Such dir den Thread selber raus. In diesem Forum war eine Doktorarbeit verlinkt, die zum Thema parasitäre Schäden duch Ladezeit ziemlich deutliche Aussagen traf. Die „Beispiele aus der Praxis“ hätte ich gerne belegt gesehen.
Mit WB oder nicht hat das gar nichts zu tun. Es ist praktisch, schneller laden zu können, wenn’s gerade „brennt“, deswegen habe z.B. ich nach einem Jahr Schuko auf CEE16 umgebaut. Ob man lieber 'ne WB hat ist primär eine Frage der Bequemlichkeit…
Was aber dabei immer übersehen wird:
In dieser Studie wird bei aberwitzig hohen Temperaturen geladen!!!
Da kann dann die kalendarische Alterung auch schon zuschlagen. Und es geht ja nicht nur um den Akku, sondern auch um die Lader selbst, wenn die auf Volllast laufen. Ich habe lange 3x5A geladen, jetzt lade ich immer 3x8A (egal ob MS oder M3). Ich sehe das zum einen als Kompromiss aller Faktoren, die immer wieder diskutiert werden, zum anderen glaube ich aber, dass es ohnedies etwas Haarspalterei ist. Aber wenn das Auto sowieso in der Garage steht, ist es ja auch egal.
Mit einem 100 kWh Akku würden dann vom Auto vorgegebene Zwangspausen der Vergangenheit angehören.
Uns würde also ein Stück Diskussionskultur abgeschnittten und für immer verlorengehen.
Ich habe das Warten auf Teleporter aufgeben (vorerst), da ich jetzt mein Model 3 fahre.
Im ernst, je länger man wartet, desto mehr bereut man, dass man gewartet hat und nicht schon früher zugeschlagen ist
Falls Model Y nicht zusagt, dann lohnt sich das Warten auf nicht mal angekündigtes Model nicht. Ich würde schon jetzt Model 3 LR bestellen und sich schon jetzt freuen
macht man schon heute mit LR… mehrere sogar.
„sweet spot“ bei Model 3 ist 5-60%. und Das sind ca. 250km Reichweite in ca. ca. 17-25 Minuten, je nach Charger
da würde ich mir keine Sorgen machen. Nach 26.000km 83 Discharge cycles. Wenn man von 1000 Zyklen ausgehen, wären es 313.000 km. Aber es sind bestimmt nicht 1000 Zyklen, sondern viel mehr.
Über 130km/h ist quasi nur für DE relevant (ok, Polen mit 140 ), also eher irrelevant.
Wie passiert es denn? 1-10x im Jahr? Dann würde ich lieber unterwegs die wenige Male nachladen bevor ich alle andere Male mitrumschleppe.
Das kann man nicht hervorsagen… vor allem, wenn du 20 Jahre fahren willst, dann ist es eh egal.
wenn man davon ausgeht, dass Garantie (8 Jahre) mind. 70% garantiert: 400km schafft man real mit vollem Akku, also 100%. Somit wären es 280 km. Immer noch genug. Manche neue Autos die mehr kosten haben neu weniger
Muss ich nicht. Ich kenne nicht nur einen Thread zu diesem Thema, ich weiß von der Doktorarbeit die in diesem Zusammenhang immer wieder hervorgekramt wird und ich kenne aber auch die immer wieder hervorgebrachten Kritikpunkte an dieser Arbeit und die Gegenargumente.
Was diese Arbeit aussagt ist nicht repräsentativ und ob das so beispielsweise 1:1 auf die Batterie eines Model 3 übertragen werden kann ist sowieso mehr als fraglich.
Bis dahin warten wir mal darauf dass sich ein Model 3 findet das immer nur schnarchgeladen wurde und eine höhere Degradation als ein Wallboxlader oder ein Superchargerlader aufweist.
Eine 16A einphasige Ladung per CEEBlau mit 3,7kw ist übrigens noch immer Schnarchladen da weit unter 1C, es sind um genau zu sein 0,05C. Da braucht’s auch keine wallbox für. Da wir alle aber deine Leitung vor Ort nicht kennen, lass jmd drüber schauen der sich damit auskennt oder eigne dir auf eigenes Risiko das relevante Wissen dazu an. Ein Vorredner hat es aber auch schon gesagt, bei 1kw lässt du soviel unnötige Zeit die Elektronik mitlaufen, sodass du evtl gefühlt den Akku schonst aber dadurch unnötig hohe Betriebsstunden auf die Bordelektronik bringst. Zusätzlich: 1Std Betrieb des Model 3 heißt ca 200w Bordelektronikverbrauch. Du hast also bei 1kw schon mal 20% weniger, die im Akku überhaupt im Akku ankommen. Die Ladung kostet halt gleich mal sinnlos 20% mehr Geld. Grundlos. Kann man machen, macht aber keinen Sinn. Wirklich garkeinen. Echt nicht. Ich denke auch für den Elektriker aus dem hohen Norden sprechen nichts gegen 3,7kw. Kannst ihn ja auch nochmal fragen. In kurz: 1kw Heißt Akku top, steuerelektronik durch Dauerlauf eher “Risiko”. Stromkosten direkt 20% höher. Und das „Risiko“ Bordelektronik über den Jordan kommt mindestens genauso teuer wie die Batterie. Frag mal unsere geplagten Model S MCU 1 Besitzer.
Aber ich habe durch den Verlauf eh den Eindruck gewonnen du weißt Ja schon ganz genau was du willst, wir haben jetzt öfters unseren Rat geschrieben und du kannst es dir ja für dich überlegen, ob du ihn in deinem geplanten Anwendungsfall als sinnvoll empfindest.
Nur bedenke bitte nochmal: viele von uns standen vor ähnlichen Fragen vor dem
Ersten e Auto. wir fahren allerdings nun heute schon elektrisch, haben das eine oder andere bereits lernen müssen und haben nichts davon dir Unwahrheiten aufzuschwatzen.
Komisch finde ich allerdings die mitschwingende Note die da den Eindruck erweckt nun erklärt zu bekommen, wie man ein E Auto richtig behandeln sollte und was wichtig wäre und was nicht. Bin mir mittlerweile auch unschlüssig was deine Erwartungshaltung hier ist, denn du bringst ja schon eine Menge an Erkenntnis und Meinung mit, also Beratungswunsch, Austausch oder eigenes Hinterfragen deiner Ansätze sehe ich daher eher nicht. Vllt kannst du nochmal kurz beschreiben, was eigentlich Ziel dieses Threads ist
Davon abgesehen, vllt leihst du dir wirklich mal ein M3, vllt auch mal gut über eine Arbeitswoche und nicht nur ein Spaß-Wochenende, sodass du den Alltag mit einem Elektrofahrzeug und das Drumherum wie Ladegeschwindigkeit etc mal Wort wörtlich „erfahren“ kannst.
Geschrieben haben wir alle ja genug, vllt solltest du das einfach mal machen und selber eigene Erfahrungen sammeln. Oder auf 100kwh warten.
War so nicht gemeint, jmd zitieren = Antwort darauf dachte ich immer. Ich meinte tatsächlich den TE und die Konnotation der Antworten. Aber vllt kommt’s ja auch nur bei mir so an
Dass weniger Ladestrom besser für die Zyklenhaltbarkeit ist stimmt GENERELL. Ich habe vor zig Jahren eine Abschlussarbeit betreut, bei der es um die Parameteridentifikation von Lithium-Ionen-Zellen ging. Da wir der Literatur nicht so ganz getraut haben, haben wir selbst Versuche durchgeführt incl. Temperaturschrank zur Beschleunigung der Alterung. Mein „Literaturverzeichnis“ dazu ist leider in der alten Firma geblieben … ihr müsst mir also einfach so glauben
Der Punkt ist, dass 11kW beim Model 3 eigentlich schon ein sehr guter Kompromiss aus Ladegeschwindigkeit und Haltbarkeit sind. Zum einen ist man - beim SR+ - in der Größenordnung von 0,2C was auf keine Art und Weise „schnell“ ist und die Zeit kurz hält, in dem das Bordnetz am Akku knabbert. Wenn man jetzt auf 1KW runter gehen will um den Akku zu schonen … kommen im Akku selbst dank Bordnetz und Ladeverlusten am Ende vielleicht 700W an. Das sind mal locker 100 Stunden um das Model 3 LR zu laden. Und dann übt man sich in Langsamkeit und fährt an den Supercharger und jagt die 150kW mit 2-3C in den Akku und macht die Tausendstel Sekunden an Haltbarkeit, die man sich teuer erkauft hat (30% Ladeverluste!) in Minuten zunichte. Ich erinnere mal an den Test des Model S vor etlichen Jahren, bei dem AutoBILD oder AMS an der Steckdose geladen haben, damit auf extreme Verbrauchswerte gekommen sind und dann von der Tesla-Community ziemlich scharf angegangen wurden.
