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Laden mit 22kW möglich?

Klar ist es nötig. Ich fahre oft von Termin zu Termin, hatte 11kW im Model X und erst als ich auf 16.5kW das upgrade bezahlt hab geht es sich oft aus Tage ohne DC Laden zu machen.

Bei 22kW wäre das noch öfter möglich. Verstehe diesen Rückschritt überhaupt nicht.

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Sorry, aber das stimmt leider nicht ganz.
Ja, die ZOE Q210 sowie die Q90 konnten 43 kW AC, alle anderen ZOE (Rxxx) können „nur“ 22 kW.
Und auch die ganz aktuellen (R110 und R135) können immer noch 22 kW AC und sogar bis zu 50 kW DC per CCS.
Eine 11 kW ZOE hat es noch nie gegeben.
Wir haben zufällig im August diesen Jahres eine nagelneue ZOE R135 bestellt, welche wir seit zwei Wochen auf unserem Hof haben. Sie lädt mit 22 kW AC an unserem Tesla WallConnector und auf der Rückfahrt von der Abholung hatte sie mit 47 kW DC an einer CCS-Ladesäule von EnBW geladen.

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Vielleicht nicht Rückschritt sondern eher kosten optimiert bei Tesla

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11kW sind kein Rückschritt, es ist eine Notwendigkeit
Ein 11kW Ladegerät kostet weniger, der Faktor Preis bei den Herstellern.
Noch billiger wäre es gar kein Ladegerät zu verbauen. Manche Hersteller machen das ja fast schon und bieten nur 1X Schuko 16A an :frowning:
Das es weltweit unser 3 Phasen Drehstromnetz andernorts nicht gibt ist noch etwas anderes.

22kW bringt unzufriedene Kunden. Den die kennen sich nicht mit der Technik aus und schauen nur auf Zahlen. Die alten Kabel im Haushalt brennen durch (bildlich gesprochen) und der Kunde versteht nicht weshalb das nicht geht. Das fällt auf den Autohersteller zurück. Der Kunde kauft etwas das er nicht nutzen kann.

Viele Häuser sind technisch hier noch im Mittelalter, die Zuleitungen ebenfalls. Da kommen die Stromversorger ins Spiel. Es dauert viele Jahrzehnte das Leitungsnetz zu erneuern. Plötzlich will jeder ein EAuto, da muss gedrosselt werden. Allein schon deswegen wird es keine Erhöhung der Ladeleistung zu Hause geben.

Für die meisten Anwendungen reichen heute 11kW, über Nacht laden.
Es gibt fast kein EAuto das 22 kW kann. Die 22kW kommen aus den frühen Jahren wo man dachte öff. Säulen würden mit 22kW das non plus ultra. Man dachte das wäre die Ladeleistung der Zukunft und träumte nicht mal von 50kW DC Ladern oder gar 250kW.

11kW pro Auto sind OK, denn in welchem Haushalt steht nur 1 Auto ? Meist sind es mindestens 2.

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Genau das war mein Ansinnen …
Neues Haus, neuer Anschluss, und aktuell erst der 3. im Wohngebiet …
daher war es seitens Westnetz kein Problem mir weitere 22KW FIX zuzuweisen.
Das wird sich ändern, wenn mehr und mehr auch Wallboxen im Wohngebiet haben wollen … irgendwann wird Westnetz dann einen neuen Trafo oder was auch immer verbauen müssen und dann wird es teuer für die Nachzügler.
Was man hat, hat man :slight_smile:

Aktuell reichen die 11KW locker aus, ABER in 1-2 Jahren werden mit 99%iger Wahrscheinlichkeit 2 E-Autos in der Doppelgarage stehen.
Daher machen die 22KW für den Hausanschluss absolut Sinn in meinem Fall.
Einfach entspannter wenn man die Gewissheit hat … auch mal 2 Wagen parallel mit 11KW zu betanken, was bei uns auch passieren wird .
… Flexibilität fühlt sich einfach gut an und gekostet hat es fast nix.

Es kommt eben immer drauf an … wie die Gegebenheiten sind und daher sind pauschale Aussagen wie „alles Schwachsinn“ wenig zielführend.

Wir haben 2 E-Autos. Mit 11 kw locker machbar. Parallel laden sehe ich ehrlich gesagt keine Wahrscheinlichkeit, dass das mal erforderlich ist.

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Hier wird soviel Blödsinn gepostet…wie meinst wird aus den 230V Wechselstrom der Ladegleichstrom umgewandelt?

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Ach so, nur weil es einen Altbestand mit alter Elektro-Installation gibt, darf man nichts modernes herstellen?

Es heißt nicht umsonst, dass die Installation einer Wallbox von einem Elektriker durchgeführt werden muss.
Man kann es natürlich auch selber installieren, aber letztendlich muss ein Elektriker die Installation kontrollieren und den Anschluss an das Stromnetz vornehmen.

Wenn man dann in einem historischen Haus mit entsprechend alter Elektro-Installation wohnt, dann kommt der Elektriker zu dem Entschluss, dass entweder die E-Installation modernisiert werden muss (von neuen Stromkabeln über stärkere Sicherungen bis hin zu einem stärkeren Hausanschluss) oder die max. Ladeleistung gedrosselt werden muss.

