(Leichtes) Aufsetzen mit dem Model Y

Ich bin mit meinem Y derzeit in der Toskana in Urlaub, und hier gibt es - besonders auf den Feldwegen zwischen den kleinen Restaurants, Weingütern, etc., oft so größere Buckel in der Straße (bzw. dem Feldweg), ich glaube da gehen meistens Bewässerungsrohre durch.

Trotz größter Mühe und Vorsicht und drüberschleichen mit 5 km/h setze ich regelmäßig auf, man hört dann ein leises „knirschen“ aus dem Unterboden.

Ich rede mir jetzt ein dass das mit den Geschwindigkeiten jawohl kein Problem sein kann, oder?

Hat jemand Erfahrung mit sowas, weiß jemand wie „dick“ die Schutzschicht am Unterboden bis zum Akku überhaupt ist?

Und: Passiert das noch jemand so oft? Ich hab das Gefühl mit dem MY setze ich viel schneller auf als mit dem 3er BMW den ich vorher hatte.

Daheim in der Garage hab ich ne Wartungsgrube, da werd ich dann mal drunterschauen.

Geht mir manchmal so wenn ich ins Brandenburgische in den Garten fahre. Da geht die Einfahrt schräg links und bergab, gleichzeitig ist so ein Stahlbügel im Boden, in den die Flügel der Gartentore gesichert werden. Sorry für meine doch laienhafte Beschreibung :smiley: Jedenfalls kratzt er da gerne mal drüber, vom Feldweg die letzten 300m nicht zu sprechen. Beim letzten Mal auf der Bühne mal druntergeschaut, da war nicht wirklich was zu sehen. Ich bilde mir ein, das muss er ab, das kann er ab.
Wenn ich da an früher denke, da liefen bei manchen meiner alten Autos die Benzinleitungen entlang, nur mit Clips am Unterboden gesichert :flushed: das würde mir größere Kopfschmerzen bereiten.

Hmm, joar :slight_smile: „Eigentlich“ passiert nix, bei meinem Model 3 bin ich auch schon ein paar mal aufgesetzt. Natürlich sollte man trotzdem vorsichtig sein.

Ich war mit meinem ICE Vorgänger sehr viel auf Feldwegen unterwegs. Ich habe einen Unterfahrschutz (vorn, hinten, fürs Getriebe, etc.) montieren lassen. Gibt es so etwas nicht auch für Tesla bzw. kann das ein Metallhandwerker dies nicht anfertigen?

Gute Frage, da wär ich auch dabei - was hat das denn damals bei deinem ICE gekostet?

Ich hätte bei mir am Ort http://www.kos-motorsport.de die machen so Off Road und Rallye Umbauten, vielleicht frag ich da mal nach…

In deinem Fall würde ich mir eher Sorgen um den „Stahlbügel im Boden“ als um den Unterboden eines Tesla machen. :sunglasses: :rofl:

Irgendwo gab es mal ein Video, wie ein Tesla (Model S?) über eine Lichtmaschine gefahren wurde, um zu testen, was der Unterboden so aushält.
Ergebnis: Unterboden hatte ganz leichte, kaum wahrnehmbare Kratzspuren, während die Lichtmaschine regelrecht zerbröselt ist.

Also das „aufsetzen“ hab ich auch. An Stellen, an denen ich mit dem M3P problemlos drüber kam.

Letztendlich hat sich herausgestellt, dass es die MUD FLAPS waren !

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Kommt immer drauf an. Am Unterboden ist auch noch eine Art Blech-Nut in Längsrichtung (mittig) verbaut. Wenn die Strasse/Bordstein/Schwelle flach ist, dann setzt er damit zuerst auf und nicht mit dem (glatten) Unterboden. Keine Ahnung, wie die Schäden daran letzlich dann aussehen, und ob eine Beschädigung dieser Nut schlimm ist…

Im Verhältnis zur Fahrzeuglänge hast du bei M3 und MY halt einen deutlich längeren Radstand.
Dadurch profitiert man zwar in Sachen kürzere Überhänge und damit bei Böschungswinkeln, der Nachteil ist dann aber eben das Überfahren von Kuppen und quer laufenden Bodenwellen.
Soweit es geht halt die alte Weisheiten “Huckel unter’s Rad, Loch unter’s Auto” und “Kuppen und Wellen möglichst diagonal überfahren” beachten.
Also auf ausgefahrenen Wegen möglichst außerhalb der Spur.
Ansonsten hilft nur noch eine Höherlegung.

Und ich weiß nicht, wie es am MY Ist, aber zuerst setze ich beim M3 mit den Schmutzfängern auf, danach schleifen die Kunststoffschweller.
Der Akku ist bisher ohne Kratzer.

(Fahrzeug mit H&R Federn ~40mm tiefer)

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Danke, ich glaub das wars… die stehen ja unglaublich tief raus die Mudflaps…

Ich lass sie als Frühwarnsystem für „echtes“ Aufsetzen mal dran :+1:

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