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Ladeverluste und ihre Anzeige im Display

OT Einheiten:
Ich denke nicht, dass es die meisten Leute es nicht zur Kenntnis nehmen wolllen.

Für die eine oder andere der Elektrotechnik nicht so nahestenden Person
versuche ich hier mal mit meinem Worten eine Erklärung des Problems mit dem Ziel,
den Unterschied klar zu machen und damit zu helfen, die Einheiten in Zukunft richtig zu verwenden.

Nach meiner Meinung passieren hier im Forum die meisten Fehler bei den Einheiten in Verbindung von Stunden und Kilowatt.

Ich denke, das liegt daran, dass viele Leute die Leistung gerne in Energie je Zeitdauer angeben.
Das ist verständlich und erlaubt.
Die Einheiten geben allerdings vor, dass Energie = (gleich) Leistung * (mal) Zeitdauer ist.
Das ist natürlich korrekt.

Ein Beispiel aus der Tesla-Praxis:
Um in einen Akku 44kWh Energie zu laden benötigt der UMC an CEE16 ca 4 Stunden (Zeitdauer).
D.h. der UMC lädt mit der Leistung von 11kWh je Stunde.
Und beim gedanklichen Kürzen von „h“ und „Stunde“ passiert dann das Missgeschick.
So entstehen dann z.B. die kW/h oder änliche Angaben.

Korrekt wäre: Die L(adel)eistung beträgt 11kWh pro Stunde = 11kWh/h = 11kW
/OT

Auf die Gefahr hin ebenfalls als „Oberlehrer“ tituliert zu werden (als Beschimpfung empfinden das ja nur die schlechten Schüler :wink:):
Es kommt nicht nur auf die richtigen Einheiten an, das noch größere Problem liegt in der richtigen Verwendung der Begriffe Leistung vs. Energie.

Im obigen Post steht zB:
„Leistung in Wärme“: Wärme ist eine Energieform, keine Leistungsform (es braucht eine Menge Zeit, um mit Leistung Wärme zu machen)
„Die Ladesäule … zeigt an was an Leistung in der Batterie angekommen ist“: Sie zeigt an, wieviel Energie durch ihren Zähler geflossen ist, bei der Batterie kommt weniger an. Merke: Zähler => Energie
„Die Lader brauchen mehr Leistung wenn sie länger laufen“: Nein, sie brauchen weniger Leistung, wenn sie länger laufen, aber eventuell mehr Energie.

Am einfachsten ist das Verständnis mit der Analogie aus der Hydraulik:

Energie: getankte Menge (Kraftstoff), Einheit Liter (oder kWh)
Leistung: Flussgeschwindigkeit der Zapfsäule, Einheit Liter/h (oder kW)
Umrechnung: Energie = Leistung * Zeit (h)

Hallo,

mir sind auch ein paar Ungereimtheiten bei der entnehmbaren Energiemenge meines Model S 70D aufgefallen, die auch dazu führen, dass ich niemals jemandem erzähle mit dem Wagen über 300km weit zu kommen. Außer ich schleiche oder fahr die ganze Zeit bergab.
Mit dem Webportal teslalog habe ich festgestellt, dass die AC-Ladung mit einer Effizienz von 83 bis 91% funktioniert. Je niedriger die Spannung (<230V) und die Ladeleistung (<11kW), ich habe nur einen 11kW Lader im Wagen, dann nehmen die Verluste zu. Dies hängt vor allem mit dem Wechselrichterarbeitspunkt zusammen. Bin nämlich gerade dabei eine PV-Anlage aufs Haus bauen zu lassen und da lese ich viel über die Qualitäten der Wechselrichter. Der Lader im Tesla ist nichts anderes. Die können bei optimaler Einstellung max. ca. 98% Wirkungsgrad haben.
Bei meinem 70D sind gerade mal 60kWh Arbeitsenergie zu entnehmen, was bei einem durchschnittlichen Langzeitverbrauch von 24kWh/100km eben mal gerade 250km Reichweite bedeutet, was ich auch täglich so erlebe. Ja, mein Fahrstil ist vielleicht nicht gerade schleichend und die Innenraumtemperatur hab ich auch gern auf 23 Grad Celsius.
Zu den anderen Beitragenden noch die Anmerkung, dass die Verluste durch Erwärmung der Kabel eher vernachlässigbar sind, wenn genügend Querschnitt, also nach VDE installiert wurde, denn die Ströme sind ja bei 230V und 11kW nicht größer als 16A, was eher gering ist, gegen den Strom den der Antriebsmotor beim Model S beim Beschleunigen zieht (>1000A)! Wichtig sind da eher die Steckverbindungen, da die hohe Übergangswiderstände bilden können und dann auch stark erwärmen bis sogar mal anfangen können zu funkeln.

