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Laden mit Überschussstrom aus PV mit SolarEdge

Frohes Fest zusammen,

ich beabsichtige mit einem Solar Edge Zwischenstecker den zukünftigen M3 mit Überschussstrom tagsüber (im Sommer) von der PV zu laden.

Lt. Solar Edge ist verträgt der Stecker max. 13 A Laststrom.

solaredge.com/sites/default … ide_de.pdf

Wie dick müssen z.B die Kabel an der Schuko sein etc., wegen Brandgefahr? (Haus ist Bj 1972)

Passt das? Hat jemand damit Erfahrungen?

Kann mir, abgesehen von Bequemlichkeit, keinen Grund für eine Wallbox erschließen.

Ich habe in der eigenen Garage auch einen roten Starkstromanschluss, den ich aber nur in dringenden Fällen nutzen wollte.

Vielen Dank
Daniel

1,5mm² reichen für 13A. 2,5mm² wären Luxus.

Für die rote Drehstrom-Dose in der Garage bräuchte es aber noch einen „Adapter“ für die Verwendung mit einem Typ 2 Kabel, wie z.B. go-e oder Juice Booster, aber die kommen von den Kosten her gleich wieder in den Bereich der nicht rechtfertigbaren Wallbox…

Das (harte) „Steckerziehen“ führt nach 2-3 Vorgängen bei einigen Autos dazu das Fehler gemeldet wird und erst nach erneutem ab-/anstecken wieder geladen wird.
Zudem kannst du mit der Lösung nicht regeln sondern nur „an“ oder „aus“ mit z.B. dem Schuko Ziegel bewerkstelligen.

Ein echtes Regeln mit deiner Solaredge-Anlage könntest du mit einer openWB.de Wallbox machen. Es wird per Modbus-TCP die Daten der Solaredgeanlage ausgelesen und entsprechend die Netzeinspeisung auf Null ausgeregelt. Ist keine Wattnode verbaut, wird die reine PV-Leistung abzüglich eines Vorbehalt für den Hausverbrauch herangezogen.
Kosten für die Wallbox ab ca. €600 für max. 22kW (Drehstromanschluß vorausgesetzt) bzw. 7,2kW (einphasig) wenn gewünscht mit Schieflastmessung-/regelung.

Der Kevin siehe vorherigen Beitrag, ist da der Experte

Moin.
Wir der Vorredner gesagt hat:
Schau dir OpenWB Soft und Hardware an. Unterstützte Ladestationen gibt es einige, go-e, OpenWB Ladesteuerung. Wechselrichter werden quasi alle marktgängigen unterstützt. Einfach einzurichten ist es ebenfalls.

Kann ich bestätigen, im Falle von einer der unterstützten Wallboxen reicht die openWB Standalone für 99,- € um den Job zu erledigen. Die kann sogar die Daten meiner Powerwall 2 lesen was nach Angeben von Solaredge sie selber nicht können weil sie angeblich das Tesla Protokoll nicht kennen/verstehen (wollen).

Hallo zusammen,

ich plane nun neu:

M3 bestellt
nun soll PV aufs Dach (8 KWp) und ein Speicher in den Keller um den M3 laden zu können. Habe zwar ein Kaufland mit kolo Lademöglichkeit in 300m Entfernung, aber wer weiß wie lange noch kolo.

Was ist da besonders zu beachten? Kann das jeder normale Solateur aufbauen?

Das ist u. a. abhängig von der Länge der Leitung und der Art der Verlegung. Leitungsverlustrechner im Internet nutzen.

Mit der Solaredge-Steckdose kannst Du nur 2,5 kW einphasig schalten. Auch regeln kann diese Konfiguration nicht.

Das wird nicht klappen für unter 20’000 EUR :wink:

Warum versteckst du deine Frage in diesem Thread?
Wenn du wirklich Antworten willst, dann such einen passenden Thread oder mach einen neuen auf.

Kommt auf die Größe des Speichers an.
Bei mir (Neupreis gerechnet) 3 * SMA Batteriewechselrichter + BMS + 16 LiFePO Akkus + Kleinkram: ca. 18.000€ für 20kWh.

Es soll hier User geben, die Dir das gerne zusammenbauen :slight_smile:.

Zuerst einmal die Frage, warum „nur“ 8 kWp. Hast du nicht mehr Platz auf dem Dach?
Warum Stromspeicher? Du kannst tagsüber nicht laden?
Ich habe zwar auch eine Powerwall, mit der ich recht zufrieden bin, aber eine geplante, zweite Powerwall werden wir nicht installieren. Wir haben derzeit noch 12 kWp auf dem Dach installiert und damit bekommen wir die Powerwall im Winter nur selten voll. Und im Sommer könnten wir mehrere Powerwall füllen. Ein Speicher ist ganz nett aber rechnet sich wirtschaftlich nicht. Dann lieber das Dach komplett mit PV und den Speicher weglassen oder erst später nachrüsten.

