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Ladeproblem duch schwankende Stromversorgung

Hallo Leute,
fahre das Model S seit Nov 13, jetzt knapp 40000km. Im Betrieb haben wir eine Windkraftanlage Typ Seewind 110/20 kW.
Beim Laden in der Firma steigt das Fahrzeug am CEE Stecker 16A immer wieder aus. Bei eingestellten 8 A geht das Laden meistens, die Ladeleistung verringert sich jedoch immer mal wieder bis auf 3 A, geht dann aber auch wieder hoch.
Das Problem tritt nur bei Wind (WKA speist ein) auf, vor allem wenn die Relais in der WKA schalten oder die WKA den Generator umschaltet
Wir haben es jetzt mit einem Schäffner Filter versucht, leider jedoch vergeblich.
Hat jemand einen ähnlich Fall und eine Lösung?
Die WKA ist 17 Jahr alt, alle Computer und sonstige Geräte laufen seit Inbetriebnahme völlig problemlos.

Ähnliche Probleme hatten wir auch mehrfach beim Laden in Skigebieten direkt bei den Liften.

Mfg Roland

Ich hatte ähnliche Probleme auf der eTour Europe 2014 - immer wenn ein ZOE an der gleichen Verteilung anfing zu laden stieg mein Model S aus. Danach (als der ZOE schon lud) konnte ich wieder starten.

Jetzt müsste man halt genau wissen was das Model S prüft/misst und was dann da die Ausstiegsschwellen sind.

Frank

Hi,
haben jetzt einen Schaffner Filter FN 258P-30-07 ohne Erfolg versucht,
ebenso eine Netzdrossel mit Blechkern und einen 3 Phasen Sinusfilter, alles ohne Erfolg.
Lade weiterhin nur mit 8A, dann läuft der Ladevorgang weitgehend sicher durch.
Wir müßten jetzt wohl eine Messung mit einem Netzanalysator PQ100 oder PQ200 durchführen.
Hat jemand sonst noch eine Idee?
Wir werden in diesem Jahr noch eine Heldele 22KW Typ 2 Ladestation installieren, mal schauen ob andere Fahrzeuge evt auch Ladeprobleme haben.

Vielleicht mal mit der Juicebox versuchen?
Die soll ja unempfindlicher sein.

Guter Gedanke, habs mir im Netz angeschaut und werds weiter verfolgen
Roland

Sorry für die Häme: „Aber die ist doch viel zu gefährlich“ :laughing:

Wenn das Fahrzeug die Ladung unterbricht, was soll dann der JuiceBooster ausrichten?

Hallo zusammen
Das sind interessante Infos. Zur Zeit bin ich in Saas-Fee ( Schweiz ) im Skiurlaub. Im Parkhaus im 1. UG sind vorbildlich 3 Parkplätze mit Lademöglichkeiten ( 400/16 ) eingerichtet. Voller Vorfreude habe ich meinen P85 dort abgestellt und angeschlossen. Nach wenigen Sekunden blinkten die LED jedoch rot mit einer Fehlermeldung im Display. Trotz mehrmaligen Neustart des Ladevorganges, wechseln der Dose etc. konnte nicht geladen werden. Ich habe mich danach mit dem Parkhauswärter in Verbindung gesetzt. Dieser informierte mich wie folgt: Das Problem sei bereits bekannt, jedoch könne niemand plausiebel erklären an was es liegt. Auch andere Elektro-PKW wie Zoe etc. können nur wenige Sekunden geladen werden. Selbst Fachpersonen vom Netzbetreiber können sich die Umstände nicht erklären. Da jedoch grosse Bergbahnen mit entsprechendem Leistungbezug im Ort in Betrieb sind, müsse ein Zusammenhang mit diesen bestehen. Interessant ist jedoch die Tatsache, dass sowohl Computer wie auch die örtlichen Elektrofahrzeuge ( der Ort ist Autofrei und nur mit Elektro bedient ) keine Probleme weder im Betrieb noch im Ladevorgang zeigen…

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang dann die Information wo diese „örtlichen Elektrofahrzeuge“ geladen werden, und worin der Unterschied besteht zwischen deren Ladestation und denen im Parkhaus. Dies sollte eigentlich das „Fachpersonen vom Netzbetreiber“ herausfinden können.
Ob es dann das gleiche Problem wie im Eingangspost ist wage ich nicht beurteilen zu können.

Grüße

Eric

Ich glaube der Unterschied liegt dort auch in der Art des Elektrofahrzeugs - die kleinen Elektroautos in Saas Fee und Zermatt verwenden soweit ich weiss noch sehr klassische Akkus, und das Aufladen stellt keine speziellen Anforderungen an Netzstabilität.

Vielleicht fehlt einfach nur der Nulleiter in der Steckdose. So war es bei mir im Skiurlaub bei zwei 16 A Drehstromsteckdosen. Die dritte tat es dann :smiley:

Dann dürfte meines Wissens der Ladevorgang gar nicht beginnen, weil der UMC blockt.

Es ist wirklich eines der meisten Probleme , Nullleiter falsch angeschlossen oder nicht angeschlossen . Es ist auch extrem kompliziert die 5 Leiter richtig anzuschließen . Ich habe in meiner Laufbahn als Elektroniker mehrmals solche Zwischenfälle erlebt , da haben Elektriker sogar behauptet es sei alles bestens aber ich habe ihm dann gezeigt das der Nullleiter verbrannt war , er konnte den Fehler selbstständig nicht finden .

mrhirschi hat ja auch nicht geschrieben, dass der Ladevorgang bereits begonnen hat.

Soweit ich weiß, bleiben die LEDs am UMC ohne Nullleiter ganz aus.

Bei mir haben sie definitiv rot geleuchtet und nach Aussage des Elektrikers fehlte halt der Nullleiter.

Danke für eure Inputs. Da mir die Sache auch nicht wirklich erklärbar ist, habe ich noch einmal nachgefragt. Offenbar ist mein Wagen nicht der erste Tesla der Probleme beim laden an den besagten Dosen hat. Mir wurde geraten, nach dem Betriebsschluss der Bergbahnen einen erneuten Versuch zu starten. Das habe ich gestern Abend zu später Stunde wie folgt versucht: Ladekabel vom Wagen und Dose entfernt, an der Dose neu eingesteckt, den Wagen angeschlossen. Wagen stellt auf Lademodus. Nach ein paar Sekunden ist am Display sichtbar, dass der Wagen 6-8Ampere…zieht. Die Ladedauer wird berechnet, die LED beim Port blinken grün. Nach etwa 50 Sekunden ist Schluss, die LED blinken rot. Im Display erscheint Fehlermeldung „Ladevorgang abgebrochen“. Da offenbar wirklich ein technisches Problem an der Installation oder im Netz besteht, werde ich bei der Gemindeverwaltung eine entsprechende Nachricht deponieren.
Betr. Elektroverkehr in Saas Fee müsst ihr wissen, dass es sich bei allen Fahrzeugen um spez. Typen handelt. Ich gehe davon aus, dass die Ladetechnik inkl. Akku auf der Technik von Verbrennern beruht. Daher sind wohl Probleme im Netz bei diesen Fahrzeugen nicht wirklich merkbar.

Hallo zusammen, jetzt tut sich ja doch einiges im Forum.
das Problem in Saas Fee ist sicherlich ein anderes, bei uns geht das laden am Anfang immer , die Leistung wird nur im laufe der Zeit
durch Tesla reduziert, steigt dann auch teilweise wieder an bis diese dann evt auch ganz abbricht.
In Skigebieten habe ich auch mehrfach ein ähnliches Ladeproblem gehabt.
In Italien Brixen ist der Ladevorgang im letzten Jahr regelmäßig um 20 Uhr unterbrochen worden, wahrscheinlich wegen zu geringer
Netzspannung. Nach erneutem Starten lief der Ladevorgang dann reibungslos durch.
Roland

Das hört sich nach absinkender Spannung während des Ladens an. Dies „erkennt“ das Ladegerät vermeintlich als fehlerhafte Installation (schlechte Klemmen, zu geringer Querschnitt, o.Ä.). Bei einer fehlerhaften Installation (alle Leiter vorhanden und richtig angeschlossen) würde sich der Fehler (s.o.) stärker als berechnet erwärmen. Dadurch steigt dort der Widerstand. Dies erzeugt dort einen höheren Spannungsabfall, … Schlussendlich sinkt die Spannung am Ladegerät.
Die Installation sollte mit einem Installationstester (z.B Metrawatt Profitest) geprüft werden. Ein Netzanalysator ist da nicht unbedingt aussagekräftig. Der zeigt hauptsächlich Störungen an. Auch würde ich die Spannung während des Ladens mit einem Messgerät (DMM, Scope, …) beobachten. Wenn man das Installationstestgerät während des Ladens an den selben Anschluss anschließt kann man evtl. den sich veränderten Widerstand sehen.
Mit einer Termokamera sieht man ggf. auch wo es zu warm wird.
Ja ich weiß: „Messpark“. Aber ein EVU sollte die entsprechenden Geräte haben. Ein Elektroinstallateur MUSS inzwischen einen Installationstester haben. Stichwort: Abnahme.

Bye
mikeljo

Hallo

Beim Model-S wird eben vorsichtig umgegangen, wenn hier etwas an der Stromversorgung nicht stimmt, und das ist auch gut so!

Das Thema kenne ich in ähnlicher Form, wenn die Zuleitung äußerst lang ist.
Hierbei ging die Spannung auf nur 200V pro Phase und der Strom entsprechend hoch.
Es war eine CEE 32A Dose, da ist es normalerweise kein Problem, mit 22kW zu laden, hier überstieg dann der Netzeingangsstrom jedoch deutlich die 32A, um die 22kW zu halten und ich mußte mein Ladegerät ein Stück zurückdrehen.
Ich verwende hier als Kontrolle des Netzes ein Instrument von Janitza, welches Spannungen, Ströme, Wirkleistung, Blindleistung, cos phi, etc. auf allen 3 Phasen anzeigen kann. (Siehe mein Thread "Schneemobil in der Schweiz).
Kann ich nur empfehlen.

Ich denke bei den genannten Umschaltungen an der Windkraftanlage wird sich das auf die Netzspannung niederschlagen. Beim einspeisen wird die Netzspannung ein gewisses Stück angehoben und je nach WKA Anlage tritt in diesem Fall EMV auf.
@ schildi: Meinst Du mit „wenn die Relais in der WKA schalten“ daß die Anlage ans Netz geht? und „WKA den Generator umschaltet“ daß hier Generatorpole umgeschalten werden bei höheren Windgeschwindigkeiten?

Viele Grüße Daniel