Mein Fazit ist jetzt auch für die Ladung zuhause, vor allem mit PV-Strom, lieber die Anlage größer auslegen und mit hoher Ladeleistung arbeiten, als zu niedriger und lange. Ein Unterschied von 5 - 9% bei den Verlusten ist da auf 10 Jahre gesehen schon einiges. Deshalb rüste ich jetzt auch den Doppellader nach, obwohl er wahrlich kein Schnäppchen ist.

Viel Spaß beim Laden und Fahren! Denk dran, Strom kann man selbst erzeugen, Benzin und Diesel nicht.
Wolfi

Also nochmal an Alle: Ich kenne mich leider auch nicht damit aus, arbeite nicht damit und kann es mir leider nicht merken!

Ich mache den Fehler immer wieder.

Ich denke auch, dass es die Diskussion erleichtert, wenn die Einheiten richtig verwendet werden, aber bei gewissen Themen ist es doch egal. Ob wir nun über 220V oder 230V reden ist egal => es scheint sich nich um Drehstrom zu handeln => check!

Ich habe mit 11 KW an einer roten CEE Dose mit dem UMC geladen…=> welchen Interpretationsspielraum gibt es hier? Für mich keinen! Egal ob jemand 11KW oder Kw/h oder sonstwas schreibt…

Also entspannt euch und habt Verständnis…ich weiß auch Dinge, die ein „Elektriker“ nie verstehen wird…so what![emoji6]

Genau das ist der Punkt. Wie zielführend kann es sein, das in der Masse aufkeimende Interesse an der Elektromobilität damit zu beschneiden, indem auf „Feinheiten“ bei der Ausdrucksweise abgestellt wird? Wie kommt man sich vor, wenn man sich einer „Front“ ausgesetzt sieht, die einerseits exakt dies fördern möchte (nämlich die Bereitschaft, sich elektrisch zu mobilisieren) – und man auf der anderen Seite hinnehmen muss, dass man „keine Kenne“ hat und vor versammelter Mannschaft als Blödmann vorgeführt wird, weil irgendwelche Begriffe nicht „der Norm“ entsprechen?

An die ganzen „Oberlehrer“ hier: Wechselt doch bitte mal die Seite und versetzt euch in die Fragesteller, die sich dem Thema nähern möchten. Wie verarscht kämt ich euch vor, wenn anstatt eines konstruktiven Lösungsvorschlages nicht anderes kommt als die sprachliche Korrektur einer (darf ich das so sagen?) laienhaften Beschreibung eines konkreten Problems?

Ich wiederhole mich und halte das aufrecht: Ihr habt ganz sicher recht, wenn „falsche“ Ausdrucksweisen in irgend einer Weise korrigiert gehören. Das kann man jedoch anders gestalten. Ich habe als Handwerksmeister gelernt, falsche Begriffe des Auszubildenden im Rahmen eines konstruktiven Dialogs sehr dezent zu begleiten und zu moderieren. Leider sehe ich diese konstruktive Form der „Belehrung“ hier in den seltensten Fällen.

Hier „herrscht“ leider eine pauschale Form der „Belehrung“, die dem Fragesteller nicht anderes bringt, als „zu zu machen“. Das ist wahrscheinlich den Wenigsten hier bewusst.

Täglich strömen neue Leute hier ins Forum, die sich in der Feinheit der Sache nicht auskennen (können). Die poppen hier mit einer Frage auf, die man gut nachvollziehen kann, wenn man nicht komplett mit dem Klammerbeutel gepudert ist. Anstatt jedoch auf die Frage mit einer Antwort zu reagieren, die dem Fragesteller weiter hilft, wird die Keule geschwungen. Voltzahl falsch. Einheit falsch geschrieben. Zusammenhänge nicht so, wie es die Physik erklärt.

Ich wiederhole mich erneut. Ihr macht es den Neulingen hier schwer. Anstatt souverän über der Sache zu stehen und zu sagen „das bringen wir dir noch alles schonend bei“, kommen die Herren Oberlehrer um die Kurve und würgen den positiven „Spirit“ ab, degradieren ihn in seiner Kompetenz, machen ihn zum Clown des Forums.

Warum?

Haben wir das hier nötig?

Sind wir nicht hier, um die neu zu uns gekommenen mit offenen Armen zu empfangen? Oder wollt ihr hier ein Gedankengut verbreiten, das den Neulingen unter uns signalisiert, „ihr gehört hier nicht hin!“? Indem rillenpissig jede falsche Klein- und Großschreibung auf die Goldwaage gelegt wird.

Macht euch mal Gedanken über eure Reflexe.

Schönen Abend noch.

Stimme Wassermann und Chris King absolut zu. Ich habe selber Probleme mit den Einheiten, trotz 2 Jahre lesen im Forum. Aber selbst mir als Laie war es absolut klar, worum es geht. Das ist doch die Hauptsache.
An die “Experten“ der Einheiten, ihr könnt ja mal ein FAQ eröffnen, wo ihr, nachdem ihr einen Lösungsvorschlag oder ähnliches abgeben habt, dezent darauf hinweist, das da noch verbesserungspotenzial bezüglich der Einheiten ist. Da wird dann auch keiner was gegen sagen. Wenn aber gefühlt jeder zweite Post, statt eines Lösungsvorschlages oder einer Idee, nur kleinliche Verbesserungen sind, dann kann man sich das ganze auch sparen [emoji6]
Leider kann ich dem TE nicht produktiv helfen, deshalb verzeih mir meinem Post.

Du hast Recht und ich hatte unklar formuliert an dieser Stelle, Verlustleistung die in Wärme umgewandelt wird hätte es heißen sollen. Danke.

Sorry, aber ich kann nicht erkennen was Du hier an Tiefe hinein interpretierst. Einheiten falsch verwendet, Frage und Antwort unklar, drum Korrektur und auch Antworten. Mehr kann jemand Neues kaum wünschen. Nirgends sehe ich „bist Du doof, komm wieder wenn Du Einheiten kannst“. Wer schon solche Hinweise aufgrund eines Tief sitzenden Komplexes nicht aushalten kann dem hilft der Psychiater, nicht das Forum :laughing:

Sieh es mal so, wir lassen etwa Musk Flair (der ja hier oft so verehrt wird) durchs Forum wehen, der hat mal per eMail allen SpaceX Mitarbeitern ernste Konsequenzen (Rauswurf) für das Verwenden von nicht von ihm genehmigten Akronymen in Aussicht gestellt, ganz ohne „nette Verpackung“. Zurecht übrigens IMHO :smiling_imp:

Leto, du willst doch wohl nicht ernsthaft behaupten, dass du die Frage, bzw. das Problem des TE aufgrund nicht 100%ig korrekter Einheiten nicht verstanden hast? [emoji23] [emoji23]

Ich komme aus einer Welt wo oberste Prämisse ist „don’t assume“. Ich habe meine Interpretation und die wird gestimmt haben, das ist aber umso mehr ein Grund für die Klarstellung.

Und das mit dem schonend beibringen ist eine Stilfrage, es ist nicht mein Stil und auch IMHO nicht effizient und effektiv. Aber kann jeder machen wie er will. Meine Mitarbeiter schätzen die unverpackten Botschaften weil sie sehen wie es Ihnen weiterhilft und andere die um den heißen Brei rumfabulieren Ihnen eben nicht helfen.

Habe ich getan. Ich wäre froh, wenn mich jemand darauf hinweisen würde, dass ich eine falsche Einheit benutze. Ich scheine mit dieser Ansicht nicht alleine zu sein, wie du in den folgenden Antworten sehen kannst:

Es scheint fast so, als ob du der einzige wärst, der mit meiner Einheitenkorrektur ein massives Problem hat.

Gar nicht. Ich wäre dankbar für den Hinweis, wie auch die oben zitierten User. Der einzige, der damit ein Problem zu schein, hat, bist du.

Und wie konkret stellst du dir das in einem Internetforum vor? Hätte ich Nick1 zu einem Nachtessen einladen sollen? Oder zu einer Kaffeerunde über Skype? Sorry, aber wer mit kurzen, knackigen Foren-Antworten nicht umgehen kann, der sollte kein Forum besuchen.

Was bitte ist in meiner damaligen Antwort eine „pauschale Form der Belehrung“? Ich habe ganz kurz, knapp und neutral auf die falsche Einheit hingewiesen.

Richtig. Und genau für die ist es wichtig, so früh wie möglich die richtigen Einheiten zu benutzen.

Keine Ahnung, wo du hier eine „Keule“ siehst. Ich bin erstaunt, dass mein simpler Post (hier nochmals: „kW/h macht keinen Sinn. Du hast mit 11 bzw. 8 kW geladen.“) es schafft, dich in eine solche Rage zu versetzen, dass du darin „Keulen“, „Oberlehrer“, „Klugscheisser“ und „Rillenpissigkeit“ siehst.

Wenn du aus meinem simplen Post ein „Abwürgen des positiven Spirits“, eine „Degradation von Kompetenz“ und das „zum-Clown-des-Forums-machen“ siehst, dann schlage ich dir - ganz oberlehrerhaft - vor, vielleicht ein bisschen weniger Zeit in Internetforen zu verbringen, die dich offensichtlich grundlos in Rage versetzen und dich zu haltlosen Beleidigungen und unangebrachten Rundumschlägen animieren.

Dito.

Mod Note: Ich würde mich freuen, wenn sich alle Beteiligten beruhigen und zum Thema zurückkommen könnten. Natürlich dürfen falsch verwendete Begriffe oder Einheiten korrigiert werden, aber bitte immer in einem freundlichen, konstruktiven Ton. Letztlich sind wir alle hier, um uns auszutauschen und ggf. von den anderen Usern etwas zu lernen. Auch die „alten Hasen“ wissen nicht alles und erfahren hier z.T. noch Neues.

Nachdem ich als Thread-Ersteller den Stein des Anstoßes ja ins Rollen brachte, werde ich natürlich auch noch ausführlich Stellung dazu beziehen.
Kann ich aber nicht nebenbei erledigen, sondern werde mich dann heute Abend melden. Bis dahin: Peace!

Also meine Lieben, wie angekündigt möchte ich Euch meine Gedanken -fachlich und emotional- nicht vorenthalten.

Erstmal vielen Dank an Chris King und Wassermann, daß Ihr trotz meines Fehlers direkt eine Lanze für mich gebrochen habt.
Und ich schätze es, wenn jemand wie Wassermann klar Kante zeigt. Sehr emotional, dezidiert und wortgewandt zeigst Du auf, was Dir wann und wie auf den Sack geht :wink:
Das ist authentisch und Dein gutes Recht, was wiederum Widerspruch hervorruft. Auch berechtigt.
Nun sind wir hier im Forum ja eine recht heterogene Gruppe. Gleichzeitig sind wir aber auch homogen. Tesla Fahrer und Freunde.
Und dieser gemeinsame Spirit wird ausgesprochen schön durch das ganze Forum getragen und das sollte auch stets so bleiben und gepflegt werden.

Als ich diesen Faden eröffnete, war ich mir beim Schreiben tatsächlich unsicher, ob meine benutzten physikalischen Einheiten korrekt sind. Eigentlich habe ich sogar schon fest mit einer Berichtigung gerechnet :wink:
Nun ist der Grat zwischen beratend und (ober)belehrend verdammt schmal, bzw. die Übergänge sind fließend.
Ihr lieben Ingenieure, Physiker und Elektriker, ich appelliere an Euer gnädiges Verständnis für uns Laien.
Es fehlt nicht am Willen, es mangelt uns schlichtweg an profunder Kenntnis der Materie.
„Strom“ war bei mir Physik-Thema in der Mittelstufe. Das ist nun über 30 Jahre her.
Wir bemühen uns ja, merkt Ihr das eigentlich?
Jetzt eröffne ich Euch mal ne messerscharfe physikalische Analyse:
mein Tesla fährt mit (St)rom, er speichert (St)rom, er lädt (St)rom und er verbraucht (St)rom.
Wenn Ihr uns also weiter triezt, dann benutzen wir als neue Einheit hinter jeder Zahl nur noch „St“.
Immer. Ich schreib nie wieder was anderes.
Na, wie gefällt Euch das?

Im Ernst:
Nehmen wir mal einen Perspektivwechsel vor: Jeden Tag sitzen mir Menschen gegenüber, die von ihren dentalen Problemen berichten. Die wären wohl zu Recht mehr als irritiert, wenn ich z.B. sagen würde: „Also Hr. Ing., wenn Sie möchten, daß ich Sie verstehe und mich Ihres Problems annehme, dann benutzen Sie bitte die korrekten Termini“.
„Ich glaube ich hab ein Loch im vorletzten Zahn obendrauf, etwas seitlich versetzt von der Kunsstofffüllung“
„Tut mir leid, ich kann Sie erst verstehen, wenn Sie bereit sind, sich korrekter medizinischer Termini zu bedienen“
Abgefahren, oder? Unfassbar, daß es tatsächlich Leute gibt, die selbst für einfachste dentale Basisproblemchen nicht die entsprechende Nomenklatur nutzen.
Ganz zu schweigen wenn es komplexer wird, z.B bei Prothetik oder Myoarthropathien.

Ich gehe davon aus, daß der zahnmedizinische Laie mir sein Problem so gut beschreibt, wie er imstande ist. Das wird nicht immer sonderlich präzise, geschweige denn korrekt formuliert sein. Als Fachmann habe ich hier aufmerksam zuzuhören und das Problem zu erkennen, egal wie schwammig es vorgetragen wird. Man schenkt mir einen Vertrauensvorschuß und dessen muss ich mich würdig erweisen.

Ähnliches erwarte ich, wenn ich mich hier im Forum als Laie an die Fachleute wende!

Ganz korrekt wird es dabei in letzter Konsequenz übrigens nie zugehen.
Leto hat z.B. bereits in seinem ersten Antwortsatz zwei Rechtschreibfehler, Snooper77 hat zwei in seinem zweiten Antwortsatz fabriziert.
Sollte ich z.B. darauf hinweisen, daß Verben im Infinitiv klein geschrieben werden?
Sollte ich sagen „sorry, leider verstehe ich Eure Antworten nicht, da sie sprachliche bzw. grammatikalische Fehler enthalten“?
Sicher nicht, ich müsste ja ein beschissener, korinthenkackender Oberklugscheisser sein, um dies zu tun.
Es interessiert in diesem Zusammenhang auch nicht, welchen Umgang Leto mit seinen Mitarbeitern pflegt. Wir sind nämlich Teslafahrer & Freunde und nicht Letos Mitarbeiter und erst recht ist keiner hier Elon Musk.

Nun ich finde, jetzt ist es allerhöchste Zeit mich zu bedanken.
Und zwar explizit bei allen!
Auch wenn der Ton von Snooper77 und Leto hier bei manchen für eine gewisse Irritation gesorgt hat, weiß ich Euren Einsatz, Eure Mühe, Euren Sachverstand sehr zu schätzen.
Es kamen so viele weitere freundliche Antworten und aufwändige Erklärungen, das ist wirklich toll. Dankeschön!
Und ganz ehrlich: ich habe mich nie beleidigt oder angeprangert gefühlt, egal ob mit oder ohne Korrekturhinweise. Ich denke die Sprache unserer Fachleute (so nenne ich Euch jetzt mal etwas pauschalisiert) ist sehr direkt. Das wirkt manchmal wenig diplomatisch, ich bin aber überzeugt, daß es nie bös gemeint ist.
(Snooper, einen Hinweis in diese Richtung habe ich bereits bei meiner Benutzervorstellung gegeben :wink:)
Als Etikette wünsche ich mir, daß Fehler bei den Einheiten korrigiert werden (keinesfalls belassen, ich möchte ja nicht dumb und beratungsresistent in meiner kleingeistigen Elektronensoße versauern) und zwar in der Form, daß sie berichtigt und fettgedruckt in die nächste Antwort einfließen.

Am Ende des Tages wollen wir eigentlich doch alle das Gleiche und sollten in den Zustand gelangen -wenn wir nicht so weit auseinander wohnen würden- ein Bier zusammen trinken zu können…

So Nick,
nachdem jetzt der ganze Kübel Sch… ausgekippt ist, nochmal meine Frage, ob ich dir mit meinen Daten helfen konnte?
Wenn nicht, bitte frag einfach nochmal nach und ich versuche dir so konstruktiv wie möglich zu helfen.

Grüße
Wolfi

PS: ich bin E-Ingenieur und mag es eigentlich auch nicht, wenn Leute rot meinen und blau sagen (also falsche Einheiten verwenden), aber es hilft hier in den Foren wirklich nicht weiter, wenn man sich einer Nebendiskussion widmet, die dem eigentlich gefragten Thema nicht weiterhilft. Dem Wunsch einer FAQ bezüglich der physikalischen Einheiten kann ich gut nachempfinden, aber warum sollte man sowas nochmal redundant aufbauen, wenn es in Wikipedia bereits alles vorhanden ist? Wenn jemand sich wirklich so unverständlich ausdrückt, das es nicht verstanden wird, kann man ja zur Klärung nochmal nachfragen, was bricht einem da ab??? :slight_smile: Nehmt’s leicht, nicht schwer!

