Leasingraten variieren - Wechsel von M3 zu MY?

Hallo zusammen,
wir überlegen gerade unser M3 (BJ 12/2021) zu verkaufen und uns ein MY zu kaufen.
Die Leasingraten verwirren mich aber. Gestern habe ich nach folgender Konfiguration geschaut:

  • MY Hinterradantrieb
  • Laufzeit 36 Monate, keine Anzahlung und 25.000km pro Jahr
    Monatliche Leasingrate war bei 577€ (bei 48 Monaten bei 504€).

Heute schaue ich und die Leasingraten liegen nun bei 36 Monaten bei 600€ und bei 48 Monaten bei 522€). Weiterhin aber 0% Finanzierung.

Ist das normal, dass Tesla im Hintergrund die Leasingraten scheinbar auf Tagesbasis „heimlich“ ändert?

Ja, die haben gestern scheinbar an den Restwerten rumgeschraubt

Die Tesla-Umweltprämie ist gestern weggefallen, 2.500€ oder so…

Der Blp hat sich doch aber nicht geändert.
Von dem war der Umweltbonus immer schon abgezogen. Kann meiner Meinung nach also wirklich nur am Restwert liegen, oder habe ich einen Denkfehler?

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Na die Umweltprämie wurde ja noch vom BLP abgezogen bei der Berechnung bis vorgestern…

Stimmt, die Umweltprämie ist nun weg. Bei Tesla ein Auto zu kaufen, ist wie auf einem Basar einzukaufen. Jeden Tag ein anderer Preis. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass das schon etwas nervt. Bevor man sich das Ganze überlegt und durchgerechnet hat, hat sich der Preis schon wieder geändert.
Wenn ich mir die aktuellen Leasingraten beim M3 anschaue, vergeht mir auch echt die Lust. Das MY wäre angesichts der aktuellen 0% Zinsen gerade noch ok, aber im Vergleich zu den goldenen Zeiten vor 2 Jahren auch nicht gerade billig.
Letztendlich zahle ich in 3 Jahren über 21.000€ Leasingkosten für ein Auto das neu gerade mal 43.000€ kostet. Viel Vertrauen hat Tesla in den Restwert scheinbar nicht, was mich von einem erneuten Kauf abschreckt.
Wie seht ihr das aktuell? Kaufen oder Leasen? Was ist die bessere Option?

Alternative ist das M3 einfach weiter zu fahren bis es irgendwann auseinander fällt. So günstig wie damals mit den ganzen Förderungen komme ich niemals mehr an einen Tesla. Außerdem haben wir das M3 mit 325PS, 5.6sek von 0 auf hundert, USS und Blinker :smile:, eigentlich die optimale Ausstattung. Die Frage ist nur, wie lange es dauert, bis die Reparaturen überhand nehmen…?

Genau, und jetzt ist der BLP um den Umweltbonus niedriger - dann sollte deshalb ja die Rate nicht steigen.
Hatte ich missverständlich formuliert. Der angezeigte
Preis hat sich nicht verändert. Jetzt ist der angezeigte Preis = der BLP, vorher war der angezeigte Preis = BLP - Umweltbonus.
Unterm Strich hat sich der Preis also nicht geändert, außer, dass sich die Dienstwagenfahrer freuen können, dass diese Quatschrechnung raus ist…

Ich glaube schon, dass die Erhöungen auch damit zu tun haben, dass das BAFA nun die Attacke mit den Rückforderungen der Förderung gegen Tesla reitet. Pro in 2023 geschlossenen Leasinvertrag kann Tesla im Schnitt um die 1000€ berappen. Vollkommen klar, dass das irgendwie refinanziert werden muss.

Für sowas bildet man Rückstellungen, das wird nicht aus dem laufenden Geschäft genommen.

Das Thema ist Tesla seit letztem Jahr bekannt und auch die max. Kosten dafür ziemlich genau ausrechenbar.

Es sind im übrigen nicht nur Verträge aus 2023 betroffen, sondern wahrscheinlich alle Verträge, die über TFS seit Beginn der Förderung abgeschlossen wurden. Und da geht es auch noch um höhere Beträge, da der Herstelleranteil da noch 3000€ netto betrug.

Prinzipiell betroffen sind wahrscheinlich schon alle Verträge, die den Herstelleranteil enthalten. Alle Verträge wird das BAFA aber nicht mehr belangen können, da schon die Verjährung greift. Hier im Forum war mal was von einjähriger Frist zu lesen, das wären dann die Verträge aus 2023.

Alleine vom Y wurden in 2023 so um die 45.000 Stück verkauft, bei geschätzt 30.000 geleasten Fahrzeugen kommen schon 30 Millionen Euro zusammen. Die Summe dürfte kaum in der Schatulle unterm Kopfkissen als Rückstellung liegen.

Da Tesla bereits spätestens im Oktober 2023 von diesem Problem Kenntnis erlangte, werden sie schon entsprechende Rückstellungen gebildet haben. Und selbst wenn nicht, dürften die anstehenden Summen vielleicht TFS in Bedrängnis bringen, aber dafür wird dann schon die „große Mutter“ einstehen müssen.

Im übrigen verjährt die Aufhebungsmöglichkeit von Zuwendungen nicht, wenn mit dem Bescheid eine Auflage verbunden ist und der Begünstigte diese nicht erfüllt hat. Eine Behörde hat hier allerdings Spielraum zur Abwägung. Man muss ja auch klar feststellen, dass hier auch das BAFA eine Mitschuld trifft. Schließlich hat man jahrelang die TFS-Verträge so durchgewunken und damit den Leasingnehmern Rechtssicherheit suggeriert.

ein 3 sollte sehr sehr lange halten