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Krasser Unfall / 5 Insassen im Model S

Wie kann man dem eigenen Kind etwas anderes wie einen so sicheren Wagen mitgeben?

Die Frage sollte lauten: Warm war der Valet-Modus nicht aktiv?

Wünsche allen beteiligten vollständige Genesung.
Die Fahrgastzelle des Autos scheint perfekt funktioniert zu haben.
Hier wird wieder klar warum manche Versicherer einen Ü24 Tarif führen.

Alter, der ist aber wirklich derbe abgeflogen. Wahnsinn wie weit das Teil auf dem Acker steht. Wahrlich noch Glück im Unglück gehabt, dass es keinen lebensgefährlich Verletzten oder schlimmeres gab

Jetzt begeben wir uns ins Reich der Spekulation… aber mit einem durchschnittlichen Kleinwagen hätte der Unfall so vermutlich nicht stattgefunden. P85D…

Man findet hier im Hinterland leider auffällig viel aufgemotzte Kleinwagen im Straßengraben. Für Fahranfänger gibt es nur ein sinnvolles Auto: 15 Jahre alter c190 (gedrosselt auf 50PS und bei 100kmh abgeregelt).[emoji6]

Oder aber Papas Model S im Valet Modus.

Genau so sehe ich das auch. Man kann sich und andere zwar mit jedem Fahrzeug totfahren, mit dem Tesla dürfte es allerdings mit am schwierigsten sein. Meinem Sohn würde ich nur das sicherste Auto in die Hand drücken. Wenn das meins ist, dann ist das eben so. Noch muss er aber ein paar Jahre warten und wenn er Pech hat, kann er gar nicht mehr selbst fahren (ist jetzt 4 1/2 Jahre).

Auf der anderen Seite: So ein Model S kann verleiten und die junge Frau wollte wohl mal zeigen was das Model S alles kann… Die hohe Sicherheit wollte sie vermutlich wohl nicht vorführen.

Wollen wir hoffen dass niemand bleibende Schäden davonträgt und dass alle daraus gelernt haben und niemals mehr rasen.

Ich hätte nicht gedacht, dass man einen Tesla mit so niedrigem Schwerpunk so oft überschlagen kann, aber bei entsprechender Fahrweise scheint wohl alles möglich. :open_mouth:

Danke!

und auch Danke an Tesla fuer eines der sichersten Fahrzeuge auf dem Markt, dass fuenf unschuldige Leben gespart hat! Sollte bei diesem Unfall noch ein Motorblock und Getriebe eine Rolle spielen sollte die Bilanz der Verletzungen, ganz anders aussehen.

LG
W

Danke Volker das wollte ich auch gerade schreiben. Mit meinen knapp 100 PS komme ich nicht so weit auf den Acker, egal wie ich fahre.

Doch, was läuft die Kiste ? 200 km/h ? Kannst dann mit 200 km/h so einen Abflug machen, dann kommst Du auch mindestens so weit.

Reckless Driving kann man mit fast jedem PKW machen.

So ein Schmarrn!
Ich bin direkt mit 18 Jahren Autos mit 200-350PS gefahren und hatte nicht einen Unfall.

Wenn ich Unfälle hatte, dann mit dem Motorrad und weil micht Autos geschnitten haben, und diese Autfahrer waren alle zwischen 50 und 70 Jahre alt.

Viele Grüße
Oliver

Kommentare schreiben, das Fahrzeug habe sich nicht überschlagen, da keine Spuren auf dem Dach. Klingt plausibel.

Und ich bin froh, dass ich das sicherste Auto der Welt fahren darf!

Mein Maximum war glaube ich 160 auf einer freien Autobahn. Ich meinte damit auch eher, dass man mit E-Autos schneller beschleunigen kann und daher auch auf einem Streckenabschnitt hohe Geschwindigkeiten erreichen kann, wo ich mit meinem nur knapp die Hälfte schaffe. Das könnte hier der Fall sein da es nahe einer Ortsausfahrt sein könnte.

Das stimmt natürlich, man ist mit einem E-Fahrzeug oder generell mit höher motorisierten Fahrzeugen schneller auf einer hohen Geschwindigkeit.

