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Ladekarte, mit der ohne Blockiergebühren geladen werden kann

Anscheinend in der Vergangenheit leben, sorry.
Wurde wohl tatsächlich zum 1 5. teurer.

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Als beispiel:
Ich lade für gewöhnlich von 20% bis 90% oder von 10% bis 90%.
Und zwar immer mit 11kW.

Mit 75kWh Akku sind 80% Ladung 60kWh.

Das wären schonmal grob 5,5h.
Und zwar ohne Ladungsverluste.

Also komm mir bitte nicht blöd von der Seite, wenn du zum Thema nichts beitragen kannst.

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Wenn du in der Branche arbeitest, dann könntest du mal dafür sorgen, das Blockiergebühren auch nur beim Blockieren anfallen.
Am Supercharger funktioniert das ja auch.

Oder erklär mir mal den Sinn davon, warum dee folgende Fall 1 besser ist als Fall 2:

1.) Ich lade mein Hybrid-Stinker 11kWh 1h lang bis er voll ist und lasse mein Auto bei einem ausgedehnten Stadtbummel gratis weitere 3h stehen und zahle keine Blockiergebühren

2.) Ich hab keine Wallbox zuhause und lade mein leeres Elektroauto 60kWh von 10-90% und zahle für die letzten beiden Stunden Blockiergebühren in Höhe von 0,1 €/min x 120min = 12€.

Also blockieren ist für mich „Nichtnutzung des Laders und blockieren für andere“

Weiß ja nicht, wie du das als Brancheninterner so siehst.

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Die Antwort bitte privat an mich senden.

Hier bitte back to topic.

Vielen Dank schonmal an alle hilfreichen Antworten.

Chargepoint werde ich mir mal ansehen.
Ansonsten muss ich halt schauen, dass ich max. 4h lade, bis die Wallbox endlich installiert werden darf (kann sich noch ziehen).

4h sind für mich halt ungeschickt, weil mein Auto meist geladen wird, während die Freundin arbeitet (meist 5-6h Tagesarbeitszeit).

Notfalls hätt ich ja noch den SuC in 4km Umkreis :slight_smile:

Edit: 4nm zu 4km geändert. 4nm wär etwas zu nah :smiley:

Man kann natürlich ein Problem nur von einer Seite aus betrachten. In diesem Fall von der Anbieterseite aus. Und die Interessen der Verbraucher einfach ausblenden.

Der uneinsichtige Verbraucher will einfach bei der Nutzung des Elektroautos nicht nur einige Vorteile, sondern auch - soweit möglich - keine Nachteile gegenüber einem Verbrennerfahrzeug haben. Und dazu gehört, dass man so lange parken kann, wie es die Aktivität erfordert. Es ist einfach blöd, wenn man z.B. nach einem ausgedehnten Einkauf noch einen Arzttermin wahrnimmt, der dann unvorhersehbar viel länger dauert und Blockiergebühren aktiviert, die sogar zusätzlich zu der Parkgebühr anfallen, die man in dem Parkhaus sowieso schon zahlt. Es ist blöd, wenn man seine abendliche Freizeitaktivität nur unter Inkaufnahme einer Blockiergebühr verlängern kann.

Elektromobilität kann nur funktionieren, wenn es ein wirkliches Überangebot an öffentlichen Lademöglichkeiten gibt, und damit die Blockiergebühr sinnlos wird. Sie kann nicht funktionieren, wenn die öffentlichen Lademöglichkeiten deutlich teurer sind als das Laden zu Hause. Man stelle sich mal vor, man könnte nur an der heimischen Tankstelle Kraftstoff zum Normalpreis tanken, und alle anderen verlangen 50% Aufschlag.

Wenn die Anbieter sich wirtschaftlich nicht in der Lage sehen, ausreichend preiswerte Lademöglichkeiten ohne Blockiergebühr anzubieten, dann ist die Konsequenz, dass eine ganze Menge Verbraucher, die sich näher mit der Problematik beschäftigen, doch lieber ein Verbrennerfahrzeug erwerben. Es sei denn, dies wird künstlich so teuer gemacht, dass es nicht mehr tragbar ist. Mal ehrlich, wenn die gleiche Abgabenlast wie für Kraftstoffe der zur Fortbewegung genutzten Elektrizität auferlegt würden (analog Heizöl/Diesel), dann gäbe es keine Elektroautos in nennenswertem Umfang.

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Grundsätzlich finde ich eine Blockiergebühr richtig.

Allerdings sollte sie dann anfallen wenn das Fahrzeug voll geladen ist und sich aber auch gleichzeitig an den Parkregelungen orientieren.

Hier in München ist meist: 4h im Ladezustand von 8:00-20:00
Und es blockieren doch regelmäßig Fahrzeuge die nicht mehr laden hier im Wohngebiet die Landeplätze doch deutlich länger als die 4 Stunden tagsüber ohne zu laden. Gut zu erkennen an der grünen Lampe an der Säule.

