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Krasser EAutoeinsatz im Winter... wie handeln?

Hallo, im Allgäu beträgt die Netzspannung genau wie in Österreich 230 Volt. :wink:

Ganz blöde Frage… Hast du Mal am Campingplatz gefragt, ich hab es jetzt ein paar Mal erlebt, dass es irgendwo versteckt sogar ne Säule gab. Und falls nicht Mal darauf ansprechen, ob sie nicht planen eine aufzustellen. Eine 2*11kw Doppelsäule kostet die kaum was.

Sehr spannend wie unterschiedlich die Einschätzungen sind. Wie soll das nun jemand machen der nur Autofahren will ohne dabei ein TFF Studium zu absolvieren :slight_smile:

Uch würde auf dem Hinweg laden sodass ihr auf dem Rückweg gleich los könnt. Der Akku wird dann eben geheizt aber dafür kannst Du entspannt los fahren, daher denke ich auch dass beim Ankommen das Aufladen zu empfehlen ist

Wir sind seit 20 Jahren auf dem Platz, also ich kenne da jede Lademöglichkeiten denke ich…

@OS electric…
Sorry das habe ich nicht verstanden… Auf dem Heimweg laden? Du meintest Hinweg oder?

Ich halte es auch für sinnvoll, auf dem Hinweg an jedem SuC zu laden, der nach Deiner Aussage auf dem Heimweg 130 km entfernt liegt. Dieser Winterspeck wird dem MX gut tun. Darüber hinaus wäre es gut, dem MX gleich nach Ankunft einen Nachschlag zu geben, solange der Akku noch warm ist. Bei diesen arktischen Temperaturen fände ich es beruhigend zu wissen, dass der Tesla 75 - 80 % Reserven im Bauch hat.

Also nichts für ungut, aber wenn ich da so einen Aufwand betreiben muss, fahr ich noch 10 Jahre Verbrenner als Backup…

Wenn dem X 50% nicht reichen um im Freien zu stehen und dann irgendwo tagsüber beim Einkauf nachladen, taugt das nichts.

Hier noch eine Meinung, mit 30% 2 Tage bei Minusgraden stehen lassen und danach 20 km fahren, ohne Wohnwagen hätte ich keine Bedenken. Für 20 km im Winter rechne ich im Winter mit 5 % Bedarf, beim Model S, wenn der Akku nicht komplett durchgekühlt ist. Mit 10 % wäre mir deshalb genug Sicherheit, wenn es danach eine sichere Säule gibt. Dazu kommt bei Dir noch ein Aufschlag für den X und allenfalls größere Felgen.
P.S.: Mein S und ich kennen kalte Winter.
LGH

Tja, was sage ich die ganze Zeit… Eine Tankstelle auf dem Heimweg 130km entfernt und dann eine Planung machen wegen Verbrauch / Kosten / Wirkungsgrad… Aber immer dann wenn ich sowas sage kommt ein Martin und Co um die Ecke und beschimpft mich dass ich keine Ahnung vom E-Auto fahren hätte und es einfach nicht verstehen würde :laughing: :laughing:

Für die meisten von uns ist das okay… Ich mache das ja lange genug aber ich kann auch Dich verstehen dass du darauf keinen Bock hast. Du kommst um 22 Uhr dort an, da hat man auf dem Hinweg auch nur begrenzt Lust 45 Minuten am SUC zu stehen oder mit Kabel zu fummeln, da will man sich noch einen gemütlichen Abend machen.

Was ich an der ganzen Diskussion nicht verstehe. Wenn ich um 22 Uhr in der Toskana ankomme dann hab ich auch noch die 2 min Zeit den UMC aus dem Frunk zu holen und das Auto anzuschliessen. Da haben wir auch nur 1phase 16 A für das ganze Haus und ich lade immer mit 5-6A. Und komme dort nur mit 5% an wenns Wetter doof ist im Apennin.
Da ihr da seid 20 Jahren hinfahrt solltest Du auch um 22 Uhr im dunklen Deine Steckdose im Schlaf finden Oder?
Also wo ist hier überhaupt das Problem? Oder gehts da um die Kosten vom Strom am Platz??? Die 60ct kosten Dich dann halt übers WoEnde 40€ um das Auto von Freitag bis Sonntag von 20 auf 80 zu laden. Na und dafür musst Du dann nicht tanken.

Okay das ist mal eine Aussage, danke… Wowa bleibt ja stehen, das würde ich mir im Winter nicht antun… kannst du abschätzen wie lange der braucht an einer CCS Säule, bis der lädt, bei sagen wir -20°?

Danke… ich dachte schon ich bin hier der einzige der so denkt… zumal ich morgens um 7:00 angefangen habe zu arbeiten, sprich da bin ich dann einfach platt…

  1. lädt der bei -20° mit 5A gar nicht?! Angeblich heize ich da nur den Akku?! Das ist Allgäu, nicht die warme Toscana!
  2. Warum sollte ich das machen… mein WE wäre damit ca. 25 € teurer als mit dem Ram?! Da ich das 20 mal mache im Jahr, sind das 500 € und das für NICHTS! Denn mit dem Ram habe ich genau so Spaß… und sogar Vorteile… ich habe Lust darauf mit dem X das aus zu probieren, auch im Hinblick auf die Zukunft und reine EMobilität ohne Backup… wenn mir nichts anderes übrig bleibt, ja dann mache ich das so, aber sonst nicht… zumal ich 60 Cent/kwh in dem Fall unangebracht finde…
  3. Komme ich da manchmal evtl. mit dem Tesla an und werde nicht, wie mit dem Ram, bis zum Wowa kommen, sondern muss evtl. Schneeschuhe anziehen und mich da durch kämpfen, soll ich dann ein Verlängerungskabel legen?! Das hatte ich allerdings oben nur zwischen Zeilen erwähnt…

Also laden am Wowa ist ein Notlösung, ich will die nicht ganz ab tun, habe am Wowa auch extra ein 3500 Watt Verlängerungskabel installiert… aber Bock drauf habe ich da wenig, vor allem nicht nach dem letzten Winter als bei -15° und 70 cm Schnee der Strom plötzlich weg war… da bleibt ein unangenehmes Gefühl … :sunglasses:

Zu Deiner Frage…an CCS mit z.B. 50 kW kann ich nicht seriös einschätzen. Da Du bis dahin schon ein wenig gefahren bist, aber immer noch sehr kalt und relativ leer (in diesem Fall aber eher ein Nachteil) würde ich vermuten dass es wohl ein paar Minuten dauern wird bis er über 20 kW hinauskommt. Ich würde 15 Minuten mehr schätzen. Aber ich habe nur Chademo und dies in dieser Konstellation nie ausprobiert. Tesla hat ja außerdem an den Ladegeschwindigkeiten rumgebastelt. Typ 2 mit 22 kW (dank Doppellader) hat er jedoch immer recht schnell akzeptiert.
LGH

Gut muss ich mich dann mal ran tasten, hat ja nun auch nicht gleich und sofort -15° :mrgreen:

Die Kapazität geht bei kalter Temperatur ja nicht komplett verloren sondern wird größtenteils eingefroren. Wenn du jetzt z.B. wie manche hier vorschlagen mit 5A die Nacht über lädst, dann kostet dich das 6,90€ für 10 Stunden. Dein Akku ist ja bei Ankunft noch warm, also lädst du auch mit 5A. Dann hast du in etwa 10% mehr im Akku und bis dahin nichts eingefroren. Wenns richtig arschkalt ist - was es ja typischerweise auch nicht 20x im Jahr schafft - und du keine Lust hast, am zweiten Tag einkaufen und/oder laden zu gehen, dann kannst du dich ja einen Tag länger, also insgesamt 34h angesteckt lassen, zu einem Preis von insgesamt 23,46€. Das sollte dich so auf 60% heben und damit locker ausreichen zum SuC oder vlt sogar ganz bis nach Hause zu kommen.

Tatsächlich verlieren solltest du durch die Kälte nicht viel Kapazität. Ich würde schätzen 1-5% am Tag, rechnen würde ich mit 3%.

Was ich nicht verstehe, 20 mal im Jahr, vermutlich Wochenende und da sin das ganze Jahr -20C ?

Vermutlich nicht, aber vermutlich geht es hier in erster Linie um die Kosten von 60ct/kWh die bei rund 30kWh aus dem Netz zu rund 18€ / 100km führen. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht wie so manche so großzügig darüber hinweg schauen. Nur weil man bereit war den Aufpreis eines Teslas zu zahlen muss man ja nicht gleich den Krösus raushängen.

Ich habe keine Erfahrung mit EAuto bei -20°, es geht darum wie ich das angehe! Es gibt Winter da gabs es kein einziges Mal -20°, aber jeden Winter habe ich mehrfach -10°. Meine Erfahrungen neulich waren bei +10° nicht gerade prikelnd und nun hat mich interessiert ob das ganze exponenziell schlechter wird, oder ob es ungefähr bei diesem StatusQuo bleibt… den Sommer haben wir ja schon durch, da war das alles gar kein Thema…

Danke! Für mich und für meine Frau ist der Tesla ein Traumauto, ich kann mir den leisten, aber es war für uns schon eine sehr teure Anschaffung, 5000 € teurer und wir hätten den nicht gekauft (ich hätte mir den trotzdem leisten können, habe aber nun mal eine Grenze gesetzt wie viel ich max. ausgebe)… und ich habe einfach meine Prinzipien was mich meine Aufenthalte im Allgäu kosten dürfen/sollen ad absurdum wäre ja, wenn der Tesla teurer ist als der Ram… warum sollte ich dann Tesla fahren?! Also ins Allgäu?

Vom Prinzip her kann ich verstehen wenn man sagt jetzt fährt der ein fast 100.000 € Auto und jammert rum wenn er 500 € mehr Stromkosten hat… aber diese Argumentation ist für MICH halt nicht stichhaltig, übrigens für keinen richtigen Schwaben. Ich mag es auch gar nicht wenn sich jemand an mir dumm und dämlich verdient… das ist auch der Grund, warum ich an Tankstellen immer versuche die zu finden, die 3 Cent billiger ist… macht 3 € aus… was für ein Witz… wenn jeder immer nur nach belieben tankt und lädt, gibt es keine marktwirtschaft und die Preise steigen und steigen… warum sollte ich das beim Stromer anders sehen?!