Es gibt bereits erste Lösungen mit kleinem Elektrolyseur, H2-Tanks und Brennstoffzelle. Via LOHC ist auch die Speicherung völlig unproblematisch da flüssig (ca. 1 kWh pro Liter).

2 bis 4 kW Leistung würden reichen, dann könnte sogar die zusätzliche Batterie entfallen, der ganz grosse Vorteil ist dabei aber die damit mögliche saisonale Verschiebung.

Ich habe eine 9,9 kW-PV und 2x10 kWh Akkus von LG. Damit konnte ich mein Model 3 im Sommer perfekt laden, ich habe fast keinen Strom kaufen müssen. Insgesamt erreichte ich in diesem und im Vorjahr 75% Autarkie. Darin enthalten sind der Fahrstrom für jährlich gut 20000 km E-Auto und ca. 3000 km E-Motorrad, Warmwasser und sonstiger Haushaltsstrom.

Das funktioniert aber nur mit Akkus im Haus! Denn sonst kauft man bei jeder vorbeiziehenden Wolke teuren Netzstrom. Noch wichtiger: Wenn man berufstätig ist und tagsüber mitsamt Auto meist abwesend, gibt man bei neuen Anlagen fast allen Strom für ein paar Cent pro kWh an den Netzbetreiber ab. Ohne Akkus lassen sich neue PVs wegen der geringen Einspeisevergütung nicht mehr wirtschaftlich betreiben, es sei denn, man fährt das E-Auto nur nachts :slight_smile:

Zu beachten ist auch: Hausakkus geben meist nur um die 3 kW Dauerleistung ab, man lädt also am besten einphasig, das lässt sich in diesem Leistungsbereich besser regeln, jedenfalls bei meinem Model 3. Und man muss trotz aller Technik das Laden, je nach Tagesplanung und Wetterlage immer im Voraus bedenken. Das mag vielleicht nur für Enthusiasten (wie mich) interessant sein :wink:

Andere Lösungen wie Wasserstoffspeicher sind vermutlich noch teurer und haben einen viel schlechteren Wirkungsgrad als Li-Ionen-Akkus. LOHC benötigt sehr viel Energie für die Dehydrogenisierung. Diese Technik scheint mir nur für saisonübergreifende Speicherung sinnvoll und ich bin insgesamt noch sehr skeptisch hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Das ist ähnlich wie bei Brennstoffzellen-Autos.

Beste Grüße

Jochen

Hallo zusammen, mein erster Beitrag hier! :slight_smile:
Ich überlege momentan auch unsere 4kWp Anlage mit zusätzlichen 6kWp aufzurüsten.
Akkus kommen für mich (noch) nicht in Frage, man muss schon extrem talentiert im Schönrechnen sein damit sich das rentiert. :wink:
Lieber nächstes Jahr ein Model 3, steht tagsüber sowieso meistens daheim, sodass ich den Überschuss per Loxone und 1-phasigem UMC nutzen kann.

Wie alt ist denn deine erste Anlage? Falls die erste Anlage älter ist und eine Differenz der Einspeisevergütung von damals und heute besteht kann es mit dem Anschluss der Anlage kompliziert werden.
Bei mir ist das der Fall. Ich beabsichtige auch zu erweitern. Aber die aktuelle Anlage ist von 2011 und die Einspeisevergütung beträgt 36 Cent. Bei einer neuen Anlage sind es nur noch 9 Cent. Habe vor zwei Wochen beim Netzbetreiber per Mail angefragt wie das dann zählertechnisch ablaufen soll, habe aber bislang keine Antwort erhalten.

Kurze Antwort hier zu, meine SE Anlage aus 2014 kann ich wegen der Verrechnung nicht erweitern, sondern muss eine separate Anlage (geplant 2020) aufbauen mit getrennten Zähler. Es soll innerhalb eines Jahres unkompliziert sein.

Manchmal beneide ich euch in Deutschland echt nicht um die Bürokratie im Zusammenhang mit PV-Anlagen.

Andererseits ist hierzulande (CH) eine Vergütung von 5-10 Cent üblich und dennoch rechnen sich die Anlagen über 10-15 Jahre.

Danke für den Hinweis, eigentlich logisch, kam mir aber bisher noch nicht.
Die alte Anlage ist von 2014, wäre also eine Neuanlage und keine Erweiterung (<1 Jahr).
Ein zweiter Zähler, falls möglich, macht das ganze dann finanziell vermutlich weniger interessant. Muss ich mich mal erkundigen.