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M3 Firmenwagen statt EA-189

Hallo liebe TFF-Gemeinde,
ein wenig war ich hier schon in ein paar Foren aktiv, aber ich hatte mir noch nicht die Zeit genommen, mich selbst ausführlicher vorzustellen.
Ich komme aus München und habe seit Ende August ein Tesla Model 3 Long Range in blau/schwarz und Anhängerkupplung.
Ausschlaggebend war tatsächlich das Konjunktur-Paket bzw. die enthaltene Anpassung: 0,25% zu versteuernder geldwerter Vorteil bei Brutto-Listenpreise bis 60.000 Euro hatten mich aufhorchen lassen. Recherche hier und da und plötzlich hatte ich einen würdigen Nachfolger für meinen 2012 Audi A3 Sportback gefunden.

Bei mir war das Anforderungsprofil relativ speziell: da wir nur einen Duplex-Stellplatz haben, darf das Auto nicht mehr als zwei Tonnen wiegen und höher als 1,55m sein. Mit dem Audi (als Gebrauchtwagen Mitte 2015 gekauft) hatte ich ein sehr „universelles“ Auto: Allrad, Anhängerkupplung (mit max. 1.800 kg Anhängelast!) und mit sieben Litern auf 100 Kilometer ok im Verbrauch. Der Motor war einfach ein guter Kompromiss aus maximaler Leistung und Verbrauch – dass es zu Lasten der Abgaswerte ging, hatte sich dann erst nach meinem Kauf herausgestellt…

Grad mit Allrad und AHK und unter zwei Tonnen wird es aber bei den rein elektrischen schon mager mit der Auswahl. Umso mehr hat es mich gefreut, als ich das Model 3 entdeckte.
Absolut einziges Manko: es ist leider kein Kombi bzw. ähnlich dazu – der Hund muss also wieder auf die Rücksitzbank statt in den Kofferraum. Aber sonst: Jackpot!

Bisher war meine Philosophie eher auf den Kauf junger Gebrauchte ausgerichtet – was sich mit reinen E-Autos als etwas schwierig gestaltete. Wie geschrieben lockten ja aber 0,25% beim Firmenwagen. Mein Chef war anfangs skeptisch und er hatte wohl gehofft, ich würde wieder davon weg kommen. Aber je mehr ich mich mit Elektroautos allgemein und dem Model 3 im Speziellen befasste, stand mein Entschluss mehr und mehr fest: ich will umsteigen.

Auch mein Ärger um den Umgang von VW und Audi mit dem 2.0 TDI Motor hat den Wechsel sicherlich noch beschleunigt. So sehr ich Audi schätzte, so sehr ärgert mich immer noch die damalige Firmenpolitik und der heutige Umgang damit. So behandelt man weder seine Umwelt noch seine Kunden.

Nun sind über vier Monate vergangen und die ersten 5.500 Kilometer sind elektrisch runtergespult: die Fahrleistungen (Beschleunigung, Kurvenverhalten, One-Pedal-Driving) sind einfach gigantisch und angenehm, die Bedienung über den einen großen Monitor feiere ich jedes mal (und erschrecke immer wenn ich mich wieder in ein anderes Auto setze, wie viel Knöpfe und Schalter man denn verbaut). In München bin ich (noch) verwöhnt mit vielen kostenlosen Lademöglichkeiten, habe aber auch eine eigene Wallbox am Stellplatz. Letzteres war für mich persönlich anfangs eine zwingende Voraussetzung – mit dem heutigen Wissen würde ich der Lademöglichkeit (derzeit!) keine so hohe Priorität mehr einräumen.


(Laden an der Wallbox bei hochgefahrenem Duplex-Stellplatz)

Alles in allem: ich bin sehr zufrieden, einzig die derzeitige Software (habe noch 2020.44) mit inzwischen mehreren Ausfällen auch während der Fahrt sind nicht ganz so angebracht bei einem Neuwagen (System bootet neu und ist nach einer halben Minute wieder da, aber während dem Fahren ist das doch eher unangenehm…). Die Vorteile überwiegen aber natürlich deutlich. Ich würde das M3 genau so wieder nehmen und freue mich, dass es täglich mehr E-Autos auf der Straße werden!

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Unserem Hund gefällt es auf der Rückbank besser als im Kofferraum (schon vor dem Model 3!).

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Unserer hat damit nicht wirklich Probleme (außer die Lüftung im Auto dreht mal kurz auf), aber im Kofferraum konnte er ohne Geschirr mitfahren, jetzt ist es natürlich zwingend wegen dem Angurten. Und das Geschirr mag er einfach nicht.
Aber auch im September schon festgestellt: Hunde-Modus ist natürlich genial – sowohl für den Hund selbst wie auch für Außenstehende, die am Auto vorbeilaufen.