Hallo Wolfi
Danke für Dein Angebot nochmals nachzufragen, das nehme ich gerne an.
Ich verstehe tatsächlich etwas nicht: Du schreibst von einer AC-Ladeeffizienz in der Größenordnung von 83-91%. Ist damit noch etwas anderes als der Ladeverlust gemeint? Oder wird der Ladeverlust auf dem Weg von der Säule bis in den Akku doch nicht vollständig über den Wert im Display widergespiegelt? Denn dieser Ladeverlust war ja bei mir sogar geringer als 5%.
Und bei der 8kW Ladung war der Verlust sogar noch etwas geringer als bei der mit 11kW. Das wäre ja gerade andersherum, wie Du es beschreibst?

Ich kann nicht für alle sprechen, aber mir wäre das in der Tat lieber!

Wenn ein Vater mit der vierjährigen Tochter zu Dir käme und versuchte, die Zahnprobleme der Tochter zu schildern, wäre Dir geholfen, wenn er sagte: „Ich glaube meine Kleine hat eine okklusale Kavität an 38!“?

Gruß Mathie

Hallo Mathie,
kannst du bitte etwas klarer heraus arbeiten, um was es dir mit diesem Posting geht? Das fände ich sehr konstruktiv. Vielen Dank dafür.

Hallo Nick,

der Wirkungsgrad deines eAutos ist immer die Summe der Umgebungsfaktoren und des Designs des Laders / Inverters des Autos an sich. Bei niedrigeren Temperaturen wird mehr Energie in die Heizung des Akkus entnommen, bei hohen Temperaturen in die Kühlung. Dann gibt es noch die sogenannten ‚Vampir-Verluste‘, die entstehen, wenn der Wagen einfach nur rumsteht und eigentlich nicht bewegt wird. Diese hängen von ein paar Einstellungen aber auch wieder den Umgebungsbedingungen ab.
Normalerweise ist der Wirkungsgrad des Laders (Gleichrichters) umso besser, je näher er an seinem Leistungsmaximum betrieben wird, so sollte es zumindest sein, wenn er auf diesen ‚Normalfall‘ ausgelegt ist. Also sollte die Ladung mit 11kW bei einem Einfachladers effizienter sein, als mit 8kW. Bei meinem Wagen ist das so. Teslalog ist eine zwiespältige Webseite, die dir erlaubt die ganzen Daten, die dein Model S erzeugt, in einem System gespeichert werden, damit du sie ansehen und auswerten kannst. Ob dies nun gut und sicher ist, möchte ich gar nicht beleuchten. Aber es erlaubt mir eine sehr detaillierte Sicht auf den Wagen. Es wird der Wirkungsgrad bei verschiedenen Ladungen, dem Fahren und stehen angezeigt. Dies hat mir sehr zum Verständnis beigetragen. Womöglich bekommst du gleiche Einblicke mit ‚Remote S‘ bekommen, aber ich hab kein iPhone mehr.
Grundsätzlich kann ich dir wirklich nicht sagen, was die Display Daten bedeuten, weil das eher verborgen ist. Manchmal finde ich, sie spiegeln nicht den wahren Verbrauch wider. Aber das kann auch subjektiv von mir sein. Gerade jetzt in der kälteren Jahreszeit habe ich manchmal Verbrauchswerte von über 35kWh/100km (350Wh/km in der Anzeige), die mich wundern, wenn ich nur etwas schneller fahre. Die Langzeitverbrauchsanzeige hat immer noch 26kWh/100km.
Am Ende ist eigentlich nur wichtig, worauf man als Fahrer Einfluss hat, das ist eigentlich nur der Strom-Fuss auf dem Pedal. Der Rest ist gegeben und kann nicht wirklich beeinflusst werden.

Stimmt ihr mir hier zu?

Hoffe etwas weiter geholfen zu haben.

Grüße
Wolfi

PS: wenn du mir sagst, wo du zuhause bist, können wir uns gern zu einem gemütlichen Bier zusammensetzen und dann wir vieles klarer

Hallo Mathie,
mit dieser Aussage würde mich der Vater selbstverständlich in helles Erstaunen versetzen. :open_mouth:
Es wäre einerseits die Ausdrucksweise, vor allem aber der Inhalt seiner Botschaft, die mich ungläubig aufhorchen ließe. Er beschreibt eine Kauflächenkaries beim unteren linken Weisheitszahn - bei einer Vierjährigen.
Da wäre dann „Ich glaube da ist etwas Schwarzes unten links hinten“ tatsächlich korrekter. :laughing:

Gruß Nick