Liegen geblieben mit leerem Akku beim Model S?

Und ich seh immer schwarz, wenn ich Dich treffe. :wink: scnr…

Ich habe es zwar schon darauf angelegt, mit leerem Akku am SuC anzukommen, aber liegen geblieben bin ich nie. Es hat auch noch nie jemand danach gefragt. Die überaus humorigen Feuer-Kommentare kenne ich aber schon.

Liegengeblieben bin ich das letzte mal mit meinem BMW Diesel. Bei Restweitenangabe von 15km.
Tabkstellen sind leider nicht mehr an jeder Ecke zu finden. Wir haben nur noch 1/3 der tankstellen der 60er Jahre. Tendenz weiter stark fallend.

Öhm - doch. :mrgreen:

Ja, das stimmt. Fast schon schade, dass man Benziner nicht zu Hause aufladen kann. :laughing:

Also als ich noch ein Kind war, da hatten wir immer zwei 25 Liter Kanister mit Sprit im Schuppen stehen - für den Opel Record. Tankstellen gab es da auch nur sporadisch.
Gott sei Dank ist der Schuppen nie abgebrannt.

oder sich auf zwei einsame Säulen und eine Schuko und Renault und … verlässt
Wir sind mit dem Model S in Südfrankreich. Der UMC geht an der französischen Schuko bei der Ferienwohnung auf permanente rot Anzeige und das Display im Fahrzeug gleich auf „Charging beendet“. Plan A im Eimer.
Plan B, 10 km entfernte Typ2 Ladestation beim Leclerc in Hyères defekt. Plan C, 20 km entfernte Typ2 Ladestation bei IKEA Toulon defekt.
Plan D, sehr grosses Autohaus Renault Toulon. Die Herren wollten partout kein Ladekabel Typ3 auf Typ2 irgendwo auffindbar haben.
Fazint: mehr als 70 km Reichweite verbraten auf der Suche nach einer funktionierenden Lademöglichkeit. Bis jetzt nicht liegen geblieben, weil wir mit mehr als 100 km Restreichweite bereits die vermeintlichen Lademöglichkeiten angefahren sind.

Besser gewesen wäre wohl Plan E: vor der Reise ein Typ3 auf Typ2 Kabel zu besorgen
oder Plan F?: Besser Französisch zu lernen und geduldig sich am Telefon weiter leiten zu lassen, bis zur Auskunft, ob die Ladestation vor Ort betriebsbereit ist?

Nun bleibt Schneckenladen an entfernten Schukos in Hafenanlagen.
Oder immer über 100km Restreichweite behalten, so dass es zum 100 km entfernten SuC in Fréjus reichen würde.

Und das Wichtigst: Liegen geblieben sind wir noch nie. Aber viele Pläne haben wir durchgespielt auf Ferienreisen. Und immer mit viel Reserve kalkuliert, zum Glück.
Und in unserem Alltag mit Strecken unter 350 km ist knappe Reichweite nie ein Thema. Und bei weiteren Fahrten in nördlicheren Gefilden als in Südfrankreich war auch noch nie ein Plan B notwendig.

oder noch besser, immer im Bereich der SuC zu bleiben.

oder Bauernhöfe (vorsicht oft nur 4polig) Hafen und die Bahn

ich glaube in Frankreich kann man noch diesen Thrill der früher E-Automobilisten erleben :sunglasses:

auf meiner Frankreichtour war ich jedenfalls heilfroh das es SuCs gibt UND sie alle funktionierten (wie immer)

Die einzigen, die je mit einem Model S liegengeblieben sind, waren wohl die Dussel von WiWo Green:

green.wiwo.de/das-beste-elektroa … -fahrtest/

:wink:

Nicht zu vergessen: John Broder, New York Times.

Ich dachte, bisher wären nur Journalisten mit dem MS liegen geblieben…

Stimmt :wink: Klar…

Nein, einer ist mit Familie und S60 im Schneesturm liegen geblieben, weil er mit niedrigeren Verbrauch als ideal range bis zum Supercharger kalkuliert hatte - dann sprang wenige Meilen vorher die Batterieheizung an. War wohl ein mittleres Drama, bis der Abschlepper ihn zum Supercharger transportiert hatte.

Jetzt, wo er im Fließtext nachzulesen ist, gehört dieser Fall eigentlich auch in die obige Abstimmung! :slight_smile:

Liegenbleiben kann man durchaus doch, wenn man so eine Aktion bringt wie ich gestern.

Ich musste nach Essen. Der Plan war, zu Hause vollzuladen und in Essen an RWE-Typ2 Destination Charging zu machen, um wieder direkt und ohne SuC-Stopp (die 30 Minuten wollte ich mir sparen) nach Hause zurückfahren zu können. Also zu Hause am UMC auf 100% geladen, diesen aber in der Steckdose zurückgelassen, brauche ich ja nicht. :slight_smile: Dann auf nach Essen, mein Kollege hat auf der A44 gut Tempo gemacht, wurde dann aber ab der A1 durch dichten Verkehr eingebremst (im Nachhinein: zum Glück). In Essen angekommen, war die erste RWE-Säule mangels Beschilderung natürlich zugeparkt. 150 m weiter stand aber die nächste, und die war wunderbar frei. Also eingeparkt, Frunk auf, um Kabel rauszuholen und - wie Sie sehen, sehen Sie nichts! Ich hatte nicht daran gedacht, dass ich ein paar Tage vorher das Typ2-Kabel ausgeräumt hatte, um den Frunk anständig auszusaugen! Da stand ich nun, ohne UMC und ohne Typ2-Kabel.
Zu meiner Ehrenrettung: ich hatte von Anfang an die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass ich keine freie Säule finde und deswegen darauf geachtet, dass wir als Plan B immer genug Reichweite haben, um nach Kamen zum SuC zu fahren, und so war es am Ende natürlich überhaupt kein Problem. Bei weiter entferntem Ziel und/oder freierer Autobahn hätte es aber eng werden können, dann hätte nur noch ein Service Center oder ein E-Fahrer aus der Region weiterhelfen können.

es muss halt einiges zusammekommen. Sind wohl auch schon so einige im Ferienstau ohne Sprit liegen geblieben :sunglasses:

Deswegen unbedingt Auto zu Auto laden als Feature fordern.

BYD zeigt dies bei dem e6 Elektroauto. Ein Auto kann ein anderes mit 15 kW laden.

Das wäre ein echt cooles Feature, um die Elektro-Mobilität im Allgemeinen zu stärken.
Wenn ein Verbrenner mit Spritmangel liegen bleibt, dann kann jeder (der einen Reservekanister an Bord hat) aushelfen.
Wenn jemand eine schwache (Anlasser-)Batterie hat, dann kann jeder (mit einem Starthilfekabel) aushelfen.
Wenn ein EV wegen leerem Akku liegen bleibt, dann kann…
… zur Zeit nur der Abschlepper helfen.

Interessant: bei BMW Dieseln zählt der BC tatsächlich bis null runter ? Ich kenne das von anderen Herstellern nur so, daß der BC unter 40 bzw. 50 km Restreichweite keine Angabe mehr macht. Welcher BMW Diesel war das denn ?

Gruß SRAM

Z.b. E61 520d