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Laden mit 22kW möglich?

Moin zusammen!
Bald kommt mein MYLR und ich bin aktuell dabei, eine Wallbox für Zuhause auszusuchen. Welche Info ich aber nirgendwo finden kann ist, ob das MY überhaupt bis 22kW laden kann oder sowieso nur 11kW möglich sind. Viele Innerstädtische Säulen sind ja auf 22kW begrenzt und bei eigentlich allen anderen Herstellern muss man das Upgrade aus 22kW-Bordlader als Option auswählen.

Wie ist eure Meinung? Macht es Sinn trotzdem auf eine 22kW-Wallbox zu setzen, die aktuell zu drosseln, um zukünfitig die Option für 22kW-Laden offen zu halten?

Grüße!

Model 3 und Y können nur 11kW. Wenn du kannst dann lasse dir 22kW installieren, was man hat das hat man. Vielleicht kommt ja irgendwann ein Auto mit 22kW Lader :slight_smile:

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Tesla kann derzeit nur 11kW.
Da die Förderung ausgelaufen ist, kann man auch wieder auf 22kW gehen, um ggf. zukunftsfähig zu sein. Das muss dann aber i.d.R. vom Netzbetreiber genehmigt werden.
Solltest du ggf. über eine PV-Anlage verfügen und ab und zu nur 1-phasig über Solar laden, bietet sich auch 22kW an, da dann einphasig über 32A geladen werden kann.

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Jein, alte Model S/X können 22 kW, neuere 16.5, Aber ja, 3/Y machen „nur“ 11.

Wenn aber die Mehrkosten überschaubar sind für Installation der 22er Box, würde ich es auf jeden Fall so machen.

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Wir haben eine 22 kw fähige Box mit 11 kw realisiert. Netzbetreiber ist hier nicht so einfach bei 22kw mit Genehmigung. 11 kw Anzeigeverfahren war halt sicher. Ich würde immer zu der 22 kw Variante greifen.

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Perfekt!! Vielen Dank für Eure schnellen Antworten! :slight_smile:

Versteh ich nicht. Warum kann M3 / MY nur 11 KW? Aber Supercharger gehen doch auch > 200 KW. Ich wollte mir jetzt ein 22 KW Kabel kaufen damit ich an den öffentlichen Ladern auch 22 KW ziehen kann, statt den 11 KW. Was meiner Meinung nach am Kabel liegt. Oder bin ich da falsch?

Zu Hause und an den (Stadt-) Säulen ist AC bis max. 11kW möglich (nur der obere runde Teil des Ladeports belegt). Liegt am onboard-Charger des Autos (Zoe kann 22kW).
SC und HPC sind DC-Schnelllader (auch die beiden unteren Stecker des Ladeports belegt).

Das Ladegerät im Tesla kann nur 11kW.
Beim DC Laden ist das Ladegerät in der Ladestation, das kann eben 100kW oder 250kW. Beim DC Laden wird nicht das im Auto verbaute Ladegerät verwendet.

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Danke für den Hinweis. Das erspart mit ein überteuertes extra Ladekabel

Ich würde auch immer wieder eine 22 kW Wallbox nehmen, auch wenn das aktuelle E-Auto nicht so viel kann.
Selbst mit der (abgelaufenen) KfW-440 Förderung (die ja nur 11 kW erlaubt) habe ich mich für eine 22 kW Wallbox entschieden, die dann halt auf 11 kW gedrosselt wird und nach Ablauf eines Jahres wieder für volle 22 kW freigeschaltet wird.

Heute fährst du ein E-Auto, welches nur 11 kW laden kann, aber wie sieht es bei deinem nächsten (Zweitwagen, Nachfolger, …) aus?

Mein 2015er Model S hat zwar noch den Doppellader und kann somit 22 kW, aber das wird nächstes oder übernächstes Jahr durch ein Model Y ersetzt, welches dann nur noch 11 kW kann.
Unser zweites E-Auto kann sogar nur 7,4 kW, da es nur einphasig laden kann.
Somit hätte es doch vollkommen gereicht, wenn ich mir eine 11 kW Wallbox zugelegt hätte.
Diesen Monat kam dann aber auch das E-Auto für unsere älteste Tochter. Eine schnuckelige Renault ZOE. Ist zwar ein kleines Auto, kann aber mit 22 kW laden.

Daher der Rat:
Wallbox und Elektroinstallation von vornherein auf 22 kW auslegen und ggfls. erstmal drosseln.

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Vorsicht, Kabel sicherheitshalber trotzdem 22kW bzw 32A holen da einige AC Ladesäulen ein „schwächeres“ Kabel ablehnen und das Laden dann nicht startet.

