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Ladestation beim Netzbetreiber anmelden?

Obiges ist mit extremen Aufwand verbunden und daher super-unrealistisch. Falls jedoch die Elektromobilität bald nicht mehr nur „Extravaganz für 0,1% der Bevölkerung“ sein soll, würde es gewaltig knallen, wenn nur wenige der E-Autofahrer am Feierabend ihren 22kW-Lader anstöpseln - schon ab 50.000 Anwendern wäre Essig mit verfügbaren Netzlast während der Abendlastspitze (außer im Sommer).

Das Anschließen an die Ladestation macht nämlich im Gegensatz zu dem voll lächerlichen „jeden Tag“ Unsinn oben überhaupt keine Arbeit und ist damit weitaus realistischer. Das sollten auch die Oberklassenfahrer hier einmal einsehen.

Wo ist denn unsere ZOE Oberklasse ? Also ich find’ die Oberklasse - aber das ist ne andere Sache ! Lädt mit mehr Leistung als die Oberklasse - find’ ich Oberklasse !

Mach’ doch mal konstruktive Vorschläge - das wär Oberklasse !

:slight_smile:

Also ich (bzw. mein Lieblingselektriker) musste meine Ladestation und mein Heizstrom (Wärmepumpe, Sauna, DLH) anmelden. Letztlich lief es darauf hinaus, dass der Energieversorger mir diese Lasten bei Bedarf über so ein verplombtes Zusatzgerät abschalten kann. Praktisch ist das noch nie passiert.

Der Netzbetreiber kann deine Wärmepumpe abschalten?! Ist das Standard oder gilt dies erst ab einer gewissen Anlagengröße?
Wenn Standard, bleib ich doch noch länger bei meinem Öler als bisher geplant.

Er kann die PTC’s abschalten aber nicht die Wärmepumpe selbst. Die Lastpriorität liegt in meinem Fall aber vor dem Auto und der Sauna :unamused:

Bei größeren Wärmepumpen besitzt die Steuerung einen Eingang, der für eine Abschaltung durch den Energieversorger vorgesehen ist. Ob der jedoch angeschlossen wird, ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Wenn ich das damals richtig verstanden habe, ist es eigentlich für das geregelte Anlaufen nach einem Stromausfall gedacht. So können die großen Lasten nach und nach zugeschaltet werden, damit nicht gleich wieder das Netz überlastet wird.

Stimmt, wir hatten im Februar einen kurzen Stromausfall. Ich kann bestätigen, dass nach Wiederherstellung der Stromversorgung vom Netzbetreiber noch für gut 4 Minuten alle meine Starkstromlasten abgeschaltet wurden.

Die Netzbetreiber, die Syna, hätte bei uns im Standard einen Zähler für die WP gewollt.
Mit Abschaltung für 3x täglich bis zu 2h. Dies wäre vermutlich z.B. auch bei Spitzen in der Mittagszeit gewesen.
Wir wollten das nicht, also hängt die WP wie jeder Verbraucher hinter dem Zweirichtungszähler
und damit auch hinter der Batterie, kann also immer laufen auch mittags wenn die Luft wärmer ist und dies auch bei Netzausfall.

Wir haben uns ein neues Kabel legen lassen mit 100A-Hausabsicherung. Zwei Wallboxen mit je 22kW und CEE-Dosen für die UMC.
Den Elektriker der Hausbaufirma hat so etwas noch nicht erlebt, sagt er.
Es wurden 4 Kabel 5x6mm2 zur Garage/Carport gelegt, er konnte es nicht glauben was wir vorhaben.
Angemeldet wurde nichts.

Ein Tesla-Roadster zieht übrigens bis zu 70A = rund 16kW einphasig, geht.

Die Häuser in den 70ern und 80ern wurden kaum auf die drei Phasen verteilt.
Wenn ich da den Sicherungskasten meiner Eltern sehe, L3 nur für den Keller - geplante Schieflast ohne Ende.
Da liegen noch viel mehr Probleme im argen. Oder es sind gar keine, und es sollen mal wieder Gebühren etc. erhoben werden.
Der Betrieb des Stromnetzes wird fast nirgends so teuer bezahlt wie in Deutschland.

Grüße SuCseeker

Hast du mal geprüft ob das von jeder Phase 1 A wegnimmt oder von einer drei?

Verstehe ich nicht Andi…

Frage: Warum hast du dir einen extra Zähler für die Wärmepumpe legen lassen, wenn du danach die Pumpe dort nicht drüber laufen lässt? Erstens zahlst du sicher für diesen Zähler Grundgebühren und zweitens auf deinem Zweirichtungszähler einen höheren Tarif außer, du kannst deinen eigen erzeugten Strom verwenden. Aber das ist ja nur tagsüber so.
In der Praxis sind die Abschaltungen von Zählern für Wärmepumpen und Nachtspeicheröfen eher selten bis nie. Schließlich will dein Energieversorger ja Umsatz machen. Man kann das sogar erfragen, wie oft eine Abschaltung in der jeweiligen Region in der letzten Zeit erfolgte. Bei mir war die Antwort, dass die letzten zwei Jahre NIE eine Abschaltung erfolgt ist.
Außerdem wirst du das gar nicht merken, wenn im Winter mal für zwei Stunden im Haus die Wärmepumpe nicht funktioniert. In der kurzen Zeit kann ein Haus nicht auskühlen.

Ich habe es nicht gemessen, aber ich gehe davon aus, dass es 3x13A =9kW statt 3x16A=11kW sind. 9kW und die (3) werden auch im Fahrzeug angezeigt.

Die 3 wurde bei mir auch angezeigt als eine Phase kaputt war. Smiley mit Lachtränen. Wo sind denn bei der Schnellantwort die Forum Smileys?

Schnelle Antworten benötigen keine Smileys :wink:

Wo steht denn, dass ich mir einen extra-Zähler für die WP habe setzen lassen…?
Ich babe zwei Zähler im Haus wegen der PV. Ein Erzeugungszähler und ein Einspeisezähler (Zweirichtungszähler).
Alle Verbraucher, auch die WP und die Batteriewechselrichter hängen zwischen den beiden Zählern.
Die Wärmepumpe wäre über einen dritten Zähler gelaufen und hätte nicht aus der Batterie versorgt werden können.

Der Umsatz für den Versorger bei Heizstrom wäre sogar geringfügig größer wenn er abschaltet. Dann läuft die Pumpe nicht in der warmen Mittags-/Spitzenverbrauchszeit sondern in den Randzeiten. Da ist es in der Regel aber kälter und der Verbrauch bei gleicher Wärmemengenabgabe höher.

Das man eine Abschaltung in der Regel nicht merkt ist richtig, dafür haben wir ja den Puffer mit 1000l extra groß gewählt. Dies aber aus einem anderen Grund.
Einzig bei der Warmwasserversorgung wäre bei 2h Pause evtl. etwas zu bemerken.

Grüße SuCseeker