Ladestation und Flüssiggasheizung

Hallo zusammen,

wir sind gerade wegen Familienzuwachs aufs Land gezogen. Da sich auch noch der März nähert und ich gern ein vollausgestattetes Model 3 reservieren/bestellen würde (statt einem nackten S70 :slight_smile:) stell ich mir jetzt folgende Frage: Im gemieteten Häuschen ist eine Flüssiggasanlage verbaut. Jetzt würde ich gerne wissen, ob es irgendwelche baulichen Einschränkungen gibt in Bezug auf die Installation einer 11KW Ladestation in der Garage. Der Tank ist schräg vor dem Haus verbuddelt und hat etwas Abstand zur Garage.

Hat jemand eine ähnliche Kombi?

Ohne selber eine solche Kombi zu haben:
Was sollte denn problematisch sein? Eines ist Gas, das andere Strom.

Naja, rational und nüchtern betrachtet seh ich das auch so. Ich will mich nur ein bisschen für mögliche Argumente des Vermieters wappnen. Vielleicht kennt ja jemand zufällig die genauen Richtlinien für eine E-Installation in solchen Umgebungen und ich kann dann gleich alle Argumente erschlagen.

Ich denke du kannst beruhigt sein. 11 kW sind ja nur 3x16 A und absolut kein Ding. Sowas könnte in der Region um die Garage auch für einen Hochdruckreiniger mit integrierter Heizung, für einen gscheiten Häcksler etc. benötigt werden.
Der Vermieter kann natürlich trotzdem zicken, aber bis das Model 3 geliefert wird hat sich unter Vermietern vielleicht schon rumgesprochen, dass eine Steckdose bei Parkplätzen quasi zur Pflicht wird.
Ich wohne seit letztem Herbst in einer kleinen Mietwohnung und habe kürzlich grünes Licht vom Eigentümer erhalten. Ich muss die Kosten für die Installation zwar tragen, habe aber dann meine persönliche Steckdose in einer grossen Tiefgarage. Der Strom geht über den Wohnungszähler und wird natürlich normal bezahlt.
Ich bin relativ sicher, dass dein Vermieter nichts dagegen tun kann, wenn du auf eigene Kosten eine Steckdose installieren lässt. Er kann bei Mietende höchstens von dir verlangen, dass du die Installation entfernst und alles wieder so herrichtest, wie es vorher war.

Danke für die Bestärkung. Genau das wollte ich hören:)

Wenn du die Reaktion des Vermieters nicht vorhersagen kannst, würde ich an deiner Stelle nichts von einem E-Auto erwähnen. Du brauchst Drehstrom in der Garage für einen Holzspalter, Drehbank, Kompressor, Brennofen oder sonst ein Hobby, dessen Ausübung er dir nicht verwehren wird. Mit einer CEE16 Dose bist du gerüstet. Selbst wenn Model 3 mit einem 110kWh Akku kommt, ist es über Nacht voll.

Kurzes Update: manchmal ist man einfach zu paranoid. Meine Frau hatte sich bei der Übergabe und der Dokumentation kleinerer Mängel am Haus verplappert als wir in der Garage zusammen mit dem Vermieter standen. Sie erwähnte, dass wir ja noch einen Stromanschluß für ein E-Auto brauchen würden. Während ich schon innerlich zusammenzuckte und fieberhaft eine Argumentationskette bastelte war die Reaktion dann doch ne andere: Der Vermieter wandte sich suchend zur Rückseite der Garage und meinte nur „hier… muss… irgendwo … ein … Leerrohr sein…“ :slight_smile:

Der Stein, der dir da vom Herzen gefallen ist, hab ich bis hier poltern hören. :sunglasses:

Bei der Gelegenheit,
Volker, Dein Brennofen ist als Argument eher nicht geeignet, weil das stellt wohl eine Zweckentfremdung einer Garage dar,
Hochdruckreiniger, Kompressor und selbst die Drehbank kann man noch irgendwie mit Wartung, Reparatur eines Fahrzeuges in Verbindung bringen, einen Brennofen jedoch kaum.
Ist auch weniger etwas was den Vermieter stört, aber es gibt wohl einige Bauämter die noch Zeit für soetwas haben…