Impressum / Datenschutz Forumsregeln
TFF FORUM TFF E.V. SUPERCHARGE-ME
TFF Forum

Lademöglichkeit Tesla Model 3

Hallo,

meine Frau und ich waren heute im Tesla Store um uns über das Model 3 zu informieren. Wir hatten noch nie ein Elektroauto und hatten noch etliche Fragen. Leider kam es uns so vor als würde das Wissen der jungen Frau aus 5x lesen des Verkaufsprospekts bestehen.

Was uns vor allem noch beschäftigt sind die Lademöglichkeiten Zuhause.
Wir haben 2012 gleich beim Hausbau eine rote 16A Steckdose in die Garage setzen lassen weil wir davon ausgingen relativ zügig ein Elektroauto zu kaufen. Das hat sich ja leider bis jetzt verschoben.
Weiterhin haben wir eine 5,64kwp PV Anlage, die für die Ladung genutzt werden soll.

Wir möchten daher mit möglichst geringer Ladeleistung von 3,7kw möglichst viel PV Strom nutzen. Welche Möglichkeiten gibt es denn außer der wallbox direkt an der roten Steckdose zu laden?

Danke für eure Hilfe!
Jürgen

Beim Tesla ist ein 1-phasiger Lader dabei. Den kannst du z.B. direkt an eine Schuko-Steckdose anschließen. Besser ist natürlich deine bereites vorhandene rote 16A-Dose zu verwenden mit dem passenden Adapter. Allerdings lädt der mitgelieferte Lader immer einphasig, was dir aber vermutlich entgegen kommt. D.h. max. mit 230 V x 16 A = 3,7 kW 1-phasig.

An Schuko sollte nicht mit mehr als dauerhaft 10 A (besser 8 A) geladen werden, dazu sind die Schuko nicht ausgelegt. Der blaue Camping kann 16 A dauerhaft 1-phasig.

Das ist der Lader:

Im Lieferumfang ist der Schuko-Adapter:

Es gibt einen Adapter auf Camping-Stecker:

Und man kann mit einem Adapter von CEE rot auf diesen Camping-Stecker:
UMC_Adapter_CEE_rot_auf_Camping

Wobei es sinnvoller und günstiger wäre, die CEE rot bei dir gegen eine Camping blau zu tauschen bzw. diese zusätzlich anzuschließen.

Mit einer intelligenten Wallbox (z.B. openWB) kannst du, vorausgesetzt die Wallbox kann mit dem Wechselrichter kommunizieren, außerdem gezielt ausschließlich mit PV-Überschuss laden. Der mitgelieferte Lader unterstützt das nicht.

5 Like

Das ist leider keine Übertreibung glaube ich :sweat_smile: Hab die Erfahrung auch gemacht.

3 Like

Das einphasige Kabel das mitgeliefert wird passt doch zur kleinen PV auf dem Dach. Hier im Forum gibt es Lösungen ohne Zusatzkosten, da wird die Ladung via Software automatisch gestartet / gestoppt, wenn genügend Überschuss vorhanden ist. Mir fallen die richtigen Suchbegriffe aber grad nicht ein.

Als ersten Schritt würde ich einfach mal mit dem vorgeschlagenen Adapter (rot auf blau) und der zusätzlich am Display auf etwa 13 A begrenzten Ladeleistung (13 A * 230 V = 3 kW) versuchen, sonnige Tage zu erwischen. Wenn es mehr sein soll; hier nach der ein/aus Lösung suchen, oder wie oben vorgeschlagen, ich kann die openWB wärmstens empfehlen.

1 Like

Die rote CEE könnte man mit einem go-e Charger und OpenWB Software perfekt für PV-geführtes Laden nutzen.
Und die Lösung ist extrem günstig.

4 Like

Hallo,

Go-e und Software war auch mein Gedanke.
So kannst du dann auch mal, wenn nötig, die vollen 11kW aus der CEE16 ziehen.
Das wäre mit dem Tesla UMC wie gesagt nicht möglich, da dieser nie über 3,7kW kommt.

Ansonsten nach “PV Überschussladen” suchen. Dazu gibt es ein sehr gutes Thema.

1 Like

Warum nicht gleich die OpenWb. Für jemanden, der sich in dieser Materie noch nicht so richtig auskennt ideal. Auto anstöpseln, Lademodus auswählen - laden…

Ich habe die OpenWb mit 2 Ladepunkten und PV-Überschussladen funktioniert perfekt.

1 Like

Sehr cool. Ich hab den Antrag für die openwb auch schon gestellt.
Wie lang sind deine Kabel? Ich hab im Antrag erstmal die 7,5m angegeben.
Mal schauen was ich mache. Werde das wohl nochmal nachmessen.

