Ladesäulen Besetzer, PlugInHybride nerven

Warum nicht einfach, wie beim SuC, ne Standgebühr. Wer fertig ist, hat 15 min Zeit um frei zu machen, ab da koste es…

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Habe ich erstmalig an einer öffentlichen Ladestation in Würzburg gesehen. Drei Cent Blockiergebühr pro Minute.

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Blockiergebühren sind leider auch nicht die zuverlässigste Lösung.

Man kann ja einfach das Ladekabel einstecken und weglaufen ohne zu laden, dann merkt die Säule auch nicht wer das ist um ihn zu bestrafen.

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Das ist aber ein anderes Problem, wer garnicht lädt muss halt Abgeschleppt werden…

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Für mich geht da auch ein wenig der krasse Vorteil vom Laden wo man parkt flöten. Dabei ist das meiner Meinung nach ein riesen Vorteil eines Elektroautos.

Wenn ich iwo hinfahre parke und lade ich in der Regel einfach dort. Wenn ich z.B. im Kino oder in einem Museum bin dann sprinte ich ja nicht raus sobald das Auto voll ist. Das geht meiner Meinung nach echt am Sinn vorbei. Destination Charger sind ja genau dafür da, langsam zu laden.
Bei einer DC Säule verstehe ich das Blockierverbot aber eine AC Säule sollte da nicht so kastriert werden von der Einsatzmöglichkeit her.

Es müssen einfach mehr Parkplätze mit Ladeplätzen ausgestattet werden, dann hat sich das Problem schnell erledigt. Ansonsten kann ich viele verstehen die den Umstieg auf Elektro nicht wagen werden, wenn Laden jedes Mal stressig wird…

In Köln gibt es stellenweise AC Lader an Laternen wo man über Nacht stehen und laden kann. Das ist der richtige Ansatz

Und ich fuhr auch einen Plug In bevor ich umgestiegen bin und um damit 90% elektrisch unterwegs zu sein, muss man auch eben die öffentlichen Säulen nutzen…
Und sofern sie diese nutzen, sind sie wenigstens elektrisch unterwegs für geraume Zeit danach :wink:

Aber dennoch gibt es echt Grenzen was Dauerladen angeht, da habt ihr vollkommen Recht!

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Ich zitiere mich an dieser Stelle erneut der Einfachheit halber selbst:

Des Weiteren verweise ich nochmals auf die fast schon „in der Regel“ falsch ausgeschilderten Ladestationen:

http://www.vzkat.de/2018/Elektrofahrzeuge/Elektrofahrzeuge-Ladestationen.htm

Ist zwar etwas länger zu lesen, hilft aber bei der sachlichen Diskussion und ist außerdem blutdrucksenkend…

Um noch mal auf die leider „unrichtige“ Aussage von @Der-Kieler zurückzukommen, ein Zitat aus obigem Link (gilt für alle öffentlich geförderten Ladestationen auf Basis EmoG):

EmoG: Keine Beschränkung auf „während des Ladevorgangs“ möglich
Entgegen der zuvor beschriebenen Aussage des BMVI, zur Verwendung des freitextlichen Zusatzzeichens „während des Ladevorgangs“, geht aus der Berichterstattung zum Elektromobilitätsgesetz (Juni 2018, BMVI) hervor, dass im Sinne des EmoG eine Beschränkung auf den Ladevorgang bislang ausgeschlossen ist. Stellflächen an Ladesäulen, die aus förderrechtlichen Aspekten im Rahmen des EmoG errichtet bzw. betrieben werden, sind daher stets reine Parkplätze, auf denen die Berechtigten bei vorhandener Ladesäule ggf. laden können, aber nicht müssen. Allenfalls ist gegenwärtig eine Beschränkung der Parkdauer z.B. mittels Parkscheibe denkbar - eine Verpflichtung zum Laden ist jedoch unzulässig, denn sie entspricht nicht der Ermächtigung aus dem EmoG.

Ich hoffe es „hilft“… „Gefallen“ muss es niemandem, das ändert aber auch nichts an der gültigen Rechtslage

Fazit:

Wir haben nicht zu viele eFahrzeuge auf Parkplätzen mit Ladestation, wir haben lediglich zu wenig Ladestationen!

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Stimmt. Aldi hat 150 Stellplätze, aber 2 Ladesäulen. Das kann allein mittelfristig schon nicht gutgehen.

Edit: Weiß auch gar nicht, wie sich Aldi das Endgame vorstellt.

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jo, ist nicht einfach.
Klar wäre am besten wenn die Hälfte aller Parkplätze nen Kabel hätte :wink:
Wird aber so schnell nicht passieren…
Gerade wenn es eben knapp ist, dann sollte eben jeder ne Chance haben, mann muss die Blockiergebühren ja nicht zu hoch machen, so das man zB den Museumsbesuch oder das Essen gemütlich beenden kann und dann eben 2 Euro fürs Parken zusätzlich zahlt…
Aber die „komplett Ignoranten“ oder Schnorrer, wie auch immer man sie nennen will, haben dann eine ‚Motivation‘ mal ein wenig mit zu denken.
Ohne Motivation geht halt nix… Und wenn es jemand mit der ‚Eigenverantwortung‘ nicht so hat, oder der Rücksicht / Weitsicht für Andere, dann brauchts halt ‚Anreize‘ :wink:

Viele Grüsse

Andre

Ich glaube nicht, dass Lademöglichkeiten an Supermärkten auf Dauer Sinn machen. Als HPC für „mal eben“ volltanken sicherlich, aber nicht mit 11 kW. Wie lange geht man denn einkaufen, damit sich das lohnt?

