Lackschaden durch umgefallenes Straßenschild

Hallo allerseits

Heute morgen bot sich mir ein Anblick des Grauens (siehe Foto). Anscheinend hat der Wind ein temporäres Straßenschild (Parkverbot von vor 2 Wochen, hat dann nie jemand weggeräumt) umgerissen und links hinten üble Lackkratzer verursacht.

Glaubt ihr sowas kann bzw. sollte man selbst beheben? Und falls ja hat jemand einen Tipp, wie/womit

Und noch eine blöde Frage, weiß jemand ob das die Teilkasko übernehmen würde?

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Hatten wir hier in der Straße auch mal. Es haftet derjenige, der das Schild ursprünglich aufgestellt hat. Ist dieser nicht ausfindig zu machen (wie bei uns), in diesem Fall dann der Bauherr aufgrund diesem der Handwerker dieses Schild angebracht hat.

In deinem Fall sieht es nach Kommune/Stadt aus. Wenn die ihr Schild nicht wieder abholen und es umfliegt, nicht dein Problem und auch nicht das von deiner Versicherung Voll-/Teilkasko hin oder her.

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Ich würde mich an den Verkehrssicherer wenden, der das Schild aufgestellt hat. Ggf. mit dem Verkehrsamt der Stadt kurzschließen, da diese die Genehmigung dafür erteilt haben sollte. Die können dir dann auch die zuständige Firma oder den Bauherrn nennen. Und anschließend dort den Schaden melden und begleichen lassen.

Falls doch Deine Versicherung (Teilkasko ist glaube ich für Sturmschäden zuständig) ran muss, macht eine Anzeige gegen Unbekannt Sinn.

Der Schaden könnte größer sein und dann wird die Polizei das auch aufnehmen. Somit hast Du Beweise.

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Wenn klar ist, wer es ist und du es nicht selbst bezahlen musst, würde ich über einen Anwalt, bzw noch einfacher https://www.dsr24.de/ gehen, sonst bleibst du schnell auf Mehrkosten sitzen - hat bei mir beim BMW aufgezeichnet funktioniert. Ich würde es nie wieder ohne Anwalt machen, denn der Gegner trägt die Kosten des Anwalts und dein Recht wird eingefordert, auch wenn die Versicherung etwas nicht auszahlen möchte.

Da du schon nach Teilkasko fragst, hast du das Schild beauftragt und nicht weiter entfernen lassen?
Oder wurde das wegräumen nur nicht ausgeführt?

Mit dem Aufstellen mobiler Verkehrsschilder wird eine Gefahrenquelle geschaffen. Der verantwortliche Aufsteller muss daher Sorge tragen, dass die Schilder weder das Leben noch das Eigentum von Passanten, Anwohnern etc. verletzen.
Er muss also unter anderem überprüfen, ob die Schilderstiele ordnungsgemäß und fest in den Klötzen bzw. Standfüßen sitzen und die Schilder auf einer geraden und ebenen Fläche stehen.
Wenn wie angeführt der Grund der Sperrung seit längerer Zeit obsolet ist, hätte der Aufsteller die Gefahrenquelle zeitnah entfernen müssen.

Also erst mal kein Fall für Deine (Kfz-) Versicherung, schlimmstenfalls für die Verkehrsrechtsschutz.

Oh man, die Beseitigung des Schildes ist ja schon seit einem Jahr überfällig. Mein Beileid. Ich wäre total angefressen. Wer das zu Zahlen hat ist ja oben schon alles gesagt worden. Dennoch hast du erstmal ordentlich Rennereien. Wünsche dir schnelle Erfolge ohne viel Stress.

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Erstmal vielen Dank für die vielen Tipps und Beileidsbekundungen.

Natürlich geht beim Berliner Straßenverkehrsamt niemand ans Telefon. Das wird ne längere Geschichte weiß ich jetzt schon.

Würdet ihr den Schaden schonmal reparieren lassen oder warten bis der Schuldige gefunden ist?

Wenn Du da keinen erreichst und das Schild schon ein Jahr dort steht, dann ist der Tipp mit dem Anwalt wohl leider der richtige. Speziell wenn es gegen Behörden geht würde ich das nicht ihne Anwalt machen.

Erst Reparatur machen wenn der Verursacher gefunden ist. Schau Mal auf die Rückseite des Verkehrszeichen da könnte ein Firmenname des Aufstellern sein.

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auf garkeinen Fall! Damit vernichtest Du Beweismittel!

Unbedingt Schadensansprüche gegenüber den Bauherren/die Stadt geltend machen! Das wird dir die Versicherung vermutlich ebenfalls erzählen. Ich würd’s sofort polizeilich aufnehmen lassen…

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Ich möchte ergänzen: die Ansprüche sofort durch einen Anwalt geltend machen lassen! Jetzt geht es um einen mindestens vierstelligen Betrag (wenn Lackierarbeiten notwendig sein sollten). Wenn der/die Schuldige gefunden ist und nur einen - wenn auch großen - Teil erstattet, findet sich schlechter jemand, der den kläglichen Rest einfordert.
Und dann hast Du jemanden, der sich um alles kümmert und vom Verursacher bezahlt wird. :slight_smile:

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Kleines Update. Ich habe mittlerweile den Aufsteller ausfindig gemacht (Aufkleber war auf dem Schild hinten). Ich dachte naiverweise dass man das untereinamder regeln kann. Die Dame am Telefon bestand aber darauf, dass ich alles bei der Polizei melde usw… Also online Anzeige gemacht und dann Mal sehen. Wird bestimmt nicht billig. Ist auch noch ne eine Beule am Kofferraum, winzig aber vorhanden.
Das mit dem Anwalt ist bestimmt ne gute Idee aber irgendwie doch mehr Rennerei, ich denke ich werde Mal die Reaktion abwarten, es schien eine seriöse Firma zu sein.

Zum Glück war sentry mode an. Weiß jemand ob so ein Video heutzutage justiziabel ist? Oder wird dann die Datenschutzkeule geschwungen?

Zur Info hier das Video des Anschlags. Achtung, nichts für schwache Nerven!

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Ja sicher! Und da keine Person zu erkennem ist, kann auch kein DS die Hand heben.

Edit: Das Fhrz neben dir hat aber sicher auch was ab bekommen. Mal mot dem kurzschliessen. Der/die wird sich sicher freuen.

Scheibenhonig, das tut weh, aber man kann auch nicht weggucken. :grin:

Ich würde das garnicht mal so negativ werten, dass die Dame auf Aufnahme durch Polizei bestand. Am Ende ist sie nur ein Glied in der Kette und es wird am Ende immer jemand in der Geschäftsführung geben, der das nicht freigibt weil die Standardprozedur (Anzeige, Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen via Anwalt) nicht eingehalten wurde. Ich würde mal bei der Rechtsschutz nachhören wg. dem Anwalt, und im Zweifel sollte eigentlich doch Verfahrensgegner bei Schuld die Prozesskosten auferlegt bekommen.

Im Gegenteil, Du hast keine Rennerei und musst keine Schriftstücke aufsetzen und Antworten auf irgendwas schreiben.

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