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Laden in Italien

@Mo111,

gut, mit deiner jetztigen Erklärung ist ja alles klar!!

Und wenn die 360 V sagen, geht’s ganz sicher um eine CEE 16A.

Schöner Pfingstferien bei den Schwiegereltern!!

Seit gestern sind wir auf Sardinien mit unserem MX 90 (Über Genua mit der Fähre von Porto Torres) angekommen.Mit Akkustand 91 % sind wir dann 255 km nach Süden gefahren. Bei der Ankunft in der Ferienwohnung hatten wir dann noch 27 %. Für Fahrten an den Strand und in den Ort sind dann noch einmal 10 % drauf gegangen. Gestern Abend wollten wir dann laden. Es ging nur über ein paar Minuten mit zwei KW . Dann wurde das Ladegerät als defekt gemeldet. Außerdem flog die Sicherung raus. Jetzt habe ich hier in diesem Thread gelesen, dass der UMC (was immer das sein mag) nicht lädt, weil die Italienische Haushaltssteckdose, für die ich mir einen Reiseadapter von Hama besorgt hatte, nicht geerdet sei. In diesem Thread wird als Lösung einen N Kick oder ein Juice Booster genannt, was beides wohl gefährlich wäre. Solche Teile habe ich auch nicht. Ich wüsste auch nicht, wie ich mir so etwas hier auf Sardinien besorgen könnte.
Gibt es auch noch andere Lösung gibt es auch noch andere Lösungen? Könnte ein örtlicher Elektriker die Steckdose so herrichten, dass man sie benutzen kann? Könnte es an meinem Reiseadapter liegen? Unser Urlaub wäre schon jetzt sehr beeinträchtigt, wenn es keine Lösung gäbe. Bei VW im Nachbar Ort kann ich wohl an einer Typ 2 Ladestation mit 11 KW laden. Abgesehen davon, dass dies nur an Werktagen möglich sein wird, würde das natürlich eine große Einbuße für unseren gesamten Urlaubsablauf bedeuten. Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand helfen könnte!

UMC (Universal Mobile Connector) ist dein Mobiles Tesla-Ladegerät.

Auf Elba hatte ich nur zwischen 22 Uhr und 7 Uhr mit max. 7 A laden können (7km/h). Ich würde es ab 19 Uhr stündlich nochmals versuchen und zwar zuerst mit der tiefsten möglichen Einstellung (5 A im Auto einstellbar).

Mehrmaliges versuchen tagsüber hat bei mir nichts geholfen, das Netz war einfach zu schwach. Ich konnte im Auto gut zuschauen, wie die Spannung von 220 V auf unter 200 V sank und der Tesla dann das Laden abgebrochen hat.

Auf goingelectric.de/stromtankstellen/ sind einige Ladestationen eingetragen. Für die brqauchst Du dann aber die entsprechende Ladekarte und der Wagen muss dann auch ein paar Stunden da stehen bleiben.

Da die Italiener auch nicht besonders oft Englisch sprechen ist es nicht so einfach etwas telefonisch zu erreichen. Wenn Du einen Italiener vor Ort hast der dich versteht würde ich über ihn versuchen bei ENEL anzurufen um die Ladekarte direkt zu Dir schicken zu lassen.
Ob das aber schnell genug geht???

Beim NKick/JoiceBooster hast Du was falsch verstanden. Diese Ladegeräte ermöglichen das Laden auch in schwierigen Situationen. Sie sind also flexibler einsetzbar als unser UMC.
Gefährlich wird es wenn Du die vorhandene Installation überlastest. Da in Deinem Fall die Sicherung rausfliegt scheint das aber nicht das Problem zu sein.

Am besten ist natürlich wenn die Installation überprüft und verbessert wird, aber ich vermute mal das das länger als dein Urlaub dauert.

Versuch doch nochmal zu laden und dabei im Display gleich auf 2kw Ladeleistung runter zu gehen. Vielleicht bleibt dann die Sicherung drin.

Ach ja, es gibt auch einen DeC auf Sardinien - da musst Du dich mit dem Hotel einigen, aber funktionieren tut der bestimmt.

Ganz vielen Dank für die guten Tipps! Toll, dass man hier im Forum schon vor Tagesanbruch Hilfe bekommt! Also ich habe den Ladestrom auf 5A reduziert ( weniger geht nicht!). Er lädt jetzt mit 1 kW + 0kWh 5/13A. 212 V. Ich hoffe, das klappt jetzt! Der Urlaub wäre gerettet!

hoffe das es klappt. Berichte bitte drüber - ich fahre in 3 Wochen in die Toskana und vermute das das Netz dort auch nicht wirklich gut ist.

Allen Italienfahrern empfehle ich einen Adapter von rotem vierpoligem CEE 16A Stecker auf rote fünfpolige CEE 16A Dose (für den bordseitigen UMC), sowie einen zweiten blauen 16A Stecker („Camping“) auf rote fünfpolige CEE 16A Dose (=einphasig). Paßt beides noch in die schwarze UMC-Tasche. Damit ist man sehr flexibel und kommt überall an eine Lademöglichkeit, in Werkstätten, Hotels oder Bauernhöfen.
Habe ich preisgünstig bei unserem Forumsmitglied bekommen: lemontec.de

…Adapter von rotem vierpoligem CEE 16A Stecker auf rote fünfpolige CEE 16A Dose…???
bist du da sicher???
Ich kenn nur Adapter 4 Pol CEE mit blauem 16A Camping für Neutralleiter auf 5 Pol CEE.
Habe ich auch. Ist aber nur was für Leute vom Fach, die vorab kontrollieren ob in den Dosen wirklich alles richtig verdrahtet ist.

Teslanaut hat Recht!
Dies 4pol Dosen gibts zuhauf in Italien bei jedem Bauernhof oder jeder Autowaschanlage.
Den 2. blauen Stecker braucht man da der Nulleiter in der 4pol rot fehlt.

PS bzgl Ladestrom. In Italien sind die allermeisten Installationen nur mit 3 kW insgesamt ausgeführt.
Daher geht Home Charging da an sich meist nur mit 5-7A. Mehr vertragen auf Dauer auch die italienischen Steckdosen Adapter auch nicht.
Wenn das Auto lädt mit 5A beginnen und dann vielleicht auf 7 oder 8 A erhöhen und dabei aufpassen das die Spannung so um die 210V minimal ist ansonsten wieder runter auf5A.
Dauert zwar dann lang aber zumindest bekommt man so über den Tag 100km ins Auto.
So lade ich in der Toskana immer :wink:))

Ich habe es viele Male ausprobiert und es funktioniert wunderbar, übrigens auch in der Slowakei.
Die blaue Campingdose braucht man nicht unbedingt für die Masse, sondern für ein sehr sicheres (dicke Kontakte) einphasiges Laden. Die Erdleitung des fünfadrigen Adapterkabels (CEE) wird in dem vierpoligen Stecker mit dem Neutralleiter (N) zusammengelegt (gebridged). Das ist zwar nicht ganz „lege artis“, aber eine gute und sichere Notlösung, die der UMC auch schluckt.

Teslanaut. Als Notlösung geht die von Dir beschriebene Bridge.
Aber sehr sehr vorsichtig da in Italien dieser Schutzleiter meisst nur mit kleinem Querschnitt ausgeführt ist und beim UMC den gesmaten Strom aller 3Phasen tragen muss. Der UMC nutzt nicht den 380V stern sondern jede Phase mit 230V.
Daher nehme ich lieber das Y mit dem blauen Stecker der einen richtigen Nulleiter beinhaltet.

Aber zur Not hast Du Recht!

Jetzt, nach vier Stunden hat er das Laden wieder eingestellt. Spannung wohl öfter mal unter 200 V. Er zeigt „Ladegeschwindigkeit verringert bzw. Aufladen nicht möglich und ext. Kabel verwendet oder fehlerhafte Verkanelung…“

Geladen hat er ganze 3 % . So wird es nichts mit auch nur kleinen Urlaubstouren in die Umgebung :frowning:

Es spielt für die Stromstärke im Neutralleiter keine Rolle, ob im Stern oder im Dreieck geladen wird. Die Stromstärken der einzelnen Phasen addieren sich nicht mathematisch zu einem 3-mal größeren Strom, sondern ergeben bei gleichmäßiger Belastung aufgrund der Phasenverschiebung einen Strom von 0A im Neutralleiter.

Teslanaut… vielen Dank für das Lob! Ich möchte aber trotzdem gerne darauf hinweisen, dass der erstgenannte Adapter von dem rotem vierpoligen CEE16-Stecker nicht von mir stammt. Solch ein Teil halte ich für problematisch…

@juljak

Dein Problem wird nicht durch eine fehlende Erdung oder ein falsches Ladegerät verursacht. Wenn die Spannung zu niedrig wird, stoppt die Ladeelektronik im Tesla das Laden. Auch ein NRGkick oder ein JB hilft Dir nicht. Die Spannungshöhe wird nie durch ein Ladegerät verändert, sondern immer durch eine mehr oder weniger gute Versorgung durch den Netzbetreiber vorgegeben.

Einzig mögliche Abhilfe: Ladestromstärke so weit herunter regeln wie möglich. Durch hohe Stromstärken würde die Spannung noch weiter einbrechen.

@MichaRZ ich gebe Dir prinzipiell Recht.
Das gilt so wie Du es sagst aber nur für den Fall das alle 3 Phasen gleich belastet werden.
Sobald aber 1 Phase nicht (mehr) lädt weil z.B. eine Sicherung weg ist… kommt es zu Strömen auf dem dafür nicht ausgelegten womöglich viel zu dünn ausgelegten Draht.

Deswegen sagte ich ja „sehr sehr“ vorsichtig sein…
Es geht… kann aber zu Problemen führen…

sorry… das ist immer noch falsch. Der Strom im Neutralleiter KANN nicht größer werden, als der maximale Strom einer einzelnen Phase (auch wenn z.B. 2 Phasen maximal belastet werden). Und der Neutralleiter ist niemals dünner als ein Außenleiter.

Ich hatte grizzzly so verstanden, dass in Italien Drehstrom teilweise ohne Neutralleiter verlegt wird und nur ein Schutzleiter von geringem Querschnitt verlegt würde. Wenn man dann den Schutzleiter als Neutralleiter nimmt, könnte das zu einer Überlastung führen.

Gruß Mathie

P.S. ich habe keine Ahnung wie vierpolige Drehstrominstallationen in Italien ausgeführt werden, da ich dort noch keine gesehen habe. Ich hatte bis dato dort lediglich blaue CEE 16 und 5-polige rote CEE 16, eine vierpolige CEE16 ist mir mit meiner begrenzten Italienerfahrung noch nie untergekommen.

MichaRZ, lass uns nicht streiten :wink:
Ich habe schon so Dosen gesehen im Hinterland der Toskana.
teils auch komplett ohne Schutzleiter, also wirklich nur die 3 Phasen an dem roten 4pol.

Ich lade auch an solcher Dose (an unserem Lieblingslokal).

Lass uns drauf einigeen das man in Italien sensibelst auf die Installation aufpassen muss.
Wenn Du an ner Dose ein paarmal toll geladen hast dann kann man ja vom Auto weggehen. Aber an neuen Ladepunkten schau ich mir erstmal nach ner halben Stunde die Temperatur der einzelnen Stecker/Buchsen an.

ok :slight_smile:
Wenn Du dich, wie Mathie schrieb, auf eine unbekannte Stärke des Schutzleiters beziehst, stimme ich absolut zu.

Der Schutzleiter dient dem Personenschutz. Grundsätzlich darf und sollte dieser niemals als stromführender Leiter verwendet werden.

Wir sprechen übrigens von diesen Dosen:

Bauerndrehstrom.JPG
Bauerndrehstrom
In Italien, Frankreich, Spanien, Portugal und Skandinavien sowie auf Schiffen werden selten 4-polige Drehstromsteckdosen verwendet („Bauerndrehstrom“). Diese Steckdosen führen keinen Neutralleiter und sind zum Laden von Elektrofahrzeugen nicht geeignet. Es besteht eine Verwechslungsgefahr mit den optisch ähnlichen, aber sehr weit verbreiteten Drehstromsteckdosen CEE16 und Caravan16-Steckdosen.
aus:
ConnectionGuide

Hallöchen,

aber gibt’s nicht seit kurzem einen SuC auf dem Insel??

Generell sollten Leute, die sich viel in Gegenden, wo sogar Schuko rar sind, aufhalten sich überlegen ob die Anschaffung von ein richtiger Tesla-Adapter nicht besser als die verschiedenen niederwertigen Reiseadapter wäre, oder wenigstens vor Ort sich eine höherwertige Mehrfachsteckdose anschaffen.