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Laden Model S / CEE 32A Dose (Kraftsteckdose)

Vergesst bitte den Norwegen Adapter für Europa DACH und ähnliche !!!

Wg. IT Netze 3 x 230 / 127 V in Norwegen wird hier der N auf eine Phase gelegt, setzt Du den in Europa DACH ein, legst Du 1x400 V auf Dein Model S…

Einfache Lösung :

a) Adapter CEE 32A Stecker 5 polig auf CEE 3x16A Kupplung 5polig (Conrad, Voelkner, Amazon)
b) Wenn es einphasig sein soll : Mennekes CEE 1x 32A (blau) über Deinen Hauselektriker, der es beim Großhändler bestellt

Nach der neusten Ausgabe 2012 der entsprechenden Norm darfst Du an Ladestationen einphasig mit 32 A laden.

?? Wenn ich mir eine 3p CEE 32A Dose an die Wand schraube und dort L,N und PE auflege kann das Auto keine 400 V abbekommen.

Hier gings darum, mit 32A zu laden, das geht mit Deinem Vorschlag nicht.

Siehe oben.

möglicherweise habe ich Dich falsch verstanden :

wenn Du den europäischen MC nimmst und nur den einphasigen Aufsatz für 32 A (blau) nimmst, gibt es in der Tat kein Problem mit 400 V
Nimmst Du aber den norwegische MC und setzt versehentlich den 5poligen Aufsatz für 32 A (rot) drauf, dann hast Du 400 V am Auto.

Ich muss mal einen Punkt in die Diskussion 16A vs. 32A laden einbringen, dies gilt speziell für Österreich und sollte für die Zukunft nicht unberücksichtigt bleiben.

Kaufmännisch hat ein Haushalt 4 kW Anschlussleistung eingekauft. Jede höhere Leistung bedeutet, spätestens wenn Smart Meter im Einsatz ist, bitte nachkaufen. In Österreich gibt es die ersten Fälle, bei denen der Energieversorger eine Nachzahlung aufgrund des höheren Anschlussleistung fordert :unamused:

Teilweise ist dies auch verständlich, da das Netz derzeit nicht auf derartige gleichzeitige Spitzenleistungen ausgelegt ist und dann geht es nicht nur mehr darum ob die Absicherung beim Haushaltsanschluss passt :angry:

Da in Österreich standardmäßig von einer Anschlussleistung von 4 kW ausgegangen wird macht es für die Berechnung schon einen Unterschied ob man dann zuhause mit 11kW (fast 3 mal soviel) oder mit 22kW (mehr als 5 mal) sein Model s auflädt.

Da werden die Netzbetreiber ganz schnell mit entsprechenden Nachverrechnungen anklopfen :astonished:

Dies beschäftigt mich nun schon einige Wochen und für mich habe ich noch keine klare Antwort für meine Ladestrategie für zu hause gefunden :question:

Hallo,

interessanter Aspekt!
Ich würde bei mir bis 32 Ampere alles legen lassen, werde mal bei den in Frage kommenden Versorgern nachfragen, wie die das handhaben.

Gruss,

Björn

-mit dem Model S kannst du ja auch mit weniger kW laden , das ist frei wählbar und deshalb ist die Ladestrategie das entscheidende
aber die Infrastruktur die du dir in deiner Garage einbaust zweitranging die sollte doch meiner Meinung das Maximum abdecken
um eventuell mal auch schnell laden zu können

Interessant, wie kommst du auf 4 kW? Nach Info der EVN ist ein normaler Hausanschluss ihrem Gebiet mit 15kW gerechnet.

32A sind eigentlich 22kW etwas über der Berechnung, sollte aber fürs Netz kein Problem darstellen.

Auch ich bin über die 4kW Version von WienStrom informiert worden.
Es gibt eine Bezugsgrenze, wonach bei Überschreitung eine nicht unerhebliche Bezugsrechtsumme (ein paar hundert Euro!!) schlagend wird.

Kann www.tanke-wienenergie.at als Ausweg empfehlen.

Da sind die Versorger in Österreich aber sehr sparsam. Läßt der Parallelbetrieb einer Heimsauna mit einem Elektroherd bei euch die Sicherung fliegen? Hier in Nordhrein-Westfalen hat ein normaler Anschluß eines Einfamilienhauses 63A dreiphasig, entsprechend 43kW.

Diese Anschlusswerte sind auch in Österreich für Einfamilienhäuser vorgesehen.
Hier geht es um die Bereitstellung der Energie

Für was gelten denn die 4KW? Monatliche durchschnittliche Last? Denn Spitzenlast kann das ja nicht sein, jeder Durchlauferhitzer zieht sich bereits seine 22KW, ein Herd zumindest die Hälfte usw.
Mein Haus-Anschluß würde jedenfalls auch 3x63Ampera maximal zulassen. Jetzt frag ich mich noch, ob das EVU jedes Haus von außen einzeln messen kann?

CU,
Prodatron

Ich kenne die Regularien in Österreich zwar nicht, vermute aber ein ähnliches Szenario, wie auf zB auf Mallorca. Dort ist die maximale nutzbare Leistung keine technische Einschränkung des Hausanschlusses, sondern eine rein vertragliche Regelung. Ein Haushalt darf dort im Regelfall nur eine maximal Leistung von 5,5kW entnehmen. Das ist u.a. auch politisch gewollt. Überwacht wird das durch den ICP (Interruptor de Control de Potencia) - das ist tatsächlich nur ein vorgeschalteter verplombter Leitungsschutzschalter, der bei „Überlast“ auslöst. Insofern stimmt der Vergleich mit der rausfliegenden Sicherung.

Inzwischen werden die ICP übrigens durch fernauslesbare Stromzähler ersetzt - das sind die auch in Deutschland inzwischen von den Energieversorgern sehr gerne eingesetzten SmartMeter… mancher ahnt schon, in welche Richtung das laufen könnte…

Michael

Ich habe hier in Niedersachsen ja gerade meinen Zähler-/Stromkasten umbauen lassen müssen wegen der PV-Anlage.
Bei mir sind 50A Sicherungen im „Panzerkasten“.

Hallo Karsten, welches Baujahr ist dein Haus? Bzw. falls der Hausanschluss erneuert wurde, wann war das? Ich habe gehört, das Einfamilienhäuser in Deutschland seit circa 2009 nur mit 50A Schwertsicherung im Hausanschlusskasten angeschlossen werden.

Gruß
Volker

Das Haus ist Bj. 1961
Es wurde 1986 noch mal groß umgebaut
Ich habe es 1995 komplett renoviert nach dem kauf.
Der Zählerschrank wurde vor ca. 1 Wochen umgebaut.

Alt: (Da war natürlich noch ein „Holzkasten mit Tür“ davor, das schwarze Kabel war für meinen Ladeanschluß in der Garage)

Neu:

Ein kleiner Unterschied. :open_mouth:

Sehr schön. Hast du auch Bilder vom Hausanschlusskasten vorher/nachher? Offen?

die privaten tarife sind bis 7000 kWh Jahresverbrauch gerechnet, z.Z. ohne Leistungsbegrenzung bzw. durch fue Absicherung.
Die gewerblichen Tarife haben einen Leistungspreis ermittelt durch sog. 1/4h Messung d.h. höchste Leistung über 15min Dauer.
Der Leistungspreis liegt meist um &80,-- rum plus 19% USt.
Dafür liegt der Arbeitspreis niedriger.
Es steht zu befürchten, das eine solche Berechnung künftig auch für private Verbraucher eingeführt wird.

Einmal im Jahr zu Hause mit 22kW Laden anstatt mit 3,7kW kostet dann €2000. Damit sollen auch Verbraucher mit hohem EV der PV-Anlage stärker zur Finanzierung herangezogen werden.

lg

eberhard

Wenn das kommt, muss ich wohl einen längeren Text neben der Sparbüchse in meiner Drehstromkiste anbringen :imp:

Und warmes Essen oder Kaffee für Ladegäste fällt auch weg :frowning: wäre doch schade, oder?

Ist damit der Kasten vor dem Zählerkasten gemeint mit den Panzersicherungen?

Der wurde nicht verändert.

Das wäre das Ende des Drehstromnetzes, weil keiner die Nutzung der 22kW der Kiste im Privathaushalt riskieren würde. Ich hoffe dazu kommt es nicht :frowning: