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Laden und Fahren in Frankreich

Ich hatte es mit überlegt, aber dann wieder verworfen. Für die max. 1000 km auf französischen Autobahnen, die ich auf dieser Tour fahren werde, ist mir der Aufwand mit Bestellen, Halter ankleben und dann wieder demontieren zu groß.

Zumindest in Italien funktioniert es mit der Kreditkarte auch recht einfach. Ob es dieses Jahr in Frankreich anders wird, werde ich sehen. Kann dann Anfang Oktober sagen, ob ich das nächste Mal einen Transponder bestellen werde.

Gruß Mathie

Ich kann den Transponder nur wärmstens empfehlen, man kann mit bis zu 30Km/h durch die Mautstationen fahren, ein riesiger Komfortgewinn!

Und der Halter kann im Auto bleiben, Du gibst nur den Transponder zurück.

Ich habe immer mit Kreditkarte bezahlt. Damit hatte ich dann auch immer gleich eine Zahlungsbestätigung per SMS, von meiner Kreditkartenfirma. Mühsam sind vorallem die vielen Mautstationen selbst, es geht zwar schnell, aber immer wenn Du Dich einem Ballungsraum näherer zahlst Du. Die Autobahnen sind in Stadtnähe zumeist gratis. Nach der Stadt geht es wiefer los mit zahlen, außerdem gibt es mehrere Autobahngesellschaften. Der Verkehr selbst ist sehr flüssig und extrem diszipliniert. Die Straßen sind allgemein in sehr gutem Zustand.
LGH

Außer wenn gewisse Österreicher meinen, sich nicht an die Geschwindigkeitslimits halten zu müssen… :stuck_out_tongue:

Wie ist das eigentlich mit dem Parken? Ist es in Frankreich (in Paris) immer noch normal, dass man ohne Handbremse parkt, damit sich die Autos leichter zusammen schieben lassen…? Damit wäre das Model S/X ja disqualifiziert… (Nein, ich habe nicht vor, mit dem eigenen Auto nach Paris rein zu fahren.)

Man kann die Disziplin nur dann richtig einschätzen, wenn man selbst nicht ganz so diszipliniert ist. :wink:
Im Ernst der erste Blitz, wir waren gerade aus dem MontBlanc Tunnel heraussen, von Italien kommend. Es gab zunächst 130 km/h, dann 110, 90, 70, alles innerhalb weniger 100 m, bergab und kurvig…bei den 70 war ich etwas zu spät dran. Ich war auf der linken Spur und wollte noch das letzte Auto einer Kolonne überholen. Am 70er Schild hat es geblitzt, 26 km/h zuviel, schätze ich.
Der zweite Blitz mit 5 km/h zuviel war in der Nacht auf einer, seit gut 20 km, schnurgeraden Landstraße, ich fuhr exakt 80 km/h, links und rechts Wald, weit und breit kein Haus. Eine leichte Kurve, ein 50er Schild und direkt dort das Radar, das kleine Dorf, für dass diese 50 km/h gilt kam gute 500 m später.

Parken ohne Handbremse ist nicht mehr üblich, das Auto ist zwar immer noch nicht heiliggesprochen, aber inzwischen kann man selig ruhig Parken.

LGH

Ok, wenn die das Radar auf demselben Mast montieren, wie das Tempolimit-Schild, dann muss man sich von Deutschland (oder Österreich) kommend wirklich umstellen… Das wird anstrengend. Wie stehen die Franzosen eigentlich zu Blitzerwarnern und, wo wir schon dabei sind, Dashcams?

Danke. Wenigstens eine gute Nachricht!

P.S. Ich habe den Thread-Titel mal ein wenig erweitert, damit wir nicht off-topic kommen! :wink:

Keine Ahnung, wie die dazu stehen, aber ich kann dir einfach sagen, dass sich CamSam PLUS auf unseren Frankreichtrips bestens bewährt hat – nie mehr ohne.

Die Zahlung mit Kreditkarte ist doch absolut problemlos.

Kommen gerade von einer Tour Kiel - Österreich- Italien - Provence zurück.

Wir haben in Frankreich immer am Supercharger oder mit dem Juicebooster 2 auf dem Campingplatz geladen.
Für den JB2 gibt es entsprechende Adapter, so dass wir keine Probleme hatten.

Hallöchen,

ChaDeMo-Adapter sind für uns, auch in F, ein Muß. Damit geht Gratis-Laden bei Lidl, Ikea und Cora (+ weitere).

BIP&GO haben wir seit es das System gibt (damals noch eine lahme RFID-Karte, die man aus dem Fenster reichen mußte). Bisher niemals Probleme, und es funktioniert auch vielerorts für Parkhäuser.

