Impressum / Datenschutz Forumsregeln
TFF FORUM TFF E.V. SUPERCHARGE-ME
TFF Forum

Logging (Tronity, Teslafi, TeslaMate uvm)

Hallo,

seitdem ich mein M3P fahre, reizt mich das Thema Logging.
Ich könnte das Logging selbst hosten auf einem Raspberry Pi oder eine Cloud-Lösung nutzen.
Es gibt einzelne langatmige Threads zu den einzelnen Anbieterlösungen:

  • Tronity
  • Tezlab
  • Teslafi
  • TeslaMate
  • TeslaLogger
  • Stats

Nun ist mir das Thema Vampire Drain wichtig. Der Wagen soll nicht permanent wachgehalten werden.
Genau das ist für mich aber bei den einzelnen Lösungen schwer herauszulesen.
Auch ziehen sich die Threads über eine lange App-Entwicklung. Da ist es nicht gut erlesbar, wer nun dort welche Version installiert hat.

Bei manchen Lösungen hält man den Wagen ständig online, bei anderen muss man ihm sagen, wann man losfährt (sofern iOS genutzt wird, bei Android kann Taskr dies wohl übernehmen).
Dabei muss man scheinbar immer die Login-Daten (credentials) dem Anbieter mitteilen. Zwar kann man auch eigens generierte Tokens hier und da nutzen und auch - wie bei Teslafi - von der direkten Wagensteuerung ausschließen, doch gibt die Tesla-API dies nicht her, sodass man dem Anbieter Glauben schenken muss.

Zuletzt sah ich den Test über die Stats-App für iOS. Dieser sah vielversprechend aus. Die Anbieterseite ist jedoch nicht informativ.
Diese App soll kein Vampire Drain hinzufügen - wie, wird nicht erwähnt. Wie erfährt diese App, wann und wie ich fahre, wenn keine ständige Abfrage erfolgt ?

Mich interessiert deshalb:

  • welche Logging-Lösung benötigt am wenigsten zusätzlichen Strom vom M3 ?
  • wo kann ich einen Token verwenden, wo einzig die vollständigen Login-Daten ?
1 Like

Tronity macht mir keinerlei Problem mit Vampir-Verlusten und du kannst dort sowohl Token als auch Login-Daten verwenden. Ich verwende die Standardeinstellungen, man kann aber auch manuelle Werte vergeben.

Außerdem kannst du die Daten lokal auf Deinem Computer, über die Tronity Cloud oder in Deiner eigenen Umgebung haben. Einfach mal ausprobieren. Ich verwende Tronity vom ersten Tag an, da mir Teslafi von der Oberfläche her nicht gefällt und da die Betreiber von Tronity extrem „kontaktfreudig“ und empfänglich für Ideen/Anpassungen sind. In den letzten Wochen wurde schon einiges geändert. Das moderne Design ist zudem responsive und daher auch auf dem Smartphone ordentlich darzustellen.

Wenn du den Link aus meiner Signatur zur Anmeldung verwendest hast du 4 Wochen Testzeit anstatt nur 2.

Ich hatte auch Angst, dass mein Auto nicht mehr korrekt einschläft, die war allerdings unbegründet.

Ich nutze TeslaFi mit folgenden Schlafeinstellungen:

TeslaFi hat 2 Modi, pingen um den Status des Fahrzeugs festzustellen, pollen um Daten abzurufen. Pollen hält das Auto wach oder weckt es auf, pingen nicht.

Bei mir pollt TeslaFi also nach einer Fahrt 20 Minuten, dann versucht es das Auto 20 Minuten lang schlafen zu legen (pingt also nur). Geht das nicht idled das Auto für 10 Minuten und startet dann wieder die 20 Minuten Einschlafphase. Das funktioniert bei mir bisher jedes Mal bereits in der ersten Phase perfekt.

Nighttime hab ich zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr festgelegt, innerhalb dieser Zeit wartet das Auto keine 20 Minuten sondern versucht sofort zu schlafen.

Im Deep Sleep Mode wird gar nicht gepollt. Bin mir nicht ganz schlüssig was ich mit dieser Einstellung soll, aber hab sie einfach mal auf die Zeit gestellt wo ich zu 99% schlafe.

Bisher hat das super funktioniert, es werden alle Fahrten, Charges etc. aufgezeichnet und das Auto schläft wie ein Baby.

Ach ja, auch bei TeslaFi gehen sowohl der manuelle Token als auch der einfache Weg über die Logindaten.

Ich kann Teslamate empfehlen. Mit docker-compose super einfach auf dem Raspi zu installieren und man muss keine Logindaten oder Tokens in fremde Hände geben…

Abgesehen davon funktionieren die ganzen Logger recht ähnlich.

  • pollen die Daten während Fahrt und beim Laden
  • stoppen das Pollen wenn das Fahrzeug für n Minuten abgeschlossen steht, damit es „einschlafen“ kann
  • wenn das Fahrzeug schläft wird nur der Status im Minutentakt abgefragt, wodurch der Wagen nicht geweckt wird

Ich teste auch gerade Tronity.
Habe ansonsten schon Tesla Explorer und Stats durch. Überzeugt mich alles nicht 100%.

Der Explorer hat bei 14.000 km aufgehört den Zustand meines Akkus weiterzuloggen. Explorer hat eine iOS-Standard-UI, ist aber dabei nicht gerade hübsch. Stats hat eine UI zum Weglaufen, zeigt dafür regelmäßig Ladevorgänge gar nicht an.

Alles nicht rund. Tronity teste ich erst seit heute, dazu kann ich noch nicht viel sagen :wink:

  • tesla-apiscraper (>10TKM Nutzung)

Hier habe ich meistens rund 1 Stunde bis mir angezeigt wird, dass das Auto schläft (effektiv ist es weniger Zeit). Der Code sieht vor, dass nach Abstellen des Autos, in immer größeren Abständen der Fahrzustand abgefragt wird. Und im asleep-Mode wird jede Minute abgefragt ob sich etwas geändert hat. Dadurch habe ich nur einen minimalen Stromverlust durch die API-Nutzung.

Ich schätze es wenn der Logger nach Ende der Fahrt noch in kurzen Abständen abfragt ob sich etwas geändert hat. So werden auch die Fahrten geloggt bei denen ich nur kurz halte (Einkaufen usw.). Bisher wurden dadurch alle Fahrten aufgezeichnet.

Tezlab hatte ich getestet. Da sieht die App gut aus, aber dem Schlafmodus traue ich nicht. Ich meine das ich regelmäßig 30KM Reichweitenverlust genannt bekommen habe.

Und beim TeslaLogger (rund 1000km genutzt) wurden oft die Fahrten nicht aufgezeichnet, bei denn ich kurz vorher das Auto geparkt hatte. Hier scheint ein fester Timeout von rund 15 Minuten eingestellt zu sein, bevor die nächste Fahrt geloggt wird. Die Tasker-Lösung zum Aufwachen finde ich nicht praktikabel.

Was mir nicht klar ist:
Ich las, das M3 benötigt 15 Min., in denen es nicht genutzt/angesprochen wird, um einzuschlafen. Wird es nun ständig gepingt/gepollt, laufen diese 15 Minuten doch nie ab und es schläft nicht ein - ein Zombie.

Wäre es so, dass die Apps den Tesla-Server pingen und nur dann zum M3 durchkommen, wenn es wach ist (und dies die Einschlaf-15-Minuten nicht tangiert), dann würden diese Apps doch gar keinen Mehrverbrauch verursachen?!

Einige Leute nutzen doch Teslafi, das bei Zombie-Problemen in den meisten Fällen am Verbrauch von 7-9% zusätzlich/Tag die Schuld trägt. So lese ich es zumindest voraus, wenn Leute ihren Vampire Drain beanstanden und Sentry deaktiviert ist.

Bin mir wirklich unschlüssig, welches Logging man wählen soll. Der Stats-Entwickler ist etwas schnippisch bei E-Mails und meint, Tokens seien Quatsch der der Mehrverbrauch wird schon nicht so schlimm sein… die Tronity-Leute antworten erst gar nicht.

Anscheinend hast Du den 2 Post auf deine Frage nicht gelesen! Zumindest TeslaFi kann man so einstellen, dass durch die Nutzung kein Vampir Drain entsteht. Maßgeblich ist dafür das Häkchen bei „TeslaSleepMode“ was leider im Standard nicht gesetzt ist. Deshalb beschweren sich auch 80% der Nutzer von TeslaFi, dass durch die Nutzung ein Vampir Drain von 10 bis 20 km am Tag entsteht. Das hatte ich am Anfang auch. Nachdem ich den Haken gesetzt habe liegt mein Reichweitenverlust pro Tag bei 1 bis 2 km oder 0,5% oder 0,3kWh so wie ganz ohne Logger!

Die zeit bis zum einschlafen ist leider nicht statisch sondern variiert massiv. 15 Minuten sind bestenfalls ein Richtwert. Zumindest ist das so beim MS, würde mich wundern wenn es beim M3 anders wäre.
Und mit jeder Abfrage kann sich die Zeit entsprechend verlängern. Die meisten logger versuchen daher irgendwie einen Kompromiss zu finden zwischen standverlust und vielleicht entgangenen Daten die zustande kommen während man das Auto zwecks einschlafen in Ruhe lässt. Ein ewiger Eiertanz. Ich bewundere hier zb die Geduld von bassmaster der mit seinem logger hier viele workarounds geschaffen hat, bis hin zum zeitnahen Start des loggings im eingeschlafenen Zustand über calls an drittserver.

Die Lösung wäre eigentlich ganz einfach. Tesla müsste nur einen api call einführen, der sich nicht auf das einschlaf verhalten auswirkt.

Allerdings kann ich nicht einschätzen ob tesla überhaupt Interesse daran hat und ob die überhaupt Freude mit den loggern haben. Soweit ich weiß ist die api ja nicht mal richtig offiziell, sondern wurde primär durch reverse engineering erarbeitet.

Ich habe seit Monaten den Teslalogger per Raspberry Pi mitlaufen. Dieser verrichtet fleißig seinen Dienst und gibt mir nahezu alle Daten die ich brauche.

Dazu einen Bluetooth Dongle im Auto und auf iOS die App Geofenfy, damit wird der Teslalogger bei jeder Fahrt aktiviert. Klappt absolut reibungslos und fehlerfrei! Mein M3 schläft normalerweise nach ca. 30 min ein.

Parallel habe ich TeslaFi (Probemonat) um zu schauen was die Konkurrenz so treibt :slight_smile:

Paar Sachen sind da schöner, bspw die Art der Darstellung als Webseite statt die Linuxoberfläche bei Teslalogger.

Immer wieder geil :laughing: Denkste du gibst dir Mühe und antwortest detailliert, dann wirds nicht mal gelesen :laughing:

Also wenn du TeslaFi schöner findest, dann muss Teslalogger ja unterirdisch sein :smiley:

Aus irgendeinem Grund spricht mich Stats an… Teslafi bietet ja leider nur ein nicht responsives Webangebot.

Gibt es für Teslafi einen Affiliate-Link?

Welche Daten sind denn so essenziell wichtig/ interessant, dass man eine jährliche/monatliche Gebühr bezahlt?
Oder einfach interessant?

Meiner wäre in meiner Signatur, der verdopppelt deinen Testzeitraum auf 4 Wochen.

Letztlich solltest du die verschiedenen Möglichkeiten einfach mal selbst austesten, dann weißt du welche für dich am besten funktioniert.

Ja, dachte auch erst ans Testen… man müsste aber aus Sicherheitsgründen nach jedem Wechsel das Tesla-Passwort ändern, was etwas lästig bei mehreren Fahrern erscheint.

Mich interessieren die Verbräuche, Vampire Drain und Degradation primär.

Zusätzlich zu dem was blebbens genannt hat, errechnet mir TeslaFi auch die Fahrtkosten. Ich habe an meinen üblichen Ladepunkten eingestellt, was es mich kostet (zuhause 26cent pro kwh, SuC 33 cent, Arbeit kostenlos) und so errechnet es für mich automatisch was mich meine Fahrten kosten. Bzw. auch was ich dadurch spare, dass mich mein Arbeitgeber kostenlos laden lässt. Das ist ganz interessant.

TeslaFi lässt dich den Token ja auch manuell einfügen, dann teste doch am besten zuerst die Anbieter, die das ermöglichen.

Mein Auto schläft jetzt seit 17 Stunden, bin mit meinen Einstellungen sehr zufrieden - eigentlich merke ich gar nicht, dass etwas anders ist, außer diese 20 Minuten, die das Auto länger wach ist als vorher.

Naja so schlecht sie TeslaFi nun auch nicht aus, auch wenn viele das immer so darstellen. Ist halt einfach gehalten ohne viel schnick schnack.

Mir gefällt z.B. die Art der Tagesdarstellung und die Zusammenfassung am Ende des Tages.

Ob einen das Design an sich gefällt ist natürlich Geschmacksache. :slight_smile:

Teslalogger ist meiner Meinung nach gut durchgestaltet, jedoch sind paar Sachen durch die Linuxoberfläche limitiert.

Schon jemand Erfahrungen mit Stats?
Schläft das Auto zuverlässig?
Welche Funktionen besonders nützlich?

Ich nutze auch Tronity seit 2 Wochen, weil mir einerseits das Thema Datenschutz zumindest einigermaßen wichtig ist, zum anderen ich aber keine Lösung daheim hosten wollte, weil doch immer mal wieder was nicht läuft, ich wollte moch einfach um nichts kümmern müssen. Mit Tronity habe ich dann bemerkt, dass mein Auto oft nicht richtig einschläft, habe mich dann bei denen gemeldet, haben innerhalb von einer Stunde geantwortet, sie wollen das gerne prüfen, weil bei allen anderen läuft das, ich sagte, dass das Auto erst gegen 21.30 Uhr schlafbereit ist, vorher bin ich unterwegs, es hat sich dann tatsächlich jemand gekümmert und mir gesagt, dass mein Auto aus irgendwelchen Gründen alle 11 min aufwacht. Ich hab mich dann bei Tesla gemeldet bezüglich des Problems und tatsächlich ist allem Anschein nach ein Kabel locker, welches das Schlafproblem bei meinem Auto verursacht und ich muss jetzt ins Service Center… Hab das Ganze nur durch tronity bzw. einem deren Entwickler rausgefunden.

Also für mich ist Tronity der Favorit:

  1. Deutsches Startup
  2. Daten werden alle mit eigenem Passwort verschlüsselt gespeichert
  3. Entwickler sind schnell und auf Deutsch erreichbar…
  4. Moderne UI

Hallo zusammen

ich kann Tronity nur empfehlen. Es ist sehr übersichtlich und sowohl auf dem MAC/PC als auch auf dem Smartphone super zu bedienen.
Der Service ist perfekt, selbst an Feiertagen wird auf Fragen geantwortet bzw. werden Anregungen entgegengenommen.
Dazu kommt noch der Sicherheitsaspekt mit der Möglichkeit das „System“ auf einen privaten Server laufen zu lassen.
Preis ist mit knapp 40 Euro/ pro Jahr voll ok.

Bisher keine Probleme mit Vampirverlust oder dem Schlafmodus…

Per Link (z.B. in der Signatur) kann man das ganze auch kostenlos testen…