Ja, für die allermeisten E-Autos würde zuhause sogar die Ladeleistung einer Schuko-Steckdose mehr als ausreichend sein.
Unser Kia e-Soul sowie die Renault ZOE fahren täglich so wenig, dass sie das problemlos an einer Schuko-Steckdose nachladen könnten.

Trotzdem halte ich eine 22 kW Lademöglichkeit (wenigstens als Option wie bei den alten PreFacelift Model S) für wichtig.
Wie der Teufel es so will, kommt man gerade von einem Kundentermin mit fast leerem Akku nach hause, als das Telefon klingelt und man ganz dringend wieder los muss.
Da macht es schon einen großen Unterschied, ob ich mit 3,6 / 7,4 / 11 / 22 kW zuhause nachladen kann, um überhaupt den nächsten Schnelllader auf der Strecke zu erreichen.

Nein, das Szenario habe ich mir nicht aus den Fingern gesogen, sondern selber schon dreimal in meinen 6 Jahren mit dem Model S erlebt.

Ich sage ja nicht, dass alle E-Autos serienmäßig mit 22 kW AC ausgerüstet sein sollen, sondern, dass man es als Option mitbestellen bzw. nachrüsten lassen können soll.
Wer 22 kW braucht oder meint, dass er es braucht, der gibt dann gerne das Geld dafür aus und freut sich, dass er im Falle eines Falles auch doppelt so schnell laden kann.
Alle anderen freuen sich darüber, dass sie nicht zwangsweise ein so teures Ladegerät mitbezahlen müssen, weil sie für den Fall der Fälle in 2 km Entfernung einen 350 kW Schnelllader haben.

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Genauso ist es „Amen“ … es kommt immer auf die individuellen Bedürfnisse an.

Das kann jeder wohl für sich am besten bewerten und daher sollte sich ein 3.ter einfach kein pauschales Urteil drüber bilden.

Alleine wenn perspektivisch auch mal Freunde oder Bekannte zu Besuch kommen … immer einfach nice wenn man mal für ein paar Stunden anstecken kann und man einfach die Option hat … Luxusproblem, aber nice to have anyway :slight_smile:

Ich meine das es genug EAutos (und Hybride) gibt die nur ein winziges 3.6kW Ladegerät haben und fern von 11kW sind, geschweige denn 22kW.
Danke für Deinen unnötigen Beitrag :-/

Logisch, kann ich nur unterstützen. Wenn man schon ne Wallbox installieren lässt mit Verkabelung aus dem Schaltschrank, dann sind die paar Euro mehr für ein 6mm² anstatt 4mm² Kabel „Peanuts“. Auch der Preisunterschied 11kw zu 22kw Wallbox ist doch auch vernachlässigbar, da ist lediglich ein stärkerer Schütz drin, der die 32A pro Phase verkraftet.

In ein paar Jahren haben wir vielleicht 120 statt 60kwh Akkus im Auto, da sind wir froh, wenn die Aufladung in gleicher Zeit vonstatten geht und nicht 2-mal so lange dauert wie heute.

Sein Beitrag war nicht unnötig, denn du schriebst ja selber von „[…] kein Ladegerät verbauen. Manche Herseller […] bieten nur 1x Schuko 16A an“.
Er bezog sich somit darauf, dass man bei jeder noch so schwachen AC-Ladeleistung ein Ladegerät benötigt, damit aus dem Wechselstrom (AC) der für den Akku benötigte Gleichstrom (DC) wird.

Mir lagen seine Worte auch schon auf der Zunge, aber @Ralfi_W hatte einfach schneller in die Tasten gehauen.

Einige Wallbox-Hersteller bieten noch nicht einmal unterschiedliche Modelle an, weil die Produktion einer einzigen Wallbox mit 22 kW in großen Stückzahlen günstiger ist, als die Produktion von zwei unterschiedlichen Versionen in entsprechend kleineren Stückzahlen.
Die werden dann einfach in den Einstellungen auf die gewünschte Leistung reduziert.

Wenn man dann einige Jahre später seine Elektro-Installation in seinem Altbau modernisiert hat, kann man seine Wallbox in den Einstellungen einfach „hochdrehen“ und braucht sich keine neue kaufen.

Ebenso sollte man unbedingt darauf achten, dass die Wallbox ein Lastmanagement unterstützt, damit man in drei, vier, fünf Jahren einfach eine oder zwei Wallboxen nachinstallieren kann, die sich die vorhandene Anschlussleistung teilen können.

Ich hatte deswegen im Jahr 2018 den TWC bestellt.
Zu blöd, dass der damalige TWC Gen. 2 beim Lastmanagement nicht mit dem aktuellen TWC Gen. 3 kompatibel ist.
Das war mit einer*) der Gründe, warum ich letzten Monat dann direkt drei neue easee home bestellt habe, welche in der übernächsten Woche vom Elektriker installiert werden.

*) Ein weiter Grund war, dass wir eine fahrzeugbezogene Auflistung der Stromverbräuche benötigen.
Ein Zähler pro Ladepunkt sagt mir leider nicht, welches Auto daran geladen hat.
Somit war der aktuelle TWC leider aus dem Rennen.