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Lungenfacharzt: Schadstoffbelastung unbedenklich

stern.de/tv/diesel-fahrverb … ce=webpush

Was soll man davon halten?

Das dachte ich so schon lange.
Ob es nun gut oder schlecht ist, muss jeder für sich selbst wissen.
Gerecht ist es den Dieselbesitzern gegenüber jedenfalls nicht, da diese nichts falsch gemacht haben. Und jetzt auf Teufel komm raus die Diesel verbieten würde auch kein Mensch länger leben lassen. Dann lieber mit Ruhe und Bedacht.

…tja, und ganz im Gegensatz hierzu:

Deutscher Lungentag:

aerztezeitung.de/medizin/kr … -luft.html

(ist zwar von 2016, dennoch…):
rp-online.de/nrw/staedte/leverk … d-18165667

und das:
stern.de/panorama/luftversc … 22264.html

Es soll ja auch Ärzte gegen die rauchen. Auch wird es wohl darunter auch so einige Petrol-Heads geben … :wink:

Viele Diesel-Käufer haben wider besseren Wissens einen Diesel gekauft, weil es ihnen schlicht egal ist, was hinten rauskommt.

Hauptsache günstig tanken, wenig Verbrauch. Die Problematik ist seit Jahren bekannt. Kein Mitleid. Die Diesel-Zulassungszahlen der nächsten Monate werden zeigen, wie langsam Diesel-Käufer in der Auffassung und fehlbar in den Rückschlüssen sind.

Mmmm…

Das ist alles grenzwertig…völlig getrennt von dem Punkt, der genannt wird - einer mglw. fälschlichen Herstellung einer Kausalität, ist es ein unumstößlicher Fakt, dass ein lokal fahrendes EV keine der angesprochenen Emissionen primär verursacht, während herkömmliche Fahrzeuge das tun.

Wenn ich also am Neckartor in Stuttgart wohne, und kürzer lebe, als jemand auf dem Lande (WO NICHT VIELE MENSCHEN LEBEN). Ist es dann wahrscheinlicher, dass es mit Schadstoffen und Lärm zu tun hat, oder mit sozialer Vereinsamung ? Ich denke, man kann da schon Schlüsse ziehen - das ist möglich. Es gibt auch Fachärzte, die es anders sehen.

Bei allen Betrachtungen ging es darum, dass Menschen vorzeitig gestorben sind, weil sie Probleme mit den Atemwegen hatten. Hier kann man sehr wohl sagen, wodurch die hervorgerufen werden. Schwierig ist es, eine klare Zuordnung zu machen. Bsp. HH & Feinstaub bzw. Stickoxide:

Wieviel davon ist Auto, wieviel davon der Hafen und was geht auf private Feuerungsanlagen. Auch hier ist es unstrittig, dass eine Reduzierung der Emissionen grundsätzlich richtig ist. Man kann genauso festhalten, dass nachhaltiges Verhalten immer besser ist, als Ressourcen unwiederbringlich zu verbrauchen.

DAS, was da hinten aus einem Euro 5 Diesel herauskommt, ist hochgradig gesundheitsschädlich. Bitte mal selber im Abstand von 20cm hinter dem Auspuff eines laufenden Euro 5 Diesels hängen - DAS IST NICHT GUT - das ist unumstritten.

Die DUH-Leute sind doch nicht bekloppt. Sie nutzen das, was die Gesetze irgendwie hergeben, um einen RUCK in der Gesellschaft zu erreichen.

Dabei sind wir leider an einem Punkt angelangt, an dem die Maßnahmen nicht unangenehm genug sein können, damit überhaupt etwas passiert !

Gegenfrage: Was wäre in diesem Land in dieser Thematik OHNE die DUH bis jetzt gelaufen ???

WAS IST FALSCH DARAN, betrogene Diesel Fahrer einer Entschädigungslösung zu überführen und darauf hinzuarbeiten, dass der Bestand sich wenigstens im zulassungsfähigen Bereich bewegt - z.B. durch angeordnete Nachrüstungen ?

Es ist unstrittig, dass Dieselfahrer nichts falsch gemacht haben. Eine quasi Schuld kann man in einigen Fällen schon feststellen. Ich nehme da mich selber mal als Beispiel. Ich habe ein S85D. An dem Punkt, als ich die Bestellung auslöste, hätte ich auch einen V6 TDI von AUDI oder sonst wem kaufen können. Ein S85D paßte in mein Profil - Menschen wie mich gibt es einige. Wenn diese sich wieder für einen Diesel entscheiden und halbwegs orientiert sind, machen sie schon einen Fehler. Davon mal ab - sollten sie darauf vertrauen können, dass die Fahrzeuge den Gesetzen entsprechen - Punkt !

Mein Ding ist hier:

Ich mag es absolut nicht, dass Menschen mit dieser Sachkenntnis und Reichweite sich wissenschaftlich so isoliert äussern, OHNE Lösungen anzubieten. Der hier zitierte Wissenschaftler bemängelt, dass aus seiner Sicht Zusammenhänge und Korrelationen nicht korrekt aufgebaut worden. Er zweifelt damit das Ergebnis an, zieht dann aber den Schluss daraus, dass Dieselfahrverbote völlig überzogen sind.

Mit 3m Abstand zur Thematik kann man doch wirklich gut erkennen, dass das auch gesellschaftlich einfach eben nicht der Fall ist ! Dieselfahrverbote bestimmen den Diskurs aktuell und gelten als Sinnbild für die Notwendigkeit eines breiten gesellschaftlichen Wandels in der gesamten Thematik.

Wissenschaft hat und hatte immer eine gesellschaftliche Verantwortung. Für mich sind gute Wissenschaftler jene, die diese Verantwortung verstehen und entspr. handeln. „Herr Lehrer, Herr Lehrer ich weiss was, im Keller brennt Licht !“ bringt eben einfach nichts, wenn man nicht runter geht und es dann aus macht, oder sogar versucht mal herauszubekommen, WARUM DA EIGENTLICH LICHT BRENNT !

Also Prof. Dr. med. Dieter Köhler, was schlagen sie vor ?

In Stuttgart gibt es schon seit Jahren keine Grenzwertüberschreitungen bei NOx mehr. Ich weiß deshalb nicht warum bei jeder Gelegenheit Stuttgart als Beispiel gebracht wird. :unamused:

Das lief auch gestern im TV. ist mir zwar etwas peinlich, ich bin gestern bei RTL bei Stern-TV hängen geblieben. Irgendwann sagte der Moderator dann (sinngemäß): „Ich hoffe, dass die Richter diesen Beitrag gesehen haben und morgen ihre entscheidung entsprechend treffen.“

Scheint mir, dass der Stern mittlerweile zur Bildzeitung verkommen ist.

Das ist nachweislich falsch, wie diese Grafik zeigt:

Such Dir eben eine Stadt aus, in der es so ist. Hier wären es min. mal Kiel oder HH - da wo gemessen wird. Am Neckartor gibt es in jedem Fall ein Feinstaub-Problem.

Danke dennoch für den Hinweis - ändert aber an meinen Einlassungen im Umgang mit der Thematik als solches nichts. In HH bessern sich nun an den betroffenen Stellen die Werte während sie sich an den Umleitungsstrecken verschlechtern - linke Tasche / Rechte Tasche - das war klar.

Da es so ist kommt man zwangsläufig zu dem Punkt, wie es denn dann gehen soll. Sicher nicht durch Relativierung, wie im vorliegenden Fall.

Der sagt ja auch nur aus, dass andere Faktoren keine Berücksichtigung fanden - was wissenschaftlich absolut korrekt ist und deshalb die Schlüsse so nicht gezogen werden können, was nominell auch korrekt ist. Theoretisch sollte man also eine neue Studie anfertigen in der ja das Ergebnis offen ist. Was nur, wenn da heraus kommt, dass das vorzeitige Ableben der Menschen in den betroffenen Gebieten jeweils hälftig auf Lärm und durch Fahrzeuge verursachte Schadstoffemissionen zurückzuführen ist ? Was jetzt passiert ist doch folgendes: Ein Akademiker relativiert und stellt in Frage, die Presse nimmt es auf und verwertet es, es erfolgen keine korrektiven Maßnahmen. Niemand geht jetzt hin und zieht die Studie gerade.

Da nehme ich dann doch lieber die Dieselverbote und fange an darüber zu diskutieren, wieviele Fahrzeuge eigentlich eine Stadt verkraften kann und soll - JETZT und morgen.

Und gaaaaanz tief in uns wissen wir doch eines ganz sicher: Wir wissen, dass wir es gerade so richtig versaubeuteln - wir wissen doch, dass es nicht gut ist, was wir machen, oder ? Von Plastik im Meer, bis zu Nitrat im Grundwasser oder eben Emmissionen durch Fahrzeuge…also können wir doch einfach handeln, oder ?

Warum nur fühlt sich der Mensch immer kurzzeitig erleichtert und es wird für 5 min bequemer, wenn irgendwer von irgendwo kommt und kurz mal versucht, die Luft rauszunehmen. So sind wir eben - Ha - doch alles gelogen - weitermachen…siehste - hab’ ich doch gesagt ! (meine nicht Dich - ist ja klar !)

Das ist ein Grundzug menschlichen Daseins - die Bestätigung dessen, was wir machen, ist uns angenehmer, als die Verhaltenskorrektur.

Die gibt es zuhauf. Der Chefarzt der Lungenchirurgie einer bekannten Klinik raucht und ich kenne auch Herzchirurgen, die rauchen. Muss jeder selbst entscheiden, ist freiverantwortliche Selbstgefährdung – im Gegensatz zum Diesel-Fahren.

Tochter einer Bekannten ist mit 33 Jahren an einem Lungenkarzinom gestorben, ein ehem. Arbeitskollege hat COPD, der Onkel meiner Freundin ebenfalls (erster Stent mit 46), der Vater einer Freundin hat vor drei Wochen ebenfalls die Diagnose COPD „4“ bekommen und hat wohl nur noch ein paar Monate… Alles Raucher. Hauptsache Helmut Schmidt ist rauchend 1000 Jahre alt geworden. Idiocracy…

Es handelt sich um zeitlich verzögerte, toxikologische Langzeitwirkungen!

Ganz gleich, ob es sich um Feinstaub, NOx, Rauchgase oder sonstige Schadstoffe handelt.

Es gibt zwei Werte die relevant sind:

  • Zahl der Überschreitung des 1 h - Mittelwertes von 200 ug/cbm NO2
  • Jahresmittelwert von 40 ug/cbm NO2

Beim ersten Wert gibt es keine Überschreitung mehr, beim 2. dagegen immer noch.

Immerhin gibt es über die Jahre eine positive Entwicklung nach unten.

Über Grenzwerte lässt sich trefflich streiten. Siehe Strahlung von Mobilfunk Antennen.
Am besten mal ein weisses Tuch vor den Auspuff eines laufenden Diesels halten und dann sehen was darin hängenbleibt, wobei die ganz schädlichen Partikel unsichtbar sind aufgrund der sehr geringen Grösse. Diese bleiben auch nicht in der Lunge hängen sondern wandern über das Blut in den ganzen Körper inklusive Gehirn!

Also heute muss man schon sehr lange in der Garage sitzen um sich umzubringen. Bis das passiert, ist der Tank leer.

Hier am Berg kommt zum Beispiel Radon hoch. Ein riesen Aufschrei. Auch gerade da wo die Schule steht. Die armen Kinder werden vergiftet. Das Amtsgebäude hat im Keller eine teure Abluftanlage bekommen, damit die Amtsmitarbeiter dort nicht am Krebs zu Grunde gehen. In der Schule ist noch nichts passiert :unamused: Zu teuer. Das es hier aber kein Fall von Krebs gibt, der da auch nur ansatzweise drauf zurück zu führen ist, ist den Leuten die da protestieren und die Schule schließen wollen völlig egal. Das die Kinder und auch die Amtsmitarbeiter täglich 16 Stunden am Stück im Keller sein müssten, um überhaupt langfristig einer kaum nachzuweisenden Gefahr ausgesetzt zu werden, interessiert auch Niemanden. Da kommt Radon hoch - die armen Menschen sterben alle an Krebs.

So ist es auch ein bisschen bei den Abgasen. Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen. Da starb auch mal ein Bekannter an Lungenkrebs. Der rauchte nicht, der soff nicht, der war täglich draußen.

Gibt es denn Studien die das hundertprozentig nachweisen?

Der Spruch, da sind 5 Leute an einem Lungenschaden gestorben, reicht mir nicht. Wie viele leben denn dort? Wie viele von den kranken leben denn dort schon wie lange? Sind das nicht auch Nachfolgen, wenn überhaupt, der dreckigen Abgase von früher? Würden diese Menschen heute noch erkranken? Wo haben die gearbeitet? Könnte es eventuell auch vom Arbeitsplatz kommen? Ein Drucker ist dreckiger wie ein Auto. Wurde das alles berücksichtigt? Oder hat man nur gesehen, ahhh 5 kranke. 5 von 500. In anderen Straßen sind es nur 3 von 500. Also muss das Auto schuld sein. Hat man alles berücksichtigt?

(die Zahlen sind frei erfunden)

Hat sich erledigt :mrgreen: , das Gericht hat sich für die Fahrverbote entschieden:

Nöö, gibt es nicht.
Genausowenig wie Du nachweisen kannst, dass konkret Person X die an Krebs starb, dies tat weil sie a.) rauchte, b.)Glyposath verureinigtes Essem zu sich nahm, c.)Weichmacher aus Plastik aufnahm etc…
Nur gibt es halt Studien die zeigen, dass Leute die rauchten vermehrt an Lungenkrebs sterben, Gyposath und Weichmacher Krebs erregen.
Sicher kann man solche Studien in Frage stellen, aber wenn 90% der Wissenschaftler sagen, dass das so ist, dann gehe ich mit der Mehrheit, zumal ich bei der Senkung der Werte durch Fahrverbote keine negativen Effekte für die Anwohner sehe.

Naja, dass reicht Dir so lange nicht wie nicht Du oder eines Deiner Kinder es ist

Freut mich für den Richter, dass er sich den Schrott nicht angesehen hat bzw. die Einzelmeinung richtig gewertet hat.

Ich würde mit Kindern nicht an so einer Straße wohnen.

Außerdem hast du jetzt keine der Fragen beantwortet. Ist es nun richtiger geworden? Überzeuge mit Antworten. 90 Wissenschaftler müssen nicht mehr recht haben wie einer. Meist lesen die auch nur Studien ohne selbst geforscht zu haben. Und wie viel wert Studien heutzutage sind, wurde ja neulich auch erst aufgedeckt.

Warum denn nicht? Ist doch deiner Meinung alles ok da.

Ja, natürlich ist es besser geworden. Sieht man an den gesunkenen gemessenen Werten.
Das mit den Antworten überzeugen gilt auch für Dich.

Ja, falsch ausgedrückt. Ich würde nicht an einer so befahrenen Straße wohnen. Also viele Abgase ist ja eher das Problem von vielen Autos. Nicht von dreckigen Autos. Man sollte einfach mal das Auto stehen lassen. Das ist die Lösung.

Aber irgendwas geht da grad um von wegen ein Toyota naher Verein würde die Verbote zu Unrecht forcieren.
Mir liegt derzeit leider nur ein Artikel hinter einer paywall vor, wo ich keinen Account habe. Wird aber wohl nicht lange dauern bis das verstärkt berichtet wird.

diepresse.com/home/meinung/komm … t-ruiniert