Man kann aus der ganzen Thematik „Laden“ eine Wissenschaft machen und etliche YouTuber verkaufen ihr Halbwissen als „Erfahrungswerte“ und beraten hier aktiv neue Elektromobilisten. Die Empfehlungen von Tesla, im Alltag möglichst nicht unter 20% fahren und über 80% zu laden motivieren einige Zeitgenossen, das NIE zu tun. Auch nicht wenn es angebracht wäre und stecken ihr Umfeld damit an. ICE-Fahrer schütteln darüber den Kopf und sagen „das tue ich mir nicht an“. Obwohl es nicht sein muss wird hier ein falscher Eindruck erweckt. Über die Motivation will ich nicht spekulieren.
Es ist doch total billig: Im Alltag über AC laden. Bei E-Autos von Tesla im Alltag das Ladelimit auf 80% setzen, vor längeren Fahrten auf 90% oder 100%. Bei allen anderen E-Autos: Egal, die haben größere Puffer von Netto zu Brutto hart codiert. Nur auf Langstrecke DC laden und an „Always be charging“ denken wenn man eine längere Pause mit AC-Lader in der Nähe hat.
Und dann kommen die Sonderfälle:
Laden an Solaranlage - angesichts der PV-Kapazitäten ist es sinnvoll sich danach zu richten was man gerade bekommt. In dem Fall kann sogar 1kW sinnvoll sein um nichts zu verschenken, da sind dann auch noch die 30% egal.
Installation mit Fragezeichen: Da soll ein Elektriker einen Blick auf die Kabel und die Absicherung werfen. Mit Kabelbränden nach Amateur-Installation ist nicht zu Spaßen, da haben in den USA schon genug Autos und Häuser ihr vorzeitiges Ende gefunden.
Zur Geschichte 100kWh-Akku - bei Tesla kann man schlecht planen. Die Produktpalette ändert sich gerne mal von heute auf morgen, allerdings wurde angekündigt, dass es dieses Jahr keine neuen Modelle etc. geben wird. Bis das Model Y weltweit verfügbar ist dürfte es wieder mal dauern und ob das Model 3 eine dritte Fertigungsstätte bekommt dürfte nicht zuletzt von der Nachfrage abhängen. Allerdings würde ich bei den aktuellen Tendenzen weg von Kombi und Limousine hin zum SUV darauf tippen, dass in Berlin wirklich nur das Model Y gebaut werden wird und eher Model 3 aus China nach Europa kommen wenn die Kapatitäten in Fremont nicht mehr ausreichen.
Nur weil irgendwas in irgendeinem Forum tausendmal diskutiert wird, wird es nicht richtiger!
Hier haben einige nicht Verstanden wie Wissenschaft funktioniert - eine Doktorarbeit rausziehen, die irgendwas behauptet und diese als absoluten Beleg heranzuziehen ist jedenfalls Grundlegend falsch.
Ja es gibt diese Theorie! Der negativen Effekte durch langsames Laden - Sie ist jedoch weit weg von bewiesen oder belegt - es ist eine Theorie.
Ebenso gibt es zig Theorien zu gegenläufigen Effekte durch höhere Temperaturen bei schnelleren Ladevorgängen.
Mal davon abgesehen, dass die Doktorarbeit einige Jahre alt ist und nicht klar ist, ob diese noch auf die aktuelle Zellchemie von Tesla zu beziehen ist.
Ich bin kein Chemiker, aber Ingenieur und habe schon verschiedene Versuchsreihen zu modernen Lithiumbatterien im stationären Einsatz durchgeführt - auch Tesla Packs waren da schon mit dabei.
Die Erfahrungen hieraus: Langsam laden ist besser - am Ende muss man natürlich den Sweetspot im Hinblick auf die Ladeverluste im Blick haben.
Die Degradation ist im Fall von langsamen Ladungen jedenfalls deutlich niedriger.
