LFP-Akku, Degradation optimieren

Ich verstehe nicht ganz was du meinst.

Du meinst 3,7kW Ladeleistung über eine blaue CEE einphasig oder eben Wallbox. Aber was sind dann 12kW und 6kW? Sollen das 12kWh sein?

Ein Zyklus ist genau dann verbraucht, wenn der Akku einmal rechnerisch leer und wieder vollgeladen wurde. Bei 60kWh müsstest du also 60kWh verbrauchen und wieder laden. In welchen Abständen oder Lademengen das passiert ist aber egal. Du kannst also 4x 15kWh reinladen und bist dann genau bei einem Zyklus.

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Danke, jetzt kenn ich mich aus :+1:

… das macht Sinn und hätte ich auch so erwartet. Dann werde ich wohl nur alle paar Wochen mal auf 100% laden und nicht krampfhaft jede Woche. Dazu fahren wir teilweise zu wenig.

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Ist zwar etwas OT: Dafür hat man im Winter ohne Vorheizen dann mugfelige 25KW am SuC und gefühlt keine Reku. Es hat halt alles Vor und Nachteile.

Hatte ich nie, wie kommst Du darauf?

Aus Erfahrung mit unseren SR.

Mit 25kW hat du da schon viel. Bei 0 Grad und DC Ladung geht’s mit einstelligen Werten los.

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Und je nach Fahrprofil immer noch 10-25% hinzurechnen für die tatsächliche Anzahl der Ladezyklen.

Die entstehen durch die Rekuperation, die letztlich auch ein Laden in kleinen Häppchen bedeutet.
Wird hier gerne unterschlagen, obwohl das doch signifikant ist.

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Meiner heizt immer fleißig vor und startet je nach SoC bei bis zu 170kw (auch bei 0°C), irgendwas machst Du falsch :wink:

Es hat niemand was vom Vorheizen geschrieben. Es ging rein um die Ladeleistung bei niedrigen Temperaturen. Wenn ich Vorheize, was dann aber auch min. 25 Minuten dauert, kann ich natürlich mit 3C laden.

Wer bitte fährt im Winter mit kaltem Akku zum SuC? Sehr konstruierter/an den Haaren herbeigezogener Fall.

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Zum Supercharger nicht, aber es soll ja Leute geben, die dort nicht laden. Enel ist halt nunmal fast halb so teuer. Wer aber bei einem alternativen Ladeanbieter lädt, hat dann oft das Problem, dass die Ladesäule nicht im Tesla-Navi als Ladesäule eingetragen ist. Dementsprechend wird dann auch nicht vorgeheizt. Dazu müsste man dann eine andere Ladesäule anwählen, die eingetragen ist, und dann irgendwie mit Google Maps auf dem Handy zur eigentlichen Ladesäule hin navigieren. Und weil das so umständlich ist, ist die Versuchung nah, einfach die gewünschte Ladesäule im Tesla-Navi zu wählen, wodurch dann nicht vorgeheizt wird.

Also: Konstruiert oder an den Haaren herbeigezogen ist da nichts.

Ich habe das gemacht, als ich von einer Flugreise zurückgekehrt bin. War eine spontane Idee und die Fahrzeit hat angesichts der niedrigen Temperaturen nicht gereicht, um eine akzeptable Ladeleistung zu erreichen. War jetzt kein Drama, bin sowieso Heimlader, aber nicht alles im Leben ist planbar. Also in sehr spontanen Situationen kann der LFP sicher zur Spaßbremse werden. Oder auch als Laternenparker und Kurstreckenfahrer im Winter könnte ich mit denken.

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Nur als Hinweis: Bei 0°C Zelltemperatur ist auch ein NMC-Akku kein Ladewunder mehr, siehe u.a. Tests dazu von Björn Nyland.

Wäre aber gut, wenn wir hier jetzt wieder zum Thema „Degradation optimieren“ zurückkommen würden. :wink:

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Es ging vermutlich um den Fall, am Supercharger anzustecken ohne vorher den SuC als Fahrziel anzugeben. Dann ist der Akku kalt und das BEC wird vom DC Laden ueberrascht. Dann laedt er langsam und faengt sofort an, zu heizen.

Hatte selbst mal nahe Abfahrt A2-Lauenau gesehen, dass ich mit 1% nach Hause kommen wuerde, und bin ohne Naviziel da schnell zum SuC abgebogen.

Degradation bei meinem LFP 60kWh, 26500 km, 9 Monate alt, 18" Räder mit Aero:
Wie habe ich das berechnet? Folgendermaßen:
In der Verbrauchsanzeige ein Naviziel in meiner Nähe eingegeben, ca. 300m entfernt.
Energie-Anzeige aufgerufen, auf „Fahren“ getippt → Echtzeit-Projektion 52,9%
auf Verbrauch getippt, dort 50km und Durchschnitt ausgewählt → Durchschnitt 126 Wh/km und 242km Geschätzte Reichweite.

Berechnung: (126Wh/km * 242km) / 52,9% = 54,78kWh
Das finde ich recht wenig - oder?
Wenn ich auf 100% lade, was ich einmal pro Woche mache (Zwischendurch mal auf 80%), dann kommt er auf 428km Reichweite in der Anzeige (Hauptbildschirm oben beim Batteriesymbol). Bei Kauf waren es 439km. Ich lade zu 75% zuhause an der Tesla-Wallbox.
Ist das normal?

Das ist normal und gut. Die Zahlen, die du durch diese Rechnungen erhältst, sind ungenau.

Die Gesamt-Kilometerzahl ist ein guter Hinweis, aber sie ist nur genau, wenn du das Auto innerhalb weniger Wochen mehrfach von 0% auf 100% lädst und kalibrieren lässt. Diese Mühe lohnt sich meist nicht.

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Danke. Wobei mir bis jetzt (nach dem Lesen vieler Posts in diesem Thread) noch nicht klar ist, welche Ladeendspannung für „100%“ verwendet wird. Könnte ja gut sein, dass Tesla schon bei 3.55V anstatt 3.65V Schluß macht und das als „100%“ definiert. Hätte den netten Nebeneffekt einen Top Puffer für die Rekuperation bei „100%“ zu haben. In dem Fall könnte man mE problemlos täglich auf „100%“ laden und ggf. ein paar Tage stehen lassen. Kennt jemand die tatsächliche Ladeendpspannung für den LFP Akku?

Die wurde bei einem Update mal erhöht und liegt nun bei 3.8V, das wurde breit im anderen LFP-Thread diskutiert.

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Es gbit auf jeden Fall einen Puffer nach oben. Ich wohne in einer Hanglage. Der Weg in die Stadt beginnt immer erstmal mit 2km bergabfahren, und da rekuperiert er (M3SR+,LFP) immer brav, auch wenn ich zu Hause auf 100% geladen hatte. Natuerlich ist die Reku Bremse schwaecher, aber immerhin reicht es um nicht die Bremsscheiben zu bemuehen.

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