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Ladeinfrastruktur zu Hause, Schweiz

Im SUC CH Thread hatten wir das Thema Ladeinfrastruktur zu Hause in der Schweiz andiskutiert, hier können wir weiter machen.

Es gibt einen guten Ratgeber zum Thema mit sehr konkreten Tipps:

Ratgeber für die Installation von Ladesystemen für eFahrzeuge

Merkblatt Ladeinfrastruktur im Mietverhältnis oder Stockwerkeigentum

emobility-schweiz.ch/
Ab Seite 56 wichtige Punkte.

Fa Protoscar als bekanntes Unternehmen und Hersteller von Ladeinfrastruktur bietet auch Hilfe bei der Umsetzung an, sicher nicht uneigennützig, aber hilfreich.

Danke für den Link. Meine kam über den Spamordner rein.

Inhaltlich würde mich als Mieter eines Tiefgaragenstellplatzes noch die Erfahrungen von anderen interessieren, wie sie die Vermieter überzeugt haben:
a) einen Ladeanschluss zu erlauben
b) sich an den möglichen Kosten zu beteiligen? (ohne Rückbau bei Auszug)
c) wie habt ihr die Stromkosten geregelt? (Pauschale/separater Zähler)

Würde jemand seine briefliche Anfrage als Vorlage zur Verfügung stellen?

Wenn das Mietverhältnis nicht langfristig absehbar ist, sind die Kosten von 1500-2000+CHF für die Installation für die Infrastruktur ein nicht unerheblicher Kostenfaktor. Die Stromkosten an sich selber sind bei Nachtladungen und Komfortgewinn kompetitiv mit externen Gratisladungen.

Zudem würde es mich interessieren, was eure Meinungen sind zu Hauseinfrastruktur nur Ladebuchse (z.b. CEE) oder Wallox mit angeschlagenem Kabel?

Wenns nur CHF 1500-2000 kosten würde… Bei meinem eigenen Einstellplatz würde es etwa 8000.- kosten, noch ohne Wallbox…
Vermiete selbst auch mehrere Einstellplätze und würde mich sehr freuen, wenn ein Mieter bei sich einen Anschluss machen würde. Rückbau wäre natürlich nicht nötig, eine Wallbox würde ich abkaufen.

Hier meine damalige Anfrage an die Vermieterschaft als Bsp.

"Sehr geehrte xx

In rubrizierter Angelegenheit komme ich zurück auf unsere Korrespondenz vom _______ bezüglich „bauliche“ Veränderungen (Starkstromanschluss 400V/16A; 11 kW) für eine Lademöglichkeit meines Elektroautos beim Einstellplatz Nr. xx und die damals in Aussicht gestellte Bewilligung seitens der Verwaltung.

Nach nunmehr mehrmonatigem Betrieb des Fahrzeuges und den gemachten Erfahrungen (Laden über die „langsame“ Haushaltsteckdose) habe ich mich entschieden, einen Starkstromanschluss zu realisieren.

Die praktikabelste, effizienteste und sicherste Variante eines solchen Anschlusses wäre die Installation einer Wandladestation mit fest angeschlossenem Typ2-Ladekabel (2.5 m) unmittelbar beim Einstellplatz Nr. xx (vgl. Foto mit geplantem Anschluss).

Die Installation kann nach Augenschein durch den Elektriker wie folgt realisiert werden:

¨ Befestigung der Wandladestation (Grösse 38x16x19 cm; HxBxT) mittels zwei Dübelschrauben an der Garagen(beton)wand beim Einstellplatz Nr. 34 (ca. 1.20 m ab Boden);

¨ Stromzuleitung über den Verteilerkasten im Kellergeschoss der Mietwohnung mittels Aufputz-Leitung entlang der Garagenwand (ca. 12 m) mit zusätzlichem Ein-/Aus-Drehschalter bei der Ladestation. Die Zuleitung vom Kellergeschoss zur Garagenwand kann ohne Mauerdurchbruch verlegt werden (bestehende Armierungsöffnung in der Betonwand).

Die Installation würde fachgerecht durch die Firma xx, welche für eine solche Installation zertifiziert ist, erfolgen (unter Einhaltung sämtlicher Normen inkl. Erstellung Sicherheitsnachweis SINA und Anmeldung beim EW).

Die Installationskosten so wie auch die Stromkosten gehen auf Rechnung der Mieterschaft. Die Wandladestation (inkl. dazugehöriger Bestandteile) verbleibt auch im Eigentum der Mieterschaft. Im Falle eines Rückbaus (z.B. bei Mietende) liesse sich die gesamte Installation (Zuleitung, Wandladestation) problemlos wieder entfernen.

Ich bitte Sie, die geplante Installation zu prüfen und stelle hiermit ein Gesuch um Bewilligung der obumschriebenen Installation.

Selbstverständlich würde ich Sie nach erfolgter Installation mit einer Kopie der Rechnungen bedienen, sodass die Arbeiten für Ihre Akten hinterlegt ist.

Für allfällige Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen"

Ich habe nun mit einem meiner Nachbarn (der Eigentümer einer Wohnung ist) gesprochen. Er hat in der Tiefgarage (2. UG) eine CEE Steckdose installieren lassen und musste 1. den Elektriker nehmen, welcher von der Verwaltung vorgegeben wurde und 2. auf den Stromzähler der Wohnung (notabene im 5. Stock) die Leitung legen lassen. Die bereits vorhandenen 230V Steckdosen (z.b. zum Staubsaugen), dürfen nicht bentutzt werden und auch die Leitungen sind nicht entsprechend vorbereitet.

Als Mieter sind mir die Kosten einfach zu hoch, diese selber zu tragen (Nachbar hat alles zusammen CHF 3400 bezahlt, inkl. Leitung und Arbeit). Für dieses Geld kann man noch so einige kwh an öffentlichen Ladesäulen laden.

Danke @Velociped trotzdem für den Brief (wird einige andere wohl auch interessieren und mich dann bei der nächsten Wohnung)