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Ladenetzbetreiber nutzt Tesla

Ein niederländische Netzbetreiber nutzt Tesla als Strompuffer :smiley:
electrive.net/2018/01/25/te … rompuffer/
Das geht in die richtige Richtung. Ja, ja die Holländere. Die denken nach - keine Zeit für Fussball. :wink:
Fehlt nur noch die „Rückspeisung“ ins Netz und schon haben wir ein „Riesenbatterie“ verfügbar. :exclamation:
Bei der Tesladichte in der Schweiz etwa schon jetzt sicher möglich.
Gruss rundum

Einfacher wäre vielleicht den gepufferten Strom zum Fahren zu nutzen, als mit entleerten Akku los zu fahren :wink:. Durch begrenzte Anzahl an Lade/Entladeyklen im Tesla wäre das für Netz und Auto die idealere Lösung. Jeder Lade und Entladevorgang ist zudem noch mit Verlusten behaftet. Das Projekt ist sehr spannend und so wie sie es machen einfach nur logisch. E-Autos sind nun mal Teil der Lösung nicht des Problems für stabile Netze.

Ich stehe Rückspeisung („V2G“) auch skeptisch gegenüber, genau wie sustain. Ich finde es super, dass TenneT die Auto-Akkus einfach als passive Regelenergie nutzt, ohne Rückspeisung! Das ist m.E. ein vielversprechender Ansatz, denn laden muss das Auto sowieso und die meisten stehen lange genug rum, dass man mit Regelung was machen kann.

Alle bisherigen Experimente in der Richtung wurden mit Autos mit viel zu kleinen Akkus gemacht, das ist natürlich Quatsch, dass so ein Auto dann statt 100 km vielleicht nur 50 km Reichweite hat, wenn man los fahren will. Mit dem Tesla macht das m.E. tatsächlich Sinn. In meinem Akku ist immer genug Strom, egal ob ich gerade geladen habe oder nicht. Für den Alltag reicht mir sogar der „Bodensatz“.

Macht schon Sinn. Werden weitere anbieten denke ich weil einfach billiger als neue Leitungen zu verbuddeln. Wird der Tesla Eigner am dann ja wohl günstigeren Strompreis beteiligt? Rückspeisen schließt Tesla je bisher aus.

Die Teilnehmer des Experimentes geben per App vor, wann ihr Tesla „voll“ sein soll. Ich verstehe darunter, dass dann der gewünschte SoC von beispielsweise 80% erreicht ist. Tennet steuert dann die Ladeleistung in den Stunden bis dahin.

Das Experiment läuft bis zum Sommer. Schon jetzt spricht der Tennet-Chef vom breiten Einsatz danach. Ich würde es sehr begrüßen, wenn das kommt.

Auch ich denke, dass Rückspeisung nicht kommen wird. Bei weiterem Ausbau der erneuerbaren Erzeugung brauchen wir mehr Abnehmer, die flexibel gesteuert werden können. Insbesondere wenn die Erzeugung den aktuellen Bedarf übertrifft. Da kommen ladende E-Autos genau richtig.

Ich empfinde es als eine gute Sache! Dadurch wird eine Glättung des Strombedarfs erreicht. Allerdings fördert dies schlecht regelbare Kraftwerke für den Grundlastbedarf. Nicht gerade eine Stärke der EEs, oder?

Ich vermute, dass später gerade in Bezug auf EE eine Rückspeisung viel bringen könnte. Das geht meines Erachtens aber nur gegen eine ausreichende Vergütung.

Leider bezahlen aktuell die Netzbetreiber lieber Geld ins Ausland um ihren Strom los zu werden, als ihn den Kunden zu schenken.
Das ist doch der eigentliche Fehler im System.
Meint ihr daran ändert sich tatsächlich flächendeckend etwas in den nächsten Jahren?
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es mit Steuern oder Subventionen zu tun hat, dass so ein gesellschaftlich völlig absurdes Schindluder von den Konzernen getrieben wird.

Die Herausforderung in Deutschland ist hier: „Don’t mess with Kommunalhaushalt“ - Anders ausgedrückt: Wer an die Konzessionsabgabe geht, der wird mit Liebesentzug auf Lebzeiten bestraft. Diese Abgabe fällt auf jede KWh an, die durch das öffentliche Stromnetz geleitet wird und dient in den Pleite-Kommunen der Republik zur Finanzstütze für Kindergärten, Schwimmbäder und andere öffentliche Einrichtungen.

Bei der STROMDAO hatten wir die Erfahrungen gemacht, dass „Flexibilität“, die gratis Durchleitung von Strom bedeutet alle (inkl. den Netzbetreibern) OK finden, aber es immer mindestens eine Gemeinde gibt, die nicht mitmacht. Um einzelne Orte nicht zu diskriminieren, ist es bei aktueller Rechtslage daher unmöglich mehr als einen Piloten zu machen, der kostenlos Strom liefert. (Bei Flatrates, Ladeflat etc… zahlt nur jemand anders die Kosten).

Gruß,
Thorsten

Sehr spannendes Thema. Einzig die permanente Bevormundung der Endnutzer ist den Energieversorgern einfach nicht abzugewöhnen.

„Wir bestimmen“ ist die Standarddenke der Versorger. Das ist ‚alte Welt‘.

Die Idee beim Autostrom der STROMDAO ist es, das selbe Resultat als Ergebnis vieler dezentraler Einzelentscheidungen zu erreichen. Ohne Zwang und Fremdbestimmung, sondern über Preissignale:
:arrow_right: STROMDAO - Autostrom für heimisches Laden

Man stelle sich vor, jemand nimmt an dem Programm teil, der, aus welchem Grund auch immer, das Auto JETZT voll machen und losfahren muss, koste es was es wolle. Und Tennet dreht den Hahn ab. Ist doch unattraktiv. :unamused:

Sorry aber das stimmt nicht. Strom wird an der Börse gehandelt und jeder der dort mitmacht kann auch den Strom erwerben.
Ist zuviel Strom im Netz muss jemand gefunden werden der diesen „zusätzlichen“ Strom abnimmt. Es würde nicht reichen den Preis im Netz zu halbieren, denn das würde nicht zu einer erhöhten Abnahme in der notwendig kurzen Zeit führen.

Abnehmen können den Strom also nur Unternehmen die in der Lage sind sehr genau gesteuert zusätzliche Strommengen abzunehmen. Oftmals sind das Pumpspeicher bei denen der Strom verwendet wird um Wasser den Berg hochzupumpen.

Nur wenn wir alle einen Speicher zuhause hätten könnte der Netzbetreiber diesen füllen wenn zuviel Strom im Netz ist.

Diese „Bevormundung“ ist ja gerade die Idee an der Sache! Du hast schon auch gesehen, dass diese „bevormundeten“ Teslafahrer dafür günstigere Tarife bekommen?

Und: Es hat sie keiner gezwungen, dieses Modell zu wählen. Kann jeder frei selbst entscheiden.

Einer von uns beiden steht auf dem Schlauch. Inwiefern hat die ‚alte Welt‘ bestimmt, wann du Strom verbrauchen darfst? War/ist es nicht exakt umgekehrt? Bestimmst du oder dein Stromversorger, wann du morgens die Kaffeemaschine einschaltest?

"Zitat „Der niederländische Stromnetzbetreiber TenneT nutzt laut einem Bericht seit kurzem die Akkus von 100 Tesla-Fahrzeugen zur Stabilisierung seines Netzes. TenneT bestimmt dabei, wie schnell oder langsam die Batterien der Tesla-Stromer geladen werden.“ Zitat Ende.
Das passt doch gut.
So lange mein Auto in der Garage angesteckt steht können die doch laden was Platz hat. Ob schnell oder langsam ist doch unwesentlich! Passt doch, oder?

Zitat „Über eine App geben die Besitzer vor, bis wann ihr Elektroauto wieder geladen sein muss. Die Steuerung des Ladevorgangs übernimmt TenneT. Mit dem Projekt sollen sich Engpässe im Übertragungsnetz vermeiden lassen. Ziel: Sobald mehr Strom durch Windkraft- oder Photovoltaik-Anlagen geliefert werden kann, sollen die Akkus schneller geladen werden, um so das Netz zu entlasten. Nimmt der Anteil an Wind- und Solarstrom ab, laden die Autos langsamer.“ Zitat Ende

Wo ist da das Problem? Ich stell abends mein Auto in die Garage, stecke das Ladekabel an und gebe vor, die Batterie muss morgens um 6.00 Uhr geladen sein. Notabene bis zum von mir bestimmten Punkt! Mach ich ja jetzt auch schon so. :unamused: Passt doch, oder?
Gruss rundum

Das stimmt nicht ganz, wenn es um Erdgas geht oder Strom für Sonderkunden, dann sind die Kommunen ganz bescheiden. Nur wenn es um das Abzocken des Endverbrauchers beim Strom geht, sind diese gnadenlos mit 1,8-2,8ct/kWh Abgabe. Nur wer mit Strom heizt, kommt in den Genuss einer geringen Abgabe.

Wie wäre es, der Bürgermeister verlangt vom Heizöltanklaster pro kWh den gleichen Betrag wie für Strom für die Nutzung der städtischen Strassen.
Da müsste ein 10.000l Heizöllaster glatt €2.8000 dafür abdrücken, um einmal quer durch die Stadt zu fahren.
Wenn er 10x am Tag eine Fuhre hat, hätte der Bürgermeister seinen Haushalt saniert.

Die meisten Kommunalen Versorger sind bzgl. Netzkosten als cost-center und nicht als profit-center aufgestellt. Die Gebühren selbst sind von der Netzbehörde überwacht und reguliert. Und die ist dafür bekannt, nur recht niedrige Gewinnmargen zuzulassen, für die ein Handwerksmeister oder Mittelständischer Betrieb keine Hand rühren würden…

Gruß SLAM

Dafür wird dort beschissen und betrogen was nur geht. Um die Netzentgelte zu rechtfertigen werden Kosten ohne Ende produziert und ohne Not Unsummen in das Niederspannungsnetz investiert, damit die kommunalen Besitzer Ihre garantierte Rendite von z.Z. >7% auf das eingesetzte Kapital zu kassieren.

Du unterstellst immer nur. Noch dazu mit einer beleidigenden Wortwahl, mit der du alle außer dir als Betrüger und Verbrecher verunglimpfst.

Aber Beweise bleibst du immer schuldig…

Nenn doch mal bitte einen überprüfbaren konkreten Fall.

Danke SLAM

Ich hab den Artikel durch gelesen so genau es ging… von euren Annahmen dass da Strom zurück ins Netz geht finde ich nix. Die machen eigentlich nix anderes als dann voll zu laden wenn entsprechender Strom da ist… was ist daran so besonders?

Besonders ist daran, dass es mal einer macht. Bis jetzt wird immer nur viel darüber geredet, dass es theoretisch möglich und sinnvoll wäre, aber in der Realität passiert es eben noch nicht.

Die abschaltbaren Verbrauchseinrichtungen sind die Light-Version davon. Die Sperrzeiten am frühen Abend reduzieren die Netzlast zu dieser Spitzenzeit.

Nur wie ich feststellen muss gibt es doch einige Hürden. Anstatt dass man alles aus einer Hand zu einem vernünftigen Preis bekommt müssen mehrere Elektriker vorbei kommen, was dann schon mindestens 1-2 Jahrersparnisse kostet, wenn man überhaupt einen Elektriker für die Pipifax Aufgaben bekommt.

Finanziell lohnt sich das so gut wie nie. Bis man das raus hat… wenn ich nur sehe was alles nötig ist um meinen PV Strom bestmöglichst ins Auto zu bringen nur weil ich via App nicht mal die Stromstärke ändern kann frisst die Ersparnis von Jahren auf…
Sowas macht man entweder weil mans kann oder will. Aber zumindest bei Privatleuten nicht weil es sich lohnt.