Hallöchen
!
Etwas erfreuliches: Unser S 60D wird nächsten Freitag ausgeliefert!!!
Etwas weniger erfreuliches: Nach dem Lesen von dieses Thema, sowie dieses, dieses und dieses habe ich viel neues dazu gelernt, aber leider nicht richtig etwas brauchbares.
Seit 2½ Jahren lade ich jede Nacht unser aktuelles Fahrzeug, ein Mitsubishi Outlander PHEV, über eine stinknormale (neu installierte) Schuko-Steckdose. Um die Abrechnung zu ermitteln, steckt zwischen der Mitsubishi-„UMC“ und die Schuko-Steckdose ein Stromkostenmeßgerät. Unkomplizierter geht’s kaum, und es funktioniert einwandfrei. Die Ladezeit wird fahrzeugseitig gesteuert, hauptsächlich nachts - aber es wäre durchaus möglich, das Fahrzeug immer dann zu laden, wenn’s in der Garage steht.
Nach das viele Leserei über TWC, FI’s usw. habe ich mein aktuelles Hardware und das Umfeld näher angeschaut. Versorgungsseitig ist hier in Italien bei 3,3 kW (also bei nominell 220 V 15A) Schluß. Auf dem Mitsubishi-„UMC“ steht 230V/10A = 2,3 kW. Auf dem Stromkostenmeßgerät steht 230V/16A = 3,68 kW. Da gibt’s also ziemlich Luft - und das Ding ist auch nie sehr warm geworden.
Egal was ich mache (CEE-Stecker rot oder blau, 16A/32A, TWC), mehr als 3,3 kW sind nicht zu erwarten - und an den meisten Tagen liegt die Spannung sowieso bei 210-215V. Klar, bei dieser Leistung kriegt man eine leer gefahrene Batterie erst nach mehreren Tagen voll - aber an wie vielen Tagen fahren wir 200 km weit weg und kommen mit Reichweite „0“ zurück?? Unsere alltägliche Fahrten wären auch mit einen Kia Soul EV zu bewältigen - nur kann man damit nicht auf Reise gehen - mit dem Model S schon.
Am kommenden Donnerstag Abend wird dann der Schuko-Stecker des Mitsubishi-„UMC“ zum letzten Mal herausgezogen - und wenn wir irgendwann in der Nacht zwischen Freitag und Samstag zurückkommen, wird dann der Schuko-Adapterstecker des Tesla-UMC angeschlossen. Mal sehen wie das geht - wir machen auf der Rückreise wahrscheinlich einen kleinen Umweg über den SUC auf Monte Ceneri, so das wir mit fast volle Batterie ankommen.