Edit: Hast du für den Anschluss an eine CEE Dose die Förderung bekommen? In den Unterlagen steht was von „fest angeschlossen“.

Klar, das ist die bessere, komfortablere Lösung.

Der go-e hat den Preisvorteil und die Möglichkeit des mobilen Einsatzes als weiteren Vorteil. Allerdings ist der eingebaute Zähler unbrauchbar, wenn man Ladestrom abrechnen müsste.

Eine OpenWB ist ohne Zweifel die beste Lösung, da sie an Funktionen und Anbindungsmöglichkeiten alles andere übertrifft.

1 Like

Bist du da sicher? Ich hab es jetzt nicht weiter verglichen, aber je nach Wohnort…
Ich bekomme in NRW 50% und wenn ich es richtig verstanden habe, nochmal 500€ wegen meiner PV Anlage.
Alles nur, weil ich eine fest installierte WB nehme.
Wenn man das dann noch gegen rechnet, wird’s schon knapp, oder?

1 Like

Als ich die OpenWb installiert habe, wurden noch keine Zuschüsse für die Installation gezahlt.
Für die ZOE meiner Frau sind 5 m, für mein MS habe ich ein 7m langes Kabel.

Edith sagt: ja die OpenWb ist etwas teurer aber sie bietet dir Möglichkeit, die keine andere WB bietet. Warst Du schon im Forum von OpenWb ?
https://openwb.de/forum/index.php

1 Like

Wie kommuniziert die Openwb mit dem Wechselrichter?

Woher weiß sie das sie laden soll?

Vielen Dank für euren Input. Sehr interessante Möglichkeiten die ich vorher noch nicht kannte.
Leider gibt es in rlp natürlich keine Förderung für eine wallbox.
Ich werde mir die openWB und den go-e mal genauer anschauen.

Schönes Wochenende!
Jürgen

Die openWB hängt, wie der Wechselrichter im Netzwerk und kann ihn auslesen.
Wenn man richtige Überschussladung machen möchte, kann man sich von Hersteller noch das „EVU-Kit“ holen oder, wie in meinem Fall, den SMA HomeManager auslesen.
Beide Geräte werden direkt hinter den Stromzähler gehangen und messen, wie viel Strom dein Haus braucht. Daraus und aus dem erzeugten Strom aus dem Wechselrichter, errechnet die openWB wie viel Strom theoretisch ins Netz eingespeist werden würden. Und mit dem Strom lädt sie dein Auto.

2 Like

Nur daß das halt für die anderen 15 Bundesländer leider nicht relevant ist.
Von der go-e gibt es inzwischen auch eine fest verdrahtete Variante, die dann wohl förderfähig wäre.

Wobei dann eine „richtige“ Wallbox (OpenWB) die bessere Lösung ist, da sie einfacher und noch funktionsreicher ist. (Zähler, CP-Unterbrechung, Teslaknopf, ggf. Display)

Hi!

Laut OpenWB braucht die Duo doch zwei Zuleitungen damit laut VDE beide Ladepunkte separat abgesichert sind. Hast Du das einfach ignoriert, oder hast du noch Leitungsschutzschalter in der OpenWB verbaut?

Kein Vorwurf, sondern ernsthafte Frage. Ich überlege nämlich gerade auch wie ich das umsetzen könnte.

Die Einstellungen der OpenWb habe ich so eingestellt, dass max. 22 kWh geladen werden kann (bei Sofortladen). Das Management der WB regelt dann die Priorität der Lastenverteilung. Auch dass kann ich über die WB steuern.
Zu 95 % laden wir aber sowieso mit Überschuss. Da ist es eigentlich wurscht…
Edith sagt: beide Ladepunkte sind in der WB seperat abgesichert.

Ja zwei Separate FI, aber Leitungsschutzschalter auch? Die müssen ja auch pro Ladepunkt separat eingebaut werden.

Ist dafür genug Platz im Gehäuse?

Ich hatte vorher den go-eCharger und bin auf die openWB umgestiegen. Das ist eine andere Liga, wofür man aber auch bereit sein muss den Mehrpreis zu zahlen. Beides sind gute Wallboxen, keine Frage. Für Unterwegs nehme ich den UMC, bis heute allerdings kein einziges mal benutzt.

Die openWB ist speziell für Lastmanagement und PV-Laden aktuell nach meinem Kenntnisstand die eierlegende Wollmilchsau und damit der Platzhirsch. Großer Vorteil wie auch bei Tesla, sind die OTA-Updates und der hervorragende Support im Forum.

Es gibt, je nach Wechselrichter verschiedene Möglichkeiten. Ich habe z.B. E3DC. Hier werden via Modbus die Daten ausgelesen. Die OpenWb ist ins Heimnetz integriert.
Genial ist die Funktion des Updates der OpenWb via „over the Air“ wie bei meinem MS :grinning:

2 Like