Auch das ist nicht abschließend und auch kein endgültiger Beweis, für mich aber zählt meine Erfahrung da wesentlich mehr als irgendeine Doktorarbeit, deren Richtigkeit in den Ergebnissen nicht ausreichend wissenschaftlich belegt ist.
Auch Tesla selbst kommuniziert regelmäßig langsamere Ladegeschwindigkeiten - ja auch der Unterschied zwischen 6 und 11 kW ist vorhanden.
Hier muss dann jeder für sich die Rechnung zwischen Ladeverlust und Batterieschonung aufmachen.
So ausführliche und lange Posts hab ich in noch keinem Kaufberatungsthread gelesen.
Mein Rat an Dich nach 5 Jahren Tesla:
Kauf Dir möglichst bald einen und geniesse das Auto in vollen Zügen, ohne zuviel der Theorie.
Wenn der Akku im Laufe der Jahre degradiert…dann ist das halt so.
Mich haben bei meinem P85D die häufigeren Reisestopps nicht gestört. Beim neuen X war mir das schon fast zu hektisch am SuC.
100 kWh im M3/ Y wären cool, aber nicht so cool wie davor schon 2 Jahre eins gefahren zu sein!
Ja leider, aber ab und zu will man einfach 300km am Stück fahren ohne nachladen zu müssen, das wäre dann zb. München und zurück. Baut man sich einfach einen CB-Funk ein und hat so seinen Tesla schnick und schnack abgedeckt.
Hab ich schon öfter gehört, das einzige was ein Tesla Fahrer bereut am Kauf ist, das er nicht früher gekauft hat. Ihr macht es mir nicht gerade leichter.
Teils ist es besser, teils schlechter. Wenn man vorhat ab und zu im Auto zu übernachten, wäre das Y wohl deutlich besser. Hmm…
Ich kann euch garantieren das langsam laden nicht schädlich ist und sogar extrem Akku schonend ist. Wie gesagt weniger als 1% Degradation ist quasi nicht möglich und der „Akku flüsterer“ Holger Laudeley hat das bewiesen, da müssen wir eigentlich gar nicht weiter diskutieren, für mich sind das Fakten: Youtube: watch?v=qG4PJ9u5GzQ Ab 8:30 wirds interessant.
3kw max. lädt er. Aber Ove sagt auch das die Ladeverluste eher höher sind. Aber ich plane auch eine PV Anlage mit Tesla Powerpacks.(mit den neuen Akkus die nächsten Monat vorgestellt werden) Ergo wird das nicht so dramatisch werden.
Sind Youtube links erlaubt?
Hört sich echt übel an. Ich denke 3kw wären ein guter Kompromiß. Wenn der Holger schon sagt das 3kw kein Problem darstellen. Ergo werd ich mir ein neues Kabel ziehen und eine Wallbox einrichten. Danke für die Infos. Energie sparen ist mir schon auch wichtig.
Wie schaut das eigentlich aus wenn Sentry Mode läuft, habe vor die ersten Jahre den quasi 24/7 laufen zu lassen, weil ich wohl meinen Carport nicht einbruchssicher hinbekomme. Dann dürfte der Stromverlust durch die aktive Bordelektronik beim laden nicht ganz so stark ins Gewicht fallen, weil ja eh sentry läuft? 24/7 sentry wahrscheinlich wieder overkill oder?
Das stimmt allerdings, darauf gibt es ja keine 8 Jahre Garantie. Der Plan mit 1kw zu laden ist schon gestrichen.
Ich sauge eure Erfahrungen auf wie ein Schwamm. Danke dafür. Mir geht es allgemein nur darum bei so einem Batzen Geld das ganze so perfekt wie möglich zu bestellen. Auto verkaufen weil wenig Wertverlust gegeben ist und dann neu kaufen ist für mich eher keine Option.
Genau das was du gemacht hast, eure Meinungen zu meinen Plänen hören und dann überlegen ob das wirklich eine gute Idee war. Optimaler weise hätte ich den Thread hier nach dem battery day gestartet. Aber da er sich um 1 Monat verschoben hat und man zur Zeit ja eher viel Zeit hat sich im Internet zu tummeln, hab ich den gleich erstellt. Aber eins kann ich euch gleich sagen, vom neuen Akku werde ich nicht abrücken, da hab ich zu viel gesehen vom Nyland und seinen Fahrten des Model 3 nach Schweden/Finnland/Norwegen. Die Reichweite ist mir nicht hoch genug im Winter. Ich plane möglichst ausschließlich das Supercharger Netzwerk zu benutzen und so ein großer Akku schafft einfach zusätzliche Flexibilität in der Sache.
Wenn ich mir sicher bin irgend was 100%ig zu wissen, scheue ich mich nicht das als Fakt hin zu klatschen. Liegt an mir, war schon immer so und wird auch immer so bleiben.
Sobald die Händler wieder offen haben, werde ich dieses Jahr das Model 3 LR ausgiebig testen, über Wochen. Ohne Virus wären diese Tests auch schon passiert. Es verzögert sich einfach alles dieses Jahr. Wollte nicht auch noch den Thread hier hinauszögern.
Fürchte ich auch, noch dazu denke ich das das Model Y vorerst keinen 100kWh Akku bekommen wird, weil die so oder so in der Produktionshölle sind in Berlin bis ganz Europa beliefert wurde und Tesla es gar nicht nötig hat hier mehr zu liefern. Ergo könnte dann das China/USA Model 3 eine Zeit lang den 100kWh Akku exklusiv haben. Ich hoffe das der Battery day hier handfeste Fakten schafft. Ansonsten hilft nur abwarten und Tee trinken.
Genau darum hab ich den Thead erstellt. Einfach mal mit euch über den Tesla quatschen. Perfekt. Könnte vielleicht auch daran liegen das wir alle zur Zeit Zuhause eingesperrt sind und daher mehr Zeit haben
Jetzt warte ich noch kurz ab ob die E-Förderung auf 10.000€ aufgestockt wird und den Battey day. Dann schaue ich mal weiter. Könnte ja auch eins von Nextmove ausleihen über Monate…
Andy, versteh mich nicht falsch, aber sogar wenn eine neue tolle Technologie angekündigt wird, bis die wirklich in den Autos landen kann noch Jahre dauern.
Gleiches Beispiel: AP 3.0 sollte auch schon seit April 2019 bei allen Fahrzeugen drin sein… der Witz war gut… weil auch in September noch AP2.5 ab un zu drin war. Und hier reden wir über ein „mini“ Teil um paar Hundert Euro Wert… Akku ist da viel anders…
Ich glaube nicht daran, dass es 100kWh bei 3/Y geben wird (zumindest nicht in den nächsten 2-3 Jahren).
Übrigens, für 3kW Ladeleistung reicht auch mitgelieferte UMC. Die Leistung bis zur Dose ist meistens 1.5mm², die sollte dafür Reichen (kommt auf die Länge und verzweige an, am besten doch durch Eli prüfen lassen).
Ich laden „unfreiwillig“ mit 3,7kW, da mir mehr von der Wohnungseigentümergemeinschaft nicht genehmigt wurden.
In Prinzip reicht es. Es gab noch keinen einzigen Tag wo ich nicht fertig geladen habe.
Nur gibt es ein großen Problem im Winter: Wenn man das Auto vorheizen will, heizt das Auto mit bis 11kW… (Es wird Batterie mitgeheizt, es gab von Björn Videos dazu). Und wir man merkt, reichen meine 3,7kW dafür nicht aus. D.h. ich habe auf 100% geladen, da ich nach Dresden wollte und vorgeheizt. Starten musste ich leider doch mit 96%, weil sich mein Akku durch 11kW Entnahme und nur 3kW „Zugabe“ wieder entladen hat. Da habe ich mir echt gewünscht 11kW zu haben.
Meine leichenhaften Messungen haben auch folgendes ergeben: bei 11kW sind es 95% Wirkungsgrad, bei 3,7kW ca. 90% Wobei mir das viel zu hoch erscheint. (bei 3,7kW Eingang, ~230V 16A, kommen ca. 3,4-3,5kW im Akku an)
Zu 24/7 Wächter: aus meiner Sicht ist es Overkill, zumindest Zuhause, das muss aber jeder selbst entscheiden.
Wenn man wirklich so viele Sorgen um das Auto mach, stellt sich die Frage ob so ein „teures“ Auto wirklich das richtige ist?!
Aber ansonsten ist der Verbrauch ungefähr genauso groß wie „Auto ist wach“ (auch beim Laden).
Hi,
ich hatte zu Beginn auch vor, den Sentry Mode imme laufen zu lassen. Als ich dann gehört habe, dass dieser 300 Watt/h braucht, habe ich es gelassen und mache den nur noch außerhalb meines Zuhauses an.
Kurze Rechnung: 0,3kWx24h x 365d x 0,28€/kWh=735,84€/Jahr. (Bitte die Einheiten nicht beachten, dient nur zur Veranschaulichung).
Gruß
Florian
Keine Sorge, ist schon fest eingeplant das die Kinder was kaputt machen. Kein Problem. Wenn man das nicht möchte sollte man sich echt kein teures Auto kaufen. Nur der Sentry ist echt was feines, der verhindert teils sogar Schäden, weil er abschreckt. Schon allein zu wissen was überhaupt passiert ist, ist eine große Hilfe.
Jo, werde schauen das ich den Carport einigermaßen sicher hin bekomme. Energie verschwenden ist auch nicht so mein Ding.
Wenn der 100er da ist kommt das Argument „ab und zu will man einfach bei -10°C und Gegenwind 400km“ fahren, ich warte auf den 120kWh Akku. Das Spiel lässt sich beliebig fortsetzen.
Ich habe ein maximal ungünstiges Nutzungsmuster für ein Elektroauto: das Auto wird zu 90% auf der Langstrecke bewegt, ~40.000 - 50.000km im Jahr, steht aber gleichzeitig die meiste Zeit daheim. Wenn ich fahre sind es meist Touren mit 500 - 2.000km. Dass ich einen größeren Akku vermisse passiert extrem selten. Dass ich einen schnelleren AC Lader vermisse passiert dagegen oft, das würde die DC Quote deutlich senken.
Also von mir kommt das Argument sicher nicht. Der 75kWh Akku schafft ja schon 300+km bei dem Wetter wenn man komplett voll lädt und nicht zu schnell fährt. Rechne mit 600-700km Sommer und 400-500km im Winter zu jeder Zeit beim neuen Akku, wohlgemerkt von 100% auf 1% und neuwertigen Akku. Das muß reichen. Wenn man wirklich weiter kommen will muß man einfach langsamer fahren, auf die nächste Akku Generation in zig Jahren warte ich garantiert nicht. Horst Lüning ist auch begeistert von seinem 100er. Vom neuen Akku erwarte ich mir nicht nur mehr Reichweite, sondern auch längere Haltbarkeit. Sagen die Gerüchte nicht 1 Million km oder sowas? Genau das will ich haben, habe ja nicht vor das Auto zu verkaufen. Alles was hilft den Akku lange am Leben zu erhalten wird mitgenommen. Und spätestens zur Giga Berlin wird bestellt, wenn es vorher schon sicher ist das es lange Zeit nix wird mit dem 100er im Y und das 3er in der Giga Berlin, wird eben aus den USA oder China bestellt. Hauptsache neuer Akku und relativ zügig. Bis 2021 geht wegen dem Virus eh nix, ergo abwarten wie sich alles entwickelt, ist meiner Meinung nach sowieso eine gute Idee im Moment. Brauche ja das Auto nicht beruflich. Mein 2009er Abwrackprämien Opel schlägt sich prächtig, auch da keine Eile geboten.
Aber dein Fall zeigt schon wie unterschiedlich die Anforderungen sind, jeder braucht was anderes beim E-Auto. Andere fahren nur Stadt und kommen mit 100km Reichweite aus. Die können dann beruhigt einen VW-E up kaufen. Auch gut. Traue mich wetten das ich wie der Holger mit 3kw AC auskomme. Die anderen brauchen weil sie die 1000km vom Diesel gewohnt sich unbedingt „ich will 1000km am Stück fahren“. Und irgend wann hat man dann alle abgedeckt. Auch die 1000km Teslas werden kommen. Cybertruck soweit ich weis schon bei 750km. Roadster sowieso 1000km.
Die Long Range Variante gibt es jetzt seit knapp 3 Jahren. Es würde mich sehr wundern, wenn die nächsten 2 Jahre keine 100 kWh Version mit der selben Baugröße und Gewicht rauskommt.