Heute erlebt: 2 x 22 kW gratis laden, einer der beiden Plätze wird von einem BMW Plugin-Hybriden belegt, Kabel ist eingesteckt, lädt nicht. 6 Stunden später steht er immer noch dort.

Die beiden Supermarkt-Lader, die ich kenne (Kaufland und Lidl) haben 1x DC (CCS und Chademo an einem Strang) mit 50kW und 1x AC Typ2 mit 43kW. Dass mein M3 bei letzterem nur 11 kW beziehen kann, liegt ja nicht am Supermarkt.

Nein, die Ladeperformance geht (für kostenloses Laden) in Ordnung, das Problem sind zu wenig Säulen…

Nächstes Problem: DC Laden ist auf Dauer nicht gut für unsere Autos. Thema interner Zähler

Schön, dass Du meinst meine geäußerte Meinung „richtig“ stellen zu müssen.
Meine Aussage bleibt nach wie vor MEINE Meinung. :wink:

Eine Blockiergebühr wird auf Dauer zu wenig sein, je mehr E-Fahrzeuge auf dem Markt sind.
Technisch sollte es möglich sein das entsprechende Fahrzeug nach einer Verwarnung an der jeweilige Ladesäule für X-Tage zu sperren = kein Laden mehr möglich.

Erziehung extrem. Lade-Blacklist :laughing:
Die Wirtschaftlichkeit steht ebenfalls im Vordergrund. Je mehr geladen wird, desto wirtschaftlicher für den Betreiber.

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Für die Unternehmen ist das ein Mittel der Kundengewinnung. Das heißt, die machen nur das was ihnen marketingtechnisch nutzt. Da sind dann auch 11KW Säulen sinnvoller: Die Kosten für Strom bleiben im Rahmen und für Schnorrer, die nicht ins Geschäft gehen lohnt es nicht.
Aber keine Angst: Due Geschäfte werden sicher weitere Ladesäulen hinstellen, aber ob die auf Dauer kostenfrei bleiben werden ist fraglich. Vermutlich wird es stattdessen irgendwann günstige Preise geben, so wie heute an den Supermarkttankstellen…

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Servus zusammen.
In München gilt allgemein, wer falsch parkt und behindert wird abgeschleppt, wenn das verhältnismäßig ist. In Feuerwehranfahrtszonen usw. braucht es nicht mal eine Behinderung. Wer also an einer entsprechend beschilderten Ladestation aus welchem Grund auch immer nicht (mehr) erlaubt parkt und diese (für einen berechtigten Anderen) der laden will blockiert wird abgeschleppt, wenn alle anderen Ladesäulen berechtigt belegt sind, weil er eben Berechtigte behindert und keine andere Lademöglichkeit (Verhältnismäßigkeit und Zumutbarkeit) besteht und in der Nähe ist.
Sollte er absichtlich nicht laden und man könnte ihm das nachweisen (z.B. weil er wiederholt so verbotswidrg abgestellt war) wird aus der Verwahrung eine Anzeige (wegen Vorsatz).
„110“ anrufen ist nicht so toll, weil das der Notruf ist, wird aber zumindest in München i.d.R. ein/zweimal toleriert. Besser auf einem Polizeirevier anrufen.

frei nach dem Motto:
„Hier irrt der BGH!“

Nun denn… Meinung hin oder her, an der Rechtslage ändert die auch weiterhin nichts.
Meine Einlassungen sollten lediglich helfen, daß sich am Ende nicht noch mehr Unbedarfte in dieses argumentative Sackgasse begeben. Deine Meinung bleibt Dir dabei (wie übrigens auch im Original-Beitrag bereits aufgezeigt) selbstverständlich frei… was auch sonst :wink:

Ob Tesla das weiß? Anscheinend wird es da etwas teurer. Eben habe ich mal nachgesehen; die Blockiergebühr beträgt in den Ländern, in denen man mit € bezahlt, 0,40 € je Minute, wenn eine Ladestation zu mindestens 50% ausgelastet ist; das erhöht sich auf 0,80 € je Minute, wenn die Ladestation zu 100% belegt ist.
Und das finde ich gut so.

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Man muss Ultra-Schnelader differenzieren von AC-Ladern. Dass man den Supercharger nicht während eines Museumsbesuchs belegen sollte, ist klar.
Daher is die Blockiergebühr bei Tesla höher.

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Auch an AC-Ladestationen halte ich die Vorstellung, daß man „den Museumsbesuch oder das Essen gemütlich beenden kann und dann eben 2 Euro fürs Parken zusätzlich zahlt“ für nicht angemessen. Wenn ich so eine länger dauernde/schlecht unterbrechbare Sache vorhabe, sollte ich mich imho regulär nicht irgendwo öffentlich zum Laden hinstellen.

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