Und klar wird es dann immer noch die trickser geben, die die Ladeleistung Reduzieren. Aber das primäre Problem der echten Blockierer wäre erst mal entgegengewirkt.

Es geht nicht um die Leistung! Öffentliche Ladepunkte sind teuer wegen: Tiefbaukosten, Hardwarevorgaben für den öffentlichen Raum (Stichwort Vandalismus), Netzkosten

  • unabhängig von der Ladeleistung. Richtig ist: Künftig werdne große Zahlen Ladepunkte mit niedriger Leistung gebraucht. Diese stehen dann bei Betrieben, in Parkhäusern und Tiefgaragen/ Parkplätzen von Wohnanlagen.
    Hast du bei beiden Wohnungen keinen Stellplatz?

Es ist schön wenn du dich korrekt Verhältst, ein großer Teil der E-Auto und Hybridfahrer tut das aber nicht, ohne Blockiergebühr findet nur wenig Wechsel statt. Komisch ist: Außerhalb der Tesla Blase hier findet die Blockiergebühr sehr großen Zuspruch auf Nutzerseite…

Ja und man kann das Problem nur von einer Seite aus betrachten: Der Nutzerseite aus ;).
Die Anbieter haben nicht das Ziel, sich Nutzerunfreundlich zu Verhalten - auch wenn das schnell unterstellt wird. Es ist absehbar das sich Modelle ohne Blockiergebühr über Nacht durchsetzen werden, die Blockiergebühr am Tage ist aber notwendig um einen ausreichenden Wechselanreiz zu setzen.

Aus der einseitigen Nutzerperspektive kann man das so sehen, wird so aber nicht funktionieren!
Du lässt dabei einen Punkt außer acht: Öffentliche AC Ladeinfrastruktur ist aktuell und auch künftig ein massives Zuschussgeschäft an dem keiner verdient, das funktioniert weil Unternehmen und Städte sowie öffentliche Fördergeber das Thema massiv subventionieren - öffentliche AC Ladeinfrastruktur ist kein Geschäftsmodell sondern wird im Rahmen der Daseinsvorsorge meist regionaler Anbieter aufgebaut.

Für Parkhäuser wird das künftig anders gelöst werden: Hier geht der Trend dazu alle Parkplätze mit Ladepunkten in niedrigen Leistungsbereichen auszustatten, da muss man zwischen Parkplätzen an der Straße und Parkhäusern unterscheiden.

Ja das ist eine Gefahr, die Schuld liegt aber nicht an bei den Anbietern (diese Fordern selbst Änderungen der Rahmenbedingungen), sondern beim Gesetzgeber - die Rahmenbedingungen lassen da keine großen Spielräume.

Ich sehe das Thema generell anders. Schau doch mal in Länder die weiter sind wie wir, Norwegen ist ein gutes Beispiel. Ich bin aus familiären Gründen öfter dort, bzw. war es bis Corona das Reisen weitgehend verhinderte. In Oslo wurde die öffentliche Infrastruktur am Straßenrand in großen Teilen zurückgebaut, dort wird überwiegend in großen Parkanlagen mit niedriger Leistung geladen - oder auch in urbanem Umfeld an öffentlichen Schnellladepunkten.
Auch Arbeitgeberladen ist dort inzwischen Standard.

Es ist Utopisch davon auszugehen, dass jeder Straßenzug mit öffentlichen AC Ladesäulen zugepflastert wird, sodass jeder Laternenparker quasi seinen Privatladepunkt bekommt.
Eine unbequeme Wahrheit - das mag sein aber so funktioniert das System am Ende nicht.

Es ist so, dass der Eigenheimbesitzer der unkompliziert eine Wallbox installieren kann im Vorteil ist - daran lässt sich nichts ändern. Man sollte das Thema auch in den Gesamtkontext der Verkehrswende stellen: Die Autos müssen raus aus der Stadt - auch hier kann man von Oslo lernen: Das Auto wird sukzessive aus der Innenstadt verdrängt, die Osloer nutzen weitgehend den sehr guten ÖPNV und Parken das Auto am Stadtrand in dafür vorgesehenen Parkanlagen mit Ladeinfrastruktur.

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Ist doch logisch.
Wenn ich meinen kleinen Akku in 4h aufladen kann, stört mich das nicht.

Laden sollte aber für alle fair sein.

Es sollten weder kleine E-Autos durch pauschale Ladepreise benachteiligt werden, weder größere E-Autos durch „Blockiergebühren“, welche im eigentlichen Sinne „Viellader-Gebühren“ sind.

Nicht falsch verstehen. Ich begrüße Blockiergebühren, welche ihrem Namen gerecht werden und nach Ende des Ladevorgangs anfallen!
Das fände ich mal richtig toll.
Vielleicht nur tagsüber? Oder teurer in den Peakzeiten?

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Problem ist halt, dass jeder CPO sein eigenes Ding macht.
Ladeverbund+ nimmt ab der ersten Minute Standgebühren und berechnet die auch an Roamer weiter, andere erst nach einer bestimmten Zeit.
Hab nichts gegen die 4h, es gibt imho keinen vernünftigen Grund, warum man sein MS mit 100kWh Akku den Tag über an einer öffentlichen Ladesäule vollmachen sollte…

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Ja ich gebe dir im Grundsatz auch recht, laden sollte fair sein. Nur ist fair halt nicht so einfach zu gestalten. Ich kann nur von mir und unserem Team sprechen, bei uns sind alle selbst E-Auto Fahrer und was ich so aus meinem Netzwerk weiß sind die allermeisten Anbieter wirklich bemüht gute Angebote auf die Beine zu stellen.

Es ist aber auch zu großen Teilen Aufgrund der regulatorischen Rahmenbedingungen nicht immer einfach. Der Energiemarkt ist hochkomplex und im Spannungsfeld zwischen Parkraumbewirtschftung der Städte bis zu Umlagen und Abgaben auf Ladestrom müssen brauchbare Angebote geschaffen werden.

Dazu kommt, dass viele Anbeiter CPO und EMP zugleich sind, es gibt den internen Ladetarif des CPO im Hintergrund und den Endkundentarif des EMP, das führt dann zu Problemen wie:

Ein CPO Verlangt an seinen Ladepunkten in einem städtischen Parkhaus keine Blockiergebühr, ist gleichzeitig auch EMP mit eigenem Ladetarif - ebenfalls ohne Blockiergebühr.
Über Roaming kann nun auch ein dritter EMP seinen Ladetarif an diesen Ladepunkten anbieten und verlangt eine Blockiergebühr. Das ist dann logischerweise für den Nutzer nur schwer zu durchblicken.

Das Problem derer, die gezielt die Ladeleistung reduzieren, um länger umsonst Parken zu können kann man leider nur mit einer Blockiergebühr nach fester Zeiteinheit reduzieren.
Daher ist es am Ende immer ein Kompromiss - der sich jetzt bei den meisten Anbietern auf 4h ohne Gebühren einpendelt.

Und ja du hast recht, wenn du nun wirklich dein Auto vollladen willst läufst du da in ein Problem, das kann ich auch verstehen - nur ist es wie gesagt ein Kompromiss, den muss man irgendwo festsetzen.
In 4h kann man schon relativ viel laden, das Deckt an der Stelle die meisten Ladebedarfe gut ab und sorgt für einen steten Wechsel.
Die Gebühr nur Tagsüber wird von vielen Anbietern so umgesetzt, das halte ich auch für sinnvoll - denn nachts findet so oder so kein großer Wechsel mehr statt - so haben Anwohner ohne eigenen Ladepunkt hier die Möglichkeit das Fahrzeug nachts stehen zu lassen.

Das Roaming Thema muss aber so oder so noch anders gestaltet werden, das ist in der aktuellen Form eben der Tatsache geschuldet, dass wir noch in einem extrem dynamischen Marktumfeld unterwegs sind, viel ist in den letzten Jahren so gewachsen und führt teilweise zu Verzerrungen die noch wesentlich Nutzerfreundlicher gestaltet werden müssen. Da ist sowohl die Branche als auch die Regulierer gefordert hier praxistaugliche Rahmenbedingungen zu schaffen.

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Gibt es.

Wenn man keine eigene Wallbox hat und beim Einkaufen nicht laden kann, ist es am komfortabelsten, wenn man während der Arbeit oder dem Schlafen lädt.
Bei mir bietet es sich 1x pro Woche beim Arbeiten der Freundin an.

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Stimme dir hier fast komplett zu.

Prinzipiell wär zusätzlich eine bessere Kommunikation zwischen AC-Lader und Fahrzeug wünschenswert.

Oder noch besser wäre es, wenn sich öffentliche AC-Lader wie DC-Lader verhalten würden, sodass immer die maximal mögliche Ladeleistung abgerufen wird.
Technisch lässt sich das vermutlich nicht so einfach regeln. Das ist mir bewusst.

Aber hier wird sich schon noch was schlaues finden über die Jahre :slight_smile:

Da wiederum stimme ich dir voll und ganz zu :wink: - diese Kommunikation kommt, inform der ISO 15118 - diese regelt die Kommunikation und wird um Features wie Plug and charge ergänzt. Darauf basiert auch bereits die DC Kommunikation, Problem ist das es sich nicht ohne weiteres nachrüsten lässt sondern neue Hardware (Ladesäule und wallbox) erfordert.

Ladekarte ohne Blockiergebühr: EWE-GO

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Da stellt sich die Frage der Abdeckung und wie lange sie bereit sind, da drauf zulegen…

Darum bricht auch grade der Mietmarkt in Berlin zusammen. :joy:

Da wird es dann wohl darauf hinauslaufen, dass die Leute keine Autos mehr besitzen.
Vermute ich mal. Denn ein Verbrennerverbot in den Innenstädten ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Die Frage ist nur, wann es kommt, nicht ob.

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