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also die Zahl an Elektroautos, die 22kW aus der AC-Säule nuckeln können, kann man denke ich an einer Hand abzählen.

22kW-Wallboxen sind so gesehen eh schon absoluter Irrsinn. Wenn man dann noch bedenkt, dass man eine 11kW-Wallbox lediglich anmelden, eine 22kW-Wallbox dagegen aber genehmigen lassen muss, wird es noch etwas klarer.

Und schließlich kommt dann noch der Aufpreis 22kW gegenüber 11kW, der einfach unnötig ist. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass der Wagen eh mindestens 20 Stunden am Tag unbenutzt rumsteht. Mit 11 kWh, die du in einer Stunde in den Wagen gepumpt bekommst, kommst du fast 100 Kilometer weit (oder, wenn du etwas sportlicher unterwegs bist, eben „nur“ 50-60) - vorausgesetzt, man fährt den Wagen auf 0 runter, was eh so gut wie nie einer macht.

Unnötige Geldverschwendung

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Warum Geldverschwendung ?!?

Hier bei uns , also Westnetz, waren die 22kw extra für den Hausanschluss gar kein Thema, online beantragt, einmalig 120 EUR … Genehmigung innerhalb 24h erteilt.

Die Tesla Wallbox kann 22kw … und kostet keinen Cent mehr.

Aus meiner Sicht, ist man so zukunftssicher unterwegs und kann mit dem Anschluss auch perspektivisch sehr gut 2 Wallboxen mit je 11kw parallel betreiben.

Und wer weiss … die Technik wird sich weiter entwickeln und sicher auch irgendwann mit mehr als nur 11kw laden können.

Also macht schon durchaus Sinn, kommt aber auf die Gegebenheiten des einzelnen an.

Kleiner Tipp, es gibt Ladestationen die den Vorgang nur starten wenn du ein Kabel hast was mindestens 20A abkann… mit einem 16A Kabel kann es zu Fehlern kommen - nehm da lieber ein hochwertigeres Kabel. Beispielsweise das 7,5m von Mennekes aus dem Teslashop.

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aktuell können nur wenige Autos mehr als 11kW AC laden.
Und zukünftig wird wohl kein neues dazukommen, weil:
zuhause reicht 11kW allemal
Und unterwegs gibt’s DC-schnelllader.

„weiterentwickeln“?
Das frühe Model S konnte 22kW, hinterher „nur“ noch 16,5. Die neueren Fahrzeuge können nur noch 11kW.
Die Zoe konnte früher 43kW, dann runter auf 22kW. Die neueren Modelle bekommen ebenfalls nur 11kW, dafür aber CCS.

22kW ist nicht zukunftsweisend, man geht im Gegenteil ZURÜCK - denn 16A-Anschlüsse sind Standard, 32A dagegen eher eine Sonderlösung.

Davon ab die ernstgemeinte Frage: Selbst wenn sich die Technik weiterentwickeln sollte, denkst du wir werden zukünftig deutlich über 40 kWh/100km verbrauchen und folglich 500kWh-Akkus in den Autos haben, damit eine 22kW-Ladung Sinn macht?

Sorry - daheim einen 22kW-Anschluss zu legen ist und bleibt Schwachsinn, ganz gleich, wie man es sich schönzureden versucht.

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Trotzdem unklar warum man nicht AC 22kW laden kann mit neueren Modellen. Das ist ein Rückschritt.

Den „Anschluss“ finde ich nicht Schwachsinn, da spätestens bei einem 2. Auto (mit einem 2. Ladepunkt) es durchaus notwendig sein kann parallel mit je 11kW zu laden (reicht absolut aus, volle Zustimmung).
Und, wie weiter oben beschrieben, 1-phasiges Laden bei PV-Überschuss mit 32A durchaus vorkommen kann.

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weil es einfach nicht nötig ist?!?

Wenn du schnell viel Energie brauchst, nimmst du DC und pumpst den Akku in 20-30 Minuten auf seine 80-90% auf. 20 Stunden am Tag steht der Wagen dagegen meistens rum, ohne dass er gebraucht würde.

Der durchschnittliche Deutsche fährt btw. etwas über 40 Kilometer am Tag. Das wären - selbst mit einem EQC, einem der ineffizientesten Elektroautos auf dem Markt - keine 10 Kilowattstunden Stromverbrauch. Und die hättest du dann in weniger als einer Stunde wieder drin.

Ich dachte die wirren Fantasien Marke „ich will den Wagen daheim so schnell wie möglich wieder voll haben. Weil ich will um 2 Uhr morgens nochmal 1000 Kilometer fahren! Mit Anhänger!“ hätten wir den Hubraum-Dödeln in den einschlägigen Facebook-Gruppen überlassen und stattdessen etwas mehr Vernunft zur Verfügung.

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