :stuck_out_tongue: … halte uns auf dem laufenden. Bin mal gespannt ob du einen Akku erhält auf „verdacht“

Damit rechne ich auch gar nicht. Mir geht es primär darum, das Thema bei Tesla präsenter zu machen.

Mit dem Kapazitätsverlauf vieler MIC Panasonic Fahrzeuge stimmt einfach etwas nicht und in dem Maße, muss man das auch nicht hinnehmen. Mit oder ohne Fehlermeldung.

Wegen SMT mache ich mir weniger Sorgen. Das Tool kann ja, im Gegensatz zu S3XY Buttons :wink:, nichts manipulieren, sondern nur lesen.

Damals habe ich schon bei BMW immer meine ISTA/Rheingold Auswertungen auf den Tisch gelegt, um die Service Mitarbeiter direkt auf Kurs zu bringen.

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Hätte ich das mal besser bei meinen 680 km gemacht … damals war mir das aber noch gar nicht so bewusst.

Selbst bei deiner Laufleistung immer noch zu viel Verlust. Ich werde Feedback geben, was Tesla aus den Ladedaten und meiner Meldung gemacht hat.

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Vielen lieben Dank die ausführliche Antwort @eivissa :slight_smile:

Reku habe ich eben bei 20 Grad Zelltemeratur und 34% SoC gecheckt - war ür einen bruchteil der Sekunde auf 73kw, meist aber auf ca 70% (meist knapp drunter).
Habe leider nur iOS und keinen Androiden in Reichweite.

Lade"kurve" werde ich mal prüfen.

Eben mit dem Tesla SeC telefoniert.

Aussage Tesla zu folgenden Punkten:

  • Degradation von 14%: Der Akku sei noch nicht komplett kalibriert, das wird sich noch verbessern. Ich meinte dann, dass 14% aber trotzdem super viel für meine Laufleistung ist. Darauf meinte er, dass der Akku gleichwertig zu meinem alten sei - was ich mir nicht vorstellen kann.

  • Fast nur DC geladen und viel zu viel Laufleistung: Dazu kann er keine Aussage machen. Tesla versteht unter „gleicher Zustand ds Akkus“ wohl nur den „Nominal Full Pack“ Wert.

  • Oft niedrige Reku Leistung: Der Akku muss sich balancieren, dann wird alles wieder gut. Mal sehen, ich bin gespannt. Aber die 38mV Imbalance fand er auch schon nicht unerheblich.

Zu den von mir ausgelesenen Werten könne man außerdem nur sagen, dass die nicht stimmen können, da der Akku refurbished wurde und daher die angegebenen Daten vom BMS nicht stimmen könnten. Es könnte ja sein, dass die Zellen getauscht zwar wurden, das BMS aber nicht. Daher sind die ausgelesenen Werte dann nicht aussagekräftig.

Bringt mir aber auch nix, wenn ich das Auto mal verkaufen will und ein kundiger Käufer dann diese (evtl?) völlig falschen Daten aus dem BMS ausliest. Falls es überhaupt völlig falsche Daten sind. Am Ende hat man also ein Überraschungsei an Akku bekommen. Was der wirklich auf dem Buckel hat ist dann halt einfach Zufall und nicht ermittelbar.

Kanns ja irgendwie nicht sein… :frowning:

@KlausIstRaus Er lädt ja nicht bis 100%. Immer wenn ich 100% sage, hört er bei 93% oder so auf. Da stand dann aber meiner Meinung nach was von 420km oben neben der Akkuanzeige. :roll_eyes:

Das ist in sich schon Quatsch vom feinsten. Das unterstellt ja, dass bei einem refurbished Akku das Gehirn des Akkus, das BMS, nicht mehr vernünftige Angaben über den Zustand geben kann. Wenn dem so wäre, wie soll dann die Antriebseinheit hier anhand dieser Daten Leistung abrufen und alle an die Informationen des BMS angeschlossenen Aufgaben erledigen?

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Bist du Rechtsschutzversichert? Würde damit zum Anwalt gehen. Das mit defekten MiC Panasonics kann ja noch passieren, aber dann dem gebeutelten Kunden noch schlechtere Akkus im Austausch andrehen ist für mich Ausnutzung der technischen Unversiertheit der meisten Kunden.

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Ich vermute es sind die historischen Counter und nicht die Live Daten gemeint. Also Cycles, DC/AC Ratio usw.

Ich hatte kürzlich einen Fahrer mit Austausch Akku da, der laut TN auch einen Refurbished Akku hatte. Die Kapazität war mittelmäßig bis schlecht, aber laut historischen BMS Daten war der Akku neu. Da wurden wahrscheinlich alle Daten zurückgesetzt.

Habe Tesla in der App nochmal geschrieben, dass das ja nicht sein kann - allein schon zwecks Verkauf. Wenn da jemand den Akku ausliest darf ich dem erklären, dass die Daten alle nicht stimmen oder wie? Wollte dann eine schriftliche Bestätigung über den echten Zustand des Akkus.

Antwort war (ohne Witz): „Hallo Herr CchrisS90, so eine Bestätigung gibt es bei Tesla nicht. Mit freundlichen Grüßen“

Nice! :face_with_peeking_eye:

@SolomanRanger
ja, bin ich. Das wäre natürlich die letzte Instanz für mich, ich schaue jetzt mal, was der Akku nach dem Balancieren so erzählt. Das hatten die mir ja gesagt.

@KillerCucumber
Stimmt, da hast du Recht. Das habe ich jetzt direkt auch noch einmal gefragt. Mal gucken, was als Antwort kommt.

EDIT: Antwort kam. Die Fahrzeuge melden, wenn es Unregelmäßigkeiten gibt. Es gibt keine genaue Auswertung der Daten, welche weitergegeben werden können. Der getauschte Akku hat mindestens die gleiche Leistung wie der ursprüngliche. Alle anderen ausgelesenen Daten von Drittanbietern werden von Tesla weder bestätigt „noch sonstiges“.

Also im Endeffekt wunderbar der Frage ausgewichen. Was nun? :frowning: Bin gerade etwas ratlos.

Mach mal ein Ticket auf, dass da irgendwas defekt ist. Unterstützt deinen Wunsch nach einem neuen Akku ja nur. Wenn er wirklich defekt ist, ist das ein offensichtliches Zeichen. Bin gespannt, was Tesla dazu sagt, dass der Akku nur bis 93% lädt. Wie willst du ihn dann bitte kalibrieren?

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