Ich bin mit 18/19/20 Jahren allerdings mit einem 55 PS Ford Fiesta mit 160 km/h über Landstrassen in den neuen Bundesländern gerast. Aus heutiger Sicht total durchgeknallt und gemeingefährlich, aus damaliger Sicht meinte ich alles unter Kontrolle zu haben … noch nicht mal meine damalige Freundin gab mir zu denken, die irgendwas davon faselte sie wolle noch nicht sterben … Glücklicherweise ist nie etwas passiert und wenig später war das vorbei.

Schaut man sich das Wrack an, sieht man, dass es sich über Front und Heck überschlagen hat. Ein Glück, dass es keinen Motorblock und Getriebe gab. Die Fahrgastzelle ist intakt. Was bei solchen Unfällen aber oft unterschätzt wird, sind die extremen Beschleunigungskräfte, die auf die Insassen wirken. Bei einem voll besetzten Auto kommen noch Verletzungen, die sich die Insassen gegenseitig beibringen.

Verwunderlich ist, dass die Türgriffe außen nicht ausgesprungen sind. Das sollten sie eigentlich, damit Ersthelfer eine Chance haben an die Insassen zu kommen.

Gute Besserung für die Insassen.

Oh doch, ich war mal Zeuge, wie einige hundert Meter vor mir ein Polo bei 130km/h nach rechts von der geraden Autobahn abkam, und in den Acker fuhr und mit mehreren Salti in einer großen Staubwolke verschwand. Da zwei andere Fahrzeuge anhielten, bin ich zwei Kilometer weiter gefahren, um am Rasthof die Rettungsdienste zu alarmieren. Da es 91 oder 92 noch kein WWW gab und ich keine Niedersächsischen Regionalzeitungen las, weiß ich nicht, was damals genau passiert ist. Aber wenn der besser ausgesehen hat als der Tesla hier, dann wäre ich sehr überrascht!

Und ein Kleinwagen schaffte auch damals schon die nötige Geschwindigkeit für einen bösen Abflug! Meine Keksdose aka Unoü 75ie lief Tacho knapp 180km/h und das bin ich auch regelmäßig gefahren, wenn ich übers WE von Berlin nach Süddeutschland gefahren bin.

Gruß Mathie

Türgriffe würde ich nicht sicher sagen, kann ja sein dass die wieder eingefahren sind wenn die 12V-Versorgung noch läuft. Auf der anderen Seite sollte das so programmiert sein, dass bei Meldung der Unfallsensoren die Türgriffe ausgefahren bleiben.

Wow ! Was für ein Schaden und was für ein Auto !
Während meiner Abi-Zeit endete eine solche Aktion einmal tödlich. Meine Mitschülerin war auch Schuld - dennoch hat sie es nicht überlebt. Ehrlich - scheiss auf die Karre ! Die leben alle - Hammer ! Mit einem zerstörten Auto kann man leben - kauft man eben neu - an einer toten Tochter kann man zugrunde gehen - selbst als gestandener Mann !
Aktuell kann man wohl nichts Besseres machen, als seine Lieben in einen Tesla zu packen ! Danke Tesla ! :slight_smile:

Der P85D in den Händen einer Fahranfängerin ist mit Schuld, dass der Unfall passiert ist. Mit weniger Beschleunigung wäre der Überholversuch unterblieben. Und wenn das Auto ein Audi A4 gewesen wäre, wären die Mitfahrer wahrscheinlich nicht allein des Autos wegen eingestiegen.
Gleichzeitig ist die Konstruktion des Model S natürlich verantwortlich, dass der Unfall glimpflich ablief für die Insassen.

Ich werde meine Kinder, wenn sie mal selbst Auto lenken werden, erst auf ein Fahrsicherheitstraining schicken. Natürlich gehört der eigene Nachwuchs in ein möglichst sicheres Fahrzeug. Fahrerisches Können und Selbsteinschätzung müssen aber zu so einem leistungsstarken Fahrzeug passen.

Wir wissen nicht wie es abgelaufen ist, aber vielleicht war ja die Fahrerin nicht ganz unschuldig. (Ich will nichts unterstellen, es kann ja auch andere Gründe als „Leichtsinn“ für so etwas geben.)

Man sollte auch dem Schicksal/Gott/dem Zufall danken, dass der Tesla nicht in den Gegenverkehr gecrasht ist, z.B. in meinen Polo. Zumal ja irgendwie ein Überholvorgang auf der Landstraße mit (?) zu dem Unfall geführt hat. Das hätte ich wohl nicht überlebt. :open_mouth: