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Log-Datei auslesen - wann wieviel kmh gefahren

Hallo Zusammen,

ich bin neu hier. Also seht mir nach, dass ich vielleicht das eine oder andere „das weiß manN doch“ nicht weiß.

Ich bin in großer Not und benötige eure Hilfe!

Vor kurzem wurde ich gelasert, also Laserpistole, rausgezogen und … normalerweise nicht schlimm, aber der Polizist war der Meinung, dass ich 84 kmh in der geschlossenen Ortschaft drauf hatte. Ich fuhr jedoch hinter einem kleinen weißen Auto hinterher, dass nicht schneller als 49 fuhr (hat der Polizist dann auch bestätigt „Ja den vor Ihnen habe ich auch gelasert und die/der ist genau 49 kmh gefahren“).

Ich hab dann bei Tesla angerufen und „Tesla führt doch eine Logdatei, in der alles gespeichert wird, richtig?“.
AW: „Ja, wir speichern AUTOLEBENSLANG, alle Daten, wie Geschwindigkeit und und und“.
Frage: „kann ich zu einem bestimmten Zeitpunkt erfahren, wie schnell mein Tesla war“
AW „Ja, wäre theoretisch möglich, wir geben die Daten jedoch nicht raus, außer ein Staatsanwalt fordert diese an (auch nur bei berechtigten Interesse)“

Meine Frage nun an alle:
Habe ich oder einer meiner Mit-Teslabrüder oder Schwestern,
die Möglichkeit, das mir einer oder eine die Logdaten ausliest und sagen kann, wieviel ich am … um … Uhr gefahren bin?
Gerne würde ich eine „Aufwandsentschädigung“ an DEN oder DIE entrichten!!!

… Mit meinen VOR-KFZ habe ich den einen oder anderen Punkt gesammelt, so dass dies nun der ACHTE PUNKT wäre. Seit dem Tesla ist alles besser geworden, aber eben nun der 8te Punkt und das heißt, für lange, sehr lange Zeit, kein Führerschein, kein TESLA! MEIN Leben ist sozusagen VERWIRKT ;-(((

In freudiger Erwartung, Hilfe zu erhalten, grüße ich die TESLA-Welt

Awy Böwer

Im nachhinein geht das nicht. Teslalog und Co. können nur mitlaufend aufzeichnen aber nicht rückwirkend Daten abrufen. Wenn eines dieser Programme nicht lief sollte ausser Tesla keiner in der Lage sein die Daten zu liefern.
Eine Dashcam mit GPS wäre auch hilfreich

Für solche Probleme gibt es spezialisierte Anwälte.
Solltest du tatsächlich mit 35 km/h weniger als gemessen unterwegs gewesen sein, handelt es sich ganz offenbar um einen groben Messfehler. Gerade beim Lasern kann dies ein Bedienungsfehler durch den Beamten gewesen sein. Lass deinen Anwalt unbedingt auch die Kalibrierprotokolle des Messgeräts überprüfen. Wenn du Glück hast, wurde die letzte Kalibrierung nicht rechtzeitig durchgeführt.
Du hattest nicht zufällig einen Zeugen mit im Auto?

Die Daten die Tesla hat sind viel zu grob aufgelöst als dass sie als Beweismittel durchgehen würden.

Gesendet von meinem Oneplus 3

Danke schon mal - Danke an ALLE -
Mein RA wartet auf das Messprotokoll, ist auch der Meinung (leider nicht der Überzeugung), dass gerade bei den Lasergeräten eine höhere Fehlerquote vorliegt. Er hat wohl vor kurzem erst einen „RETTEN“ können, da die Einstellungen nicht gepasst haben.

Auch das halten sie nur solange durch, bis ich mal richtig Zeit und Ärger auf Tesla habe. Das sind meine Daten und nicht Teslas, also haben sie die auch rauszurücken, wenn ich es will. Facebook hat sich auch ewig geziert und musste dann doch einlenken.

Bitte schau Dir meinen Beitrag hier an, da steht alles was Du wissen musst:

Zusammengefasst:
1.) Ruf bei Tesla an und lasse die Daten von dem Tag sichern. Auf die Aussage, daß man das ein Leben lang speichert, würde ich mich nicht verlassen. Vor 2 Jahren war Stand der Dinge, daß die Daten nach ca 1 Woche überschrieben werden.
2.) Vor 2 Jahren war es so (und ich kann mir nicht vorstellen, daß es heute anders ist), daß die Daten „auf richterliche Anordnung“ und nur mit Deinem Einverständnis an das Gericht (nicht an Dich, nicht an den Staatsanwalt) herausgegeben werden.

Ich denke, Du hast gute Chancen, mit diesen Daten Deine Unschuld zu beweisen (mir ist es gelungen, auch wenn es 2 Jahre und teure Gutachten bedurfte).
Schwierigkeit wird sein, in den Daten genau den Zeitpunkt des Laserns zu finden, besonders dann, wenn die Uhr der Laserpistole nicht auf die Sekunde genau geht. Wenn man dich aber gleich gestoppt hat, kann man diesen Punkt finden und von da zurückverfolgen.

Stell Dich auf einen schwierigen Prozess mit vielen Vorurteilen ein. Niemand wird Dir erst mal Deine Geschichte glauben. Inzwischen weiß jeder und denken viele: „Sportwagen, 700 PS, irrsinnige Beschleunigung, 100.000 Euro Autopilotfehler etc“. Es wird ein Kampf gegen Windmühlen.

„& Co.“? Was gibt es da noch?

Man könnte sich vertrauensvoll an ein-zwei- „Spezialisten“ bei TMC wenden - da könnte was gehen :ugeek:

Nur wenn man bereit ist, dass einem die Garantie flöten geht.
Abgesehen davon geht es nicht über remote. Sondern man muß einiges abbauen, um den Tesla zu rooten.

Ja - richtig- kommt eben darauf an wie viel Aufwand man treiben will- bzw was auf dem Spiel steht… So ein Jahr Lappenentzug könnte schon mal ein ECHTES Problem werden :imp:
Selbstverständlich ist der offzielle Weg sicher am saubersten!

bist du sicher das geht auch rückwirkend? Soweit ich weiss liefert die Schnittstelle die alle anzapfen nur Echtzeitdaten.