Die Blitzer sind doch so weit voraus gekennzeichnet, das es kein Problem sein sollte, nicht geblitzt zu werden…

Nicht alle Blitzer sind gekennzeichnet. Und man wird bereits ab 1 km/h zu schnell geblitzt und muss ordentlich zahlen. Manche sprechen hier von alternativer Staatsfinanzierung.

Ich würde empfehlen, den Geschwindigkeitswarner maximal auf +3kmh einzustellen. Außerdem ist eine App sinnvoll, die rechtzeitig vor Gefahrenstellen warnt. Wie z.B. Stellen, an denen andere Verkehrsteilnehmer aus verschiedenen Gründen plötzlich bremsen. :wink:

Natürlich Finger weg von Blitzerwarnern, die sind total illegal :laughing:

Zahlen von der Peage geht auch gut mit der normalen Bankomatkarte mit Maestro Funktion. Hat aber ein Tageslimit von 99.- Euro soweit ich mich erinnere. Einfach Karte rein und wieder raus.

Fahren in Frankreich ist tiefenentspannt. AP1 auf 133 km/h und Du wirst nicht geblitzt. Stehen auch gerne bei nicht öffentlichen Autobahnzubringern :wink:

LG
W

Ich hoffe, das funktioniert auch mit AP0! :wink:

Einfacher Tempomat ist doch auch bei pre-AP vorhanden, oder?

Gruß Mathie

Sorry, aber natürlich, auch mit AP0. Auch schon gemacht von Amsterdam nach Nizza und zurück. Wie gesagt alles tiefenentspannt :slight_smile:

Schon fast vergessen den AP0 und hatten grosse Freude mit dem Braunen durch Frankreich :smiley:

LG
W

Klar. War nicht ganz ernst gemeint.

Hallöchen,

na sicher kann man auch per Karte die AB-Nutzung bezahlen - wenn man lange Schlange stehen möchte.

Wir nicht - deswegen Bip&Go in Frankreich und Telepass in Italien.

Und erlaubten/geduldeten „Blitzerwarner“ gibt’s in Hülle und Fülle.

Nach einer Gesetzänderung dürfen die jedoch die Blitzer nicht länger genauestens orten - vernünftig zu fahren ist leichter und billiger.

Unsere „Blitzerwarner“ dienten sowieso hauptsächlich um uns selbst vor die Deppen zu warnen, die vor die Blitzer in die Eisen stiegen um dann mit der erlaubten Geschwindigkeit minus 20 km/h Tacho an das Gerät vorbeizufahren. Und nachher natürlich fleißigst Gas zu geben!!

Das ist natürlich völlig richtig und ich halte es mit Blick auf den Verbrauch meistens auch so. Trotzdem wird auf den gut ausgebauten und oftmals ziemlich leeren Autobahnen (A40, A89, A64, …) tendenziell doch eher gegen 150km/h gefahren, was ja noch kein Rasen ist und auch nicht besonders riskant. Da kann es schon mal passieren, dass man einen Blitzer (zumal die temporären) übersieht.

Der ChargeMap Pass kostet einmalig 14,90 Euro für ein „Welcome Package“ (Zusendung der Karte + ein bisschen Werbe- und Informationsmaterial). Das ist jetzt nicht super günstig, aber irgendwie noch im Rahmen. Der KiWhi Pass hingegen kostet 24 Euro pro Jahr! :astonished: Das finde ich ziemlich heftig. :angry:

In beiden Fällen hat man dann noch keine einzige kWh geladen und hat auch keinerlei Guthaben. Beim ChargeMap Pass scheint die Abrechnung der Ladevorgänge after-the-fact über die Kreditkarte abgewickelt zu werden (ich konnte es aber noch nicht ausprobieren). Den KiWhi Pass hingegen muss man aufladen (PrePaid) bevor man ihn zum Laden nutzen kann – und pro Transaktion („PrePaid-Aufladen“) werden direkt nochmal 60 Cent Transaktionskosten aufgeschlagen. Immerhin habe ich die Zusage bekommen, dass ich überschüssiges Guthaben zurückfordern kann, wenn ich den Account kündige – was ich angesichts des Jahresgrundgebühr nach der Reise wohl tun werde.

Wir werden uns auf der Fahrt am Wochenende nur auf die Supercharger verlassen, ich bin froh, dass wir schon ein paar Jahre das Karten und Steckergedöns nicht mehr brauchen. Und mit dem Wohnwagen müssen wir schnell laden. Bin sicher, dass alles klappt. Auf der Autobahn darf ich nur 90 fahren, das grenzt den Verbrauch schon mal ein. :smiley: