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Langstreckenfahrten im Model 3

Ich schrieb doch, dass ich viel länger als beabsichtigt vorgeheizt habe. Ich wollte eine Stunde vorheizen, weil mich interessiert hat, wie viel er dabei verbraucht und es sind halt durch Trödelei knapp 2 Stunden geworden. Und ja, geärgert habe ich mich auch, dass ich >50km weggeworfen habe. Auf der Rückfahrt habe ich gar nicht vorgeheizt, es war aber auch 8-9°C wärmer und es war gar kein Problem.

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Alles klar :+1:

Voll OT hier:

Du vereinfachst halt zu Deinen Gunsten bzw. Zu gunsten Deines Arguments. Berufskraftfahrer sind per se schon mal etwas anderes als PKW Fahrer. Die Fahrzeuge haben auch andere Geschwindigkeiten und Gegebenheiten z.B. Sitze etc.

Hier die Empfehlung aus England. Da ist auch die Rede davon, dass man die Pause splitten kann und entspricht unserer Regelung, bei der die Pause auch gesplittet werden kann.

Dass Männer sich dabei gern überschätzen ist ja bekannt.

Mit den 2h Fahren und ca. 20-30 Minuten Pause liegt man also fast genau dabei, was auch die Gesetzgebung empfiehlt und pi mal Daumen ist es das was Automobilclubs empfehlen. Ich nehme an das reicht Dir noch nicht als Begründung, da du ja für Dich erstmal ablehnst, dass das vernünftig ist.

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Das haben wir auch in den 80ern schon beim Unterricht zur Führerscheinprüfung gelernt. Ich dachte eigentlich, daß das zum Allgemeinwissen der Führerscheininhaber gehört. Aber man kann ja auch alles in Frage stellen.

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Nein, Männer überschätzen ausschließlich Längenangaben :sweat_smile:

Die Pausenregelung mit den 2 Stunden fahren, 15 Minuten Pause kenne ich auch, fragt mich aber nicht woher. Bei LKW-Fahrer ist das Alles natürlich anders und ja aber vor Allem ja auch mit Strafen geregelt.

Beim DualMotor leistet die „Akkuheizung“ 7kW. Der Rest des Verbrauchs erklärt sich durch die Kabinenheizung

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Ich lehne überhaupt nichts ab, ich habe gefragt, ob irgendwer von all denen, die hier behaupten, dass das mit den Pausen alle zwei Stunden „wissenschaftlich erwiesen“ sei, mir einen Hinweis geben kann, wo man diesen wissenschaftlichen Beweis findet.
Mit den LKW-Pausenzeiten hast Du recht, man kann die offenbar doch splitten, auch hierzulande, wenn der zweite Teil mindestens 45 Minuten lang ist, das sieht natürlich schon etwas anders aus als 45.

Trotzdem hätte ich gerne diesen ständig anekdotisch zitierten Beleg mal gesehen, würde mich interessieren, was da drin steht.

ARD/ZDF müssen eigentlich noch passendes im Archiv haben, 7. Sinn aus anno Knusper.

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Ich stelle garnichts in Frage, ich will wissen, wo das herkommt. Ich habe in den 80ern in der Fahrschule den Menge Dinge gelernt, die sich später als Unsinn herausgestellt haben, aber immer noch als Gerücht in der Gegend herumgeistern, zB dass (Verbrenner-)Motoren leiden und mehr Schadstoffe ausstoßen, wenn man sie an der Ampel ausstellt etc.

Es ist offensichtlich, dass die Konzentration leidet, wenn man lange am Stück fährt. In welchem Umfang das Pausen wie schnell wieder besser machen und unter welchen Bedingungen, finde ich aber nicht ganz so offensichtlich.
Ob alle die, die immer berichten, dass sie während der Ladepausen zB ganz toll arbeiten können, dann hinterher wieder ganz entspannt und ausgeruht sind, ware ich mal tatsächlich zu bezweifeln.
Meine persönliche Erfahrung ist halt, dass durchaus keineswegs nur die Pausen und die Länge der einzelnen Abschnitte eine Rolle spielt, sondern auch die Gesamtfahrzeit. Nicht ohne Grund dürfen LKW-Fahrer ja auch bestimmte Höchstzeiten nicht überschreiten.

Ich hätte dazu gerne einfach mal irgendwas, das nicht eifach nur „erzählt mir mein Opa seit dem Krieg“ ist.

Das wirst du kaum bekommen. Wir sind da alle sehr verschieden, daher machen manche ein Ladenickerchen und andere arbeiten oder schauen YT. Aber die Konzentration geht bei allen zurück, das ist offensichtlich. Jeder ist da auch in der Pflicht, so früh eine Pause einzulegen, dass die zurückgehen Konzentration niemanden gefährden kann. Wer sollte da eine Studie veröffentlichen, bei der eine unbedenkliche Fahrzeit von 3 oder mehr Stunden bei rauskommt?
Ich denke da bleibt nichts anderes als die eigene Verantwortung ernst zu nehmen.

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Im eGolf aus 2020 haben wir einen „Müdigkeitserkenner“. Der warnt schon vorher und fragt nach. Bin wirklich beeindrukt was das Ding kann.

@Heico nur so als Anekdote: ich hatte in meinem Tiguan von 2017 auch so einen Müdigkeitserkenner … der hat bei mit nie angeschlagen, obwohl ich da auch schon mal sehr geschafft war … und keine Parkplatz an der AB weit und breit :frowning:
… also, der ist von der Idee her gut … aber mehr nicht.
Am Ende ist es die Verantwortung des Fahrers, und ggf der Mitfahrer…, rechtzeitig eine Pause zu machen.

Gab es be Mercedes auch. Zweimal am Lenkrad geruckelt und er war der Meinung man müsste Pause machen… Auch wenn man erst 20 Minuten unterwegs war. Ich glaube das war noch Beta…

Hier wird zumindest aus einer britischen Studie zitiert, dass stundenlanges Autofahren dumm macht :smiley:
Studie: Regelmäßiges stundenlanges Autofahren macht dumm

Ich bin mit Verbrenner auch teilweise 6 Stunden non-stop unterwegs gewesen, war natürlich anstrengend und wenn man ehrlich ist merkt man auch, dass die Konzentration nachlässt und man tendenziell aggressiver fährt gegen Ende.
Die Pausen, die ich nun einlegen muss mit dem M3 empfinde ich als sehr angenehm, da ich immer was zu tun habe. Sei es nur die Messages am Smartphone checken und beantworten.
Noch dazu habe ich noch nie gedacht „oh man, wie lange muss ich denn noch hier stehen“… Es war eher immer ein „ui ich kann ja schon weiter fahren“.
Zu den 2 Stunden am Stück fahren, habe ich bislang auch noch keine verifizierte Studie gesehen, rein vom Verständnis her wirkt der Wert ähnlich plausibel wie der 35er Inzidenzwert… Könnte also wahrscheinlich auch alle 3 Stunden heißen, aber irgendwann haben sich irgendwelche schlauen Menschen getroffen und den Wert ausgewürfelt.

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Ich liebe mein Model 3 und will für nichts in der Welt wieder einen Verbrenner fahren.
Aber manche sind hier sowas von realitätsfern mit rosaroter Brille unterwegs, was die Vergleiche angeht.
Da zeigt ABRP mit Ladestopp weniger Zeit an als Google Maps, was als Schlussfolgerung hat, dass das BEV schneller ist. Häää?
Ganz ehrlich, sobald ich mit dem BEV Laden muss, überholt mich der gleich fahrende Verbrenner ähnlicher Fahrzeugklasse. Ist logisch und lässt sich nicht vermeiden, aber ist ja auch nicht tragisch. Klar, auf einmal ist nun Stau an der Zapfsäule, aber alle Ladesäulen frei.
Mit Glück ist es annähernd gleich schnell, aber der Verbrenner wird meist etwas zügiger am Ziel sein, bei Strecken ab 250/300km.
Bei guter Planung nicht viel, aber eben etwas.

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Also, eine Strecke von 500km halbiere ich nicht mit einer Pause, sondern versuche, eine nach 300km einzulegen.
Am Anfang bin ich noch fit, nach einer Pause aber nicht mehr wie am Anfang.

Vergiss es, ich bin hier bei einigen auch auf taube Ohren gestoßen.

Ich hatte ja ein paar Beiträge weiter oben extra ausführlich meine beiden 700km Trips offengelegt. Freie Fahrt mit optimale Bedingungen und ich erreichte eine Durchschnittsgeschwindigkeit inkl. Laden von 105, bzw. 108 km/h. Mit einen Verbrenner schafft man bei den freien Straßen mit Beachtung der Geschwindigkeitsbegrenzung einen Schnitt von 120km/h und bei sehr zügiger Fahrweise von 130 km/h. Damit wäre die Verbrennerfraktion auf diesen 700km Strecke ca. 45-60 Minuten schneller, was in der Realität ganz gut passt.
Allerdings war der Trip schon optimal, so dass man eigentlich nur von einer Durchschnittsgeschwindigkeit inklusive Laden von 100km/h ausgehen kann.
Damit ergeben sich für BEV Fahrer 2 Pausen, aus meiner Sicht ist es müßig darüber zu diskutieren ob es biologisch notwendig ist. Auf jeden Fall kam ich jeweils entspannter an als zu Verbrennerzeiten.

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Das ist eben ne knappe Stunde.
Bin bei dir, selbstverständlich kommt man entspannter an und mir gefällt es.
Aber weiter oben wird ja echt alles rosarot gesehen.

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Es kommt doch immer darauf an ob ich die Zeit investieren will für die Pausen oder nicht.
Wenn wir in den Urlaub fahren ist mir persönlich egal ob ich eine Stunde früher oder später ankomme.
Muss ich dringend zu einem Termin wäre es eventuell besser wenn ich z.b. 100 oder mehr Kilometer fahren könnte.
Alles eine Frage der Zeiteinteilung.