Light bar im Dachgepäckträger

Da im Januar wieder eine Fahrt nach Lapland ansteht, mache ich mir schon Gedanken über die Lichtsituation im hohen Norden.

Bei der letzten Fahrt dachte ich schon: Prima Fernlicht im M3…Pustekuchen - Fast alle KFZ in Lapland haben relativ weit oben am Fahrzeug eine „Fernlichtkanone“.^^
Allerdings sind das keine Poser, sondern sicherheitsbewuste Fahrer, die auch über die Schneewälle links und rechts der Fahrbahn Rentiere und Elche frühzeitig erblicken wollen.
Wegen div. Zwischenfälle mit Rentieren, würde ich mir für die nächste Fahrt definitiv besseres und weiter oben gelagertes Fernlicht zu unserer Sicherheit wünschen.

Meine Frage:
Hat jemand eine Idee, wie man eine Lightbar im „roof rack“ am besten mit dem Fernlicht im Modell 3 koordiniert?
Technisch ja kein Problem eine in Schweden zugelassene Lightbar am Dachgepäckträger zu installieren, aber wie in die Elektronik integrieren?

Wäre für jeden Hinweis dankbar. :slightly_smiling_face:

das ist zwar nicht im roof rack aber vielleicht bringt das video dir ja doch eine Idee:

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hm…mit den Lazer hab ich auch schon geliebäugelt. Die in den Dachgepäckträger zu integrieren sollte gehen, aber mit der Kabeldurchführung ist mir noch nicht ganz klar wie das zu machen ist.

Auf jeden Fall thx für die Aufmerksamkeit. :slight_smile:

Im Frunk raus und dann zwischen Frontscheibe und A-Säule hochgehen. Dazu vorher schauen das das verwendete Kabel eine Dicke hat die sich gut, wie die Gummidichtungen, in den Spalt drücken lässt.
Dann kannst im Frunk ne Steckverbindung einbauen und die Lightbar abnehmen, dazu muss dann dort nur ausgesteckt werden und das Kabel aus dem Spalt gezogen werden.

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Dann am besten die Lightbar über ein Relais schalten. Das Relais kann direkt an 12V angeschlossen werden. Die Schaltspannung für das Relais dann per Stromdieb am Fernlicht abnehmen, falls Du das richtige Kabel findest. Die paar mA und Ohm sollte die Elektronik nicht stören.

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Vom Prinzip her gut, aber bitte KEIN Stromdieb. Lieber eine vernünftige Wasserdichte Verbindung, idealerweise als Löthülse.

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@Enno @tunichgut @Franzosenschrauber :slightly_smiling_face:
Das könnte die Lösung sein!
Die Abdeckungen im Frunk sind ja leicht zu demontieren und das Kabel fürs Fernlicht sollte auch zu finden sein.
Ich hoffe nur, dass der CAN-Bus nicht dadurch gestört wird.

Der Rückbau für DE sollte dann auch kein Problem sein. Cool
Mit dem „Laplandflutlicht“ würde ich mich deutlich sicher fühlen, als dieses Jahr im Winter dort.

Das erste Rentier in dem Video hätte ich auf jeden Fall eher gesehen und keine Vollbremsung machen müssen. (kaputter Tesla im Winter in Lapland wäre schon ein GAU)

Ansonsten sind die Nordschweden wie immer hilfsbereit:
Entgengenkommende FZG warnen fast immer mit Lichthupe, wenn in absehbarer Entfernung sich irgendwelche Huf- oder Klauentiere tummeln. :+1:

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Wir wollen in Februar nach Levi zum Ski fahren. Da scheint wenigstens wieder etwas mehr die Sonne … bin mal gespannt. Will es ohne zusätzliche Lichteinheit probieren

btw:

Wenn jmd noch ein Paar Dachgepäckträger hat, oder aber auch nur einen zu verkaufen → PN gerne an mich.

So, Dachgepäckträger hab ich bestellt und Leiste ist folgende geworden:
Strands SIBERIA SR LED BAR 32"
Ist nicht die längste und hellste, aber für einmal im Jahr Lapland sollte es reichen. Ich denke, dass eher die höhere Position der Scheinwerfer mehr Sicherheit bietet.

Anschließen werde ich direkt an die Batterie (ggf. Zigarettenanzünder) mit einem Schalter in der Mittelkonsole.
Für eine „saubere“ Lösung fehlt mir die Kenntnis und nachdem ich, auch hier im Forum, das Wort „Canbus-Masaker“ gelesen habe, lasse ich lieber die Finger davon. :scream:

So, erste Testfahrt in der Nacht war sehr erfolgreich. Die Fernlichtfunktion ist top und die Ausleuchtung des Seitenraums sensationell. Ob das org. Fernlicht zugeschaltet wird oder nicht ist kaum zu sehen.

Anschluß ist direkt an der Batterie mit Relais, Sicherung und Fußschalter wie von Omas Stehlampe. Bei den 150W gibt es auch bei längerer Benutzung keine Fehlermeldung.
Ich hatte überlegt, den folgenden Konverter für DE-legalen Betrieb zu installieren, aber wieder verworfen:

Kein Bedarf in DE; da ist das org. Fernlicht völlig ausreichend. Ausserdem soll Tesla nach Updates teilweise den CAN BUS anders belegen und dann? CANBUS-Massaker? :wink:

So kann es in einigen Wochen nach Lappland gehen. Sobald wir im „Outback“ sind - Dachgepäckträger drauf, Stecker eingesteckt und fertig.

Danke für die Aufmerksamkeit zu diesem Thema. :+1:

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Blendet die Lightbar nicht so voll in den Innenraum?

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Hab ich auch gedacht und für den Fall hätte ich ja noch den vorderen Gepäckträger.

Das was durch das Glasdach in den Wagen reinscheint ist eher ein grünes „Ambientelicht“, was recht angenehm ist, zu dem viel helleren Frontlicht. Wir (vor allen Dingen meine Frau) sind uns nach der Probefahrt einig: Bleibt so. :smiley:

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fetzt! Hat das ding ne ABE oder sowas um es auch auf deutschen Straßen verwenden zu dürfen?

Hier in DE gibt es natürlich einige Hürden:

Ohne rechtlich verbindlich zu sein; meine Einschätzung:

Die Lichtleistung (Referenz) darf zusammen nicht mehr als 100 sein.Das Teil hat Referenz 50 plus das was das M3 noch hat(?).

Eine ECE R112-Zulassung hat das Teil mit E-Zeichen E9 (Schweden)
Auch gilt die Lichtleiste als 2 Scheinwerfer, die ja vorgeschrieben sind.
Zitat:
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:42011X1206(03)
> 2.16.2 „Zwei Leuchten“ oder „eine gerade Anzahl von Leuchten“ sind eine einzige Lichtaustrittsfläche der Leuchte in Form eines Lichtbandes, wenn dieses Band symmetrisch zur Fahrzeuglängsmittelebene angeordnet ist und wenn es sich auf jeder Seite mindestens bis auf 400 mm an den äußersten Punkt der Gesamtbreite des Fahrzeugs heran erstreckt; die Länge des Bandes muss mindestens 800 mm betragen. Für die Ausleuchtung des Bandes müssen mindestens zwei Lichtquellen vorhanden sein, die so nahe wie möglich an den Enden des Bandes liegen. Die Lichtaustrittsfläche einer solchen Leuchte darf aus nebeneinander liegenden getrennten Bauteilen bestehen, sofern die Lichtaustrittsflächen der Einzelleuchten auf eine Querebene projiziert mindestens 60 % der Fläche des kleinstmöglichen um diese Lichtaustrittsflächen umschriebenen Rechtecks ausfüllen.

Ansonsten mache ich mir weiter keinen Kopf, sondern freue mich mal wieder wie Bolle auf Lapland. :slight_smile: