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Lackschaden durch herabfallenden SuC Stecker

Hallo,

Ich weiß nicht, ob das hier das geeignete Hauptthema ist, falls nicht, bitte ich gleich vorab die Moderatoren, den Thread entsprechend zu verschieben…

Gestern nachmittag habe ich in St. Georgen (Österreich) geladen (Stall 4A). Nachdem ich ausreichend Strom für die Heimreise hatte, habe ich - wie man sich vorstellt - den M3 CCS Stecker entriegelt und in die Säule zurück gesteckt.

Dabei hat sich dort der Tesla Typ2 Stecker der Combosäule gelöst und ist herabgefallen - und hat dabei mehrfach das Heck meines M3 getroffen. Dort hinterliess der Strecker dann drei ca. 10-15cm lange Kratzer (breite bis zu 4mm) im Lack der hinteren Stoßstange…

Nachdem die billigen Plastiknasen, die die CCS und Typ2 Stecker eigentlich halten sollen,sehr häufig defekt sind und die oft nicht richtig halten, war das wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch mit einmal ein Kabel auf das Auto fällt.

Dass dabei aber gleich ein derartiger Lackschaden passiert, damit hätte ich nicht gerechnet…

Meine Frage: Wie geht Tesla damit um? Meiner Meinung nach würde bei einer normalen Zapfsäule, wo eine Zapfpistole wegen defekter Halterung herabfällt und dabei den Lack des Fahrzeugs beschäftigt, die Haftung des Zapfsäulen-Betreibers zutreffen.

Hatte hier schon jemand einmal einen Lackschaden wegen eines Supercharger (SuC) Ladekabels? Und wie wurde das Thema dann addressiert?

(Letztes Bild - mind. drei Kratzer die ab der Heckleuchte diagonal nach unten auf der Stoßstange verlaufen)

Herzlichen Dank für alle Kommentare! Ich probiere noch ein Foto der Schäden anzuheften…

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Von den Fotos her würde ich mal als allererstes versuchen, da mit Politur drüber zu gehen. Wenn die Kratzer dabei verschwinden lohnt sich mMn kein weiterer Aufwand.

Sonst evtl über die App mit Schilderung des Vorfalls? Wissen tu ichs aber nicht; ich würde halt so vorgehen (oder alternativ beim SeC vorstellig werden, wenn eines in der Nähe hast)

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Kenne ich, ist bei mir auch passiert :worried:, aber längst nicht so lang wie bei dir, vllt. 2 cm lang an der Kofferraumklappe. Ist schon ärgerlich, aber ich lass das so.
Neulich ist wieder so’n Typ2 runtergefallen, als ich die CCS-Pistole gezogen hatte. Da konnte ich so gerade eben noch den Arm ausstrecken. Der Arm hatte nach 'ner Weile an der Stelle die gleiche Farbe wie mein Model 3 :cold_face:

Gruß vom Faxenmacher!

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Der Anfang war gut … der Rest - Ernsthaft???

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Dass die Dinger immer irgendwie lose drinstecken, hat man doch spätestens nach dem zweiten Superchargen begriffen. Nicht zu nah ranfahren und gut is.

Jetzt ist es passiert. Vielleicht würde ein US-Gericht dafür Schadensersatz gewähren. In Deutschland wird Dir das fast jeder Amtsrichter um die Ohren schlagen. Keine Ahnung, wie das in Austria läuft.

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Ich hoffe, dass jemand der sich bei Autolack-Polieren auskennt, das hinbekommt. Ich selbst traue mir das nicht zu (zu wenig Erfahrung, Geduld und falsches Werkzeug). Ersteres kostet Geld, und dieses möchte ich ungern selbst berappen.

Den 10cm, 0,3mm breiten „Kratzer“ (wurde wohl gekeyed) könnte in dem Zuge auf Kosten der Versicherung saniert werden, wenn das dann der Bodyshop mitmacht, zB.

Allerdings hat mein lokaler Bodyshop mir unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass ich mit meinem Fahrzeug dort nicht hinfahren muss…

Das sieht doch nach Abrieb vom Stecker aus. Ich denke das kann man rauspolieren.

Den Rest den du von dir gibts ist lächerlich.

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Selbst wenn meine Frau dabei gewesen wäre, sprechen zwei Punkte gegen diese Theorie:

a) Sie bevorzugt es, mit dem Handy oder Display zu spielen, während einer Ladepause
b) die notwendige Reaktionszeit, selbst wenn man in Reichweite gestanden wäre, waren Bruchteile einer Sekunde, um das herabfallende Kabel zu fangen. Und dass das Typ2 Kabel abstürtzt, passiert ja doch häufiger wegen der defekten Verriegelung - bisher fiel es dabei jedoch noch nie derart um das Fahrzeug, dass dann so ein Schaden entstanden ist (Kabelummantelung selbst ist weich und beschädigt nichts).

@Lobo: Ja. Steckeraufnahme der Kabel (CCS und Typ2, und wohl auch Tesla Med in US) ist deutlich verbesserungswürdig in den Säulen - zB eine richtiger, elektrisch kontaktierte Buchse, mit der auch Durchgangstests des Kabels gemacht werden können (Kabelbruch, Kontaktkorrosion, Vandalismus könnte so erkannt werden, abgesehen davon, dass sich der Stecker einfacher herausziehen, aber nicht von selbst abfallen würde).

@Raven2019: Interessant, dass es in DE keine Haftungsvorschriften bei mangelhaften Produkten gibt, ich dachte ihr seid Teil der EU :rofl: :joy:. Ich will ja auch niemand vor den Richter zerren, am liebsten wäre mir eine Lösung auf dem kurzen Dienstweg : Tesla SeC sagt dem sich verweigernden Bodyshop, dass er das rauspolieren soll, und gegebene Kosten (Arbeitszeit) kulanterweise gegen Tesla verrechnen soll (müssen ja sowieso ständig Auslieferungs-QA Probleme addressieren, da macht das wohl das Kraut nicht fett).

Scheibenklar und Wischfetzen (Mikrofaser) wurden angewendet, und dies ist nicht ausreichend. Zum Lackpolieren habe ich nicht die notwendige Erfahrung, und Werkzeug (Anpressdruck, Drehzahl, Werkzeugführung etc).

„Manchmal hat man eben einfach Pech“

Das wäre wohl mein erster Gedankengang gewesen.

Hätte ich danach noch Zeit mir Gedanken über den Vorgang zu machen, müssten diese ja in die Richtung Beweis und Beweissicherung gehen. Ist es ein Mangel an der Zapfsäule, oder hat der Vorzapfer seinen Dödel evtl. hemdsärmelig eingehängt? Wie sichere ich den Beweis, habe ich unabhängige Zeugen, hat ggf. ein Dekra-Gutachter den Vorgang auf seinem Handy konserviert?

Spätestens dann kehrte ich zu meinem ersten Gedanken zurück :wink:

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Polierwatte und Politur…als Werkzeug - je nachdem ob Rechts- oder Linkshänder, entsprechende Hand

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Ich werde jedenfalls berichten, was SeC und Bodyshop, sowie Versicherung in den kommenden Tagen als Antwort geben…

Vielleicht für den einen oder anderen hier in Österreich (da wir ja gelernt haben, das die rechtsbasis in DE eine vollkommen andere ist) nicht uninteressant in Zukunft…

Mein Beitrag sollte eigentlich genau das Gegenteil bewirken. Aber anscheinend hast Du mehr Zeit, als ich.

So viel Aufwand für für so wenig Plastik-auf-Lack-Spuren? Da wäre mir die Zeit zu schade.
Wie andere schon schrieben: Watte, Poliermittel und gut. „Keine Erfahrung“ würde ich nicht gelten lassen. Jeder macht irgendwas irgendwann zum ersten Mal.

Ich habe ja eine ganz altmodische Vorstellung zum Thema Versicherung. Ich versichere zuerst einmal nur Dinge, die mich im Schadenfall ruinieren könnten. Das ziehe ich so unerbittlich durch, dass ich auch keine Vollkasko fürs Auto abschließe. Ich meine, ich habe damit sogar Geld gespart, wenn ich die letzten 30 Jahre so überschlage.

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Ist mir noch nie passiert und habe ich noch nie gesehen. Nie bei mir und auch nicht bei anderen die am Laden waren. Allerdings passe ich auch auf, beim abnehmen des CCS Kabels. Und knall das nicht wieder einfach so rein oder ziehe das so forsch raus, dass ich den Type 2 mitziehe.

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Es ist doch viel einfacher die Schuld bei anderen zu suchen…das da jemand etwas „übermotiviert“ am Ladekabel rum zerrt und sich dabei das Fahrzeug „ruiniert“ (fast Totalschaden) ist doch unvorstellbar!

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Also Leute - mir war das neu, von daher ist der Hinweis darauf, dass die Stecker runterfallen können, für mich sehr hilfreich. Bei so kleinen Kratzern die Kavallerie zu bestellen ist natürlich übertrieben, ich würde Tesla aber jedenfalls darauf hinweisen.
Fallen die Stecker leichter runter, weil sie defekt sind oder hängen die einfach relativ locker drinnen?

Naja, die Halterungen am Supercharger haben schon was von einer im Penny Markt gekauften Saftpresse, da muss man mal etwas sanfter mit umgehen, als mit einer Benzinzapfsäule aus den 60er Jahren.

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Bei richtiger Handhabung passiert nichts…mir zumindest (bisher) nicht😂

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