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Lebensdauer Wallboxen? Was geht kaputt?

Unsere von Tesla hatte nach 1 Jahr ein Kabelbruch im Fest installiertem Kabel.

Echt jetzt? Der Tesla macht quasi ein Update des TWC? Das wäre ja mega elegant gelöst…

Wenn was ordentlich warm wird, dann stimmt entweder die Dimensionierung der Querschnitte nicht, oder die Installation ist irgendwo fehlerhaft.
Zumindest der TWC scheint intern, soweit man das überblicken kann, für die möglichen 32A völlig ausreichend dimensioniert zu sein.

Das ist korrekt.

Ich beobachte gern die Spannungslage und sehe in manchen Netzen gelegentlich deutlich über 240 Volt. Da kommen dann auch mehr als 23 kW durch die Leitungen. Wenn dann auch noch die Sonne draufknallt…!? In solchen Situationen lade ich lieber nicht am Limit und reduziere den Strom von 32 auf 30 A.

Also wenn so eine Box im Freien ist, die Sonne scheint drauf, dann kann da bei 32A über Stunden schon was warm werden, das wird der Elektronik nicht so zu gefallen. Ich weiß ja nicht, aber ich habe an den Boxen nichts installiert, Du etwa? :laughing: :laughing:

Wenn da etwas ein Problem damit hat, würde ich den Knaben, der die Box entworfen hat, feuern. Ehrlich, wo ist das Problem? Es gibt eine definierte Maximalleistung, es gibt berechenbare Verluste, es gibt berechenbare maximalen (Wärme-)Energieeintrag. Da muß nix „gefallen“, das kann man korrekt designen.
Wenn das Ding auf den ct kalkuliert werden müßte, könnte ich noch verstehen, wenn man die Auslegung Richtung „billig“ runterdreht, so weit es geht. Aber das sind doch keine $2,50 Artikel…

Wenn vernünftig gebaut, kann es schon lange halten, auch die Relais sind aus meiner Sicht nicht das Problem.
Bei meinem 11 Jahre alten PV-Wechselrichter (Fronius) schalten täglich vielfach die Relais zur Leistungsumschaltung (bis 10kW), quasi bei jeder Wolke. Da gab es in der ganzen Zeit noch keinen Defekt.

Zumal die Relais in den Wallboxen nicht immer die vollen 11kW schalten. Zumindest beim Einschalten fahren viele E-Autos die die Leistung „langsam“ hoch. Auch beim Abschalten sind da einige E-Autos freundlicher. Die Anzahl der Schaltvorgänge sind überschaubar. Für Relais ist das alles eher langweilig. Problematisch könnten Anforderungen des Netzbetreibers sein (intelligente oder gesteuerte Leistungsreduktion etcpp). Meine z. B. ist strunzdoof. Wenn da etwas kommt, kann ich die wahrscheinlich in die Tonne treten.

Bye Thomas

gut die eine Firma gibt es schon nicht mehr :wink: Schletter und die andere Mennekes wollte da mal eben über 1000€ für die Reparatur der Steuerung haben. Ich kann mir das nur so erklären dass eben viele Parameter nicht bedacht sind. Und wenn ich lese dass Kabel schon gebrochen sein sollen bei Tesla Ladesäulen, dann ist das auch kein gutes Zeichen, so lange gibt es die ja auch noch nicht!

Wenn Du aus so einer Wallbox ein zu großes Projekt machst, kostet Sie halt mehrere Tausend € bei den mini Stückzahlen.

Ehr krass was man für so einen Handshake so alles braucht…

@OS & FFF
Tendenziell wird bei den meisten Autos immer ohne Last geschaltet. Ein sowieso und auch aus.
Entriegelt wird erst nachdem das Auto die Leistung runtergefahren hat.
Relais sind in Wallboxen auch nicht üblich. Es werden Schütze verbaut.
Nun könnt ihr euch die technischen Daten von gängigen Schützen anschauen. Das ist dann meist auch der begrenzende Faktor was die Temperatur angeht (meist 40-55 Grad).
Die Elektronik selbst ist meist das kleinste Problem.

Dem Elektronik-Teil der Box ist es doch völlig egal, wieviel Ampere fließen, der hat damit nichts am Hut. Der muß die Sonnen-Hitze aushalten, wenn die Box für die Außenmontage ausgelegt ist.
Hitze abkönnen muß die Elektrik, und hier kommt es - nach wie vor - auf die Querschnitte an. Wird ein Leiter warm, steigert sich sein Widerstand. Also muß er so einen dicken Querschnitt haben, daß auch bei Sonneneinstrahlung und hoher Ampere-Zahl kein nennenswerter Widerstand entsteht.

Ja, hab die Boxen bisher alle selber installiert. Die ankommenden Adern müssen in der Box in den Klemmen festgeschraubt werden. Hier kann man theoretisch schon was falsch machen, und dann kann es an der Stelle auch warm werden.

Ja dass man die Boxen anschließt ist doch klar, aber IN DER BOX habe ich nichts gemacht :slight_smile:

Du weißt aber schon, dass es in der Box eventuell recht eng zugeht und da die Abwärme aus dem Schütz recht schnell auf die Elektronik übergreifen kann. Heute weiß man vermutlich auch schon mehr über die Belastungen einer Wallbox aber aus der Zeit kommst Du halt mit starken Ladeströmen noch nicht :slight_smile: Ich denke dass auch hier viel Erfahrung zur Verbesserung beigetragen hat.

Meine bisherigen Erfahrungen sind noch sehr überschaubar, ich poste sie aber trotzdem:

April 2016 - Januar 2017: Per UMC jede Nacht an Schuko mit 10A geladen. UMC war Sonne und Regen ausgesetzt.
Februar 2017 - Mai 2018: Per UMC jede Nacht an CEE16 mit 13A geladen. UMC war in einer Garage vor Sonne und Regen geschützt.
Juni 2018 - heute: Per TWC jede Nacht mit 26A geladen. TWC hängt im Carport und ist vor Sonne und Regen geschützt.

Ich lade in der Regel nur mit 13A bzw. 26A, da dies zu einem höheren Wirkungsgrad (~93% statt ~85%) führt, als wenn ich mit 16A bzw. 32A laden würde.
Dies wurde hier im Forum von einem anderen Nutzer in einer Versuchsreihe herausgefunden.
Diese Angabe gilt jedoch nur für die Pre-FL-Modell mit dem alten 11kW-Ladegerät (sowie dem Doppellader = 2 x 11kW).

Bisher hatte ich weder mit dem UMC, noch mit dem TWC irgendwelche Probleme.

Ob diese der richtige Weg ist muss sich noch zeigen. Aktuell sind Ladeeinrichtungen nicht ganz günstig und da müssen einige kWh drüber gehen, damit man billiger wird als der Vielladertarif. Meine Tesla Wallbox ist nun auch hinüber. Nur eine unserer Wallboxen hat über 4 Jahre gehalten. Alle vier Jahre 1000€ sind beim Schnitt von 15.000km und 80% Zuhause laden rund 10ct/kWh zusätzlich zur Grundinstallation…

Ich halte das für die üblichen Probleme bei der Einführung einer neuen Technologie. Ich sehe nicht, warum eine Wallbox prinzipbedingt kürzer halten sollte als mechanische Großverbraucher wie z.B. Waschmaschinen, und die liegen in den meisten Fällen bei deutlich > 10 Jahren Lebensdauer.

Ich habe nicht den geringsten Zweifel, dass der Weg, den GB hier einschlägt, genau der richtige ist. Man kann heute in D schon beobachten, dass das Haupthindernis beim Einbau von Wallboxen nicht in der Technik liegt, sondern in den Geschäftsmodellen der diversen Firmen, die sich um das bei Gemeinschaftseigentum notwendige Lastmanagement kümmern. Wenn die Säulen schon beim Bau der Immobilie reinkommen, werden die Bauherren auf akzeptable Geschäftsmodelle bestehen und sie auch bekommen. Das wird ein Game Changer auch für diejenigen sein, die nachrüsten wollen.

5 „Gefällt mir“

Alles Tesla Wahlboxen? Seriefehler? So kompliziert sind die ja auch wieder nicht aufgebaut, dass sie nur vier Jahre halten.

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Was ging kaputt ?

Wenn ich bedenke, wie wenig Elektrik/Elektronik in einer Wallbox verbaut ist, ist das wirklich erstaunlich.

Nachtrag: Daher ärgere ich mich immer noch fürchterlich, welche Preise für Wallboxen aufgerufen werden.

3 „Gefällt mir“

…und es ist nicht der Normalfall :wink:

Bei uns von insgesamt 7 Wallboxen lebt noch eine über 4 Jahre :slight_smile: Also ich würde sagen, ja das ist eher der Normalfall