Klar das bequemste ist ins Allgäu fahren am Wowa einstecken zwei Tage voll laden heim fahren… das ist für mich nur eine Notoption… so ticke ich halt nun mal… :blush: :sunglasses:

Wenn einem alles egal ist (inkl. der eigenen Gesundheit und der der Nachbarn), dann kann man natürlich auch zu den paar Prozent gehören, die bis zum bitteren Ende am Verbrenner festhalten.
Als Argument solche Luxusprobleme anzuführen halte ich aber nicht für praxisrelevant, da sollte man sich schon was besseres einfallen lassen.

Dazu müsste ich aber erst mal der Ansicht sein, dass mein Ram deutlich umweltschädlicher ist als mein Tesla, das bin ich aber nicht. Gasbetrieben, stinkt nicht, ja er erzeugt CO2, da habe ich aber eine eigene Meinung dazu, du solltest vielleicht davon aus gehen, dass es Menschen gibt die noch anders denken… ich gehöre zum Teil dazu… übrigens schädige ich im Allgäu keine Nachbarn, da bin ich alleine, hast du gelesen um was es hier geht?

Ich halte den Tesla für ein Fahrzeug das die Umwelt weniger schädigt als viele andere, aber das gleiche denke ich vom Ram… dabei muss man aber Einsatzzwecke im Auge behalten… lange Lebenszeit ist z.B. auch ein wichtiger Faktor für die Umwelt, nicht verunfallte Rams halten zwischen 400.000 km und 700.000 km bzw. 20 Jahre… wer denkt ein Tesla hält 20 Jahre, naja sorry, dem ist nicht zu helfen… ich bin auch der Ansicht, dass 17 l, Gas zu verbrennen für die Erde besser ist als 10 l Diesel… das sollten wir aber hier nun nicht weiter aus diskutieren…

Ist der Tesla umweltfreundlicher als der Ram? Nö nicht unbedingt! Wenn ich viel solar tanke dann auf jeden Fall, aber aktuell tanke ich oft auch strommix, da sind die eher gleich… mal davon abgesehen, dass der Ram im Moment durch kein EAuto ersetzt werden kann, weil es keines gibt was seine Aufgaben bei mir erfüllen kann…

Der Ram ist jetzt vielleicht ein schlechtes Beispiel für den Normalbürger, aber ich bin bei dir, dass auch Gas durchaus eine Alternative ist, wo immer das mehr Sinn macht als der E-Antrieb mit Akku.

Du musst den Ram natürlich mit vergleichbarem vergleichen! Also z.B. VW Amarok… die haben aktuell einen Verbrauch von 10,2 l Diesel (spritmonitor.de/de/uebersic … owerunit=2), gäbe es den als Benziner würde er auch um die 14-15 l Benzin verbrauchen (Benzinverbrauch Ram wegen Zylinderabschaltung 13-14 l)… das konzept V8 im Ram sieht nicht vor möglichst viel Leistung zum rasen, sondern möglichst viel Drehmoment zum arbeiten… das bedeutet der V8 ersetzt schlicht einen Diesel… nun kann man drüber streiten, was ist umweltfreundlicher, 17 l Gas oder 10 l Diesel verbrennen… der Amarok hält 20 Jahre oder 250.000 km im Schnitt, der Ram hält 20 Jahre oder 400.000 km im Schnitt… Grauenergie und Verschrottung…

Es gibt dazu keine schlüssige Antwort, da das ganze eine Philosophiefrage ist und weil es keine belastbaren Zahlen gibt, 2008 hat ein aus der Automobilbranche ausgestiegener Ingenieur errechnet, dass die Grauenergie so hoch ist wie ein Auto das 8l Benzin verbraucht und 150.000 km weit fährt… :open_mouth: das wird heute anders dargestellt, aber immer nur von den Konzernen, ich selbst habe nichts mehr dazu gefunden… 2009 war nach den belastbaren Zahlen die ich damals fand, ein Ram mit V8 auf Gas umgebaut umweltfreundlicher als ein 2008er Golf… :open_mouth:

Heute ist das anders, da würde ich auch wieder Diesel fahren. Damals kam für mich Diesel nicht mehr in Frage, da zu viele Stickoxyde ausgestoßen wurden. CO2 ist mir nicht soo wichtig… da gibt es Dinge die mir viel wichtiger sind, umwelttechnisch… aber lassen wir es hier nun gut sein, wer darüber diskutieren will, soll einen Thread aufmachen „Umweltfreundliche Fortbewegung ein Querschnitt der Einsatzmöglichkeiten“, eins ist auch klar, ein Ram ist heute umweltschädlicher als ein Golf, egal ob Gas oder nicht, nur ein Golf kann keine 3,5 Tonnen ziehen oder durch 40 cm Schnee pflügen oder auf einer 50.000 qm großen Baustelle als Baustellenfahrzeug bestehen… :sunglasses: :confused: